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Punkpoets Gedichte


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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:33   #26
Standard Entschluss aus Liebe

Nach dem ich die Einsamkeit wählte,
war es nur noch die Erinnerung die mich quälte.
Ich konnte ihr einfach nicht entrinnen,
wollte jedoch mein Leben neu beginnen.

Gerade als ich mich am Tiefpunkt wähnte, traf ich Dich.
Du warst wie ein Lichtschimmer im Dunkeln für mich.
Das erkannte ich zwar nicht so schnell,
doch genau das warst Du für mich, generell.

Ich liess keine Gefühle zu. Liess keinen an mich ran.
Dennoch hast Du es geschafft irgendwann.
Du kamst mir näher mit deiner lieblichen Art.
Du tatest es einfühlsam und ganz zart.

Ich weiss nicht, warum Du mir soviel Aufmerksamkeit gegeben hast.
Doch damit hast Du mir neues Selbstbewusstsein verpasst.
Wurdest somit zu meiner engsten Vertrauten.
Und so war es eine besondere Verbindung die wir aufbauten.

Ich wähnte mich im Glück mit Dir.
Warst wie die Erfüllung eines Traum von mir.
Doch letztenendes hat er sich nicht erfüllt.
Und so hat mich deine Entscheidung in Schmerz gehüllt.

Ich dachte, ich hätte die Einsamkeit verdrängt.
Ich dachte, gemeinsam mit Dir wurde mir Zweisamkeit geschenkt.
Doch dein Herz schlägt nicht für mich.
Ein anderer ist wichtiger für Dich.

So muss ich mir dies eingestehen.
Muss es ertragen Dich an seiner Seite zu sehen.
Und auch wenns schwer fällt,
es gibt nur eines was für mich zählt.

Weil ich Dich liebe, will ich Dich glücklich sehen.
Und wenn Du es an seiner Seite bist, dann muss es so sein.
Wenn er Dein Glück ist, musst Du wohl mit ihm gehen.
Aus Liebe lasse ich es zu, und bleibe allein.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:34   #27
Standard Überdosis

Ich bin müde,
und dennoch kann ich nicht schlafen.
Ich bin müde,
und zwar seitdem wir uns trafen.

War ich müde als wir zueinander fanden?
Müde, als sich unsere Herzen verbanden?
Sah ich Dich etwa verschlafen an beim ersten Blickkontakt?
Verschlief ich es gar als mein Herz Dich hat gepackt?

Ich bin müde,
und dennoch hälst Du mich noch wach.
Ich bin müde,
und weiss nicht so recht was ich mach.

Schlief ich als Du mir deine Liebe gestanden hast?
Habe ich im Schlaf deine Worte verpasst?
War alles nur Einbildung und ein schöner Traum?
War es das etwa? Denn ich glaube es kaum.

Und dennoch stehe ich nun allein und bin müde.
Meine Augen sind schwer und fallen bald zu.
Warum nur behandeltest Du mich bloss so rüde?
Der Grund für meine Müdigkeit bist ganz allein Du.

Ich kann es nicht ertragen, dass Du mich nicht wolltest.
So nahm ich vom Schlafmittel eine Überdosis ein.
Bevor ich für immer schlafe, gibt es etwas dass Du wissen solltest:
Lieber schlafe ich für immer, als für immer allein zu sein.

Des Lebens müde verabschiede ich mich von Dir.
Das man an mich denken wird, glaube ich kaum.
Doch im Tod ist es besser. Ganz anders als hier.
Tot darf ich Dich lieben und lebe meinen Traum.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:34   #28
Standard Hölle

Dunkelheit
Alles ist in Schwärze gehüllt
Nicht einmal Schatten
Nur die Weite mit Leere gefüllt

Stille
Alles umringende Lautlosigkeit
Kein einziger Ton
Nur ohrenbetäubende Stummheit

Gestank
Bestialisch beissender Schwefelduft
Nach Atem ringend
Fäulnis schnürt die Atemluft

Verdammnis
In Ewigkeit in der Hölle gefangen
Kein Entkommen
Kein Hoffen, nur Bangen

Qualen
Gepeinigt, noch schmerzvoller als der Tod
Das schlimmste Erwarten und erkennen:
Es gibt keine Rettung aus der Not
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:35   #29
Standard Zwischenwelt

Nichts ist wie es scheint.
Alles ist so wie es ist.
Welche Wahrheit ist wirklich wahr?
Erkenne sie selbst, wenn Du dazu fähig bist.

