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Wahre Liebe


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Dreamrat
Alt 07.05.2008, 14:40   #1
Standard Wahre Liebe

Was bedeutet für euch wahre Liebe?

Ich frage mich, ob es überhaupt Wahre Liebe gibt. Aus was besteht wahre Liebe? Kann man unterschiedlich lieben? Kann man mehrere auf einmal lieben?

Für mich ist liebe, für einen da zu sein, Verständniss aufbringen, achtsam mit dem Menschen umzugehen, aber bedeutet wahre liebe nicht mehr...ist das ein Gefühl?
Was denkt ihr darüber, wie oder was empfindet ihr als wahre Liebe?

lg Dreamrat
 
 
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Jumpy
Alt 07.05.2008, 17:06   #2
Standard

Auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole!
wahre Liebe gibt es nur unter Soulmates (Seelenverwandte)
 
 
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short_cut_baby
Alt 07.05.2008, 17:33   #3
Standard

ja das denk ich auch. sonst kann niemand einen so lieben, wie man ist. nicht so wie er es sollte.
 
 
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Pussycat
Alt 07.05.2008, 22:39   #4
Standard

Aus was besteht wahre Liebe?
Wahre Liebe besteht zum ersten daraus....das man all das von seinem Partner bekommt, was man ihm selber geben würde!
Gefühle die auf einer gleiche Ebene basieren und auch ungefähr gleich zum Ausdruck gebracht werden!
Wahre Liebe ist, dass einem kein Weg zu schwer ist, egal wie steinig!
Wahre Liebe ist, hinter seinem Partner und verschiedenen Entscheidungen zu stehen!
Wahre Liebe ist, eine gemeinsame Zukunft mit gemeinsamen Zielen zu haben!
Wahre Liebe ist, auch los lassen zu können!
Wahre Liebe ist, Kompromisse zu finden!
Wahre Liebe ist, ein fester Bestandteil des anderen zu sein...die Vorstellung nicht mehr ohne den anderen zu können!
Wahre Liebe ist, gemeinsame Interessen haben!
Wahre Liebe ist, gemeinsam ein Team zu sein!
Wahre Liebe ist, guter Sex und auf die Bedürfnisse des anderen einzugehen!
Wahre Liebe ist, Verständnis, Vertrauen, tiefste Verbundenheit....bedingungslos!

Kann man unterschiedlich lieben?
Ich liebe meinen Bruder anders, wie meine Liebe...
Unterschiedliche Liebe..klar! Der eine Mann, kann ein Gefühl in dir wecken, was du bei deinem vorigen Partner noch nie kennengelernt hast!
Er kann dich an Punkten tief im Inneren berühren, an die noch kein anderer gelangt ist!
Ich habe unterschiedliche Liebe kennenlernen dürfen mit der Zeit...und ich habe momentan einen sehr intensiven Punkt erreicht! Der aber auch schmerzvoll sein kann (Liebe und Schmerz sind sehr nah beieinander...und wer richtig liebt, der fühlt auch schmerz )

Kann man mehrere auf einmal lieben?
Nein...wenn das so ist, dann hat man noch nicht die wahre Liebe gefunden...!
sich zu einem anderen Menschen hingezogen fühlen, währenddessen man sich in einer Beziehung befindet....hat Ursachen...neue Schmetterlinge..oder eingeschlafene Beziehung!
Hat man jedoch die wahre Liebe gefunden...werden Schmetterlinge in einer gewissen Art und Weise immer Bestand sein...und niemand wird zu lassen, dass die Beziehung einschläft...
von daher NEIN! Wahre Liebe...lässt keine andere Liebe zu!

