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NICHT lesen

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dare
Alt 23.07.2005, 21:27   #1
Standard NICHT lesen

gibt es eigentlich noch jmd. hier der keine buecher liest? habe vlt. 3-4 buecher gelesen. alle in der schule, obwohl ich mich davor auch immer gestreubt hatte, und auch da die eine oder andere schlechte note einkassiert habe...

1 buch hab ich freiwillig gelesen. das beruehmte, mit tom hanks in der hauptrolle


wuerde mich mal interessieren ob es da noch jmd. gibt... und warum er oder sie keine buecher liest
 
 
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MiKe
Alt 23.07.2005, 21:33   #2
Standard

meinst du mit dem berühmten "Green Mile" oder "Forrest Gump"?

hab in der schule dieses jahr ein buch gelesen (Homo Faber), das fand ich ganz interessant, besser als der andere Mist (Sansibar, Schimmelreiter, etc.), zuletzt haben wir "Die Leiden des jungen Werther" gelesen. wäre viel interessanter gewesen, wäre es nicht in so althochdeutsch geschrieben (tja, Goethe halt ). wir waren dann mit der klasse auch in nem mini-theater in schwäbisch hall, wo das aufgeführt wurde. war verdammt lustig

<outing>ansonsten hab ich alle 5 deutschen Harry Potter-Bücher gelesen, sowie den engl. fünften (vor dem deutschen) und jetzt bin ich grad am englischen 6. band</outing>
 
 
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Squdus
Alt 23.07.2005, 23:01   #3
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Wäre der Thrad nicht besser in der Kneipe aufgehoben?
Schließlich ist das hier das Literaturforum, und Leute die nicht lesen verirren sich selten hier her.
 
 
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Morris
Alt 24.07.2005, 00:12   #4
Standard

wäre es nicht in so althochdeutsch geschrieben (tja, Goethe halt )
Einem Philologen würden sich hier die Fußnägel hochrollen *g*. Goethe würd' ich schon bei Neuhochdeutsch einordnen, wenn der Ausdruck auch etwas "altbacken" scheint, aber doch gehoben ist .

*pingeligsei*


Und achja: Es gibt bestimmt viele, die nicht so viel lesen *demsquduszustimm*.
 
 
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soul.
Alt 24.07.2005, 02:45   #5
Standard

und es faellt mir wie schuppen von den augen! wie sollen die kinder auch zum lesen kommen, wenn in der schule nur sone langweilige scheisse auf dem programm steht?? da geht doch schon nach 5 seiten jegliches interesse am lesen verloren.
ich behaupte, dass die meisten "vielleser" durch ihre eltern zum lesen gekommen sind. die schule schafft das mit DEM stoff sicherlich nicht.
 
 
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eneib
Alt 24.07.2005, 16:27   #6
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Hmm, jetzt wo du's sagst...

Ich hab früher total viel gelesen, so im Grundschulalter noch. Aber später hatte ich irgendwie die Zeit nicht mehr und auch nicht wirklich Lust. Les jetzt nur noch selten. Eigentlich schade. Das sollte ich mal ändern...
 
 
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Morris
Alt 24.07.2005, 16:44   #7
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Mag was dran sein, aber wer kümmert sich dann drum, dass Jugendliche wenigstens einmal in ihrem Leben Weltliteratur lesen? Es kann ja nicht der Sache der Schule sein, den Schülern Allerweltsliteratur zu vermitteln. Ich geb's ja zu, mich nicht mehr an alle Einzelheiten der Bücher aus der Schule erinnern zu können oder nicht alle gut gefunden zu haben. Aber letztlich finde ich es sehr gut, Lessing, Goethe oder Thomas Mann gelesen zu haben.
 
 
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Squdus
Alt 24.07.2005, 22:11   #8
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Ist es nicht ein bisschen Blauäugig zuglauben, die Schule töte den Lesespaß der Kinder? Meint ihr nicht eher das es das Fernsehn ist? Schließlich kann man sich beim TV Goethes Faust in ca. 2 Stunden reinziehen. Ausserderm erfordert das Fernsehn kein aktives mitdenken, schließlich fällt durch die ganzen Spezialeffekte das ausmalen der Wörter flach. Also man muss sich den ganzen Krempel der in den Büchern steht, nicht selber vorstellen. Das ist doch alles viel viel einfacher als lesen.
Ich habe das lesen zum Beispiel nicht von meinen Eltern mitbekommen, hab aber auch erst recht spät damit angefangen.
Aber was schreib ich überhaupt hier in den Thread, ich bin doch kein Nichtleser.
 
