ich sags mal so...
http://www.burberry.com/HomeEurope.aspx http://www.rosner.de/ http://www.daniel-hechter.com/ http://www.giorgioarmani.com/index.html http://www.strellson.com/default_d.htm http://www.hugoboss.com/
zu den kunden dieser markenfirmen gehören mit sicherheit nicht 1 prozent, die sich "jamba&co-kinder" schimpfen können. die einzige ausnahme, die ich kenne und die man unter umständen zu dieser liste zählen könnte ist D&G, aber das ist ja auch schnick-schnack. die haben eben das geld der eltern besagter kinder gerochen und passen sich an, verlieren an ansehen und müssen nicht mehr auf qualität achten. was will man machen. wobei selbst dort, firmenintern, gibt es unterschiedliche linien, kollektionen, die sich an verschiedenes publikum richten.
es gibt einfach einen unterschied zwischen richtiger markenware und ware, bei der sich besagte jambageschädigte denken "oh da steht 'fubu' drauf, das brauch ich um da und dort und woauchimmer akzeptiert zu werden".
und da ich chrissi nicht kenne, aber einem menschen den ich nicht kenne nichts "schlechtes" unterstelle, weil das meine art ist (ich weiß es sind nicht viele leute so und dieser idealismus hat auch nachteile, aber so bin ich nunmal) ging ich davon aus, dass sie einfach ernsthaft daran interessiert ist sich, ohne tief in den geldbeutel langen zu müssen, dennoch mit stilvoller, hochwertiger, mit einer bestimmten aussage behafteter, kleidung auszustatten. markenklamotten haben dieses image hauptsächlich, daher habe ich das so interpretiert. sie sucht markenware mit einer ganz konkreten erwartungshaltung und möchte dafür wenig geld ausgeben.
wenn dann eine diskussion gestartet werden möchte (obgleich im falschen thread) in der es darum geht, dass sich heutzutage viele jugendliche in die falsche richtung entwickeln und die medien, sowie das durch die medien geschaffene bewusstsein, dazu beitragen/beiträgt, dann ist das nur zu begrüßen.
wenn aber dann gleich verallgemeinert wird und es heißt junge leute, die sich markenkleidung kaufen seien automatisch "jamba&co-kinder" und würden ihr geld für keine qualität rauswerfen, wenn sie markenware kaufen, dann ist das ein schwacher start für eine derart bedeutende diskussion, der diese in eine völlig falsche richtung lenkt und dazu führt, dass man einen durch eigene erfahrungen genährten austausch darüber stattfinden lässt, welcher pullover von welcher marke nun schneller kaputt geht; natürlich teils selbstverschuldet. nach dem aktuellen topic zu urteilen ist das wohl nun auch hauptgegenstand dieses freds. und ich kann auch nicht umhin hier einen schlechten vergleich anzubringen, aber so wie mercedes vorherrschend qualität herstellt und ford eben im pkw-bereich eher spielzeugautos, deren instabiles interieur schlechte hoffnungen für den rest des automobils beschert so verhält es sich doch bei allen produkten, die nicht monopolisiert sind. sowas schlägt sich im preis nieder und in den köpfen der menschen, die dann unbewusst eine art kollektives bild schaffen, dadurch entsteht einerseits ruhm oder eben schimpf.
und bei aller liebe, es kann mir niemand erzählen, dass ich wenn ich kleidung suche, die gewissen qualitativen standards gehorcht mit h&m oder nonameklamotten besser beraten bin als mit gescheiter markenware. das ist einfach so, da kann man auch nicht daran rütteln.
ob chrissi jetzt zu jamba&co dazugehört, ist eine andere frage.
ob teure markenklamotten im ladenverkauf ihr geld wert sind, ist eine andere frage und vor allem eine der perspektive.