Wahre Liebe ist etwas wahnsinniges....etwas vollkommenes ... aber auch so chaotisches....
ich weiß nicht..bin zur Zeit sehr emotional was die Thematik betrifft...ich glaube, wenn man seine wahre Liebe gefunden hat....hält das Leben viele Aufgaben bereit...um sich selbst zu beweisen....das es die wahre Liebe ist...
Wahre Liebe ist die Liebe, die es schafft durch alle Höhen und Tiefen zu gehen...ohne das das Gefühl nachlässt!
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 07.05.2008, 23:18   #5
Standard

Natürlich gibt es wahre Liebe, ich habe sie erlebt. Erst nach und nach fällt mir auf, wie selten sie zu sein scheint. Glaube nicht das Gelalle im Seitensprungverzeihen-Thread.
Bei wahrer Liebe war mir Eifersucht völlig fremd und Kummer oder andere so gefürchtete Schmerzen gab es danach auch nicht. Trotzdem ist wahre Liebe keine rosa Zuckersuppe, wie Ungläubige lästern mögen. Sie gab mir mehr Freiheitsgefühl als jetzt, als Single.
Liebe ist ein haarscharfer Spiegel, das ist das Tolle. Siehst du einen Fleck bei deinem Partner, ist es dein eigener! Wenn du SELBER strahlst: Das ist der Glanz! Ein automatisch selbstregelndes System, hochsensibel, das schnell umkippen kann.
Liebesbeweise habenwollen ("liebst du mich?") ist deswegen Kinderkram, Liebe entsteht im EIGENEN Herzen, niemand kann sie wegnehmen. Wenn man grübelt, ob der Partner einen liebt, hat man schon selbst keine Liebe mehr im Herzen. (Ich weiß jetzt schon, daß diesen Satz wenige verstehen.)
Liebe braucht auch Freiheit, genauso wie sie geben soll. Wenn du vorher schon die Beziehung festnageln willst, hieße das Liebe in Ketten zu legen. Treue entwickelt sich alleine.
Bei folgenden Meinungsverschiedenheiten nicht böse sein, jeder empfindet anders.
Wahre Liebe ist, dass einem kein Weg zu schwer ist, egal wie steinig!
Nö, er ist nicht steinig.
Wahre Liebe ist, hinter seinem Partner und verschiedenen Entscheidungen zu stehen!
Nee, das nenne ich "Honig ums Maul schmieren".
Wahre Liebe ist, ein fester Bestandteil des anderen zu sein...die Vorstellung nicht mehr ohne den anderen zu können!
Neiiin, der größte Fehler!!!
Wahre Liebe ist, gemeinsam ein Team zu sein!
Nö, Liebe ist keine Geschäftspartnerschaft.
(Liebe und Schmerz sind sehr nah beieinander...und wer richtig liebt, der fühlt auch schmerz )
Nee. Seltsame Liebe.
Eigentlich sind rationale Bertrachtungen völlig fehl am Platz, es ist ein Gefühl. Deswegen sollte es jeder selbst erleben. Hab Zuversicht Dreamrat!
 
 
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Pussycat
Alt 07.05.2008, 23:35   #6
Standard

Danke shake...du hast recht....
ich muss noch einige Erfahrungen sammeln...aber so wie du schreibst...würde ich die wahre Liebe, lieber sehen ...
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 07.05.2008, 23:57   #7
Standard

Weiß jetzt nicht, wie du es meinst. Wenn du Ironie meinst, nimm diesen hier
Sollte keine Berichtigung sein! Sondern MEIN Empfinden. Nix sehen!
 
 
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fantamaus
Alt 08.05.2008, 01:01   #8
Standard

Liebe ist doch eigentlich immer wahr, nicht? Nur ist sie oft endlich, was uns im nachhinein das Gefühl gibt, sie sei nicht wahr gewesen...
 
 
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Ripper08
Alt 08.05.2008, 10:45   #9
Standard

Liebe ist doch eigentlich immer wahr, nicht? Nur ist sie oft endlich, was uns im nachhinein das Gefühl gibt, sie sei nicht wahr gewesen...
Wow, super in Worte gepackt, Respekt.


Ich muss ebenso sagen Liebe ist doch eigentlich immer "wahr", die paar Gelegenheiten bei denen sie geheuchelt wird mal ausgenommen.
Fuer mich ist Liebe ein Gefuehl das von der Staerke her etwas unter dem Verliebtsein steht. Verliebt zu sein ist ein ziemlich ueberweltigendes Gefuehl aber auch sehr kurzlebig. Liebe zwischen Partnern ist dagegen etwas langlebiger und ob diese Liebe ein "natuerliches Verfallsdatum" hat oder fuer immer aufrecht erhalten werden kann, diese Frage konnte ich mir selbst noch nicht ganz zufriedenstellend beantworten.

