<blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><hr>4.1.1 Sport
Ein "Geheimtipp" lautet: Treibe den ganzen Tag Sport. Bewege Dich auf jede Art, die Dir nur einfällt. Intensiver Sport verzwanzigfacht die Stoffwechsel-Rate und baut somit THC-Abbauprodukte viel schneller ab. Die 'Verbrennung' der Fettzellen setzt die THC-Metaboliten ins Blut frei.
Dies ist aber gleichzeitig ein Risiko, weil die freigesetzten Metaboliten vom Blut ins Urin gelangen, was fälschlicherweise einen 'positiven' Test bedeuten kann. Deswegen ist ca. eine Woche vor dem Test vom Sport abzuraten. Wenn man nicht genau weiß, an welchem Tag man getestet wird, sollte man möglicherweise komplett auf Sport verzichten. {7} Das ist natürlich gerade für Hochleistungssportler ein echtes Problem.
Manchmal wird geraten: Falls ein Haar-Test droht ist Schwimmsport angeraten - und häufiges Haarewaschen. {7} Ob das hilft, scheint eher unklar zu sein. Die Gefahr von Fußpilz besteht auf jeden Fall.
4.1.2 Sauna
Ein weiterer "Geheimtipp": Tägliche Saunagänge heizen den Stoffwechsel an.
Hier muss vor Übertreibung gewarnt werden. Nicht jeder verträgt häufige und intensive Saunagänge - der Kreislauf könnte versagen. Die Erholung unmittelbar nach der Sauna ist wichtig. Sonst verursacht man möglicherweise einen Verkehrsunfall; und gerade das wolle das Straßenverkehrsamt doch vermeiden. ;-)
4.1.3 Trinken
Die meisten "Geheimtipps" drehen sich um das Verdünnen des Urins. Hintergrund: werden mindestens 50 µg THC-Metaboliten pro Liter Urin gefunden, so gilt der Test als 'positiv'. Wenn man aber vermehrt Flüssigkeit zu sich nimmt, so muss diese auch wieder vermehrt ausgeschieden werden. Dadurch verschiebt sich das Verhältnis von Wasser/THC. Ist das Urin also verdünnt, so könnte man den Test 'negativ' bestehen, wenn da nicht neue Probleme auftauchten...
Bei den Getränken sollte man sich auf Wasser, Fruchtsäfte und Tee konzentrieren.
Nun gibt es zwei sehr verschiedene Ansichten zu der Frage wann man viel trinken soll:
a) So früh wie möglich mit exzessivem Trinken beginnen.
Zu dieser Anschauung wurden noch keine konkreten Argumente gefunden. Vielleicht gilt der Grundsatz 'viel hilft viel'. Zwar ist es generell gesund, viel zu trinken. Man kann durch langfristig exzessives Wassertrinken seiner Gesundheit auch schaden. {7}
b) Vier Stunden vor dem Urin-Test exzessiv Trinken
Es wird (korrekterweise) argumentiert, dass THC nicht wasserlöslich ist und somit keine THC-Abbauprodukte aus dem Körper geschwemmt werden können. Das Ziel der Urin-Verdünnung ist nur während des Tests wichtig, nicht davor. Man muss sein Leben also nicht wochenlang mit minütlichen Toilettengängen belasten, zumal die Kollegen das in Hinsicht auf Alkoholismus missverstehen könnten. Es kann also genügen, wenn man vier Stunden vor dem Test ca. 1-2 Liter Wasser trinkt. {7}
Bei beiden Variante entstehen indirekte Probleme:
Verdünntes Urin hat eine unnatürliche Klarheit. Es ist nicht so gelb wie es normalerweise wäre. Das Labor kann die Urinprobe wegen Manipulation ablehnen und das wird nachteilig ausgelegt werden. {7} Um die Farbe des Urins wieder zu normalisieren, kann man zwar ca. 100 mg Vitamin-B einnehmen, doch ist dieses Vitamin in hoher Dosierung nicht ungefährlich. Da es nicht wasserlöslich ist, kann der Körper es nicht ohne weiteres ausscheiden. Eine Überdosierung führt darüber hinaus zu orange-rotem Urin, welches sofort als manipuliert klassifiziert wird.
Durch das erhöhte Trinken sinkt der Kreatinin-Anteil im Urin. Wenn ein bestimmter Grenzwert unterschritten wird, gilt die Probe als manipuliert. {7 und andere}
4.1.4 Essen
Ein "Geheimtipp" lautet, man solle eine Woche vor dem Urin-Test generell sehr viel essen. Das erhöhe die Metabolisierungs-Rate um 10%. {7} Grundsätzlich sollte man dabei aber dringend auf Hanf-Speiseöl verzichten. {8}
Das reichhaltige Essen setzt im Körper frisches Fett an. Möglicherweise werden die THC-Metaboliten sich in diesem neuen Fett anreichern, um das Gleichgewicht mit dem alten Körperfett wieder herzustellen. Somit würden die THC-Metaboliten aus dem Blut gezogen und könnten somit nicht in das Urin gelangen und nachgewiesen werden.
Wie wirksam dieser Tipp ist, kann man schwer sagen. Sicherlich ist diese Methode nicht für jede Person geeignet. Wer sowieso zu wenig Körpergewicht hat, für den ist solch ein Tipp vermutlich immer goldrichtig. Wer hingegen schon zu dick ist, der riskiert durch solche Tipps seine Gesundheit.
4.1.5 So spät wie möglich zum Test gehen
Ein "Geheimtipp" lautet: je später man zum Test geht, desto mehr könne der Körper das THC abbauen und die Abbauprodukte ausscheiden.
Allerdings ist es äußerst riskant, den Termin durch vorgetäuschte Krankheit o.ä. zu verschieben. Die Verantwortlichen wissen natürlich, dass man dadurch Zeit gewinnen will. Haben die Sachbearbeiter einen schlechten Tag, so kann jede Unregelmäßigkeit den Führerschein riskieren.
4.1.6 Tipps zur Urin-Abgabe
Man sollte einige Dinge beachten, wenn man seinen Urin zum Test abgibt. Zunächst einmal sollte man nicht den ersten Morgen-Urin abgeben. Er könnte zu sehr belastet sein. Wenn man dann in den Becher uriniert, so sollte man den sogenannten 'Mittelstrahl' zum Testen abgeben. Das erste Drittel des Urins geht in die Toilette, das zweite Drittel in den Becher und das letzte Drittel wieder in die Toilette.
Dann den Urin schnellstmöglich abgeben und Temperatur messen lassen, damit niemand durch eine geringe Urin-Temperatur auf die Idee kommen könnte, es wurde Urin mit kaltem Wasser verdünnt. Auf keinen Fall sollte man den Urin manipulieren (s.u.). (Quelle :
http://www.drogen-aufklaerung.de/tex...annabis12.htm)
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danach hab ich mich auch gerichtet vor der einstellungsuntersuchung beim zivildienst. allerdings testeten die da garnicht auf drogen, weil ich angab keine zu konsumieren.. (das würd ich übrigens auch jedem empfehlen !)