Original geschrieben von richieguitar
Also eine Kurzgeschichte ist immer im Präsens, also im jetzt geschrieben.
Typisierung der Person meint, das du die person mit bestimmten Merkmalen ausstatten sollst, die die Person die ganze geschichte hindurch definieren. Das heißt z.B. das einer ein augestossener aus der Gesellschaft ist, und das ändert sich ide ganze Geschichte nicht. Oder bestimmte charakterliche Eigenschaften. Flashback's sind nicht erlaubt, da sie ja den Hintegrund einer Shortstory aufdecken würden.
BEschränke dich auf eine Hauptperson und nur wenige Nebenpersonen. Der Handlungsort, sollte maximal dreimal wechseln (aber im fliessenden Übergang, d.h. "er ging..") Der Handlungszeitraum sollte eng sein.
Des weiteren musst du dadrauf achten, das du mehrere Bedeutungsebenen in die Kurzgeschichte legst. Das heisst, du kannst einen autobiographischen, einen gesellschaftlichen Bezug, oder deine MEinung mit reinbauen.
Auf jedenfall muss man sie mehrmals lesen, damit man sie versteht.
Eine Kurzgeschichte ist mitnichten immer im Präsenz geschrieben, eigentlich sogar eher selten. Sie sollte immer im Jetzt SPIELEN, aber nicht geschrieben sein. Meist hat eine Kurzgeschichte ein pointiertes, weil überraschendes Ende. Mehrere Bedeutungsebenen MUSS eine Kurzgeschichte ganz sicher nicht haben, kann sie aber sehr wohl. Der Handlungsort sollte maximal dreimal wechseln? Was ist das fürn Quatsch? Sorry, aber das klingt mir nach nem übereifrigen Deutschlehrer. Der Handlungsort und etwaige Wechsel desselben sind genauso dem Autor überlassen, wie alles andere.
Also lieber Klee, im Grunde bist Du relativ frei. Kauf/leih Dir einige Kurzgeschichtensammlungen und sieh selbst. Im übrigen eignen sich da auch amerikanische Sammlungen ganz hervorragend, da die deutsche Kurzgeschichte aus der amerikanischen Shortstory entstanden ist...