Diese Welt erstrahlt so optimistisch.
Doch all das heuchelt nur eine Lüge vor.
In Wahrheit ist alles mehr als pessimistisch.
Doch man verschliesst wohlwollend Mund, Aug und Ohr.

Man wiegt sich in der Lüge des Glücks.
Und man erkennt nicht wie man im Pech untergeht.
Man lächelt den Menschen entgegen.
Und man verdrängt jede Träne die heimlich entsteht.

Man lebt in einer Zwischenwelt aus Sein und Schein.
So scheint es, dass man lebt obwohl man leidet.
Man fragt sich: “Wie kann man bloss glücklich sein?”
Doch das Schicksal ist es, dass sich für eine Antwort entscheidet.

Für manche hält das Schicksal eine nicht endende Pechsträhne bereit.
Lerne mit dem Schmerz zu Leben und den Verlust zu akzeptieren.
Auch wenn das Elend wie ein Seelensplitter in Dir schreit.
Nimm dein Schicksal hin, sonst wirst Du am Leid krepieren.

All das Leiden wird Dich stärker machen als manch andere.
Und auch wenn Du nicht geprägt sein willst, wirst Du es sein.
Den Weg des Leidens bestreitest Du zwar einsam,
doch Du bist nicht für immer allein.

Die Hoffnung ist dein Begleiter und wird Dich ins Licht führen.
Gesät in einen Menschen ist diese Hoffnung deine Erlösung.
Ebenso, wie Du für ihn, wird er auch für Dich Liebe spüren.
Gemeinsam mit ihm schaffst Du aus dieser Welt den rettenden Sprung.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:36   #30
Standard Bote der Angst

Nacht. Schwärze. Dunkelheit.
Nur langsam tickend vergeht die Zeit.
Grausam. Leidend. Voller Schmerz.
Die Vergangenheit und Zukunft tötet mein Herz.
Demut. Pein. Qual.
Meine Schmerzen sind Dir egal.
Mich zerstört. Geschlagen. An mich vergangen.
Hast nie aufgehört. Hast immer wieder angefangen.
Angeekelt. Verängstigt. Allein.
Schlimmer als damals kann nichts sein.
Tränen. Wimmern. Der Verzweiflung nah.
Musste alleine kämpfen. Niemand war da.
Todesengel. Peiniger. Bote der Angst.
Sag mir was Du verlangst.
Hast mir bereits alles genommen.
Und bist ohne Strafe davon gekommen.
Mahnend. Eingebrannt. Unvergesslich.
Meine Angst erinnert mich für immer an Dich.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:36   #31
Standard Schuld

Als freier Mensch bewegst Du Dich.
Trittst oft auch an Grenzen sicherlich.
Doch deine Freiheit wird Dir manchmal genommen.
Und schwere Prüfungen werde auf Dich zukommen.

Stell Dir ein offenes Feld vor auf dem Du dich bewegst.
Mit frischer Luft die Du atmest, und Du merkst, dass Du lebst.
Plötzlich verdunkelt sich alles um Dich herum.
Du fragst Dich selber nur: Warum?

Du merkst, dass Du plötzlich blind bist.
Merkst, dass es auf dem Feld kalt ist.
Tastend ziehst Du weiter und streunst umher.
Warum ist das Feld plötzlich so leer?

Wo sind all die Leute die mich einst umgaben?
Sie waren doch hier. Hatten doch Namen.
Du merkst, Du bist allein in dieser Dunkelheit.
Du stehst ganz allein da in dieser schwierigen Zeit.

So tastest Du dich weiter und kommst an eine Wand.
Streichst vorsichtig über die raue Struktur mit deiner Hand.
Vorsichtig gehst Du an ihr entlang um sie zu umgehen.
Doch Du bist ja blind und kannst ihre Endlosigkeit nicht sehen.

