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Nim
Alt 17.08.2005, 16:01   #1
Böse Nullpunkt erreicht

hi ppler!

ich habe folgendes problem:
seit nun mehr als dreieinhalb jahren spiele ich gitarre und komme recht gut damit zurecht. ich habe mir alles selbst beigebracht (durch internet/tabs, etc), kann keine noten lesen, hab von musiktheorie absolut keinen blassen!

ich spiele mitlerweile die songs von incubus nach (pardon me akkusitk, drive und wie se alle heißen), was ja meiner meinung nach sehr anspruchsvoll ist. leider gibt es gerade keine neuen herrausforderungen für mich, also hab ich seit nem jahr oder so angefangen selbst lieder zu schreiben.

nun, ich bin gerade der auffassung, es gäbe nichts neues zu lernen für mich. "ich kann schon alles"... ich schau in ein lehrbuch und habe alles schon mal gesehen.

ich weiß nicht, was ich WO lernen kann... will ja besser werden...

vielleicht hat ja einer von euch dasselbe problem schon einmal durchlitten und kann mir ein wenig helfen...

gruß Nim
 
 
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Felicitas
Alt 17.08.2005, 16:06   #2
Standard

so n bissl klassische gitarre.

also nichts mit akorden im herkömmlichen sinn, sondern eben klassisch. so mit melodie und so

n rondo oder so, oder einfach geile melodien. ich könnt wenn interesse besteht dir da mal die namen von wirklich guten sachen geben.

bringt einen auch weiter wenn man selbst komponiert, weils dann n stückl anspruchsvoller wird.

ich fand klassisches gitarrenspiel immer wesentlich schwieriger als die rock/pop schiene mit (man verzeih) schnöden akorden.
 
 
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Nim
Alt 17.08.2005, 16:07   #3
Standard

incubus hat keine "schnöden" akkorde...

aber intresse besteht auf alle fälle für neue sachen....

immer nur her damit!!
 
 
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Felicitas
Alt 17.08.2005, 16:12   #4
Standard

ahja, notenlehre ist auch net so doof...

lernt man n bissl was über harmonien usw
 
 
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Nim
Alt 17.08.2005, 16:14   #5
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ich brauch keine noten...vielmehr: sowas dauert mir zu lange
spiel meist eh nach gehör..

was mir gerade noch eingefallen ist, sind solche "spanische" sachen....
aber ich müsste wenigstens irgendwo lesen wies geht...
 
 
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Felicitas
Alt 17.08.2005, 16:21   #6
Standard

rondi jo....

naja ich verlier ehrlich gesagt die lust wenn jmd sagt das er zu ungedultig ist....

und wenn du keine noten lesen kannst, fällt mir grad ein, kann ich dir eh nicht weiterhelfen

sorry
 
 
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Nim
Alt 17.08.2005, 16:29   #7
Standard

aber trotzdem danke!!
 
 
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MiKe
Alt 17.08.2005, 16:46   #8
Standard

wobei es programme gibt, die noten in tabs umwandeln können. und noten lesen gehört eigentlich zu einem musiker (obwohl stefan raab zum beispiel auch keine noten lesen kann... oder Andrea Bocelli, aber das hat andere gründe ).

und als gitarrist noten zu lesen stelle ich mir auch ziemlich schwierig vor. ich kann zwar perfekt noten lesen durch zig jahre klavierspiel, jedoch könnte ich das auch nicht so schnell auf die gitarre übertragen wie mit tabs
 
 
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Shawna
Alt 17.08.2005, 17:11   #9
Standard

Melde dich doch in einer Musikschule an, sort lernst du Notenlesen.
Ich geb ne Anzeige auf, in der du jemanden sucht, der dir das beibringt.
Ich denke mal Notenlesen, gehört zum Grundwissen.
 
 
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PhibZ
Alt 17.08.2005, 17:25   #10
Standard

versuch mal "joe satriani - summer song" nachzuspielen dann haste erstmal zu tun...geiler Song übrigens
 
 
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Nim
Alt 17.08.2005, 18:00   #11
Standard

ich hab leider keine e-gitarre daheim rumstehen... nur ne konzert-gitarre und zwei bässe...
 
