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Klassische Musik? Wieso nicht?

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Lukas
Alt 20.04.2003, 14:53   #1
Standard Klassische Musik? Wieso nicht?

Sehr geehrte User/innen!

Da, zum Glück, unsere Geschmäcker bezüglich der Musik sehr und ausgeprägt verschieden sind, lässt sich trotzdem gewisse Gemeinsamkeiten feststellen. Sei es z.B. die Zielgruppe die in der Disco die Blackmusic hört oder House, usw.
(Über Geschmack lässt sich nicht streiten!, über Musik schon.)

Da die Musik sich pluralistisch immer weiter Entwickelt und auf neue Ideen stößt, lässt sich, meiner Ansicht nach, zum Glück einen Bruch in der Geschichte der Musik feststellen. Es ist die Zeit der "Spaltung" der autonomen und programmatischen Musik (ca. 1850); das zweite bekannt auch als Salonmusik, praktisch Kitsch.

Da sich der Weg der musikalischen Orientierung seit dem immer weiterhin gespalten hat, und heutzutage der größere Teil der Menschen sich der "Unterhaltungmusik" begnügen, wobei dann die musikalische Erziehung die Menschen weiterhin in die gewisse Richtung hinweisen, wollte ich Eure Einstellung, Meinung, Interesse, Kritik gegenüber der autonomen (üblicher Wortgebrauch: klassiche) Musik erfahren. Klassische Musik nicht nur im Sinne der wortwörtlichen Bedeutung (nicht nur Bach, Mozart oder Beethoven), sondern der Bedeutung die sie bis in die "Moderne", oder besser: als Avantgarde darstellt.

Bitte um sinnvolle postings.

Danke
Gruß
Lukas
 
 
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k. l. e. e.
Alt 20.04.2003, 15:08   #2
Standard

versteh ich noch nicht so ganz.
ich mag klassische musik die einem thema folgt, wie zbsp. die moldau, oder sachen von modest musorgski (oder wie der heißt) vorallendingen (nacht auf dem kahlen berge)

hoffe das war richtig so. wenn nicht... erklärs mir plz

klee
 
 
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Lukas
Alt 20.04.2003, 15:21   #3
Standard

Hi klee!

Danke für den ersten Beitrag.

Die Grenze zwischen der autonomen und der programmatischen Musik ist weit auseinander. Es gibt sowohl Programm-Musik wie Du sicherlich mit "Bilder eine Ausstellung" von Modest Mussorsgky meinst, jedoch ist der Inhalt autonom stark geprägt. Mit programmatischer Musik ist eher gemient, die Musik nur als Mittel zum Zweck! Programm-Musik ist mit einem Thema gekennzeichnet um die Vorstellung des Höreres in eine gewisse Richtung vorsichtig zu orieniteren, oder! um die eigene Inspiration der Entstehung zu präsentieren.

Meine Frage richtet sich eher dem Gedanken:

Wieso kein großes Interesse der "klassischen" Musik mehr gewidmet wird?

Gruß
Lukas
 
 
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Anarchnophobia
Alt 20.04.2003, 15:29   #4
Standard

Klassische Musik nicht nur im Sinne der wortwörtlichen Bedeutung (nicht nur Bach, Mozart oder Beethoven), sondern der Bedeutung die sie bis in die "Moderne", oder besser: als Avantgarde darstellt.
ich finde klassische musik auch klasse - besonders weil sie in der "moderne" auch als ergänzung zu den neuen Stilmitteln wieder auftritt. Gibt zahlreiche Bands (besonders in der Dark/Gothic/Metal-Szene) die davon gebrauch machen klassische Musik als Grundbasis zu benutzen - und mit "neuen" Instrumenten/Mitteln die nötige Power reinzubringen.

Für meinen bruder der NUR klassik hört ist das natürlich barbarei, für mich ist es eine veredelung und im direkten vergleich ziehe ich Sachen mit Klassikelementen den "normalen" sachen vor.

Andersrum gesehen bedient sich die Klassische Musik aber auch immer mehr an "neuen" größen nachdem die alten Begründer wohl alle im Grabe liegen . Scheint nicht mehr viele neuen Ideen auf dem gebiet zu geben. Aber schönes Beispiel dafür ist das londener Symhonie Orchester, weiss nich ob die immernoch die CDs haben wo aktuelle Charttitel "einklassifiziert" werden - jdenfalls warn die auch immer geil... Mozart wird sich dabei wohl im grabe herumdrehen, früher hätte er das nicht nötig gehabt sich mit anderen Stilen zu vermischen um überhaupt noch gehört zu werden
 
 
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Lukas
Alt 20.04.2003, 16:23   #5
Standard

Hi Anarchnophobia.