So streifst Du weiter bis Du merkst, dass es hoffnungslos ist.
Du fragst Dich zweifelnd, wie Du bloss da reingeraten bist.
Alles war doch perfekt zuvor. Wieso jetzt nicht mehr?
Diese brennende Frage quält Dich so sehr.

Und so suchst Du nach einer Lösung für dein Problem.
Was kann ich tun, wenn schon nicht die Mauer zu umgehen?
Wie ein Geistesblitz kommt es Dir dann in den Sinn:
“Ich klettere hoch bis ich drüber bin!”

So steigst Du vorsichtig die Mauer empor.
Leise dringen die Stimmen deiner Freunde an dein Ohr.
Mit jedem Stück, dass Du höher steigst, ändert sich deine Sicht.
Durch das Dunkel deiner Blindheit dringt langsam wieder Licht.

Und als Du oben bist, siehst Du wieder ganz klar.
Hinter der Mauer legt sich Dir ein noch schöneres Feld dar.
Du kletterst hinab und alles ist besser als es vorher war.
Und alle Menschen die Du liebst sind auch wieder da.

Die Moral:

Die Mauer ist deine “Schuld” und sie baut sich zuweilen auf.
Doch streb dagegen an und nehme jedes Hindernis in Kauf.
Sie verschleiert deinen Blick und macht Dich blind.
Sie nimmt Dir die die Du liebst bis alle weg sind.

Wenn Du dich deiner Schuld stellst und Dich mit ihr auseinandersetzt,
Dann kann alles wieder wie zuvor werden, zu guter Letzt.
Überwinde die Schuldmauer und verschanz Dich nicht hinter ihr.
Das ist nur ein kleiner wohlgemeinter Rat von mir.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:40   #32
Standard Untergang der Liebenden

Wenn die Welt in Flammen untergeht,
ist es mein Herz, das nach deinem schreit.
Auch wenn die Erdrotation plötzlich still steht,
und jede Faser des Körpers zittert in der Dunkelheit.

Gemeinsam durchleben wir die letzten Sekunden,
Hand in Hand möchte ich an deiner Seite sterben.
So vereint erscheint mir die Zeit, wie schöne Stunden,
auch wenn das Ende nah ist - unser Verderben.

Im Moment des Todes schreien Engelschöre aus vollen Lungen,
die vier Reiter der Hölle jagen an uns vorbei.
Doch ich bewahre dich vor ihnen eng umschlungen,
sie reißen dich mit sich fort, zerren und entzwei…

Das Schicksal hat uns nur Unheil beschert,
doch ich werde auf dich warten bis die Flammen mich entzünden.
Auch wenn dich der Schmerz des Feuers verzehrt,
ist es die Erlösung von all meinen Sünden.

Mit der Kraft meiner Liebe lösche ich jedoch den Flammenherd,
gezeichnet von dem Feuer bleibe ich am Boden liegen.
Die Apokalypse hat uns den Rücken zugekehrt,
möchte mich so gerne wieder in deinen Armen wiegen.

Und so stürme ich zu dir - meine gebrandmarkte Liebe,
meine Augen fallen zu mit den Gedanken an dich.
Du stirbst in meinen Armen und erweckst den Zorn auf die Liebesdiebe,
Nun, da mir mein Ein und Alles genommen, bleibt nichts mehr für mich.

So lösche ich auch mein Leben aus,
greife zu einem kleinen, doch tödlichen Fläschchen Gift.
Reiße mit letzter kraft ein Blatt Papier raus,
und schreibe diese Zeilen nieder mit zittrigem Stift:

„Die Liebe kann im Leben keine Apokalypse überstehen,
doch vereint und für immer werden wir uns im Tode wieder sehen.
Nichts kann uns dann mehr entzweien, nicht trennen,
so können wir uns „Die ewig Liebenden“ nennen.“

*Werk von EineReisende & Punkpoet im Darkdream Forum*
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:41   #33
Standard Liebes Kind in dunkler Nacht

Liebes Kind in dunkler Nacht.
Ich bin der Tod, drum gib gut Acht.
Lautlos schleiche ich umher.
Denn dein Leben verlockt mich sehr.

