Ich habe den anderen Thread geschlossen um dem Thread einen neuen Sinn zu geben.
Nicht nur stupides posten der Buchtitel sondern:
Das neue hier wird nur sein, dass ihr auch aufschreibt warum ihr es lest und worum es geht.
So werden die Leser des Threads vlt auch angeregt ein bestimmtes Buch zu lesen.
Zudem kann man hier mal rein schauen, wenn man mal stöbern möchte um sich ein neues Buch zu besorgen.
Ich lese zur Zeit "Der Schlund" von Peter Straub.
Warum ich das lese? Weil ich schon das eine oder andere von ihm gelesen habe und der Klappentext mich angesprochen hat.
Worum es geht?
Der Schriftsteller Tim Underhill kommt nach vielen Jahren in seine Heimatstadt zurück, um herauszufinden, wer die Morde aus jüngster Zeit begangen hat. Diese hängen scheinbar auch mit der Mordserie des soganannten Blaue Rose Mörders von vor 30 Jahren zusammen, bei denen unter anderem auch seine Schwester ermordet wurde.
Ich bin mit dem Buch zu 3/4 durch und empfinde es als eines der besten von Peter Straub - vielleicht sogar als das beste.
Ich lese zur Zeit "Brave New World" von Aldous Huxley in der englischen Fassung. Ähnlich wie Georg Orwells "1984" geht es um die Beschreibung eines möglichen zukünftigen Gesellschaftssystems. Für mich ist der Roman so interessant, weil er schon 1932 entstand und zu dieser Zeit heute tagtägliche Phänomene beschreibt oder technischen Fortschritt prognostiziert.
Die Gesellschaft ist in Huxleys Werk in einer Art Kastensystem gegliedert. Schon im Fötusalter werden den aus der künstlichen Produktion stammenden Babys ihre Zugehörigkeit zu einer Kaste (Alphas, Betas, usw.) angelernt und sie in der Richtung beeinflusst, dass sie sich darin glücklich fühlen.
Eben durch diese künstliche Schaffung des Menschen werden Begriffe wie Schwangerschaft, Eltern oder Liebe tabuisiert. Weiterhin ist es nicht verwerflich mehrere Partner auf einmal zu haben. Verpöhnt ist es hingegen nur einen Liebhaber zur Zeit zu haben. Diese offenkundige Kommunikation über Sexualität oder auch Drogen ist Grundlage von "Brave New World".
Die Weltregierung, die von nur wenigen "Alphas" geführt wird, kontrolliert die Fötus-Produktion und auch die Abgabe der Droge "Soma". Durch den Konsum stellt sich ein akutes "Glücklichsein" ein und das Bedürfnis des Hinterfragens wird zerstört - das perfekte Kontrollmittel für die nun friedvolle, aber auch mundlose Gesellschaft.
Alles in Allem kann ich das Buch sehr empfehlen. Von der Verfassung bis heute sind nur 75 Jahre vergangen und viele von Huxleys Prognosen sind schon jetzt eingetroffen, obwohl die Handlung des Romans erst 2540 stattfinden soll, sprich in über 500 Jahren. Aber viele dieser gerade technischen, aber auch sozialen Voraussichten gehen im Text bereits unter, weil sie in der heutigen Gesellschaft trivial geworden sind. Hält man sich jedoch vor Augen was 1932 passierte, sind Huxleys Visionen zu großen Teilen erfüllt.
Worum es geht: Es handelt von einem Mann und einer Frau, und der daraus resultierenden Liebesgeschichte und deren Leben. Es is wirklich ein klasse Buch, sehr tiefsinnig.
Man kann zu dem Buch eine Menge schreiben, allerdings maße ich mir nicht an eine hinreichende Inhaltsangabe dazu zu schreiben.
Eigentlich kann Wina stolz sein auf Marie. Als Maries Mutter im Kindbett starb, hatte sich die Haushälterin des Säuglings angenommen: Nach einer kurzen Sturm- und Drangphase ist das Mädchen nun zu einer "gehorsamen und gottesfürchtigen Jungfer" geworden. Seit Marie aber weiß, dass sie an Graf Ruppert verheiratet werden soll, schleicht sie sich immer öfter verstohlen aus der Küche fort. Wo "andere Mädchen jubelten, wenn sie erfuhren, dass ein Mann aus angesehener Familie um sie warb", macht das Kind von Meister Matthis ein miesepetriges Gesicht.
