
22.01.2002, 11:03
# 1 Berichte über das Ermittlungsverfahren. WICHTIG! Ehm, jo, ich habe gerade von meinem Anwalt eine ziemlich dicke Mappe bekommen, in der Berichte über die Hausdurchsuchung, die Beschlagnamung des PCs, die durschuchung der Daten etc. eingeheftet sind.
Unter anderem werde ich durch die Daten mit meinem Nicknamen identifiziert. Neben dem Vorwurfs der verbotenen Einwahl ins Internet über die DBV-Winterthur 0130er wird mir nun noch CC-Betrug vorgeworfen, da in einer Textdatei 10 Zahlenkombinationen gefunden worden, die auf eine extrapolierte Creditkarten Nummer hinweisen. Zudem liegen der Mappe Chatlogs bei in denen mir von anderen Personen Kreditkartennummern, Accountdaten von Viagfakes und die oben angesprochene 0130er Nummer mitgeteilt werden.
Unter anderem ist auch noch ein Chatlog dabei in dem ich jemandem eine CC-Nummer gebe, die allerdings ungültig ist.
Hauptsächlich wurde gegen mich wegen der 0130er Nummer der DBV-Winterthurs ermittelt, nun werden mir aber auch noch die oben genannten Sachen vorgeworfen. Hat irgendjemand Tipps für mich wie ich mich verhalten soll? Oder weiss jemand was mir nun im schlimmsten Fall passieren kann?
Wie gesagt ich kann mich nicht daran erinnern diese CC-Nummern genutzt zu haben. Dem Bericht liegt auch ein schreiben bei das diese in .de nicht benutzt wurden. Allerdings wollen sie in den USA nun nachfragen.
Ob ich die AOL-Fakes genutzt habe weiss ich auch net mehr, und den VIAG-Fake glaube ich auch nicht.
Die ganze Beweislage basiert darauf, das ich mit meinem Nicknamen, den ich zu dieser Zeit im Internet benutzte, identifiziert worden wäre. Die Chatlogs wurden allesamt dem AOL Instant Messenger, ICQ oder mIRC entnommen. Allerdings, auch wenn nachgewiesen wurde das dort unter meinem Nick diese Daten ausgetauscht wurden, heisst das doch noch lange nicht das ich zu dieser Zeit auch am PC war oder?
Naja, wäre nett wenn mir mal jemand antworten könnte...
cu, Alumann |