Ich wirklich ein schönes Wort: "Veredelung".

Nun, der Gebrauch der populär-Musik (die ich als Unterhaltungsmusik nenne) von klassischen Motiven bzw. Themen die dann mit elektronischen Instrumentarium wiedergegeben oder auch variert werden, sind durchaus einem fortschritlichem Denken hinzuzufügen dass auf jeden Fall einen interessanten Charakter zeigt. Dies passiert, wie Du erwähnst, in bestimmten Stilrichtungen. An der "nötigen Power" fehlt es jedoch nicht; es wird die Reizwirkung dadurch gesteigert oder variiert. Der Inhlat jedes Werkes ist in sich abgeschlossen.

Nur klassische Musik zuhören ist ein Stillstand, denn wie das ganze Leben um uns herum entwickelt sich auch die Musik!

Entschuldige meinen Kritikpunkt, jedoch bedient sich die autonome Musik nicht immer mehr der Unterhaltungsmusik, sondern umgekehrt. Und "die Begründer" gibt es ja so gemeint nicht, denn die Entwicklung der Musik war, ist und wird fließend sein. Die Begründer eines komposotorischen Stils wäre zutreffender.
Die "großen" Komponisten gibt es sowohl heute als auch damals. Und es gibt maßenweise Ideen die in heutiger Avantgarde umgesetzt werden; sei es die Neuordnung der kompositorischer Parameter, Ton/Klangverfremdung usw.; also mehr Ideen als früher.
Die Frage des ganzen ist, und da komme ich wieder zu meiner Frage, wieso die Interessen sich dem "Neuen" (als klassische Musik) abwenden?

"...und im direkten vergleich ziehe ich Sachen mit Klassikelementen den "normalen" sachen vor."

Was meinst Du hier mit "normalen" Sachen?

Gruß
Lukas
 
 
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Klendathu
Alt 20.04.2003, 16:34   #6
Standard

Also erstmal @ Lukas , ich finde deine Wortwahl ist echt lächerlich.
Ich frage mich ob du it Absicht versuchst soviel pseudo-intellektuelle Worte in den Satz zu pressen und den Satzbau mit vielen kleinen unnötigen Verschachtelungen garnierst , oder ob du tatächlich gerne so schreibst und das evt sogar deine Alltagssprache ist.
Wenn dem so ist Sorry , andernfalls fand ichs witzig
Andernfalls auch , eher unfreiwillige Komik.

Ich höre Filmmusik , was ja keine klassische Musik in dem sinne ist , da sie ja eher noch "programmusik" ist.
Weiß das ist auch nicht korrekt , ist aber das was sie am ehesten enspricht.
Meine Lieblinkskomponisten sind John Williams , James horner , David Arnold , Jerry Goldsmith.
Ich mag filmmusik deswegen weil sie so direkt ist , darauf ausgelegt emotionen zu wecken und wegen ihrer Themenhaftigkeit die so aussagekräftig ist.
 
 
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Lukas
Alt 20.04.2003, 16:54   #7
Standard

Hi Klendathu.

Entschuldige falls meine Wortwahl Dir komisch klingt, aber es liegt wohl daran dass ich immer so rede und auch schreibe. Sorry, aber als Musikstudent benutze ich diese "pseudo-intellektuelle Worte" wie Du sie nennst, um mein Studium zu bewältigen. Also unnötig diese Pöbelei. Schwamm drüber!

Die Filmmusik ist ein weites Thema für sich die zwar einem Zwecke dient, nämlich der musiklaischen Untermalung des Films die wiederrum für Spannung und Entspannung sorgt, oder auch Situationsatmosphäre beschreibt. Die Komponisten sind mir alle gängig und mit großen Respekt beuge ich mich vor Ihnen nieder...
In dem Fall wie Du sichelich hörst entspricht die Filmmusik die ja heute komponiert wird, dem "klassischen" Stil. Das ist der Neo-Klassizismus der auch nach 1930 auch komponiert wurde und seit dem Anbeginn des Films auch bewusst eingesetzt wird. Jedoch gibt es auch Filme die sich auch der "Moderne" als Kompositionen bedienen.

Nun zu Deiner emotionalen Beschreibung.
Das programmatische an der Filmmusik ist wie Du sagst die Emotionen zu wecken. Aber ist das nicht der Inhalt in jedem Stil der Musik, der im jeden Assoziationen erweckt, die jeder individuell für sich wertet aufgrund eigener Lebenssituation und -erfahrung?