Es war schon ein unfreies Leben in Konstanz zu Anfang des 15. Jahrhunderts -- und unfrei soll es für Marie auch in der Folge weitergehen. Denn der Graf entpuppt sich als intriganter, krimineller Mitgiftjäger, der es nur auf das Geld des Vaters abgesehen hat. Schließlich bleibt Marie nur die Alternative zwischen Selbstmord und einem Dasein als Wanderhure, die zum Vergnügen der Männer unstet durch die Lande zieht. Marie wählt letztere Variante -- auch und gerade, um sich an jenem Menschen rächen zu können, der sie auf diese Lebensbahn gestoßen hat.
Weil ich schon viel von dem Buch gehört hab und es am Anfang schon ganz schön brutal wird und so "echt" beschreiben ist.
Es ist teilweise richtig ekelig, wenn man liest wie die Frau vergewaltigt.
Es ist so wie ich das nach den ersten 60 Seiten so beurteilen kann gut geschrieben.
Der junge Andalusier Santiago möchte reisen. Um seinen Traum zu verwirklichen, widersetzt er sich dem Wunsch seines Vaters, Priester zu werden. Er wird Schafhirte. Als Santiago mehrfach von einem Kind träumt, das ihm einen Schatz bei den Pyramiden zeigt, beschließt er, seine Herde zu verkaufen und sich auf den Weg nach Ägypten zu machen. Auf seiner Reise lernt er einen König, einen Kristallwarenhändler und einen jungen Engländer kennen, der davon träumt, Blei in Gold zu verwandeln. Er wird seiner ganzen Habe beraubt, es übermannen ihn Triumphgefühle und tiefe Zweifel, bis er, von verschiedenen Zeichen geleitet, in einer Oase seiner großen Liebe und einem weisen Alchimisten begegnet, der ihn das letzte Stück zu seinem Schatz führt. Als er schließlich die Pyramiden erreicht, stellt er fest, dass das Leben demjenigen, der an seine Träume glaubt, und bereit ist, sie zu verwirklichen, stets helfend zur Seite steht und dass die Liebe alles in der Weltenseele miteinander verbindet.
Was? Der alte Mann und das Meer von Ernest Hemingway
Warum? Einfach so
Handlung:
Der greise Santiago fährt seit Wochen mit seinem alten Boot aufs Meer hinaus, ohne einen Fisch zu fangen. Nach 84 Tagen, weit draußen im Golfstrom, beißt ein gewaltiger Schwertfisch (Marlin) an. Zwei Tage und Nächte kämpft Santiago mit dem Ungetüm, das länger ist als sein Boot. Schließlich tötet er das erschöpfte Tier mit der Harpune und schleppt es hinter seinem Boot in Richtung Küste. Doch unterwegs zerreißen Haie Santiagos Beute.
Da ich die Tage äusserst aktiv bin, bin ich schon an nem neuen Buch.
Was? Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde
Warum? Einfach so
Handlung?
Zitat von Klappentext
Bein Anblick seines Proträts verliebt sich Dorian Gray in die eigene Jugend und Schönheit. Seinem innigen Wunsch - für den er bereit ist, die Seele zu geben -, statt seiner selbst möge das Proträt altern, wird entsprochen. Jahrelang führt Dorian en rücksichtsloses Leben voller Ausschweifungen, da er das Alter nicht fürchten muss. Die Frauen und Männer, die dabei seinen Weg kreuzen, richtet er skrupellos zugrunde. Auf unheimliche und faszinierende Weise spiegelt sich der moralische und seelische NIedergang Dorians in seinem Proträt, das immer schrecklichere Züge annimmt. Dorian sticht hasserfüllt auf sein Bild ein und ahnt dabei nicht, dass er damit sein wahres Ich zerstört..
(Sogar alles eigenhändig vom Klappentext abgeschrieben)
Also ich muss etwas Kritik üben. Ich fand den alten Thread besser, da konnte man einfach mal kurz reinschreiben was man liest und fertig.