 
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streetriderbw
Alt 17.08.2005, 18:04   #12
Standard

spiel einfach alles schneller, also deine ganzen lieder einfach schneller spielen. das machste solang biste nicht mehr schneller kannst. und wen an dem punkt bist. probierste wieder solang biste wieder schneller spielen kannst. weil man hört nie auf zu lernen. und das gute bei der geschwindigkeit gibt es fast keine grenzen!!!!

mfg
 
 
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El Sparko
Alt 17.08.2005, 23:46   #13
Standard

ach ja. gute klassik auf der akustik würd ich auch gern mal klampfen. ich muss zugeben ich bin leider ein vertreter der von feli verhassten "banalen" akorde.

finds nur etwas schade wenn man darauf reduziert wird. mit verzerrung zu spielen ist halt doch nicht nur banaler als "pur". im grunde genommen sinds sogar gänzlich andere spielweisen. und es läuft ja auch nicht alles immer auf powerchords hinaus.

ganz gut find ich guitar pro. für egitarre oder bass. das is ein programm das man zwar mit tabs füttert, das ganze aber auch mit timinginformationen versieht, und somit neben nem griffbrett auch ne notenanzeige hat. für nen gitarristen ist es nämlich in der tat nicht unbedingt notwendig noten zu kennen. taktgefühl braucht man so oder so und wenn das timing dementsprechend stimmt sind tabs genauso dienlich und auf jeden fall viel schneller umsetzbar als starre notierungen.

ich kenne eigentlich keinen gitarristen der großartig mit notation kämpft, und die szene ist hier nicht gerade inaktiv. den ein oder anderen halb-virtuosen hats hier auch rumlaufen.
 
 
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michaelg
Alt 18.08.2005, 01:38   #14
Standard

GP ist sehr gut, auch irre gute Funktionen.

Hm Blues kann ich dir nicht empfehlen, wird wohl für dich schon zu einfach sein, dass es sich nicht lohnt, und Jazz, vermute ich mal, ist nicht dein Stil.

Daher wäre auch mein Tipp: Klassik.

Dass es falsch ist zu denken es gibt nichts neues zu lernen weisst du sicherlich selber, und dieses neue zu finden ist auch gar nicht so schwer, weil das vorhandene Material schier unendlich ist.

Ich meine wie wäre es denn wenn du dich ein wenig mit Musiktherie beschäftigst? Wenn du gerne Rhythmus spielst lohnt sich ein wenig Harmonielehre wirklich. Nun fragt sich der praxisorientierte gerne wozu das gut sein soll, aber das geile ist ja, die Theorie kann man echt irre gut auf der Gitarre anwenden, man brauch nur einen Fingersatz verschieben und schon spielt man in einer recht fremden Tonart, ohne dass man anders spielen muss. Und lehrreich und hilfreich also dir dienlich ist es auf jeden Fall für die Komposition.

Klar Theorie ist für manche Kreativköpfe manchmal kontraproduktiv, da man sich zu eng in gewissen Denkmustern bewegt, aber andersherum kann man ja auch an die Sache heran gehen, indem man bestimmte Regeln einfach bricht, beispielsweise in einer Tonart solieren und das Tonspektrum bewusst - wenn auch theoretisch falsch (dieses falsch gibt es, wenn überhaupt eben nur theoretisch) - zu erweitern, geile Klangfärbungen lassen grüssen.

Nun kann man da intuitiv oder durch try and error ans Ziel kommen, oder eben auch bewusst. Auch wenn du durch Erlernen theoretischer Grundlagen vielleicht spielerisch technisch und praktisch zunächst nicht viel weiterkommst, kann es sein dass es dir leichter fallen wird intuitiv schneller gut klingende Eigenkompositionen schaffst. Und wer weiss, vielleicht gehörst du ja sogar zu den Menschen, die sich für Theorie interessieren, und diese nicht abstossen.

Nicht falsch verstehen, ist kein muss, da kam ich nur drauf, weil du schreibst zur Zeit scheinbar nicht weiterzukommen, soll jetzt keine Anprangerung von Defiziten sein.
 
 
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Nim
Alt 18.08.2005, 14:03   #15
Standard

erstmal vielen dank für die anregungen!

was die "klassik" betrifft: ich hab mir von eric clapton classic gas angeeignet... ich weiß zwar nicht genau, ob das die "klassik" ist, von der wir hier reden, aber es ist denoch n nettes liedchen!!

des mit dem schneller spielen ist auch ne gute idee...

und was das komponieren betrifft: ich mach das meistens so, das ich ungefähr weiß was zusammenpasst und dann kommt da meistens au was gescheites bei raus. hab auf jedenfall schon einige gute kritik bekommen.

jazz und blues ist auf jedenfall spielenswert... wobei jazz jetzt eher nicht soo mein fall ist, ich aber trotzdem gern spiel, weil ich gerne alle facetten des gitarrenspielens können würde...

aber mit der "klassik-schiene" fahr ich ganz gut! DANKE!!
 
 
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Felicitas
Alt 18.08.2005, 14:27   #16
Standard

och sparkie, von verhasst war nicht die rede

ich hatte immer das problem das ich sowas nie spielen konnte weil meine finger schlichweg zu kurz sind *gg*

deswegen hab ich mich immer auf klassik beschränkt. ist aber ätzend zu wissen das man die griffe kennt und auch rein theoretisch kann, aber dann einfach an zu kurzen fingern versagt

den akordkram krieg ich nur auf meinen kindergitarre hin weil die etwas schmaler gearbeitet ist

ich wollts immer können vorallem weil mein klassikkram auf meiner egitarre zum kotzen klingt.
 
