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Die schönsten Gedichte

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Flaame
Alt 19.09.2004, 21:14   #1
Standard Die schönsten Gedichte

Ich sammle Gedichte also würde es mich freuen wenn ihr eure schönsten Gedichte in dieses Thema schreibt
 
 
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Pretender
Alt 19.09.2004, 21:35   #2
Standard

Der Schutzengel
Du bist der Vogel, dessen Flügel kamen,
wenn ich erwachte in der Nacht und rief.
Nur mit den Armen rief ich, denn dein Namen
ist wie ein Abgrund, tausend Nächte tief.
Du bist der Schatten, drin ich still entschlief,
und jeden Traum ersinnt in mir dein Samen, -
du bist das Bild, ich aber bin der Rahmen,
der dich ergänzt in glänzendem Relief.


Wie nenn ich dich? Sieh, meine Lippen lahmen.
Du bist der Anfang, der sich groß ergießt,
ich bin das langsame und bange Amen,
das deine Schönheit scheu beschließt.

Du hast mich oft aus dunklem Ruhn gerissen,
wenn mir das Schlafen wie ein Grab erschien
und wie Verlorengehen und Entfliehn, -
da hobst du mich aus Herzensfinsternissen
und wolltest mich auf allen Türmen hissen
wie Scharlachfahnen und wie Draperien.
Du: der von Wundern redet wie vom Wissen
und von den Menschen wie von Melodien
und von den Rosen: von Ereignissen,
die flammend sich in deinem Blick vollziehn, -
du Seliger, wann nennst du einmal Ihn,
aus dessen siebentem und letztem Tage
noch immer Glanz auf deinem Flügelschlage
verloren liegt...
Befiehlst du, daß ich frage?

Rainer Maria Rilke
 
 
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Flaame
Alt 19.09.2004, 21:38   #3
Standard

sehr schön danke
 
 
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Shannara
Alt 19.09.2004, 22:17   #4
Standard

Ich der Mars der große Nichter
seh da oben ganz viele Lichter
Kannst auch du sie sehen
so lass ich dich gehen
Verschließt du die Augen
werd ich dich aussaugen
dich zu tode trampeln
wirst rot sein wie Ampeln

Ich der Mars bin ein Planet
ganz konkret
scheiß gedicht
von der Tafel gewicht
auf nimmer wieder sehn
bin am durchdrehn
weiß nicht was ich schreiben soll
na ganz toll


*gg* toll oder was einem so auf anhieb einfällt *lol* scherz morgen schreib ich dir ma echte rein...
 
 
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Flaame
Alt 20.09.2004, 09:18   #5
Standard

ist schon ok liest sich gar nicht schlecht
 
 
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mizi-xs
Alt 20.09.2004, 09:29   #6
Standard

Innere gefühle

Im innern des Herzens, rinnt immer eine Träne
Keine Stunde vergeht, in der ich mich nicht sehne

In stillen Momenten möcht ich bei ihr sein
doch ihr Herz lässt das meine allein

keine Minute vergeht, in der ich sie nicht seh
Doch diese Anblick tut meiner Seele weh

Hab sie ins Herz geschlossen, werd sie niemals aufgeben
Doch nicht um jeden Preis, werd ich nach ihr streben

Werd sie niemals vergessen, diese Liebe nie beenden
Doch ich werd innerlich hoffen, das sich das Blatt wird noch wenden

Werd die Tränen still vergiessen, das niemand es sieht
Das fremde nicht erkennen, das mein Herz sie noch liebt

Ihren Glück soll sie finden, auf dem Weg, den sie geht
Immer in stiller Hoffnung, das ihr Herz mich versteht

Werd niemals erzwingen, was nicht freiwillig bleibt
Doch zu tun für sie, bin ich alles bereit

Sie soll nicht wissen, das sie mein Leben ist
Denn ich weiss im innern, das ihr Herz meines nicht küsst

Diesen Schmerz ertragen, werd ich auf mich nehmen
Denn ich will nie einen Weg ohne sie gehen

Still und Leise, werd ich an sie denken
Denn sie wird immer, mein Herz lenken
 
 
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mizi-xs
Alt 20.09.2004, 09:30   #7
Standard

liebe

geträumt in der Nacht
gelebt am Tag
mit Sorgfalt bedacht
doch nicht zu sprechen vermag