Wenn ich mal auf der Suche nach einem Buch war, hab ich mir einfach die Titel durchgelesen und wenn mich einer angesprochen hat, dann hab ich mir einfach den Klapptext dazu bei bol oder amazon gelesen.
Also ich muss etwas Kritik üben. Ich fand den alten Thread besser, da konnte man einfach mal kurz reinschreiben was man liest und fertig.
Wenn ich mal auf der Suche nach einem Buch war, hab ich mir einfach die Titel durchgelesen und wenn mich einer angesprochen hat, dann hab ich mir einfach den Klapptext dazu bei bol oder amazon gelesen.
Abe
Zumal es keinen Unterschied macht ob ich den Klappentext irgendwo nachlese oder ihn einfach hier rein kopiere
Mh, es gibt ja auch faule Menschen. Ehrlich gesagt habe ich das schon befürchtet.
Ja, meinetwegen könnt ihr auch eure Titel posten wie ihr wollt.
Ich habs auch nur so eingerichtet, weil Leute, die Buchempfehlungen suchen gleich hier rein gucken können.
Wollte eigentlich den alten Thread nach den meist gelesenen Büchern durchforsten aber dazu hab ich nicht genug langeweile. In den Ferien wird das bestimmt was, wenn ich nicht zu viel arbeiten muss.
Ich lese im Moment "Die neuen Leiden des jungen W.". Vor kurzem "Die Leiden des jungen Werther". Grund: Schule.
Finde die neuere Literatur von den beiden um einiges besser, Goethes Werk war doch arg zäh und langweilig.
Inhalt: Es geht um so n Singel-Mann, der irgendwo hin gerist ist, wo er eine bezaubernde junge Dame kennegelelernt hat, die abe rverlobt ist. In seinem Leiden dieser unglücklicken Liebe wegen bringt er sich am Ende um. Dolle. Werther ist ununterbrochen am rumweinen, er ist andauernd von seinen Worten so sehr gerürt, dass er weinen muss. man man. fands nicht so beeindrucken. Die neuere Literautr dazu ist um einiges leichter, angenehmer und lockerer zu lesen. Ist vom Inhalt her wohl ähnlich, bin mit dem Buch noch nicht ganz durch.
Ah der gute Plenzdorf, den mag ich auch.
Ob er [im neuem Werther] sich wirklich umbringt ist die Frage Aber was haben alle gegen Goethes Werther? Soviel Schmalz und Tragik muss doch einfach gut tun. Es ist wohl die Sprache...
Was? Der Scharlachrote Buchtstabe von Nathaniel Hawthorne
Warum? Einfach so
Handlung:
Zitat von Klappentext
In der sittenstrengen Puritaner-Gemeinde Salem in Neuengland wird im Jahre 1640 die schöne und stolze Prynne Mutter einer Tochter, während ihr Mann in Europa weilt. Als Zeichen ihrer moralischen Schande wird sie dazu verurteilt, fortan einen scharlachroten Buchtstaben für alle sichtbar auf der Kleidung zu tragen. Stolz erträgt sie die gesellschaftliche Ächtung und die damit verbundene Armut. Eisern verschweigt sie der Gemeinde den Namen des Kindsvaters. Doch die Last des Gewissens kann Hester dem Liebsten, einem Priester, nicht nehmen, und so droht der junge Mann schon bald unter der Last der quälenden Schuldgefühlen zu zerbrechen.
Ich les grad "Mein Sohn der Dalai Lama" von Diki Tsering.
Wenn man sichn bissl für Buddhismus interessiert denn is das echt interessant.
Ziemlich krass wie da die Frauen behandelt wurden und was die Chinesen und der "liebe" ehrenwerte Vorsitzende Mao so alles alles veranstaltet haben. Cooles Buch.
"der herr der ringe - die gefährten" (quasi teil 1) vom tolkien...
erst kamen die filme, dann "der kleine hobbit", dann die hörspiele und irgendwann zwischendrin habe ich beschlossen, das buch, welches einige jahre ungelesen zwischen nem teil meiner anderen bücher dahinvegetieren musste und bis vor ein paar jahren nicht mal mein eigenes war (danke an den milden schenker *g*), wieder hervorzukramen und darin zu lesen... es gibt viel neues zu entdecken. eben das, was im film nicht berücksichtigt wurde. und ich find's toll.