 
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dare
Alt 25.07.2005, 14:54   #9
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buecher sind immer so verschwommen. beim film is alles klar. beim lesen kann sich jeder so wenig dabei denken! bzw. ausmalen.
beim film is alles gestochen scharf, is doch wesentlich besser. so hat jeder den gleich blick auf den film
 
 
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Ephestia
Alt 25.07.2005, 16:39   #10
Standard

Nicht die Schule tötet das Leseinteresse, die Eltern tun es!
Wem schon als Kind nicht vorgelesen wurde, dem wird auch als Erwachsener nicht einfallen, n Buch in die Hand zu nehmen. Förderung heißt das Stichwort!
Natürlich ist es bequemer sein Gör vor den Fernseher zu setzen, als sich mit ihm zu beschäftigen.
Es gibt so viele hochspannende Bücher. Wenn ihr diese gelesen habt und euch dann den Film dazu anschaut, werdet ihr erst erkennen, wie plump und schlecht diese oft umgesetzt werden.
Ich könnte richtig ins schwärmen geraten, wenn ich vom Lesen erzähle.. Und deshalb nehm ich mir auch nun Die wilde Reise durch die Nacht und danke Walter Moers für seine vielen wunderbaren geistigen Ergüsse!
 
 
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overdose
Alt 26.07.2005, 08:58   #11
Standard

Original geschrieben von dareevil
buecher sind immer so verschwommen. beim film is alles klar. beim lesen kann sich jeder so wenig dabei denken! bzw. ausmalen.
beim film is alles gestochen scharf, is doch wesentlich besser. so hat jeder den gleich blick auf den film
War das jetzt Ironie? Oder ist da was an mir vorbeigegangen?

Grade beim Lesen dreht sich doch wirklich alles ausschließlich um die eigene Fantasie. bei Filmen ist alles vorgekaut und regt doch nicht mehr zum Denken an. Es sei den man dreht mal Hollywood den Rücken zu und schaut sich gute Underdogs an.

Also ich lese seit ungefähr drei Jahren wieder intensiv. Davor habe ich seit der Grundschule in etwa keine Romane mehr gelesen, höchstens Sachbücher.

Lesen bildet…sehr viel mehr als TV wieder kaputt machen kann.
 
 
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mizue
Alt 26.07.2005, 11:01   #12
Standard

die eltern töten das interesse am lesen? kann ich nicht bestätigen. ich les gern und viel, meine eltern hingegen haben früher nie ein buch in die hand genommen, geschweige denn mir auch nur irgendwas vorgelesen. auch die schule hat da bei mir nix gefördert oder angeregt...

tjaja der wohltäter hieß in meinem fall fernseher.

hab in jungen jahren nen film angeschaut, der mich so sehr fasziniert hat, dass ich unbedingt das buch dazu lesen wollte, um mir die handlung des films noch umfassender vorstellen zu können.

tja... und das ist mir geblieben, nur dass ich jetzt nicht erst nen film anschauen muss, um zum buch zu greifen.
 
 
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soul.
Alt 28.07.2005, 01:53   #13
Standard

ja skinni hast recht. die meisten kommen wohl sonst ueberhaupt nicht auf die idee, mal wirkliche literatur zu lesen.

@ squdus+ephestia: wo hab ich denn geschrieben, dass die schule das interesse am lesen toetet?
ich hab nur behauptet, dass es in den meisten faellen verdienst der eltern ist, wenn kinder noch tatsaechlich lesen und dass die schule - sofern die eltern dies vernachlaessigt haben - die kinder mit dem lehrplanmaessigen lesestoff sicher nicht nachhaltig zum lesen animieren kann.

und: die wilde reise durch die nacht hab ich auch gelesen. fand das mal ne tolle idee, nach den holzstichen (?) zu schreiben. kommt echt ne klasse geschichte bei raus. trotzdem haben mir die zamonienromane besser gefallen. vor allem rumo und der kaept'n blaubaer waren genial.
 
