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Gedicht-Übersetzung


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fantamaus
Alt 29.01.2006, 00:18   #1
Standard Gedicht-Übersetzung

Meine Lieben,

ich bin heute mehr oder weniger durch Zufall auf ein Gedicht von George Gordon Byron, Lord Byron gestossen, das mir sehr gefallen hat. Ich habe allerdings nirgends eine Deutsche Übersetzung gefunden, bin dabei, es selber zu übersetzen.

Allerdings, ihr wisst sicherlich, wie schwierig es ist, Lyrik zu übersetzen und wollte fragen, ob wohl irgendwer eine Deutsche Übersetzung des folgenden Gedichts hat. Ich weiss, es ist sehr unwahrscheinlich, aber fragen kostet nichts.

Und ich möchte jetzt bitte keine Links zu Übersetzern wie google etc, weil die bei Lyrik noch mehr versagen, als bei vollkommen normalen Texten.

She Walks in Beauty

She walks in beauty, like the night
Of cloudless climes and starry skies;
And all that's best of dark and bright
Meet in her aspect and her eyes:
Thus mellow'd to that tender light
Which heaven to gaudy day denies.

One shade the more, one ray the less,
Had half impair'd the nameless grace
Which waves in every brownish tress,
Or softly lightens o'er her face;
Where thoughts serenely sweet express
How pure, how dear their dwelling place.

And on that cheek, and o'er that brow,
So soft, so calm, yet eloquent,
The smiles that win, the tints that glow,
But tell of days in goodness spent,
A mind at peace with all below,
A heart whose love is innocent!
 
 
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outfreyn
Alt 29.01.2006, 00:59   #2
Standard

Sie schreitet in Schönheit

1

Sie schreitet in Schönheit, wie die Nacht /
bei wolkenlosen Atmosphären
und sternklaren Himmeln; /
und alte Vorzüge des Dunklen und Hellen /
vereinigen sich in ihrer Erscheinung
und ihren Augen: /
so gemildert zu jenem zarten Licht, /
das der Himmel dem grellen Tag verweigert.

2

Ein Schatten mehr, ein Strahl weniger /
hätte die unbeschreibliche Anmut
fast beeinträchtigt, /
welche in jeder rabenschwarzen Locke wallt /
oder weich über ihr Antlitz leuchtet; /
wo heitersüße Gedanken
zum Ausdruck bringen, /
wie rein, wie teuer ihre Wohnstatt.

3

Und auf jener Wange und über jene Braue, /
so weich, so ruhig, und doch so beredt, /
erzählt das Lächeln, das einnimmt,
die Farben, die strahlen, /
nur von Tagen, die in Güte verbracht sind, /
einem Geist, der im Frieden ist
mit allem [hier] drunten, /
einem Herz, dessen Liebe unschuldig ist.

George Gordon Lord Byron (1788-1824)
und

In ihrer Schönheit wandelt sie ...

In ihrer Schönheit wandelt sie
Wie wolkenlose Sternennacht;
Vermählt auf ihrem Antlitz sieh
Des Dunkels Reiz, des Lichtes Pracht:
Der Dämmrung zarte Harmonie,
Die hinstirbt, wenn der Tag erwacht.

Kein Licht zuviel, kein Schatten fehlt -
Sonst wär's die tiefe Anmut nicht,
Die jede Rabenlocke strählt
Und sanft verklärt ihr Angesicht,
Wo hold und hell die Seel erzählt
Von lieben Träumen, rein und licht.

O diese Wang, o diese Braun,
Wie sanft, wie still, und doch beredt,
Was wir in ihrem Lächeln schaun!
Ein frommes Wirken früh und spät,
Ein Herz voll Frieden und Vertraun,
Und Lieb, unschuldig wie Gebet.

George Gordon Lord Byron (1788-1824)
Aufwand: 1 Minute Google...
Quelle: http://www.litlinks.it/bx/byron.htm
 
 
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