Eine kurze Geschichte der Zeit – Die Suche nach der Urkraft des Universums
OT A Brief History of Time: From the Big Bang to Black Holes OA 1988 DE 1988Form Sachbuch Bereich Physik
Das international ungewöhnlich erfolgreiche Buch Eine kurze Geschichte der Zeit von Stephen Hawking soll auf allgemein verständliche Weise die fundamentalen Fragen beantworten, die den Autor zu seinen Forschungsarbeiten in Kosmologie und Quantentheorie veranlasst hatten: Woher kommt das Universum? Wie und warum hat es begonnen? Wird es enden? Und wenn, wie wird dieses Ende aussehen?
Inhalt: In elf Kapiteln spannt Hawking den Bogen von unserer Vorstellung vom expandierenden Universum (die Galaxien bewegen sich voneinander fort; beim Urknall war das Universum unendlich klein und dicht) samt seiner mathematischen Abbildung in der allgemeinen Relativitätstheorie von Albert R Einstein über die Darstellung der Elementarteilchen und Naturkräfte zu den Schwarzen Löchern. Auch einen eigenen Forschungsbeitrag stellt Hawking allgemein verständlich dar: Ein Schwarzes Loch als Endstadium der Entwicklung eines sehr massereichen Sterns kann Teilchen und Strahlung als Folge von Quantenfluktuationen in genau der Menge aussenden, die der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik zulässt. Schließlich würde es (sogar) in einem gewaltigen Strahlungsausbruch ganz verschwinden. Das gilt im Prinzip auch für Schwarze Löcher mit vielen hundert Millionen oder Milliarden Sonnenmassen, wie man sie in den Zentren der Galaxien und Quasare vermutet – aber je kleiner das Schwarze Loch ist, umso stärker wird die Strahlung. Auch beim Urknall wird das Gravitationsfeld so stark, dass Effekte der Quantenmechanik bedeutsam werden.
Über die Frage nach Ursprung und »Schicksal« des Universums kommt Hawking zum Zeitpfeil und der – heute immer noch nicht erreichten – Vereinheitlichung der Physik, bei der es darum geht, die bisher getrennt nebeneinander bestehenden Theorien der Gravitation und der Quantenmechanik bzw. Quantenfeldtheorien für starke, schwache und elektromagnetische Wechselwirkung miteinander zu vereinigen.
Das Werk schließt mit Charakterisierungen von Lebenswegen der berühmten Physiker, die sich Hawking zum Vorbild nimmt: Einstein, der mit seiner allgemeinen Relativitätstheorie eine entscheidende Grundlage der heutigen Gravitationstheorie und Kosmologie gelegt hat, Galileo R Galilei und Isaac Newton (1643–1727), den Begründer der »alten« Gravitationstheorie.
Wirkung: Diese Darstellung der Kosmologie ohne Formeln wurde auch deshalb international ein großer Verkaufserfolg, weil Hawking als Person in Nachrichtenmagazinen und anderen Medien im Vergleich zu seinen Wissenschaftlerkollegen ungewöhnlich oft präsent ist. Das Buch ist Vorläufer vieler anderer populärer Präsentationen der Kosmologie und hat wesentlich zum allgemeinen Interesse für diesen Wissenschaftszweig beigetragen
Der Spiegel
Odyssee durch den Kosmos
In der Schule war er nur mittelmäßig. Weit mehr Vergnügen bereitete es ihm, komplizierte Brettspiele auszuknobeln, die er dann auf Kartonpappen aufmalte. Abendelang mussten sich seine genervten Mitschüler durch labyrinthische Königreiche quälen. Er aber genoss es, dass er die Gesetze ersonnen hatte, die in diesen Phantasiewelten herrschten.
Später wandte sich Stephen Hawking (der während seines Studiums angeblich höchstens eine Stunde täglich büffeln musste) jenen Regeln zu, nach denen das seit Jahrmilliarden dauernde Spiel auf der Himmelsbühne abläuft. Ohne falsche Bescheidenheit verkündete der als Meisterdenker gerühmte Physikprofessor aus Cambridge sein Lebensziel: „Ich möchte herausfinden, woher das Universum kommt. Wie und warum es begonnen hat. Wie es enden wird, und wenn, wie dieses Ende aussehen wird.“
Mit diesen ultimativen Schicksalsfragen beschäftigt sich Hawking auch in seinem 1988 erschienenen Bestseller „Eine kurze Geschichte der Zeit“: Eine so rasante und unterhaltsame Odyssee durch den Irrgarten kosmologischer Denkmodelle hat vor ihm noch kein Wissenschaftler zu Papier gebracht.