Wo ich mir aber sicher bin ist, dass die meisten Menschen offensichtlich nicht gut mit ihr umgehen koennen weil sie Liebe nicht verstehen im Sinne von sie wissen nicht wodurch Liebe erzeugt wird und genausowenig wie man sie "haltbar" machen kann. Meiner Meinung nach aus dem einfachen Grund weil viele sich nicht trauen jemals logisch an dieses Thema heranzugehen und Liebe in eine Schublade in ihrem Kopf stecken, bei der sie immer strikt emotional denken.

Ich denke das ist auch einer der Gruende weshalb so viele Beziehungen scheitern oder anderweitig sehr unbefriedigend ablaufen. Man muss bei der Liebe auch ein bisschen intellektuell "forschen" und darf dabei auch keine Angst haben, dass dieses Gefuehl "kaputt geht", sobald man das Mysterium dahinter gelueftet hat. Man wird all die Emotionen noch genauso erfahren, wenn man hinter der Vorhang gesehen hat, es wird an den positiven Gefuehlen nichts aendern koennen die wir erfahren.
 
 
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Dreamrat
Alt 08.05.2008, 22:23   #10
Standard

Hey, erstmal Danke für eure Beiträge,

Aber warum tun sich dann so viele Paare weh und verletzen die Gefühle des anderen. Liebt man dann nicht mehr? Wenn ich mich jetzt frage, "ob mein Freund mich noch lieb hat", liebe ich ihn dann nicht mehr, obwohl ich spüre, das ich ihn liebe? Wenn mein Freund meine Gefühle verletzt, sind das nur Fehler oder wenn man sich streitet, hat das dann mit der wahren Liebe nichts zu tun?

Ich weiß ja, das Streit und 'Meinungsverschiedenheiten in jeder Beziehung vorhanden sind, es ist ja sogar wichtig, aber wenn ich so nachdenke, wenn man richtig liebt und es wäre die wahre liebe, dann würde doch sowas gar nicht vorkommen, das man sich streitet oder die Gefühle des Partners verletzt? Wenn man nicht vertrauen kann und öfters schlecht über den Partner denkt, dann ist es nicht die wahre liebe!Oder?

Mir hat man mal gesagt, die wahre liebe, wäre bedingungslos, man stellt keine Forderung an den Partner, erwartet auch nichts vom Partner, läßt ihm Freiraum so viel er braucht und stellt keine Ansprüche. Wahre liebe verzeiht alle Fehler. Stimmt das? Oder reden wir uns das nur alle ein und machen uns da etwas vor, das es die wahre liebe gibt. Vielleicht ist das ja auch nur ein Glaube oder eine Vorstellung!

lg Dreamrat
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 09.05.2008, 00:03   #11
Standard

Zitat von fantamaus
Liebe ist doch eigentlich immer wahr, nicht? Nur ist sie oft endlich, was uns im nachhinein das Gefühl gibt, sie sei nicht wahr gewesen...
Wieso soll man so etwas denken oder fühlen?
Zitat von Dreamrat
Wenn ich mich jetzt frage, "ob mein Freund mich noch lieb hat", liebe ich ihn dann nicht mehr, obwohl ich spüre, das ich ihn liebe?
Nein, laß dich nicht wuschig machen, Dreamrat. Ich wußte, daß der Satz falsch verstanden wird. Laß dir deine Gefühle nicht nehmen, du weißt doch selber, was du fühlst. Außerdem ist "lieb haben" nicht "lieben".

Streit: Es kommt darauf an, wie man streitet. Gefühle sollten nicht verletzt werden! Das passiert nicht, wenn man liebt.
Zitat von Dreamrat
Oder reden wir uns das nur alle ein und machen uns da etwas vor, das es die wahre liebe gibt. Vielleicht ist das ja auch nur ein Glaube oder eine Vorstellung!
Nein, aber falls es dich tröstet, hier ein Spruch vom genialen Lichtenberg:
Zitat von Lichtenberg
Die Liebe ist wie ein Gespenst, alle reden davon, keiner hat es je gesehen.