 
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MiKe
Alt 18.08.2005, 14:39   #17
Standard

naja, eigentlich gibt's "zu kurze finger" beim gitarre spielen nicht (außer vielleicht, sie sind 3 cm lang ), man hat nur etwas mehr probleme... und grad auf einer e-gitarre sind akkorde doch richtig easy zu greifen, da hat man bei ner ordentlichen western-gitarre größere probleme (1. griffbrett und 2. saitenstärke)...

freut mich, nim, dass dir mein classical gas tip gefallen hat

//edit:
@streetriderbw: das ist der größte quatsch, den ich je gehört hab. da würde es jedem musiker die socken ausziehen...
 
 
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Felicitas
Alt 18.08.2005, 14:49   #18
Standard

jo, schon klar, nur hab ichs nie geschafft auf die fingerkuppe noch kraft zu legen. mein lehrer hat mir damals immer noch nen wachstumsschub gewünscht das letzte glied ist irgendwie kraftlos, wobei ich sicherlich auch irgendwann aufgegeben hab, man hätt das sicher trainieren können.

mitm ringfinger gehts noch irgendwie (aber auch nur bei bestimmten griffen) weil ich den dann mitm mittelfinger unterstützen kann, aber der zeigefinger will net wie ich will
 
 
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El Sparko
Alt 18.08.2005, 15:32   #19
Standard

wenns du wirklich was mit deiner e-gitarre anfangen willst dann könnts evtl. sehr helfen die auf drop-d zu stimmen. ich meinerseits mag kein drop tuning weil ich es einfach für unflexibel und angeberisch halte aber das halten von simplen powerchords ist dort wesentlich einfacher und es hört sich auch "fetter" an.

Dazu musst du nur vom standard E-Tuning die E-Saite auf D runter stimmen. Somit liegen die Akorde auf den obersten Saiten jeweils aufm selben Bund.
 
 
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Felicitas
Alt 18.08.2005, 15:40   #20
Standard

hm, nach dem umzug *gg*, ohne internet hab ich eh nix zu tun
 
 
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MiKe
Alt 18.08.2005, 15:50   #21
Standard

naja, ich denke mal, powerchords (oder 5er-akkorde ) sollten für niemanden ein problem darstellen, weil man da auch mit dem mittelfinger dein zeigefinger stützen kann, was auf der e-gitarre eigentlich gar nicht nötig ist. und nur die oberen 3 saiten bei drop d zu spielen ist auch nicht sehr effektiv, da es einfach zu unflexibel ist, wenn man z.b. von einem G0 auf ein C0 wechseln will. da kommt man um die normalen powerchord-griff nicht drum rum auf den saiten A-D-G
 
 
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El Sparko
Alt 18.08.2005, 16:08   #22
Standard

dass es unflexibel ist hab ich auch geschrieben. ausprobieren sollte man´s evtl. trotzdem mal. mir sagts genauso nicht zu... is aber so ungewöhnlich in der "branche" nicht mehr. der van halen, eddie hatte sich sogar so nen extra d-tuner anfertigen lassen um auf drop umzuschalten.
 
 
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Jonaz
Alt 18.08.2005, 20:22   #23
Standard

Ich empfehle dir auch die Klassik.
Ich habe schon einige Stücke Mozarts (die sind aber echt böse) usw. auf Gitarre gehört.
Zwar mit Overdrive, aber meiner meinung nach hört sich das unglaublich gut an und ist eine wahre herausforderung.
Dauernd Powechords sind eh blöde.
Zu deiner Problematik mitm lernen:
Noten Lesen solltest du schon können, das ist auch nicht allzu schwer.
Dann nimm deine Klampfe dudel ein bisschen rum, bis du ne schöne Melodie hast.
Naja und aus der wurstelst du dann nach und nach ein paar Takte zusammen die sich nach deinem Gehör gut anhören.
Passende Theorie gibt da natürlich pluspunkte.
und weil du ja schon einige Lieder gespielt hast, kannst du von denen kleine Passagen umändern und zu deiner kreation zufügen.
Experimentier einfach mal rum, so nach und nach klappt das dann.
learning by doing.

 
 
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Felicitas
Alt 21.08.2005, 11:28   #24
Standard

hier:

http://people.freenet.de/felizita/DSC05584.JPG

ich will ja nicht behaupten das ich das immer noch kann (zumindest net in dem tempo)...

zumindest wär das ne neue herausforderung
 
 
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MiKe
Alt 21.08.2005, 12:40   #25
Standard

wow, respekt...
 
 
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