Wieso also auch nicht in der "Moderne"?

Gruß
Lukas
 
 
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Klendathu
Alt 21.04.2003, 17:43   #8
Standard

Hi sorry wegen meiner pöblei ;9

da du ja musikstundent bist würde ich dich mal bitten dir ein paar sachen von mir anzuhören.
Ich kann zwar keine noten und hab von allen theoretischen dingen der musik keine ahnung , kann also nur nach gehör und gefühl spielen und "komponieren" wenn mans so nennen darf.
Die stücke sind als Filmmusik zu sehen

http://de.geocities.com/klendathu_3/...choChamber.MP3
Genre: sci-fi
Für eine szene gedacht in der ein Schlachtschiff von einem Weltraumdock ablegt und in den Einsatz startet...
erhoffte Stimmung : militärische Härte , enthusiasmus , am ende rasante einführung in die Kampszene mit heroischen Unterton
http://de.geocities.com/klendathu_3/OldEmpire-Soft.mp3
Genre : Fantasy
Ein Thema das als Erkennungsmelodie für ein Spiel/film stehen soll , es soll Charakteristisch sein und soll eingespielt werden für spektakuläre szenen die von "helden" vollbracht werden und in verschieden Vatiationen bei seinem Auftreten.
erhoffte Stimmung : Erhebend , heroisch , markante einprägsame Melodie

http://de.geocities.com/klendathu_3/OldEmpire-chor.mp3
Genre : Fantasy
Eine schlachtszene findet statt mit rasanten schnitten und spektakulären Kampfszenen.Dann einläutung des Themas vom letzten MP3 , der Held tritt ein ins Geschehen und kämpft siegreich an der Seite seiner Leute.
erhoffte Stimmung : Erst wiederspiegelung der Kampfszene dann einläuten des Auftritts des helden und seiner heroischen taten.
erbauend , mitreißend

http://de.geocities.com/klendathu_3/WelcomeThem.mp3
Genre : Sci-fi
Eine Raumschlacht ist am toben.Raumjäger liefern sich gefechte.
Der Raumjäger des Hauptdarstellers taucht im Bild auf in Begeltung seiner Staffel und nimmt Kurs auf einen gegnerischen Kreuzer.Durch gezielte treffer wird dieser ausgeschaltet
Erhoffte stimmung : leichter einstieg mit einer dann folgenden steigerung zu einer dramatsichen aber heroisch angehauchten action einlage.Dann folgend das finale in dem der sieg errungen wird.

Wär nett wenn du mal was zu schreibst.Sei ruhig gnadenlos.Ich weiß es sind viel Fehler drin usw , ich hab leider kein musikalisches wissen noch die teschnichen Möglichkeiten um es besser zu machen
wäre trotzdem nett
 
 
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Klendathu
Alt 21.04.2003, 17:45   #9
Standard

ACHSO : um die mp3s zu hören musst du mit der rechten Maustaste drauf und speichern unter... klicken
direkt ist das anhöre nicht möglich weil das geocities blockt...
 
 
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RegularJohn
Alt 21.04.2003, 18:29   #10
Standard

No Comment

Ich liebe Musik, ich liebe auch klassische Musik, aber um dies ausdrücken zu wollen, muss ich nicht das komplette Musikstudium darlegen. Man soll nicht über Musik streiten, diskutieren oder ähnliches, weil Musik irgendwo immer ein Ausdrzck von Gefühlen sein soll...
 
 
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Lukas
Alt 21.04.2003, 22:47   #11
Standard

@RegularJohn

Es ist ganz richtig dass die Musik an sich schon auch ein Ausdruck von Gefühlen ist. Man kann sich somit von Ihr berieseln lassen, oder sie auch verstehen. Das zweite setzt schon ein musikalisches Verständnis voraus. Das Musikstudium, abhängig von der Studienrichtung, erlaubt die Ausseinandersetzung mit der Musik um einen Überblick, Deutung, und allg. musikalisches Wissen zu erlangen. Dabei entstehendes Verständnis ermöglicht ein intensiveres Erlebnis und Genuß der Musik.

Du würdest sicherlich auch lieber bei einem Philosophen Philosophieunterricht zu haben, als bei einer gewöhnlichen "Meine Meinung ist"-Person, oder?

@Klendathu

Also ich bin echt positiv überrascht. Du schreibst dass Du keine Noten lesen kannst, und das die Musiktheorie auch nicht Deine Stärke sei; also lässt sich daraus schließen, und auch hören , dass Du einen Sampler benutzt und mit Spurenaufnahme arbeitest.

