Wie der Spiegel in seiner kommenden Ausgabe berichtet, sollen ab August Audio-CD-Neuerscheinungen von BMG in Deutschland in drei Preisstufen erhältlich sein - von der "Anti-Piraterie-Version" bis zur Luxusfassung. Die billigste Variante soll laut BMG-Chef Maarten Steinkamp für 9,99 Euro wie eine "Selbstgebrannte" ohne gedrucktes Cover daherkommen und lediglich auf der Scheibe selbst die Liste der enthaltenen Titel mitbringen. Die regulär ausgestattete CD wird 12,99 Euro kosten, für 17,99 Euro gibt es eine Luxusversion.
Zugleich will BMG auch die Verkaufspreise für ältere CDs senken: Katalog-Alben sollen dann 12,99 Euro statt 16,99 Euro kosten. Zur Begründung betonte Steinkamp gegenüber dem Spiegel, BMG müsse endlich kundenfreundlicher werden und eine breite Auswahl bieten. "Die Musikbranche hat viel zu lange einfach nur unbeweglich auf ihrem Hintern gesessen", sagte er. (uh/c't)
Quelle
Naja, wenigstens etwas, obwohl viele sicherlich dneken werden: "diese 9,99 version, kann ich mir für 99 cent ja selber machen". Das ältere Cd's billiger werden, sollte man eigentlich auch vor Raubkopiererei gemacht haben...
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Dieser User-Kommentar bringt noch einmal auf den Punkt, ja dieser reele Sarkasmus:
****Faketicker vom 03. Juli 2005****
Die BMG gibt bekannt, dass sie im Rahmen Ihres Kampfes für den
Urheberschutz Sammelklagen an 600 Nutzern sogennanter
Cover-Tauschbörsen geschickt hat.
Cover-Tauschbörsen erlauben es Käufern von CDs aus dem
Einstiegspreissegment von 9,99 Euro, diese durch selbstgedruckte
Cover denen des Preissegments 12,99 Euro gleichwertig zu machen. BMG
entgehen dadurch pro CD Reingewinne von mehr als 2,50 Euro, so ein
Sprecher.
Die Beklagten wurden auf Unterlassung und Zahlung von pauschal
100.000,- Euro verklagt.
****Faketicker vom 03. Juli 2005****
...möglicherweise bald Realität. -.-