Liebe erfahren
Zuneigung empfunden
verlebt gemeinsam
die schönsten Stunden

das leben entdeckt
die Freude gespürt
das Lachen geweckt
und gemeinsam verführt

die Lust verspürt
neue wege zu gehen
die Seele berührt
und sich doch verstehen

in die Augen zu schauen
das Leben erkennen
eine Stimme zu hören
und vor Verlangen brennen
 
 
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Flaame
Alt 20.09.2004, 11:07   #8
Standard

danke mizi
 
 
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Shannara
Alt 20.09.2004, 19:16   #9
Standard

Wahnsinn

Wahnsinn nistet in jedem Hirn
in verborgenen Winkeln
und manchmal bricht er herraus
seine Freiheit suchend
um den Tyrannen
der getarnt ist als Verstand
zu vernichten

während der Tyrann seinen Gegner niederhält
Tag für Tag, nacht für nacht
bemerkt er nicht
dass auch er einem Wahn erliegt
dem Wahnsinn mit Wahn begegnet
was er stolz Moral und Sitte nennt:
den Wahnsinn des Normalen.

Matthias Hutmacher



Nimm mich an der Hand

da war Zeit zum saufen, da war zeit herumzugehn
da war zeit zum laufen und zeit herumzustehn
doch auf einmal ist keine zeit mehr da

da war alles was ich wollte, paradies und schrecken
ich tat alles was ich konnte, vergessen und entdecken
doch auf einmal ist das alles nicht mehr da

nimm mich an der hand
nimm mich an der hand
mit in dein Land

es gab so viel zu sehn, ich war froh und hab gelitten
die welt war häßlich schön, viele Frauen konnt ich ficken
ja ja

dann kamst du daher und alles war ganz anders
und du kamst mir näher bis ich dich erkannte
und auf einmal ist das alles neu

nimm mich an der hand
nimm mich an der hand
gib mir deine hand
nimm meine hand
mit in dein land

Matthias Hutmacher
 
 
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Dawn
Alt 20.09.2004, 22:51   #10
Standard

@ Mizi: Hast du die Gedichte selber geschrieben? die sind wirklich alle beide wunderschön. hast du noch mehr davon?
 
 
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Pretender
Alt 21.09.2004, 01:55   #11
Standard

noch ein schönes

Die Engel
Sie haben alle müde Münde
und helle Seelen ohne Saum.
Und eine Sehnsucht (wie nach Sünde)
geht ihnen manchmal durch den Traum.


Fast gleichen sie einander alle;
in Gottes Gärten schweigen sie,
wie viele, viele Intervalle
in seiner Macht und Melodie.


Nur wenn sie ihre Flügel breiten,
sind sie die Wecker eines Winds:
als ginge Gott mit seinen weiten
Bildhauerhänden durch die Seiten
im dunklen Buch des Anbeginns

Rainer Maria Rilke
 
 
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Flaame
Alt 21.09.2004, 10:00   #12
Standard

und wieder einmal dank ich euch allen
 
 
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mizi-xs
Alt 21.09.2004, 12:58   #13
Standard

@ Dawn

ja ich hab die Gedichte selber geschrieben.

Ich schreib alle Gedichte, die ich irgendwo veröffentliche selber.

Keine Ahnung, wie das andere machen, ob sie nur schöne Gedichte raussuchen und die dann posten, oder ob sie auch selber schreiben.

Also hier hab ich noch ne Menge an Gedichten rumliegen. Ich denk mal, so ca 160 Stück.