Das populärwissenschaftliche Buch, bislang weltweit rund zehn Millionen Mal verkauft, machte Hawking zum berühmtesten lebenden Forscher unserer Zeit. Auf 750 Männer, Frauen und Kinder des Planeten, hat er einmal selber ausgerechnet, komme ein Exemplar. Wer sonst schon könne sich rühmen, scherzt Hawking, „mehr Bücher über Physik verkauft zu haben als Madonna über Sex“?
Doch wirklich gelesen oder gar verstanden haben vermutlich die wenigsten die streckenweise schwere Kost, die der Kosmologe ihnen in seinem Bändchen vorsetzt. Spötter lästern deshalb, die „Kurze Geschichte der Zeit“ sei das meistverkaufte ungelesene Buch seit der Bibel.
Dass kaum ein Leser bis zur letzten Seite durchgehalten hat, bezweifelt nicht einmal der Autor: „Auch ich verstehe keineswegs alle Ideen in meinem Buch; wäre dem so, würde ich den Plan Gottes kennen.“ Und ebenso ehrlich gibt Hawking zu: „Wahrscheinlich hat meine Behinderung zum Verkaufserfolg des Buches beigetragen. Wenn dem so ist, finde ich das bedauerlich.“
Noch eindrucksvoller als seine wissenschaftliche Leistung, sagen Freunde und Kollegen, sei aber ohnehin die Bravour, mit der er sein Schicksal meistert. Seit Jahren ist der Geistesheroe an den Rollstuhl gefesselt. Reden kann der Gelähmte nicht mehr. Was er sagen will, teilt er per Augenbewegung einem Infrarotsensor mit. Ein Sprachcomputer sagt dann mit näselnder Stimme, was der Professor ihm aufgetragen hat.
Mit 20, als junger Physikstudent, erkrankte Hawking an unheilbarem Muskelschwund („amyotrophische Lateralsklerose“). Normalerweise führt dieses Leiden rasch zum Tode. Als die ersten Symptome der Krankheit auftraten, gaben ihm Ärzte nur wenige Jahre. Die niederschmetternde Diagnose warf den jungen Wissenschaftler beinahe aus der Bahn. Dass die Krankheit, die Hawking für zwei Jahre in tiefe Depressionen stürzte, ihn nicht niederrang, verdankte er der Begegnung mit seiner späteren Ehefrau, der Sprachstudentin Jane Wilde: „Von da an war ich entschlossen zu leben.“
Doch auch die Ehe eines Genies hält nicht ewig. Jahre nach der Trennung schilderte seine Ex-Frau, wie sich Hawking als harscher Haustyrann gebärdet habe. Während ihr Mann kosmische Schwarze Löcher ergründete, fühlte Jane sich eher von einem menschlichen Schwarzen Loch verschlungen. Frauen von Astrophysikern, klagt sie, seien Witwen, egal wie lange ihre Männer leben.
Immerhin verhinderte der Mega-Erfolg der „Kurzen Geschichte der Zeit“, dass die persönliche Katastrophe auch zur finanziellen wurde. Als es zur Scheidung kam, war Hawking bereits so berühmt, dass die Klatschblätter Anteil an seinem Privatleben nahmen. „Der klügste Mann der Welt lässt sich scheiden“, alberte „Bild“, „weil seine Frau an Gott glaubt.“
Ohne sein ungewöhnliches Schicksal wäre Hawking sicher kaum zum Popstar der Physik geworden. Sein Werdegang enthält eben alle Zutaten für einen modernen Mythos: Ausgerechnet jener Mann, der sprach- und bewegungslos zurückgeworfen wurde auf den reinen Geist, sucht mit unbändiger Willenskraft nach der Schöpfungswahrheit – die der ungläubige Denker selbst bloß für eine mathematische Formel hält.
