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50 Jahre Rock

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aVanish
Alt 17.04.2004, 14:23   #1
Standard 50 Jahre Rock

oder so ähnlich kommt heute irgendwie im Fernsehen.

Eure Erwartungen? Wird irgendeine wichtige Band auch nur ansatzweise erwähnt sein, oder lässt unser "What happened ro Rognrol"- Onkel Gottschalk mal wieder den größten Scheiß com Stapel wo gibt?
 
 
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-m4mo-
Alt 17.04.2004, 14:45   #2
Standard

is wohl von auszugehen!

hab schon angst davor die dauerwelle des todes über oasis, led zeplin , sabbath , nirvana , die beatsles und die stones philosophieren zu hören

aber solange die dicke frau noch singt is die oper nicht zuende
vieleicht gibt es ja doch noch hoffnung und gottschalk presentiert uns einen bunten blumenstrauss des rock n`roll

ich danke der acedemy
 
 
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Alt 17.04.2004, 15:41   #3
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also eben gabs in den neachrichten auch einen kleinen Rückblick über 50 Jahre rock - war aber recht interessant. Kurze Info über Jethro Thrull (die atmende Lokomotive), ein bischen Elvis, ein bischen Stones... halt nur kurz von den Anfängen her.

in der vorschau zu der Sendung heut abend sahs dann nichmehr so toll aus, wo die ganze famile begeistert "in the shadows" am mitsingen iss (von wem issn das überhaupt nochma, placebo? egal...)

Aber ich kann mir das ehh nich anguggn, muss um die zeit arbeiten... und selbst wenn nich säße ich bestimmt nich vorm fernseher
 
 
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-m4mo-
Alt 17.04.2004, 15:51   #4
Standard

Original geschrieben von Anarchnophobia
.
wo die ganze famile begeistert "in the shadows" am mitsingen iss (von wem issn das überhaupt nochma, placebo? egal...)
http://www.dusollstplacebonichtmitth...vergleichen.de

ne ich schau mir das auch net an...
da werd ich irgendwie immer agro wenn ich sowat sehe
 
 
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hackvresse
Alt 17.04.2004, 16:44   #5
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hätte ich nichts zu tun würd ichs mir sicher ansehen
 
 
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aVanish
Alt 17.04.2004, 17:58   #6
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Wahrscheinlich so ein Mist wie Meat Loaf oder so was...

Oder diese "altstars" die immer noch "rocken"... agrh

@m4mo: derart musikalische Bildung
 
 
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-m4mo-
Alt 17.04.2004, 20:01   #7
Standard

Original geschrieben von aVanish

@m4mo: derart musikalische Bildung
nützt ja nix!
aufjedenfall genug um die sendung heute nicht zu schauen
 
 
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kOrN
Alt 17.04.2004, 23:42   #8
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Ach, ich finds bis dahin garnicht mal soi schlimm. Solange der Gottschalk ruhig bleibt...
 
 
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Senjo
Alt 17.04.2004, 23:51   #9
Standard

Na ja ich habs auch bis 22 Uhr geguckt dann doch lieber die Ärzte...
Und ich fands nich ganz soo gut, auch nich total schlecht aber hätte wohl etwas besser sein können
 
 
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BoEhSeR OnKeL
Alt 18.04.2004, 00:15   #10
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war wirklich net der bringer
 
 
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aVanish
Alt 18.04.2004, 09:59   #11
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also ich bin um 21:40 ernsthaft eingepennt obwohl ich nicht müde war.
Wie erbärmlich muss ein so ein "Rockstar" sein, wenn er sein Leben lang immer nur den gleichen Scheiß singt? Das ist ja wohl das unterste... Und warum haben die "The Rasmus" eingeladen?
Wenn es um Roggnroll geht, dann sollte man doch wohl eine dieser im Moment sehr viel vorhandenen Retro-Garagen Bands einladen. Jet zum Beispiel. Ist zwar auch nicht toll, aber immerhin besser...
 
 
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kOrN
Alt 18.04.2004, 13:57   #12
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Ja OK, der Razmuz hät wohl net sein müssen. Aber sonst fand ich das ganz OK.
 