 
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Raubtier
Alt 04.08.2005, 22:38   #14
Standard

Nicht die Schule tötet das Leseinteresse, die Eltern tun es!
Wem schon als Kind nicht vorgelesen wurde, dem wird auch als Erwachsener nicht einfallen, n Buch in die Hand zu nehmen. Förderung heißt das Stichwort!
Bei mir war es so ähnlich wie bei mizü,meine Eltern haben mir bis jetzt kein einziges Buch geschenkt oder vorgelesen noch dazu angeregt ein Buch zu lesen...und ich behaupte mal ich bin ein Vielleser.
Die Schule hat auch nich gerade viel dazu beigetragen,na ja,bis auf die Lesebücherei in der Grundschulklasse.
Was mich nun dazu letztendendes angeregt hat weiss ich nicht mehr,hab irgendwie schon immer gelesen.
So.
Lg manu
 
 
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Morgoth
Alt 07.08.2005, 23:17   #15
Standard

ich finde es manchmal erschreckend wie wenig die menschen zu einem buch greifen...sie schalten stattdessen lieber das tv gerät an. schade eigentlich.
 
 
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michaelg
Alt 07.08.2005, 23:55   #16
Standard

Naja ging mir lange Zeit auch so. Es gab immer Phasen in der Kindheit, in der die Leselust aufflackte, aber immer nur sporadisch. Und dann geschenkte Bücher, die hab ich natürlich gelesen. Als Kind auch viel typisches wie Ende, von dem man gar nicht wusste, dass es irgendwie obligatorisch ist.

Aber mittlerweile lese ich echt gerne. Am besten schlichte Romane, so sehr ich nachvollziehen wie Fantasy, Science Fiction etc manche in den Bann zieht, lese ich eher bodennahe deutsche Lebensgeschichten. Außerdem ist es doch irre günstig, wenn man einen klasse Bestseller für 2,5 euro kriegt nur weils ein Fehldruck ist.

Was mich aber immer bei bestimmten Büchern nervt... das warten auf die halbsogünstige Taschenbuchausgabe
 
 
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Ephestia
Alt 08.08.2005, 10:40   #17
Standard

Nun, dann seid ihr recht glückliche Kinder, die doch noch zum Buch gefunden haben.
Ich schätze, du bist ein Einzelfall, mizü. Natürlich mag es Leute geben, die trotzdem zu lesen anfangen, auch wenn sie nicht gefördert werden. Aber man hat es sicherlich einfacher und mehr Interesse am Buch, wenn man in jungen Jahren herangeführt wird.
Ich will auch keine Pauschalurteile fällen, aber im großen und ganzen läuft es so ab.
Ist doch auch logisch, gell?
 
 
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mizue
Alt 08.08.2005, 10:56   #18
Standard

joa ephestia... da hast du nicht unrecht.

ich denk, es is ganz wichtig, dass man das positive an büchern für sich selbst entdeckt. und die chance das zu tun ist sicherlich größer, wenn da wer ist, der einen dazu bringt, überhaupt erstmal ein buch in die hand zu nehmen.
 
 
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Morgoth
Alt 08.08.2005, 13:09   #19
Standard

auch bei mir fing es so an..ich sah einen film und wollte dann unbedingt das buch dazu lesen..so ist es halt hängen geblieben. meine eltern lesen nicht viel. von denen habe ich die leselust also nicht haha.
 
 
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dr.gonzo
Alt 08.08.2005, 13:16   #20
Standard

Ich habe Bücher erst mit ungefähr 18 freiwillig gelesen (vorher nur Schulliteratur) und stamme auch aus einer Familie die leider so gut wie gar nicht liest. Zum lesen bin ich über Freunde gekommen.

Ich finde es schade wenn jemand gar nicht liest, kann es aber nachvollziehen. Ich mußte es mir auch erst mal "beibringen".
 
 
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mizue
Alt 08.08.2005, 13:22   #21
Standard

ich kann es wiederum so gar nicht nachvollziehen, wenn man lesen mit fernseh kucken oder hörbuch hören vergleicht.

is doch gaaanz was anderes und überhaupt keine konkurrenz m.e.
 
 
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