Artist: Jamiroquai
Albumtitel: Dynamite
Genre: Dance/Funk
Release: 20. Juni 2005
Tracklist:
01. Feels Just Like It Should
02. Dynamite
03. Seven Days In Sunny June
04. Electric Mistress
05. Starchild
06. Loveblind
07. Talullah
08. (Don't) 'Give Hate A Chance
09. World That He Wants
10. Black Devil Car
11. Hot Tequila Brown
12. Time Won't Wait (Zusatztrack)
Review: Feels Just Like It Should, beginnt mit einer schrägen Hintergrundmusik. Viele verzerrte Elektrosounds, sogar Gescratche. Aber keine Sorge, nach Rap hört es sich nicht an. Hat aber was. Guter Start ins Album. Lädt zum weiterhören ein.
Dynamite, quasi der Titeltrack. Eine Disco/Funknummer im Midtempo. Sehr melodisch das Ganze. Rechtgelungener Track. Es folgt
Seven Days In Sunny June, welches mit Akkustikgitarre und Klavier beginnt. Erinnert ein wenig an das ältere "King For A Day" vom Synkronized-Album. Ruhiger Track, aber nicht so melancholisch depressiv wie das erwähnte Lied. Ein weiterer ordentlicher Track.
Der vierte Track nennt sich
Electric Mistress, der Hintergrundsound erinnert mich ein wenig an ein altes Videospiel. Netter Track, aber nicht so gut wie die bisherigen.
Starchild ist wieder ein funkigere Nummer. Könnte jedoch noch etw. schneller sein. Ordentlicher Disco-Sound. Als nächstes kommt
Love Blind, beginnt mit Klavier, aber wird dann sofort wieder Elektro-Funk mässig. Auch eher im Midtempo angesiedelt.
Talulah, erinnert irgendwie an frühere Machwerke von der Band. Weniger Funk & Discosound. Vom Instrumenten-Einsatz ungefähr wie "Too You To Die". Sehr ruhiger Track.
Demnach folgt
(Don't) Give Hate A Chance. Melodischer Track, der mich irgendwie an so ein 70er-Jahre-Lied erinnert. Stimmiger Refrain. Schöner Track. Mit
World That He Wants hört man wieder einen ruhigeren Melancholie-Track, der an frühere Tage erinnert. Depressiver Klaviertrack.
Fröhlicher und rockiger(!) wird es mit
Black Devil Car. Für Jamiroquai-Verhältnisse ungewöhnlicher Track. Hört sich aber gut an. Als letzter offizieller Track kommt
Hot Tequila Brown, eine ruhigere Funknummer. Zieht sich etw. in die Länge. Der Zusatztrack
Time Won't Wait hört sich wieder ein bisschen schneller an und ist ein gelunger Abschluss.
Fazit: Wer auf den Sound von "A Funk Odyssey" stand, wird sicherlich nicht enttäuscht werden. Das Album hier bildet die Fortsetzung davon. Zusätzlich hat man paar Tracks, die wie die von früher klingen, und eine kleine Rocknummer. Alles in allem ein sehr ordentliches Album.
8 von 10 Punkten.