 
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tj
Alt 18.04.2004, 19:33   #13
Standard

find ich auch aber na ja es gibt imma diese leute
die mit dieser "ich brauche anti depressiva" stimmung die alles kritisieren müssen
 
 
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-m4mo-
Alt 18.04.2004, 19:46   #14
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lol
 
 
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cotobi
Alt 18.04.2004, 20:34   #15
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Ich fands erträglich, war aber zum Teil nicht so ganz mein Musikgeschmack... schlechter als star search wars jedenfalls nicht!
 
 
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mecknum
Alt 18.04.2004, 20:50   #16
Standard

hab's nur kurz gesehen, als Music von John Miles lief. Playback is ja ok, aber das Orchester hätten se sich dann auch sparen können, wäre nicht ganz so peinlich gewesen.
 
 
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Alt 19.04.2004, 22:16   #17
Standard der spiegel zu 50 jahre rock

"50 JAHRE ROCK" IM ZDF

Alles alte Knacker

Von Stefan Krulle

Altherrenparty im ZDF: Wie Thomas Gottschalk in seiner Show "50 Jahre Rock" in drei langen Stunden den Rock'n'Roll verriet und dem Sender ein popkulturelles Waterloo bescherte.



AP
Rock-Experte Gottschalk: Wer einen braunroten Lederanzug besitzt, sollte doch wohl mitreden können
Das ZDF ist ein Sender mit ungeheuer großer Erfahrung. Auf dem Mainzer Lerchenberg weiß man seit Jahrzehnten, wie sich die Gebühren-Millionen unbehelligt verwalten und Quoten zu Programmen machen lassen, obwohl für den öffentlich-rechtlichen Sender Quoten natürlich gar keine Rolle spielen dürfen. Was man beim ZDF absolut gar nicht weiß ist, wer von den verdienten und leidlich verdienenden Unterhaltungs-Zugpferden bei der Jugend punkten könnte.

Anders ist nicht zu erklären, dass für diese senderfremde Klientel wieder und wieder ein Mann namens Thomas Gottschalk ins von vornherein verlorene Rennen geschickt wird, der einst in den siebziger Jahren als Münchner Radio-Discjockey anfing und seine größten Kompetenzen ansonsten an der Seite von Mike Krüger in unerklärlich erfolgreichen Kinofilmen bewies.

Weil dieser Mann aber als Urgestein des TV-Entertainments und beim ZDF zudem als musikalische Instanz gilt, und solche Titel ja längst nicht mehr hinterfragt oder gar in Frage gestellt werden, durfte "Thommy" Gottschalk am Samstagabend die bislang schlechteste Show der deutschen Fernsehgeschichte zum Thema Rockmusik moderieren. Der 53-Jährige galt den aufs gerontische Publikum spezialisierten ZDF-Oberen als Idealbesetzung fürs Thema. Wer einen braunroten Lederanzug besitzt und sich seit drei Dekaden dem Zugriff gnädiger Friseure verweigert, sollte doch wohl mitreden können.



AP
Gottschalk mit Ex-Stone Bill Wyman: "In welcher Band würdest du denn heute am liebsten mitspielen?"
Die drei Stunden, welche im ZDF den Titel "50 Jahre Rock" tragen durften, wurden zum Waterloo des Senders. Und das ist nicht nur einem Gottschalk anzukreiden, der seinen Teleprompter selten lesen konnte und seine Gäste kaum richtig einzuordnen wusste. Das Unheil begann schon beim falschen Sendetermin. Vor so ungefähr fünf Dekaden hat ein amerikanisches Weißbrot namens Bill Haley die Single "Rock Around The Clock" veröffentlicht, und irgend ein Trickbetrüger vom Format eines Konrad Kujaus hat dem ZDF wohl das dumme Märchen verkaufen können, hier sei die Geburtsstunde des Rock'n'Roll zu datieren. Niemand kannte Fats Dominos "The Fat Man" von 1949 oder andere Konkurrenz.

Der Fauxpas wäre ja noch Randnotiz geblieben, hätte nicht Rockin' Gottschalk diese drei furchtbaren Stunden lang insistiert, die Wahrheit und nichts als die ewige Wahrheit zu verkünden. Leider halfen dagegen auch die von der Redaktion gestalteten Untertitel mit Zusatzinformationen nicht, die bei den Live-Auftritten der vermeintlich repräsentativen Rock-Größen (u.a. Steppenwolf, Scorpions, Bonnie Tyler) eingeblendet wurden: Nur nichts sagende Superlative (die beste Blues-Stimme, der meist gespielte Schwarze) oder schlichte Fehler (25 Jahre Status Quo für die 1965 gegründete Band, Peter Kraus anstelle von Ted Herold als 'deutscher Elvis') hatten eine Chance, über den Sender zu gehen. Das hätte auch Neun Live nicht mehr schlechter machen können.

