Original geschrieben von soul. jeanstraeger sind sowieso alle nicht ganz normal, die einen waschen sie drei stunden lang mit steinen und machen loecher rein (hab grad n interview mit dem diesel-oberhaupt in der gq gelesen), die anderen buegeln mit absicht falten rein
das is halt "mode". in ein paar jahren wirds belächelt, wie die schulterpolster aus den achzigern oder die radlerhosen aus den neunzigern... und ich kanns irgendwie auch verdammt gut nachvollziehen.
dieser "used"-look nervt mich. nirgends kriegst mehr ne normale jeans, weil sie entweder total supidupi natürlich wirkende bleichstellen an oberschenkeln & co oder taschen und *huch* rein zufällig entstandene löcher und risse an allen möglichen stellen hat, an denen ich sie aber leider nicht gebrauchen kann/will.
ne bügelfalte ist - wenn man das wort überhaupt noch unbeschadet in den mund nehmen darf - kult und hat stil.
aber diesen ganzen special "styles" wirken - wenn der geschmackssinn von werbung & co noch nicht ganz so zugehypt worden ist - irgendwie... lächerlich. vor allem stehts niemandem wirklich.
die herren der rechten fraktion (und nicht nur die) kommen sich in ihrer krupp-stahlharten lolli-kluft (bomberjacke und enge jeans) auch vor wie die super-heros from germany. wirken aber genau gegenteilig... wobei mir an dieser stelle mal wieder auffällt, wie leicht das doch geht, vom thema abzuweichen...