Liebes Kind in dunkler Nacht.
Hab ich Dir etwa Angst gemacht?
Bist Du gar verschreckt und sagst nichts mehr?
Das ändert nichts - schweigst Du auch noch so sehr.

Liebes Kind in dunkler Nacht.
Hat sich bei Dir Panik entfacht?
Willst Du mir etwa entfliehen?
Vergiss es. Ich werde immer hinter Dir herziehen.

Liebes Kind in dunkler Nacht.
Im Mondesschein ist es vollbracht.
So unscheinbar wie Du hast gelacht,
so habe ich Dich umgebracht.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:41   #34
Standard Condemned till the end

I rip my heart out of my chest.
I rip it right out of my breast.
It's still pulsing in my hand.
And I hope that you can understand.

I am scum of the earth.
I am dead since my birth.
I am rotting flesh and blood.
Show me how much life you got!

The death is pumping through my vains.
Spilling million poisonous bloodstains.
It’s rushing through my harmed Body.
And leaves deep scars for you to see.

I am dying.
I am a Thriller.
Lousy denying.
A bloody killer.

Let me be your hater baby!
Then you will kill me maybe.
I search redemption in your hate.
But perdition will be my fate.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:42   #35
Standard Zwischen Wahn und Vernunft

Voller Gedanken ziehe ich durch die Stadt.
Gedanken, die nicht jeder Mensch hat.
Gedanken, so böse dass man sie nicht sagen darf.
So verdorben, niederträchtig und rein gar nicht brav.

Der Mensch hat nun mal auch dunkle Seiten.
Dunkle Seiten, die sich wie Schatten ausbreiten.
Und so denke ich moralisch Verwerfliches als ich so weiterzieh!
Versteckt hinter einem Lächeln erfahren sie es jedoch nie.

Sie, die Menschen die mir auf der Straße begegnen.
Die Straße auf der es nun beginnt zu regnen.
Und so treibe ich in Gedanken ein grausames Spiel.
Die Vernunft auszuschalten ist dabei das Ziel.

Ohne Vernunft lässt sich vieles tun.
So viel böses – und keine Zeit um auszuruhen.
So begegne ich einer Mutter mit ihrem neugeborenen Kind.
Sie smart anlächelnd, wissen sie nicht, dass sie meine Opfer sind.

Schon bald wird die Ruhe dem Entsetzen weichen.
Schon bald erkennt sie, ich gehe über Leichen.
In dem Moment, in dem ich den Kinderwagen pack,
lasse ich mein wahres Ich, und somit die Katze aus dem Sack.

Eiskalt schleudere ich den Kinderwagen in den Straßenverkehr.
Er wird erfasst, kippt um und ein Auto schleift ihn hinter sich her.
Der Mutter panischer Schreie entgegne ich mit einem kranken Lachen.
Ja, das Böse in mir trieb mich und liess mich dies machen.

Das Geplärr der Frau nervt und so muss ich was tun.
Breche ihr das Genick. Möge sie in Frieden ruhen.
Im Himmel und zu Gottes Füssen,
kann sie von mir ihr Baby grüssen.

Entsetzt sehen mich die Leute an.
Fragen sich, wie jemand so grausam sein kann.
Ich lache nur, denn ich weiss den Grund.
Für sie bin ich krank, gestört, ein Lumpenhund.

Doch mit ihrem Gegaffe machen sie sich zu den nächsten Todgeweihten.
Mit ihrer geheuchelten Unschuld sind sie es die mich dazu verleiten.
So ziehe ich meine Waffe unter meinem Mantel hervor.
„Töte sie alle!“, flüstert sie mir ins Ohr.

Und noch bevor sie die Gefahr erkennen,
beginne ich zu feuern, auf die Leute die wegrennen.
Im Sekundentakt färbt sich der Boden ganz rot.
Und als ich zu Schiessen aufhöre, sind alle tot.

Ich schreite durch ihr Blut und lache dabei.
Ihre Gefühl, ihr Schmerz, ihr Leid sind mir einerlei.
Mir geht es gut bei dem was ich tue.
Und so geniesse ich die Totenstille – diese himmlische Ruhe.