Derweil überhob sich Gottschalk an seinen Themen. Willy Brandt, dem ungeachtet aller politischen Präferenzen ein Gottschalk bestenfalls die Schuhe hätte zubinden dürfen, wurde von eben diesem Show-Dandy zum "Rock'n'Roller" erklärt, ein paar Minuten später verjuxte Thommy das denkbar unglamouröseste Auto, einen VW Golf, "mit Leder, wie sich das für den Rock gehört", an jenen schlauen Zuschauer, der womöglich wusste, dass Eric Burdon einstmals einen Song namens "House of the Rising Sun" gesungen hatte. "Vielleicht kifft Eric ja heute Abend noch in den Wagen", gab Gottschalk eine Kostprobe seines spießbürgerlichen Wissens um jene gefährlichen Drogen, denen die verruchten Helden ja so oft erlagen.

A propos Drogen. Natürlich durften auch die Rolling Stones als Vertreter der Rockmusik nicht unerwähnt bleiben. Doch ebenso selbstverständlich hatte keiner der noch aktiven Stones-Mitglieder Lust, sich in einer Saurier-Parade wie dieser ausstellen zu lassen. Einzig Ex-Bassist Bill Wyman hatte sich nach Hannover locken lassen, weil er mit seinen Rhythm Kings ohnehin gerade auf Deutschland-Tournee ist und Werbung gebrauchen kann. Wyman nahm die Tortur gelassen und machte eine ziemlich gute Figur. Zum Dank musste er sich dann allerdings die dümmliche Gottschalk-Frage "In welcher Band würdest Du denn heute gerne mitspielen?" gefallen lassen.



DPA
Showgast Peter Kraus: Wo war Ted Herold?
Einzig Michail Gorbatschow schaffte es, der schnöden Show ein wenig Glanz zu verleihen, auch, wenn er ganz offensichtlich nur eingeladen wurde, um geschickt zum "Wind of Change" der Scorpions überzuleiten. Gottschalks Versuche, dem Friedensnobelpreisträger eine Rock'n'Roll-Attitüde aufzuoktroyieren, schlugen jedenfalls sämtlich fehl. Dennoch feierte das Publikum in der Hannoveraner Preussag Arena den Ex-Politiker mit Standing Ovations, als wäre er der wahre Rockstar des Abends.

Kein Wunder, bei der Konkurrenz: Die Allstar-Band war mit den Veteranen jener Rockgruppen besetzt, die uns im Oldie-Radio wahrscheinlich noch bis in alle Ewigkeit vorgespielt werden. Stichwort: "Smoke on the Water". Dennoch: Jon Lord und Gary Brooker, Ian Anderson und Bobby Kimball haben deshalb längst noch nicht verdient, von Leslie "Dschingis Khan" Mandoki dirigiert zu werden. Und vom Klüngel des Ungarn behelligt zu werden, denn als weibliche Stimme war den Dinos die weitgehend untalentierte Tochter Frank Elstners, Masha, zugeteilt worden.

Ach ja, zwar wurde die Punk-Revolution mit einer ungefähr sieben Sekunden langen Erwähnung der Sex Pistols in einem der Einspielfilmchen abgehandelt, der Rock-Sound der Neuzeit wurde aber immerhin gebührend gewürdigt: mit Live-Darbietungen der deutschen Schmusepopper Reamonn und der finnischen Tanzrocker The Rasmus. Harmloser, angepasster, einschläfernder Rock'n'Roll, wie ihn sich öffentlich-rechtliche Redakteure lieben.

Das Großereignis generiert nun erstmal eine verzichtbare Doppel-CD und wird künftig wohl monatlich wiederholt. Vermutlich hält man Thommys Ausflug in die Mansarde der Rockgeschichte beim ZDF auch noch für lehrreich, man denke an den Bildungsauftrag. Und vielleicht lässt sich die Sendung ja synchronisieren und ans Ausland verscherbeln. Dort hat man sicherlich Interesse an einem Blick auf die Ursachen der deutschen Kultur-Misere.


quelle: www.spiegel.de
 
 
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