Zitat von Pussycat
(Liebe und Schmerz sind sehr nah beieinander...und wer richtig liebt, der fühlt auch schmerz )
Kannst du das näher beschreiben, warum Schmerz ein Bestandteil in der Liebe ist?
 
 
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Ripper08
Alt 09.05.2008, 05:34   #12
Standard

wenn man richtig liebt und es wäre die wahre liebe, dann würde doch sowas gar nicht vorkommen, das man sich streitet oder die Gefühle des Partners verletzt?
Hm, ich bin als Kind mit viel Disney aufgewachsen und der Shock der Realitaet ist dann manchmal schwer zu verkraften. In der realen Welt koennen Tiere nicht sprechen, in der realen Welt toeten sie sich gegenseitig tagtaeglich und es ist das normalste der Welt.

Eine Partnerschaft ist letztendlich eine Zweckgemeinschaft. Wer glaubt Liebe sei nicht an Bedingungen gebunden der hat ein riesen Brett vor dem Kopf. Selbst wenn wir bewusst normalerweise nicht denken "ja ich gehe eine Beziehung mit dieser Person ein weil ich selbst davon profitiere", ist genau das der Fall.
Wenn es nicht so waere wuerde man eine Beziehung auch nicht eingehen, der Partner den ihr habt hat einfach eure persoenlichen Kriterien erfuellt, dahinter steckt keine "Wahre Liebe" die Menschen ueber alle Hindernisse hinweg zusammenbringt, nachdem sie "mysterioes" wie vom Blitzschlag der Liebe getroffen wurden.


Man sollte nicht zu blauaeugig durchs Leben gehen, Altruismus gibt es nur im Maerchen.
 
 
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mizue
Alt 09.05.2008, 07:05   #13
Standard

Zitat von Dreamrat Beitrag anzeigen
Mir hat man mal gesagt, die wahre liebe, wäre bedingungslos, man stellt keine Forderung an den Partner, erwartet auch nichts vom Partner, läßt ihm Freiraum so viel er braucht und stellt keine Ansprüche. Wahre liebe verzeiht alle Fehler. Stimmt das? Oder reden wir uns das nur alle ein und machen uns da etwas vor, das es die wahre liebe gibt. Vielleicht ist das ja auch nur ein Glaube oder eine Vorstellung!
diese bedingungslose liebe, die du beschreibst... ich finde, das fängt zu allererst bei einem selbst an. bedingungslose (selbst-)liebe hat demzufolgen viel mit sich-selbst-incl.-alle-eigenheiten-akzeptieren zu tun. wenn man sich kennt und akzeptiert, dann kann man im zweiten schritt immer noch kucken, was man ändern kann, welche richtung man einschlagen kann, um dinge zu ändern, die einem vllt. ned so gut tun...

vergleiche "erst, wenn du das & das tust oder lässt, bist du liebenswert" (bedingungen stellen) mit "das & das hast du getan oder gelassen, ich liebe dich, wie finden wir einen weg?" (der satz hätte besser formuliert werden könnte, das geb ich zu. mir fällt aber gerade nix besseres ein).

ist diese "bedingungslose" liebe nur auf den partner gerichtet während du dich selbst immer als die sich zu opfernde person siehst, die iiimmer verständnisvoll runterzuschlucken hat, weil sie ja sonst nicht wirklich lieben würde (bedingungen, die du in dem fall an dich selbst stellst, d.h. auch du übergehst dich total, du bringst dir selbst keine liebe entgegen = in dem fall fehlt also: gehör, aufmerksamkeit, wertschätzung für dich selbst), dann... ja, wohin führt das dann wohl? (ins verderben. - )

ich weiß nicht, ob "wahre liebe" alle fehler verzeihen muss... also ich finde: nö! nicht jede partnerschaft ist halt gut, auch wenn gefühle sonstwelcher art vorhanden sein mögen. wenn das bedeuten würde, dass du dich selbst in einer beziehung hintergehst, dann finde ich, sollte die wahre liebe (für dich selbst) dir den weg aus der destruktiven beziehung zeigen & genau diese selbstliebe wird dich dann auch in eine wunderbar tolle beziehung hineinmanövrieren, in der du selbst deinen freiraum hast, du dich entfalten kannst, dir zugehört wird, DU interessierst...

eine wichtige frage ist, was du dir selbst wert bist?
 