Es dämmert schon und ich verziehe mich in den Park.
Im Schutz der Dunkelheit mache ich die Nacht zum Tag.
Ich habe noch etwas vor bevor ich den Tag beende.
Keine Zeit zum Ausruhen. Keine Zeit die ich verschwende.

Als es dunkel ist, sehe ich ein Mädchen – so lieblich und rein.
Doch so lieblich und rein wird sie bald nicht mehr sein.
So aufreizend angezogen entfacht sie meine Lust.
Mein Blick wandert hinauf und hinab, vom Po bis zur Brust.

Ich werde sie mir nehmen – jetzt und sofort.
Für meine Untat reicht ein Gebüsch als Tatort.
So packe ich sie und ziehe sie dorthin.
Der Trieb bringt schmutzige Fantasien in meinen Sinn.

Das Mädchen weint bitterlich, doch das ist mir egal.
Muss meinen Trieb stillen – ist es ihr auch noch so eine Qual.
Werde mich an ihr vergehen, mich in ihr ergiessen.
Auch wenn bei ihr noch so viele Tränen fliessen.

Als ich von ihr ablasse, ist sie ganz verstört.
Ich habe ihr mehr als ihr Leben zerstört.
Ich zerbrach ihr Ich. Ihr Innerstes. Ihre Seele.
Doch mein Trieb ist gestillt – auch wenn ich sie quäle.

Ihr fragt euch sicherlich, wie kann jemand so sein.
Naja. Schaut einfach tief in euch selbst hinein.
Jeder Mensch hat Gedanken die mit soetwas spielen.
Gedanken, die einst dem Wahnsinn verfielen.

Niemand kann ein „normaler“ Mensch sein, ohne Wahn!
Er gehört halt zu uns – so war es Gottes Plan.
Den Wahn im Kopf zu fesseln ist die einzige Kunst.
Und der Name dieser Fessel ist die menschliche Vernunft.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:43   #36
Standard Der Tag erwacht

Siehst Du nicht die Sonnenstrahlen?
Wie sie den Morgendlichen Himmel ausmalen?
Wie sie sich durch das Dunkel schlängeln?
Und ganz langsam zum Vorschein drängeln?

Nein, denn Du hast die Augen zu.
Schläfst und Träumst in geselliger Ruh.
Vorüber ist schon bald die Nacht.
Ein neuer Tag ist dann erwacht.

Er soll Dir Kraft und Frohsinn bringen.
Und dein Tag soll mit einem Lächeln beginnen.
Ein Lächeln, wenn Du diese Zeilen liest.
So das etwas Wärme durch Dich fliesst.

Ich hoffe, dass sich all das erfüllt.
Ich hoffe, dass Dich der Tag in Freude hüllt.
Und wenn wir uns dann wiedersehen,
können wir noch gemeinsam durch den Tag gehen.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:44   #37
Standard Für meinen Feind und seine Opfer

Einst war ich normal, nun bin ich es nicht mehr.
Die Erinnerung an das was war, schmerzt so sehr.
Und aus dem Schmerz heraus geboren wird auch Angst.
Angst vor jenem Moment in dem Du um dein Leben bangst.

Du hattest mich am Boden – mich in die Knie gezwungen.
Hattest mich mit deiner Tat in Verzweiflung gedrungen.
Du raubtest mir die Luft die ich zum Atmen brauchte.
Und meine Angst war immer dort wo ich auch auftauchte.

Du hast mich verletzt und mir meine Würde genommen.
Mit Dir sind meine schlimmsten Alpträume gekommen.
Nur wenige erfahren so viel Leid wie ich es tat.
Leid, um welches ich Dich nie drum bat.

Und so bin ich geprägt von Dir – mein Leben lang.
Mein einst sonniges Leben ist nun ein Schattengang.
Gezeichnet von Narben und fahler Blässe.
Wie in Zement gepresst, damit ich sie nie vergesse.

Wohin willst Du fliehen vor deiner Erinnerung? Wohin gehen?
Du entkommst ihr nicht und musst sie in Gedanken immer sehen.
Doch ich sehe mehr als Schmerz – mehr als bloss das.
Ich sehe in mir auch den aufkeimenden blanken Hass.