Meine Fragen wären an Dich:
Ob Du den musikalischen Gedanken fertig im Kopf hast bevor Du es spielst oder aufnimmst?

Oder

Arbeitest Du mit durchkomponierten Motiven, die Du dann entsprechend überlappst, zusammentsetzt bzw, anpasst?

Gruß
Lukas
 
 
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Klendathu
Alt 22.04.2003, 15:56   #12
Standard

Hi!
Also danke erstmal , Nein ich habe keinen Sampler , ich kann Klavier und Synthesizer spielen , habs mir selbst beigebracht.Am anfang einfach nur Stücke von anderen nachgespielt und dann mit der Zeit selbst angefangen sachen zu machen.Erst wars ziemlich simpel wurd dann aber mit der zeit besser.Da ich sowieso den halben Tag Soundtracks höre und auch bei filmen usw immer sehr genau auf die Musik achte hat sich mit der Zeit bei mir halt so ein Bild zusammengestellt wie Musik aussehen sollte für nen Film.
Ich spiele die verschiedenen Instumentenebenen alle nacheinander ein und dann nehm ich sie einfach über den LineIn eingang auf den PC auf.

Zu den Fragen-
Im Normalfall hab ich den gedanken schon im Kopf bevor ich es spiel.
Ich stell mir erst vor was es für einen Zweck haben soll und dann überleg ich mir was.Motive bzw Themen fallen mir manchmal so ein im Alltag oder auch manchmal beim vor mich hin Klimpern.
Wenn ich allerdings was gezielt mache dann weiss ich schon im Vorraus was es werden soll.
Also ich mache jedes Stück neu und verwende keine altes Material.Wenn ich ein Motiv wiederverwende dann spiel ich es neu ein und kein 2tes mal so wie beim ersten mal weil es ja szenenangepasst sein muss.Mal ne softere variante für ne beschaulichere szene oder ne härtere für action .Manchmal auch nur ne kurze andeutung von dem thema in eine actionsequenz...
 
 
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Lukas
Alt 23.04.2003, 14:10   #13
Standard

@Klendathu

Es freut mich zu erfahren dass Deine Kreativität Dich dazu anregt musikalischen Vorstellungen ins Praktische umzustetzen. Und dazu bist Du praktizierend ein Autodidakt was auf jeden Fall hervorgehobenen werden muss. Mein Lob an Dich!

In Deinen Stücken sind Motive zusammengesetzt, die sehr wohl Deinen Vorstellungen bzw. Assoziationen entsprecehn, die lediglich auf eine klangliche Spannung hindeuten, die in der Filmmusik partiell der Zweck ist. Aber das genügt auch, und ich finde es Klasse, dass Dein Talent so ausgeprägt ist.

Einziger Kritikpunkt wäre das Fehlen der harmonische Spannung, aber dass dafür ja die Theorie absolut notwendig ist, kann man bei Dir es nicht berücksichtigen.

Weiter so!, und halte mich auf dem Laufenden.

@All

Doch kommen wir zurück zu meinem hauptsächlichen Anliegen: der Interesse an "klassischer" Musik. Vielleicht wäre der Begriff "ernste" Musik im Verhältnis zu "leichten" Musik etwas einfacher zu verstehen, wobei die Grenzen auch weit von einenander liegen.
Was meint Ihr? Wieso gehen einige Personen ungern in ein Konzert mit "ernster" Musik? Bitte nicht das gesellschaftliche Ansehen, bzw. finanzielle beachten, nur das Interesse an sich. Und vorallem das Eigene.

Gruß
Lukas
 
 
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Klendathu
Alt 23.04.2003, 14:27   #14
Standard

Also Danke erstmal für das Lob
Ich hätte noch ein paar Fragen an dich :

In Deinen Stücken sind Motive zusammengesetzt, die sehr wohl Deinen Vorstellungen bzw. Assoziationen entsprecehn, die lediglich auf eine klangliche Spannung hindeuten, die in der Filmmusik partiell der Zweck ist.

Bedeutet dies das keine Melodien zu erkennen sind.Zb bei den OldEmpire mp3s finde ich ist diese vorhanden.Bei den anderen eher weniger was sich aus den erläuterungen ableiten lässt.
Und noch ganz kurz : was versteht man unter harmonischer spannung?
 
