Mein erster Gedanke nach dem ersten Durchgang war sehr gespalten!
Einerseits hatte ich großartige Momente herausfiltern können, anderseits dachte ich mir, ja, ein gewisses Selbstzitat ist denen nicht abzuschreiben! Aber nach dem x-ten Hören hat es dann Klick gemacht und meine Lauscher waren offen für "10,000 Days". Das soll jetzt nicht heißen, dass ich das Album auch nur im geringsten verstanden hätte, nein, vielmehr konnte ich es von nun an hören ohne mich dazu zwingen zu müssen, dieses Album mit seinen Vorgängern zu vergleichen.
Denn eines sei gesagt, wer kann es Tool verübeln, dass sie jetzt ein "schwächeres" Album veröffentlicht haben. Nach "Aenima" (übrigens spricht man es laut Adam Jones Anima aus!) haben viele geglaubt, dass dies nicht mehr zu toppen sei, doch dann kam mit "Lateralus" ein weiterer Paukenschlag, der nun eigentlich wirklich nicht mehr einen noch "besseren" Nachfolger erwarten ließ.
Letztendlich muss man "10,000 Days", wie den Tool-Alben zuvor, einfach nur Zeit geben (Ungeduldige sollten währenddessen das Artwork erforschen

)!