Für seine Fans ist es dabei auch unerheblich, dass er in der heutigen Kosmologie nur eine Nebenrolle spielt. Hawking weiß selber sehr genau, dass er nicht in einer Reihe mit Newton und Einstein steht. Er hoffe, sagt er bescheiden, einen kleinen Baustein zur Pyramide des Wissens hinzugefügt zu haben: „Aber er ist sicher nicht so groß wie die Bausteine dieser Männer.“
Seine wichtigste Erkenntnis stammt aus den frühen siebziger Jahren. Als junger Forscher widmete er sich dem (theoretischen) Studium der Schwarzen Löcher – jener Sternenkadaver, die so massereich sind, dass nicht einmal Lichtstrahlen aus ihrem Schwerefeld entkommen können. Hawkings Berechnungen ergaben, dass die düsteren Gebilde keineswegs auf ewig unveränderliche Grabmäler sind. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie sehr wohl energiereiche Strahlung aussenden, dabei schrumpfen und irgendwann sogar verdampfen.
Hawkings Kalkulationen ließen die Hoffnung keimen, dass die Himmelsforscher schon bald sogar in der Lage wären, andere kosmische Extremzustände mathematisch zu entzaubern – vor allem den Urknall selbst, also die explosionsartige Geburt des Universums.
Genau dieser Ehrgeiz treibt ihn seit frühester Jugend an: nachzuweisen, dass der Kosmos auch ohne einen Gott entstanden sein kann. Am elegantesten wäre der Schöpfer aus der Welt zu schaffen, so erkannte Hawking, „wenn wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist“.
Tatsächlich gelang es ihm, ein solches Weltmodell auszutüfteln; um dieses kosmologische Konzept geht es letztlich in den Schlusskapiteln seines Buches. Leider ist das von ihm erdachte Universum, in dem sogar die Zeit ihren Sinn verliert, bis heute reine Theorie geblieben. Im Gegenteil passen die jüngsten Beobachtungen der Astronomen nur schlecht zu den Vorhersagen des Hawking-Kosmos.
Spätestens seit Erscheinen seines Weltbestsellers hat der Professor aus Cambridge ohnehin keine wissenschaftlichen Leistungen zuwege gebracht, die in der Fachwelt für Aufsehen sorgten – was nicht wirklich überraschen kann, grenzt es doch an ein medizinisches Wunder, dass der 64-Jährige überhaupt noch am Leben ist. Zwar rühmen seine Kollegen bis heute seine Geistesschärfe; aber zunehmend sehen sie ihn auch als Orakel vom Dienst. „In den letzten Jahren ist er sehr viel spekulativer geworden“, formuliert diplomatisch sein Freund, der US-Physiker Kip Thorne.
Das Laienvolk indes lauscht immer wieder aufs Neue seinen phantasievollen Gedanken, die er in Büchern oder öffentlichen Vorträgen präsentiert. Gebannt hören seine Fans ihm zu, wenn er über Außerirdische, die Besiedlung ferner Planeten oder die genetische Verbesserung des Menschen fabuliert. Wie kaum ein anderer trägt er so zur Popularisierung von Wissenschaft bei – einen besseren Botschafter und Entertainer hat die Physik seit Albert Einstein nicht gehabt.
Speziell Hawkings britischer Humor hat einen hohen Unterhaltungswert. Mit Ironie berichtet er etwa in der „Kurzen Geschichte der Zeit“ von einer Audienz bei Papst Johannes Paul II. in Rom, wo Jesuitenpater ein Kosmologen-Symposium organisiert hatten. Der Heilige Vater bat die Gelehrten, den Urknall selber, Gottes Schöpfungsakt, von wissenschaftlicher Neugier zu verschonen.
Dass er, Hawking, soeben im Vatikan die Idee ausgebreitet habe, es gebe womöglich keinen Anfang des Universums und somit auch keinen Schöpfungsakt, sei dem Papst wohl entgangen – Gott sei Dank: „Ich hatte keine Lust, das Schicksal Galileis zu teilen, mit dem ich mich sehr verbunden fühle – zum Teil wohl, weil ich genau 300 Jahre nach seinem Tod geboren wurde.“
Es geht um die Spartaner die auch im Spiel "Halo" vorkommen. Durch den Krieg gegen die Allianz gibt es nur noch eine Handvoll von Spartaner.