 
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Lukas
Alt 23.04.2003, 20:02   #15
Standard

@Klendathu

Die Melodienen bestehen aus Motiven, eine in sich abgeschlossene Melodie ist ein Thema. Bei Deinen Stücken ist es eher eine Aneinanderreihung von Motiven die theoretisch eine Melodie ergeben, sind analytisch her als Motive definiert. Das ist aber überhaupt nicht abwertend.

Harmonische Spannung entsteht in gewissen Kadenzen (Reihung von Akkorden) die bestimmte Funktionen erfüllen. Eine harmonische Spannug wird z.B. mit Vorhaltnoten erfüllt, d.h. eine in sich abgeschlossene harmonische Funktion wird mit einer Vorwegnahme eines Folgeakkords gereizt.

Gruß
Lukas
 
 
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Klendathu
Alt 23.04.2003, 20:15   #16
Standard

Achso...
Ja es ist so das die stücke die hier sind schon verarbeitet sind , das heisst es sidn auszüge aus begleitmusik die für ein spiel ist.
Die melodien sind also schon in den rest verschachtelt und es handelt sich nicht um das thema in urform wie ich es zu anfang hatte.
Die existieren zwar auch habe ich jetzt aber nicht hier OL gestellt da ich nur die verarbeiteten mal freigeben wollte.
Harmonische Spannung wie von die Beschrieben verwende ich auch , kam aber tatsächlich in den mp3s die hier OL stehen nicht zum einsatz.
 
 
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Lukas
Alt 26.04.2003, 14:35   #17
Standard

Hallo?

Entschuldigt meine Ungeduld, aber ist noch jemand an diesem Gebiet noch interessiert?, oder muss ich daraus schließen dass das Interesse an ernster Musik so manipuliert ist dass nicht einmal Interesse bezüglich der Stellungsnahme zu dieser Tatsache besteht...

Gruß
Lukas
 
 
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Klendathu
Alt 26.04.2003, 19:35   #18
Standard

http://de.geocities.com/klendathu_3/SadTheme-choir.mp3

is da harmonische spannung drin?
specihern rechte maustaste / speicher unter...

Vielleicht stellst du die Frage nochmal Lukas, ich glaube sie ist etwas untergegangen in den posts.-
 
 
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asdf
Alt 26.04.2003, 20:37   #19
Standard

Klassische Musik? Wieso nicht?
weil sie mir nich gefällt
 
 
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Lukas
Alt 27.04.2003, 12:51   #20
Standard

@Informationsminister

Sehr geistreich. Aber wieso gefällt sie Dir nicht, darum geht es, kannst Du das beschreiben?

@ALL

Um nochmal auf die grundliegende Frage dieses Threats zurückzukommen:
Was meint Ihr, wieso die ernste Musik, und nicht nur aus dem 18/19 Jh. sondern auch von heute, kein großes Publikum hat?
Was für Gründe sind es sich dafür nicht zu interessieren?

Gruß
Lukas
 
 
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Felicitas
Alt 27.04.2003, 13:30   #21
Standard

mein alltag ist ernst genug.
 
 
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Nils
Alt 27.04.2003, 14:06   #22
Standard

wahrscheinlich wäre der thread ganz interessant, wenn sich lukas nich so umständlich und kompliziert ausdrücken würde...und vor allem fehlerfrei...
naja vielleicht erklärst du uns das nochmal verständlich, sonst kommen nie interessante antworten raus
 
 
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Lukas
Alt 27.04.2003, 14:19   #23
Standard

Hm, langsam komm ich echt ins Grübeln.

Aber hier noch ein Versuch von mir.
Ernste Musik = klassische Musik
Aber da das Wort "klassisch" eine Epoche miteinschließt wähle ich den Begriff "ernste" Musik.

Frage:
Wieso interessieren sich wenig Menschen der ernsten Musik?

Und bitte um ausführliche Antworten.

Danke & Gruß
Lukas
 
 
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Felicitas
Alt 27.04.2003, 14:38   #24
Standard

hm, wieso meinst du das klassische musik immer nur ernst ist? ich glaub nicht das die leute damals alle depri waren und nur ernste musik gemacht haben. wenn "klassik" als epoche gesehen wird, also stilrichtung, wage ich zu behaupten das es damals auch fröhliche musik gab.
 
 
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Lukas
Alt 27.04.2003, 14:49   #25
Standard

@felicitas

Ernste Musik ist nicht der wörtlichen Bedeutung der Wortes "Ernst" zu verstehen. Es ist ein Beiwort zu Unterscheidnung zwischen der "leichten" (Unterhaltungs-) Musik.

Aber ich habe dies schon in einigen postings zuvor erklärt.
 
 
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