Gruss
 
 
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mizi-xs
Alt 21.09.2004, 13:04   #14
Standard

ist das Eifersucht


Ich schlafe unruhig, mag gar nicht träumen
hab ständige Angst, etwas zu versäumen

ich versuch Gefühle zu beschreiben, finde kein passendes Wort
man denkt es wiederholt sich alles und ich dräng sie fort

Habe auch Angst ihr meine Liebe zu gestehen
und die innere Furcht, sie wird von mir gehen

sie weiss was ich denk, sie weiss, was ich fühl
doch zu zählen scheint es nicht sehr viel

ich schenk ihr mein Vertrauen, immer wieder aufs neue
und da ist das Gefühl, das ich es irgendwann bereue

soll ich mich zurückziehen, soll ich sie gehen lassen
wird sie mich dann eines Tages dafür hassen

wer kann sagen, welches ist der richtige Weg
oder ist es dafür schon zu spät

geplagt von Gedanken, die einen zerfressen
ist das Eifersucht, oder bin ich besessen
 
 
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Christian
Alt 21.09.2004, 15:05   #15
Standard

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.
 
 
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Pretender
Alt 21.09.2004, 23:56   #16
Standard

omg... hör auf...das is das gedicht womit ich im 4ten schuljahr vom deutschlehrer gejagt wurd... AHHHHHHHH!!!!

so nun noch ein geschriebenes ala angel ala aldous ala mortuus

Platz unserer Seelen

Eine Seele... nie so rein
und Haut so sanft und zärtlich mild.
Trübster Gott... klarster Wein.
Endlos Strom! Gefühl so wild!

Fast ists wie ein wager Traum
und Zweifel längst vergessne Schmaach
Erstickt im Schein im hellen Raum
Als ich deinen Rufen unterlag

Nur wenn die Winde mich ergreifen
und die Schwinge es ertrag
Wusste ich ihr nie zu weichen
Als ich auf unsrer Wolke lag

-Angel Aldous Mortuus

Hm...Das Gedicht war mal für ein hübsches mädchen aus meiner kollegstufenklasse... Habs aber nur aus betrunkenem gemütsstand geschriebne o_O Ich finde ...man kann am besten in den total extremen lebensphasen was künstlerisches zu blatte bringen... Da ich aber leider im mom keine tragödischen tiefschläge erreiche setz ich mich unter alk und fang dann immer an zu malen oder zu schreiben... Da kommen dann die besten sachn raus
 
 
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Flaame
Alt 24.09.2004, 11:17   #17
Standard

Danke
 
 
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juLY
Alt 26.09.2004, 11:49   #18
Standard

Wenn ich einst zurück geblickt
in mich gekehrt deine liebe bedenke,
quält mich der schmerz in der nacht
so das ich bin tränenüberströmt aufgewacht.

Du solltest deinen Hass in dich kehren,
und dich nach fröhlichen tagen zehren
doch anstatt das zu tun lässt mich dein
schicksal nicht ruhen.

Als ich dann eines tages zu dir kam,
wusst ich nicht was mit dir geschah.
Alles vergessen nur tief am grund ist er
zerüttelt unser alter bund.

Bedenke wie glücklich wir einst waren
doch nun hab ich es zerstört
das gefühl das wir einst für einander
in unseren herzen getragen.

by july
 
 
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Janshi
Alt 27.09.2004, 17:53   #19
Standard

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.


Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.


Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um."


Rainer Maria Rilke
 
 
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oraider
Alt 28.09.2004, 13:17   #20
Standard

ich lieb deine titten, ich lieb deinen arsch, ab ins bett, aber marsch
 
 
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Shawna
Alt 28.09.2004, 14:53   #21
Standard

Ist zwar kein Gedicht, sondern ein Songtext und auf Englisch, aber ich finde, das er wunderbare Liebeserklärung ist.
Ist von Sade "by your side"

you think i'd leave your side baby
you know me better than that
you think i'd leave you down when you're down on your knees
i wouldn't do that
i'll tell you you're right when you want
and if only you could see into me

oh when you're cold i'll be there hold you tight to me

when you're on the outside baby and you can`t get in
i will show you you're so much better than you know
when you're lost and you're alone and you cant get back again
i will find you darling and i will bring you home

and if you want to cry i am here to dry your eyes
and in no time you'll be fine
 
 
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Jazhara
Alt 14.11.2004, 15:53   #22
Standard

von mir ....

~ Todeslehre ~

Rühmliche Zeiten - menschliches Schaffen
Mit Blut wurde gelehrt
Durch Hoffnung wurden Ziele illusioniert
Honoriert mit glorreichem Stolz, mit Klasse und Respekt
Doch gab es einen bedrohenden Schatten...