 
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michaelg
Alt 09.05.2008, 10:25   #14
Standard

Ach das gesunkene Disneyschiff muss man glaub ich nicht noch befeuern. Schauen die Kinder das heute eigentlich noch? Habe vermutet, es gibt heute schon kindgerechte Versionen von Sex And The City o.ä. Naja man sollte den Gören trotzdem Arielle und die schöne und das Biest zeigen.

Ganz ehrlich: wenn man Altruiusmus verneint sollte man sich hüten von Liebe zu sprechen. Dieses Wissen, wie Liebe funktioniert dreht sich darum, warum man gewisse Gefühle hat und gerne miteinander schlafen will, aber das hat doch mit Liebe wenig zu tun. Und diejenigen Zweierbeziehungen aufgrund von Sexualität, bei der diese oft auch wichtigstes (wenn nicht sogar einzelnes) Bindeglied ist synonym mit (Liebes-)beziehung/(Liebes-)partnerschaft zu gebrauchen, nur weil der Großteil der Menschheit das so verwechselnd gebraucht ist nicht sonderlich angemessen, wenn man von wirklicher Liebe sprechen will. Natürlich ist jede Liebe, die tatsächlich ist, erstmal wirklich und wahr wie schon festgestellt wurde. Doch das ist hier doch gar nicht gemeint, oder Dreamrat?

Zitat von Ripper08
Eine Partnerschaft ist letztendlich eine Zweckgemeinschaft. Wer glaubt Liebe sei nicht an Bedingungen gebunden der hat ein riesen Brett vor dem Kopf. Selbst wenn wir bewusst normalerweise nicht denken "ja ich gehe eine Beziehung mit dieser Person ein weil ich selbst davon profitiere", ist genau das der Fall.
Wenn es nicht so waere wuerde man eine Beziehung auch nicht eingehen, der Partner den ihr habt hat einfach eure persoenlichen Kriterien erfuellt, dahinter steckt keine "Wahre Liebe" die Menschen ueber alle Hindernisse hinweg zusammenbringt, nachdem sie "mysterioes" wie vom Blitzschlag der Liebe getroffen wurden.
Hier meinst du aber bestimmte, gewöhnliche Formen von Partnerschaft, oder nicht? Natürlich ist jede Gemeinschaft eine Zweckggemeinschaft. Partnerschaften, als die typischen Beziehungen in unserer Welt [Mann, Frau/ Mann, Mann/ Frau, Frau sind eben zusammen, ein Paar) verstanden, sind das auch, mehrfach bedingt sogar.
Liebe wiederrum ist _nicht_ an Bedingungen geknüpft. Sonst wäre es keine. Außerdem ist Liebe ja für viele etwas anderes und die allermeisten denken dabei an Gefühle und Anziehung - und sprechen dann, wenn dies in einem zumindest als sehr hoch empfundenem Maße vorhanden ist - von Liebe. Hier ist es sinnvoll, dies mal als Alltagssprachlicher Gebrauch zu kennzeichen. Mit dieser Perspektive ist es tatsächlich problemlos möglich, dieses Liebeskonzept zu "entlarven" als schlichten biologischen Mechanismus, den man für etwas ganz sagenhaftes, abgehobenes hält. Dass dadurch das zwischengeschlechtliche Empfinden trotzdem wundervoll bleibt ist auch richtig. An dieser Stelle ist aber das Limit noch nicht erreicht, die Schwelle zu der Liebe, die darüber hinausgeht (die Begriffliche Abgrenzung durch "wahr" oder irgendetwas anderes abgedroschenes erspare ich mir) kommt erst noch.