Ich würde Dich eiskalt ertrinken lassen, wenn Du untergehst.
Ich würde Dir einen Schubs verpassen, wenn Du am Abgrund stehst.
Dir langsam beim Sterben zusehen, wenn Du elendig verreckst.
Dir Mund und Nase zuhalten, wenn Du in Atemnot steckst.

Keiner kann nachvollziehen wenn ich so denke.
Wenn ich von meiner netten Seite ablenke.
Ich bin nicht krank oder gar böse.
Es ist nur ein Weg mit dem ich mich erlöse.

Erlöse, von dem was mir angetan wurde.
So schreibe ich Gedichte – wenn auch absurde.
Aber ihr könnt nicht verstehen wie man sich fühlt.
Wie man sich fühlt, wenn jemand mit seinem Leben spielt.

Was man empfindet, wenn man alles erdulden muss.
Wie es in einem aussieht, nach der Qualen Schluss.
Man ist gezeichnet und kennt in sich neue Dimensionen.
Dimensionen der Angst und des Hass, die in einem wohnen.

Damit umzugehen ist nicht so leicht, und viele scheitern.
Sie verfallen in Depression und nichts kann sie erheitern.
Der einzige Ausweg ist dann sein Leben zu beenden.
Ein Leben, dass sie sonst mit ihrer Angst verschwenden.

Und die wahren Monster, die Täter, leben weiter als wenn nichts war.
Geniessen ihr Leben in vollen Zügen – Jahr für Jahr.
Was muss ein Opfer erdulden bevor man erkennt wie sehr es leidet?
Erkennt man es erst, wenn es in Einsamkeit und Furcht dahin scheidet?

Keiner bemüht sich um die Leiden derjenigen, die leiden mussten.
Und keiner von den Leuten kann sich einreden, dass sie es nicht wussten.
Man befasst sich nicht mit dem Problem, solange es selbst keinen ereilt.
Und für die Opfer bleibt es weiterhin so: Ihr Leid bleibt ungeteilt!

Auch wenn man niemanden zum Feind haben will.
Die Erinnerung steht leider niemals still.
Und so bleibt der Feind in deinem Kopf.
Schlägt Dir ins Genick und packt Dich beim Schopf.

Du kannst ihm nicht entfliehen, wenn er einmal in Dir ist.
Weil Du allein mit deinen Ängsten und deinem Hass bist.
Und solange Du diese Gedanken nicht unter Kontrolle hast,
hat dein Feind Dir die schlimmste Wunde von allen verpasst.

Die Wunde, niemals glücklich zu werden.
Allein zu wandeln auf Erden.
Geißel deiner selbst zu sein.
Und die Furcht dringt in Dich ein.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:44   #38
Standard Der Sinn des Lebens

Ich renne, doch ich komme nicht an.
Weil nirgendwo mein Ziel sein kann.
Ich suche es, doch ich find es nicht.
So verschlingt die Dunkelheit mein Licht.

Wohin gehe ich? Wo komme ich her?
Warum quälen mich diese Fragen so sehr?
Denke ich tatsächlich, dass ich eine Antwort finde?
Eine Antwort mit der ich den Sinn des Lebens verbinde?

Weiss man wohin man zu gehen hat?
Bist Du hungrig nach Leben, oder schon satt?
Wenn Du Dir selbst diese Fragen stellst.
Merkst Du wie Du aus allen Wolken fällst?

Warum suchst Du nach Antworten auf Fragen die keine haben?
Es gibt andere Dinge im Leben - weit wichtigere Aufgaben.
Sinn des Ganzen ist nämlich das Leben an sich.
Du lebst es einfach. Nicht für andere. Nur für Dich.
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:45   #39
Standard Liebesangst

Deine Ängste haben Dich dazu getrieben,
mich und meine Art einfach nicht zu lieben.
Du wurdest verletzt und nur ausgenutzt.
Dieser Schmerz hat deine Seele beschmutzt.

Doch Du quälst Dich mit dem Alleine sein.
Denn ich weiss: Niemand ist gerne allein!
Du raubst nicht nur Dir selbst die Chance zu Lieben,
sondern auch jemanden der Dich mag, hast Du bald vertrieben.

