Original geschrieben von $ed
Ich diskutiere gar nicht mit dir. So einfach ist das.
Scheinbar nicht konfliktfähig, aber belassen wir es dabei. Das gehört nicht zum Thema.
So wie ich es sehe, ist sein Weg zum Anwalt der beste Schritt den er tun kann, denn der kann ihm vielleicht helfen aus der Sache ganz herauszukommen.
Wehrersatzdienst, der ja auch hier diskutiert wird, bringt ihn nicht weiter, weil er dann das gleiche in grün hätte, nur ein paar Monate länger. Einziger Vorteil wäre, das er den Ersatzdienst mit ziemlicher Sicherheit heimatnah ableisten könnte.
Es gab früher (ich weiß nicht ob es das immer noch gibt) die Möglichkeit sich für 10 Jahre bei THW oder Feuerwehr zu verpflichten und dann an einem Samstag im Monat dort seinen Dienst abzuleisten. Vielleicht könntest Du ja in der Richtung etwas machen.
Ansonsten hast Du m.E nur die Alternativen total zu verweigern, was vielleicht nicht so gern gesehen wird von Arbeitgebern, oder darauf zu spekulieren nicht eingezogen zu werden. Hier stehen die Chancen recht gut, da es erheblich mehr Wehrpflichte als Stellen gibt.
Den Arbeitsplatz muß der Arbeitgeber Dir freihalten wenn Du einen Dienst leistest. Das Dir durch den Wehrdienst Wisenslücken entstehen ist mir schon klar, aber die könntest Du vielleicht durch Selbststudium ausgleichen oder zumindest nicht allzu groß werden lassen, so daß Du nach kurzer Zeit deinem Arbeitgeber wieder vollwertig zur Verfügung stehst?
Da fällt mir noch ein, das man seinen Wehrdienst auch Blockweise ableisten kannst. Wenn das evtl. für dich in Frage kommt, laß einen Freund von Dir sich doch mal beim zuständigen Kreiswehrersatzamt erkundigen welche Möglichkeiten es in dieser Richtung gibt.