Diese Liebe ist eben kein Gefühl und hat auch für sich nichts mit Sexualität zu tun und sie ist tatsächlich bedingungslos. Für viele sind im geschlechtlichem Sinne diese Gefühle etc. aber durchaus Vorraussetzung, diese Liebe erst zu entwickeln. Das geht bewusst oder gleichsam automatisch. Dass es bewusst geht meint, man kann sich dafür entscheiden, zu liebe. Bzw. es versuchen! Denn es ist nicht so einfach wie es klingt.
Ich meine nämlich wie gesagt eben kein Gefühl sondern eine Fähigkeit und das Verhalten: Zurückzustehen, sich selbst und seine Bedürfnisse zurückzustellen, freiwillig und gewollt. zugleich - das ganze ...um der Liebe selbst willen. Oder um doch eine (für die meisten notwendige) Bedingung (dafür!) zu haben: die Gefühlsliebe (siehe oben; diese kann jedoch nicht als Zweck herhalten).
Man kann sich also theoretisch in diesem Sinne lieben obwohl man sich praktisch gefühlsmäßig nicht mehr liebt. Natürlich kann man auch gefühlsmäßig seine Gefühle in gewisser Weise aufrechterhalten, wozu ewige "Spielchen" nöitg wären.
 
 
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michaelg
Alt 09.05.2008, 11:55   #15
Standard

wo bleiben eigentlich die links oder "guckst du hier" hinweise auf die zahlreichen alten themen?
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 09.05.2008, 13:06   #16
Standard

Zitat von Ripper08
Eine Partnerschaft ist letztendlich eine Zweckgemeinschaft. Wer glaubt Liebe sei nicht an Bedingungen gebunden der hat ein riesen Brett vor dem Kopf.
Zweckgemeinschaft und Bedingungen ist falsch. Wenn du meinst, daß Liebe Ursachen hat, ist das richtig, somit ist sie auch nichts Mysteriöses.
Zitat von michaelg
Liebe wiederrum ist _nicht_ an Bedingungen geknüpft. Sonst wäre es keine.
So ist es.
Zitat von michaelg
Ich meine nämlich wie gesagt eben kein Gefühl sondern eine Fähigkeit und das Verhalten: Zurückzustehen, sich selbst und seine Bedürfnisse zurückzustellen, freiwillig und gewollt. zugleich - das ganze ...um der Liebe selbst willen.
Ich weiß nicht, ob ich dich verstanden habe. Ich denke, man muß die Fähigkeit haben, dieses Gefühl Liebe zu bekommen. (Übrigens muß diese Fähigkeit reifen, mit Anfang 20 braucht man da noch nicht verzweifeln, sondern hat einen Grund mehr, sich aufs Älterwerden zu freuen.)
Allerdings stimme ich dem Zurückstecken nicht zu. In einer "wahren" Liebe steckt niemand zurück, alles was man macht ist gut!
Zitat von michaelg
wo bleiben eigentlich die links oder "guckst du hier" hinweise auf die zahlreichen alten themen?
Warum verlinkst DU nicht?
 
 
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Ripper08
Alt 09.05.2008, 14:11   #17
Standard

WTF?

Ihr redet offensichtlich alle in irgendeiner Sprache die ich logisch nicht verarbeiten kann, selbst nachdem ich die beiden letzten Posts zwei Mal gelesen habe machen sie fuer mich keinen wirklichen Sinn.
Ich glaube ich muss da wie beim Sezieren einer Leiche vorgehen - Stueck fuer Stueck.
Ach das gesunkene Disneyschiff muss man glaub ich nicht noch befeuern.
Das alte Wrack hat mich viel Nerven im Leben gekostet weil es schrecklich viel Schwachsinn in ein Kindergehirn implentiert, also seile ich wirklich mit viel Veregnuegen auf Walt Disneys Grab ab.


Ich glaube ich kann festhalten, dass du Liebe und Partnerschaft begrifflich trennst. Das ist natuerlich sehr vernuenftig da nicht alle Partnerschaften durch Liebe am Laufen gehalten werden und manche sogar nichtmal an erster Stelle dadurch motiviert wurden.
Wobei ich allerdings sagen muss, dass jede wirklich "gesunde" Partnerbeziehung eigentlich auf Liebe basieren muesste, wo ich viel mehr unterscheiden wuerde ist dass es verschiedene Formen von Liebe gibt, ein Beispiel waere die Mutterliebe auf die ich gleich noch eingehe.