Wenn er anders ist als all diejenigen die Dich missbrauchten!
Wenn da wirklich Gefühle sind die bei ihm auftauchten!
Wenn er es wirklich ehrlich mit Dir meinte!
So trennt euch nun das was euch vereinte.

Eine tiefe Zuneigung ist doch da.
Selbst für Aussenstehende ist sie spürbar.
Doch deine Angst ist stärker und verständlich.
Und für den der Dich liebt ist sie unumgänglich!
 
 
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Punkpoet
Alt 17.08.2007, 12:46   #40
Standard Worte von Herzen

Auch wenn deine Zeilen nette Worte sprechen,
drohe ich an meinen Gefühlen zu zerbrechen.
Ich weiss nicht genau, was ich wirklich fühle.
Denke schon fast, dass ich innerlich erkühle.
Verliere mein Wesen, mein Dasein.
Fühle mich gemocht, aber dennoch so allein.
Schmerz brennt wie ein Feuer auf der Seele.
Und ich merke wie ich mich immer mehr quäle.
Und ich kann noch nicht mal deine Angst nehmen,
mich meinen dummen Gedanken hinzugeben.
Ich fühle aber so viel für Dich.
Du bist ein wichtiger Mensch für mich.
Und wenn Du dich heute hinlegst und denkst,
hoffe ich, dass Du mir ein Lächeln schenkst.
Hoffe, dass irgendwo deine Gedanken bei mir sind,
weil ich Dich mehr als nur wichtig find.
Ich fühle bei dem Gedanken an Dir,
mehr als Worte sagen könnten auf diesem Papier.
Und ob Du es nun verstehst oder nicht,
kann ich nicht sagen, weil gerade alles aus mir bricht.
Mein Herz öffnet sich und reicht Dir seine Hand,
doch die Gedanken bringen mich um den Verstand.
Was fühlst Du, bei dem Gedanken an mich?
Etwa das selbe wie ich auch für Dich?
Was fühle ich überhaupt? Was treibt mich zu Dir?
Bist du doch so weit weg und ich immer noch hier.
Was es ist, weiss ich nicht, doch es ist sehr tief,
wie ein Fluss, der ins Meer lief.
Dessen Ströme so unendlich weit,
und nichts kann ihn stoppen. Nicht mal die Zeit.
Ich hab nun genug gesagt, was ich empfinde.
Was ich alles für dich und mit Dir verbinde.
Ich brauche Dich, auch wenn Du es nicht willst.
Weil Du in mir etwas sehr tiefgehendes stillst.
 
 
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Raubtier
Alt 17.08.2007, 22:36   #41
Standard

Immer mit der Ruhe mein lieber Poet.

Du erschlägst einen ja quasi mit der vielzahl an Gedichten. Da kommt man mit dem lesen gar nicht hinterher.
 
 
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Punkpoet
Alt 29.08.2007, 00:30   #42
Standard

Ab jetzt nur noch vereinzelt.^^
Sorry nochmals.
Aber ihr könnt gerne die nun folgenden vereinzelten Gedichte kommentieren, wenn ihr wollt. Ganz egal in welcher Form.
Geschmäcker sind nun mal verschieden.

Hier jetzt mal spontan was über meine Gefühlslage:

Angst sie zu verlieren
Ich bin noch nicht mal in ihrem Herzen,
und dennoch hab ich Angst sie zu verlieren.
Diese Sorgen bereiten mir Schmerzen.
Was wird wohl als nächstes passieren?

Sie mag mich, doch da gibt es noch zwei.
Ich liebe sie, doch würde den Verlust nicht überstehen.
Wäre ich nur von meinen Zweifeln frei,
so könnte ich einfach darüber hinwegsehen.

Doch was ist, wenn sie sich nicht für mich entscheidet?
Es würde mir mehr als nur mein Herz brechen.
Merkt sie denn nicht wie sehr mein Herz leidet?
Ich bin zu feige um es auszusprechen.

Sie füllt meine Leere wie keine andere aus.
Uns verbindet mehr als nur das simple Leben.
Bei ihr fühle ich mich wie Zuhaus,
weil wir uns einander Kraft geben.

