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15.08.2005, 14:34
# 1 Komischer Text servus leute,
gestern kam mal wieder meine ''kranke'' Ader zum vorschein, un ich habw as geschrieben, wollts euch mal zeigen, vielleicht gefällts ja dem einen oder anderen. viel spass beim lesen:
Ein tiefer Blick,
die Angst ist da,
Gefühle verschwunden,
der Tod so nah,
ans Leben nicht mehr gebunden,
man will nur noch springen,
in die Tiefe,
muss nicht mehr mit dem Leben ringen,
nur ein Schritt, ein kleiner Schritt,
dann befreit, von der ewigen Last,
nur ein Schritt, ein kleiner Schritt,
warum kann ich diesen Schritt nicht machen?
es wäre nur dieser kleine Schritt,
dann wär die Last vorbei, mein dasein Sorgenfrei,
und doch, der Schritt so schwer,
nur dieser Schritt, ich kann ihn nicht wagen,
würde aber so gern, ein Schritt, dann die Befreiung,
konzentration, nicht denken, nur den Schritt vor Augen,
allen Mut fassen, und den Schritt wagen,
Ein kleiner Schritt, ein tiefer Fall,
ein starker Schmerz, aber nur kurz,
der Aufprall auf dem Boden hat so eine Wucht,
man spürt den Schmerz nur kurz,
die Last dann für immer weg,
doch warum finde ich nicht die Kraft??
Warum fehlt die Kraft für diesen Schritt??
Mein Leid müsste doch reichen, für den Schritt!!
und doch, irgendwas will, dass ich diesen Schritt nicht mache,
irgendwas will, dass ich lebe,
noch nicht gehe.
Soll ich den Schritt gar nicht machen?
Habe ich den Tod noch nicht verdient?
Warum muss ich mit der Last weiterleben?
Etwas packt mich an der Schulter.
Ist es der Tod?
Ist es ein Engel?
Der Griff ist fest aber doch sanft.
zieht mich zurück, weg von der Kante,
ich bin in Sicherheit,
nicht mehr in der Lage,
den Schritt, ja den erlösenden Schritt zu wagen.
Wer war die Person, die mich gepackt hat??
Wer hat mich abgehalten, den Schritt zu wagen??
Ich will mich drehen, um gewissheit zu erlangen.
Der Schritt ist fern, aber wer war es? wer hat mich entfernt??
Wer hat mir gezeigt? Wer hat mir gezeigt, dass es noch nicht Zeit ist?
Dass es noch nicht Zeit ist zu sterben? Wer hat mich vor dem Tod bewahrt?
Ich dreh mich um, und was sehe ich? ich sehe! ja richtig! ich sehe einen Freund!!
er schaut mich an! er fühlt, wie ich fühle. er wusste, dass ich den schritt machen wollte,
er wusste wie es ausgeht, und doch kam er, um mir zu helfen.
Womit hab ich das verdient? Er hat mich abgehalten.
Mein Freund hat mich abgehalten.
Meine Probleme sind noch da. Meine Last auch.
Aber ich habe nun die Weisheit zu sagen,
dass die Freunde für einen da sind.
Immer!! Sie helfen, Ja sie helfen,
auch wenn sie manchmal nicht da sind.
Man bedeutet ihnen viel, seinen Freunden, sie brauchen einen,
ja sie brauchen einen.
und ich wollte den schritt wagen.
mit welchem recht wollte ich den schritt wagen??
wie konnte ich nur fast meine freunde im Stich gelassen haben?
Wie konnte ich?
Sie brauchen mich, und das weis ich nun.
Ich danke!!
ja ich danke meine freunden,
denen ich mein Leben zu verdanken habe.
Zwar mit Sorgen, ja sogar mit grosen Sorgen,
aber doch mit guten Freunden die man liebt.
sie zeigen einem , NEIN, sie geben einem geborgenheit und liebe.
sie stehen dinge mit einem durch,
die allein unmöglich zu bezwingen wären.
Warum sollte ich mich dann umbringen??
warum??
wollte mich der Tod testen???
ob ich freunde habe???
warum war gerade ein Freund da, als ich den schritt machen wollte??
kurze zeit später wäre ich gesprungen!!!!
woher wusste er es??
woher wusste er dass ich den schritt machen wollte??
ich habe nun gelernt,
mit probleme umzugehn, und nicht gleich das tuch zu werfen.
dank MEINER freunde, die mir gezeigt haben, für was es sich lohnt zu leben.
Eines macht mir doch sorgen,
was wenn ich keine Freunde gehabt hätte?????........ |