Ganz ehrlich: wenn man Altruiusmus verneint sollte man sich hüten von Liebe zu sprechen. Dieses Wissen, wie Liebe funktioniert dreht sich darum, warum man gewisse Gefühle hat und gerne miteinander schlafen will, aber das hat doch mit Liebe wenig zu tun.
(Partnerschaftliche) Liebe kann nicht existieren wenn man sich zu einer Person nicht hingezogen fuehlt. Partner ziehen sich gegenseitig an weil sie Sex miteinander wollen (selbst wenn ihnen ihr eventuell mit religioesem Schwachsinn vollgestopftes Hirn eine andere und keuschere Erklaerung bieten mag.)

Liebe wiederrum ist _nicht_ an Bedingungen geknüpft. Sonst wäre es keine. Außerdem ist Liebe ja für viele etwas anderes und die allermeisten denken dabei an Gefühle und Anziehung - und sprechen dann, wenn dies in einem zumindest als sehr hoch empfundenem Maße vorhanden ist - von Liebe.
Partnerschaftliche Liebe ist sehr wohl an Bedingungen geknuepft. Schaut euch doch mal eine typische Beziehung an, wenn der Partner sich ploetzlich stark veraendert (oder sich gar nicht mehr veraendert und nach 5 Jahren immernoch vor dem Fernseher sitzt oder sich nach Ansicht des Partners in die falsche Richtung veraendert) oder sonstwie Scheisse baut stirbt die Liebe ab wie ein abgeschnuerter Zeh wenn man nichts dagegen unternimmt. Das Sexuelle Verlangen nach dem Partner erlischt und mit der Zeit auch die Liebe. Game Over. Reset.

Wovon ihr hier redet ist irgendeine Liebe 2.0 von der vielleicht ueberall geredet und getraeumt wird aber ueber die noch niemand "Beweise" erbracht hat und das erinnert mich erstaunlich an den Glauben an Gott. Diese Liebe 2.0 von der ihr andauernd sprecht, die scheinbar noch ne Stufe ueber der "normalen" Liebe steht, die wir alle in unseren Beziehungen erfahren und die scheinbar an Perfektion noch den lieben Gott hoechstpersoenlich ueberetrifft, wuerde ich gern mal mit eigenen Augen sehen.


Was ich vermute ist das viele in ihrer Partnerschaft eine Form von Mutterliebe suchen, die ja offensichtlich an keine Bedingungen geknuepft ist (oder zu sein scheint). Ein Baby hat schliesslich nichts zu leisten damit die Mutter es lieben kann -> hier koennte man von Bedingungsloser Liebe sprechen.

Anscheinen koennen manche Menschen aber nicht verkraften, dass sie diese Liebe nicht noch mal in ihrer Partnerschaft erleben werden, zumindest nicht in der passiven Rolle sondern bestenfalls als gebender Part wenn sie Elternteil eines Kindes sind.
Diese Liebe 2.0 die ihr sucht habt ihr bereits bekommen und es wird zeit erwachsen zu werden und zu realisieren, dass euch die Menschen auf dieser Welt niemals bedingungslos lieben werden. (Jesus himself vielleicht ausgenommen aber das steht wie immer zur Debatte).

Das Leben schenkt euch nichts mehr, ihr muesst es euch holen und ihr muesst die beste Person werden, die ihr aus dem was ihr habt und erreicht zusammenbasteln koennt, damit sich ueberhaupt jemand zu euch hingezogen fuehlt und euch letztendlich lieben kann. Und auch dann ist Liebe niemals garantiert und wenn du sie am Laufen halten willst, musst du dir eben die "Muehe" geben all diese "kleinen Spielchen" zu spielen.


Wenn du ein einziges Wrack mit von vorn bis hinten negativen Eigenschaften bist, wird dich kein Mensch jemals lieben koennen, weder Frau noch Mann.
Ausser deiner Mom vielleicht.
Und Jesus.
 