Und in dem Buch geht es darum wieder neue Spartaner zu produzieren. Ich sage deshalb produzieren weil es eigentlich nicht zu 100% Menschen sind. Jedenfalls nicht nach den Operationen. Das Problem der Spartaner ist eigentlich der Preis. Sie sind unheimlich effizient, wenn es darum geht Aufträge auszführen.
Und sie stehen jeder Einheit in der UNSC bei weitem vorraus. Trotzdem kostet ein Spartaner so viel wie ein ganzes Battalion. Und so versuchen die großen Mächte in der UNSC die Spartaner kostengünstiger herzustellen.
Allerdings sind sie nicht ganz so leistungsfähig wie die "alten" Spartaner. Das wird aber durch die Menge wieder wettgemacht.
Und auf Onyx herrschen ähnliche Bedingungen wie auf der Erde. Allerdings existieren da auch noch andere Wesen die im Laufe der Handlung auftauchen und das ganze sehr spannend gestalten.
Wer die Story rund um den Master Chief alias Spartaner 117 mag, wird von diesem Buch ein wenig enttäuscht sein. Er kommt darin nämlich nur kurz vor. In diesem Buch hat ein gewisser Spartaner namens "Kurt" die Hauptrolle.
Na ja wer die Spiele gespielt hat und auch schon die 3 Bücher gelesen hat, der wird dieses Buch sicher genauso viel mögen wie die anderen.
Weil man dort endlich auf die Antwort trifft, wie es den nun eigentlich weiter geht mit den Spartanern.
Was? Väter und Söhne von Iwan Sergejewitsch Turgenjew
Warum? Einfach so
Handlung?
Zitat von Klappentext
1859 kehrt Arkadij Kirsanow nach Beendigung seines Studiums auf das väterliche Landgut zurück. Begleitet wird er von seinem Freund Jewgeni Basarow, der sich selbst als Nihilist bezeichnet. Arkadij ist fasziniert von Jewgeni, der sich betont rational gibt, Autorität nicht anerkennt und sich gegen die bestehende Ordnung der Adelsherrschaft auflehnt. Als die beiden Freunde auf ihrer weiten Reise durch das russische Hinterland auf die schöne Witwe Anna Odinzowa treffen, werden sie von ihren Gefühlen überwältigt und ihre rational geprägte Weltanschauung gerät ins Wanken.
ich lese gerade harry potter und der orden des phönix
warum? weil ich die teile davor vor ner weile gelesen hab und wissen wollt was weiter passiert.
um was es geht muss ich wohl nicht erklären, da harry potter wohl jedem ein begriff ist falls doch bedarf besteht werde ichs nachtragen.
ich kanns eigentlich nur jedem empfehlen, vorallem eben denen die die anderen teile gelesen haben.
PS: diese verdammten bücher machen süchtig.. wollte gestern mal ne halbe stunde vorm ins bett gehen lesen, da raus wurden dann 1 1/2 ^^
"Quest" von Andreas Eschbach
Warum?
Ich finde die Idee, die dahinter steht, geil.
Worum es geht?
Im Jahre 10000 bricht ein Raumschiff der Menschen, die von einer ziemlich großen Armee bedroht wird, auf, um den Ursprung alles Lebens, Gott zu finden, um eine Technologie zu finden, mit der sie dem "Sternenkaiser", der sie bedroht, ma richtig in den Arsch zu treten.
ronnie ist ein wahrer musterknabe er ist schön begabt und zu allen freundlich.Doch der stets nette junge hat auch eine dunkle Seite die er sorgfältig versteckt.Denn ronnie glaubt, dass er im leben nicht das erhält was ihm eigentlich zusteht.Daher hilft er ab und zu auf grausame art und weise der gerechtigkeit nach.Niemandem kann er sich anvertrauen bis er susie trifft und in ihr eine seelenverwandte zu erkennen meint.Bald sind die beiden unzertrennlich.Doch als ronnie susie ein schreckliches geheimnis anvertraut, bekommt sie es mit der angst zu tun sie wendet sich immer mehr von im ab und bringt sich dadurch selbst in große gefahr.Denn ronnie nimmt sich das was er will!