... es muss mehr geben, hinter dieser Welt
Hinter des Lebens schweren Lernens, des ewigen Lernens
Die Zeit vergeht zu schnell
Sie blicken auf, zu diesem Willen
Erstaunen und Respekt
Bewunderung und Sinn
Alles lag zu Füßen
Eine glorreiche Zukunft scheint geboren
Zeiten vergehen - Tränen vergehen

Es manifestiert sich der Wille
Der Schatten wächst
Dumpfe Stimmen, die das Hirn erreichen
Es gibt eine andere Seite - eine bessere Seite
Ist es töricht - gar tückisch?
Die Entwicklung bannt sich ihren Weg
Verwirrende Gedanken ...

Wohin der Weg, wenn nicht zurück?
Der Sinn verloren, der Wille gebrochen
Zeiten vergehen - Tränen vergehen
Rum verfliegt, verweht
Eiserne Stürme von Melancholie
Stürme der Verzweiflung

Der Weg führt ins Jenseits
Dort begründet es sich - dieses ewige Lernen
Diese etwaigen Stunden werden vergehen
Bald sogar vergessen - relativiert
Suchend nach dem Sinn...

Warum - wofür?
Fragen die das Gemüt plagen
Sinneswandel, täuschende Gegenwarten
Zeiten vergehen - Tränen vergehen
Es ändert sich...

... der Weg einst klar bestimmt
Definiert mit Ruhm und Erfolg
Nun blickt man sich um - stille Leere

Wo sind sie nun - einst waren sie Freunde?
Suchend die Begehrten - einst genannt Familie?
Verflogen - einst nannte man es Gefühle der Freude?
Nur Zeiten vergehen - Tränen vergehen...

Dunkle Stund - Kerzen spenden Licht
Ein monotones Flammenspiel - betörend
Die Gedanken schweifen ab, ein Ausweg scheint gefunden
Der ewige Funken ist gestorben
Es gibt nur eine Lehre, die noch zählt
Die Lehre des Schmerzens, aus purem Zorn
Das Sterben der Flammen
So schließt man das Buch - das Leben
... und liest die letzen Verse
Die Verse der Todeslehre...
 
 
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JimmyX
Alt 20.11.2004, 15:28   #23
Standard

Tod, Leben, Geburt,
alles fließt in der Zeit.
Doch trügt der Schein,
Gebunden an die Ewigkeit,
Verdammt nie zu sein,
Träumt der Mensch zu werden
und steht still im Meer
der Unmöglichkeiten
 
 
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Joya
Alt 22.11.2004, 21:54   #24
Standard

Mit der Zeit lernst du...
Mit der Zeit lernst du,
daß eine Hand halten
nicht dasselbe ist wie eine Seele fesseln
und das Liebe nicht anlehnen bedeutet
und Begleitung nicht Sicherheit.
~
Du lernst allmählich,
daß Küsse keine Verträge sind
und Geschenke keine Versprechen.
~
Und du beginnst,
deine Niederlagen erhobenen Hauptes
und offenen Auges hinzunehmen
mit der Würde des Erwachsenen,
nicht maulend wie ein Kind.
~
Und du lernst,
all deine Strassen
auf dem heute zu bauen,
weil das morgen
ein zu unsicherer Boden ist.
~
Mit der Zeit erkennst du,
daß sogar Sonnenschein brennt,
wenn man zuviel davon abbekommt.
~
Also bestell deinen Garten
und schmücke selbst dir
deine Seele mit Blumen,
statt darauf zu warten,
daß andere dir Kränze flechten.
~
Und bedenke,
daß du wirklich standhalten kannst ...
und wirklich stark bist.
und das du einen eigenen Wert hast.
~
(Kelly Priest)
 
 
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Joya
Alt 23.11.2004, 21:23   #25
Standard

einsamkeit

zarte tränen
fallen
in das rote meer
der trauer

die einsamkeit
des herzens
ist so unendlich
wie die schönheit
des nachthimmels

versuche den
kühlen wind
der sehnsucht
aufzufangen

alles fliesst weg
bahnt sich
seinen weg
wie die träne
die über meine haut
ins rote meer
der tränen
fällt
 
 
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