Ich verstehe sie und weiss wie sie fühlt.
Mein Herz schlägt für sie, jede einzelne Sekunde.
Ohne sie ist mein Herz unterkühlt.
Nur noch eine klaffend blutende Wunde.

Ich hab dermaßen Angst ohne sie zu sein,
dass ich meine Tränen verbergen muss.
Ich hoffe ich steh am Ende nicht allein,
und komme somit nun zu einem Schluss.

Cu
Punky
 
 
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Tscherry
Alt 29.08.2007, 12:04   #43
Standard

hallo
ich weiß nicht ob das ok ist wenn ich hier rein schreibe, aber ich finde deine gedichte echt toll

mfg Tscherry
 
 
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Reh
Alt 01.09.2007, 20:11   #44
Standard

Ein beeindruckendes Psychogramm.
 
 
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Punkpoet
Alt 02.09.2007, 04:06   #45
Standard

Danke sehr Tscherry und Reh!
Freut mich, dass es euch gefällt.
Es werden später noch welche folgen.
Mal sehen, ob sie euch auch gefallen werden.

Cu
Punky
 
 
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Reh
Alt 02.09.2007, 12:47   #46
Standard

Was ist deine Motivation, diese Gedichte öffentlich zu präsentieren? Sie entblößen sehr offensichtlich deine Seele und dessen bist du dir auch bewusst, wie aus deinen eigenen Worten hervorgeht. Sowas machen Menschen für gewöhnlich sehr ungerne.
 
 
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Punkpoet
Alt 02.09.2007, 23:02   #47
Standard

Ich kann das gar nicht genau sagen.
Ein wenig ist es so, dass es vielleicht Leuten helfen kann, denen es genauso geht, oder die ähnliches erlebt haben.
Wie Du schon sagtest, macht das kaum jemand. Und somit ist für Leute denen es ähnlich geht, oder sich mit ihren Gefühlen allein gelassen fühlen niemand da mit dem sie sich identifizieren können.
Es geht mir nicht darum, dass man sagt: "Oh, der hat wohl einiges erlebt was nicht so toll war. Arme Sau!"
Nein. Es geht mir darum, dass es Leute geben mag die denken: "Dem gehts genauso wie mir." Man macht immer mal schlechte Erfahrungen. Aber wenn man weiss, dass man nicht allein damit dasteht, dann kann das eventuell helfen. Man kann eventuell Selbstbewusstsein daraus schöpfen.

Das ist wohl irgendwo meine Intention.
Weil für mich war eine lange Zeit niemand da der mir helfen konnte, oder von dem ich gedacht habe, dass er genauso fühlt wie ich.

Cu
Punky
 
 
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Punkpoet
Alt 21.09.2007, 02:48   #48
Standard Der Sinn allen Seins

Ich frag mich oft warum ich lebe.
Warum ich Menschen vertrauen gebe.
Warum lass ich sie in mein Herz?
Sie bringen meist Trauer und viel Schmerz.
Und wenn ich denk ich kann nicht mehr,
dann fehlt mir ihre Nähe doch so sehr.
Sie. Die die immer für mich da ist.
Auch wenn mich etwas innerlich auffrisst.
Und nie hat sie Zweifel oder geht fort.
Lässt mich nie allein an diesem finsteren Ort.
Steht mir zur Seite und zeigt mir ihr Liebe.
Sie. Sie ist das Öl in meinem Getriebe.
Sie ist der Grund, der mein Leben am laufen hält.
Sie ist das einzige, was in meinem Leben zählt.
Mein Lebenselexier in den schwersten Stunden.
Wenn sie für mich da ist, dann kann mich nichts verwunden.
Nicht Worte die mich treffen sollen.
Und auch nicht Fäuste die mich schlagen wollen.
Nichts von alledem ist dann mehr eine Gefahr.
Ganz allein nur, weil sie ist für mich da.
 
 
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Raubtier
Alt 21.09.2007, 23:01   #49
Standard

Hach, ja...wer kennt das nicht?
Die Liebe ist was tolles.
 
 
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Pretender
Alt 22.09.2007, 22:09   #50
Standard

Kenn ich nur zu gut. Sehr schön ergreifend...
Dazu n schönen Wein und drückende Musik und man kann
Stundenlang philosophieren
 
 
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