 
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michaelg
Alt 09.05.2008, 19:52   #18
Standard

War es wirklich so schwer, zu verstehen, was ich mit Liebe gemeint habe, am Ende? Gerne nochmal: Die Bereitschaft, zu verzichten. Die Bereitschaft, den Vortritt zu lassen. Etc.
Nicht gemeint ist damit ein Defizit an Entschlossenheit, Wille, Meinung.
Es mag vielleicht etwas eigen klingen, aber macht man sich wirklich mal Gedanken über Liebe, wird das schnell plausibel.
Ich kann das an dem Beispiel von dir mal verdeutlichen:
Zitat von Ripper08
(oder sich gar nicht mehr veraendert und nach 5 Jahren immernoch vor dem Fernseher sitzt oder sich nach Ansicht des Partners in die falsche Richtung veraendert)
Partner merkt, dass seiner Partnerin irgendetwas nicht so gut gefällt. Dem Partner gefällt das aber, er würde das gerne so beibehalten (Hobby zum Beispiel - was eben seine Leidenschaft ist). Nun kommt die Liebe ins Spiel: Etwas dass mein eigenes Interesse ist kollidiert mit dem ihren. (Weil ich sie liebe) tue ich ihr den Gefallen. Ob einem das nun schwer fällt oder nicht ist eine andere Frage, tut man es von Herzen - aus Liebe - so ist es auch das: Liebe. (Wichtig: Das ganze ist normativ zu sehen. Grundsätzlich ist das in jeder Situation praktisch nicht möglich. Und vor allem: Es ist auch nicht einseitig zu begreifen! Zudem: Auch Missbrauchsverbot, also jemand will irgendetwas und versucht es mit dem Liebesargument durchzusetzen...)

Von Liebe 2.0 habe ich nun noch nichts gehört. Konzepte wie romantische, geborgene Liebe sind zumindest nicht sehr neu. Ich werde mal nach Artikeln über so etwas suchen.

Liebe und Partnerschaft trenne ich, beides schließt sich aber nicht aus. Einen Blick auf typische Beziehungen werfe ich gerne mit Dir (wir unterstellen einfach mal, es gäbe empirisch häufig vorkommende Beziehungen, die als Durchschnitt herhalten können - Meinen Beobachtungen und Erfahrungen zufolge ja). Also da sehe ich wirklich nicht viel Liebe. Kennenlernen, mitunter Dates - Sex - und hier kommt dann eine Beziehung bei raus, wenn sich beide dazu entscheiden. Es probieren wollen. In aller Regel herrscht da große Anziehung (Verliebtheitsgefühl), aber von "echter" Liebe wird da noch selten gesprochen. Da heißt es ja immer, die muss ja noch entstehen, kann ja noch gar nicht da sein. (Sehe ich anders, auch wenn man sich dann gern mal irrt... aber ich will nicht abschweifen).

Zitat von Ripper08
Partnerschaftliche Liebe ist sehr wohl an Bedingungen geknuepft. Schaut euch doch mal eine typische Beziehung an, wenn der Partner sich ploetzlich stark veraendert (oder sich gar nicht mehr veraendert und nach 5 Jahren immernoch vor dem Fernseher sitzt oder sich nach Ansicht des Partners in die falsche Richtung veraendert) oder sonstwie Scheisse baut stirbt die Liebe ab wie ein abgeschnuerter Zeh wenn man nichts dagegen unternimmt. Das Sexuelle Verlangen nach dem Partner erlischt und mit der Zeit auch die Liebe. Game Over. Reset.
Ich nehme an du meinst mit partnerschaftlicher Liebe die Gefühle, Anziehung. Wie auch immer, darüber, wir sollten vielleich hier nochmal trennen
Zitat von Ripper08
Eine Partnerschaft ist letztendlich eine Zweckgemeinschaft. Wer glaubt Liebe sei nicht an Bedingungen gebunden der hat ein riesen Brett vor dem Kopf.
zwischen Bedingung und Zweck. Das lässt sich sprachlich vermengen (z.B. Ich liebe dich nur unter der Bedingung, dass du dies und jenes mir gibts). Nehmen wir mal als Bedingung von Liebe, alles, was die Liebe und Zuneigung auslöst (Seelenverwandschaft, das gewisse etwas, Mr./Ms. Right... j/k, ich wollt nur ärgern, also ernsthaft: grob Anziehung und mitunter noch eine Prognose, dass es auch miteinander klappt). Da geht es freilich nicht ohne!
Also, dass Liebe bedingt ist, da besteht wohl Einigkeit.
Andersherum, also wozu Liebe da sein soll, da widerspreche ich folgendermaßen: Was Liebe aber fehlen sollte ist ein Zweck außer ihr selbst! Es gibt natürlich Sachen, denen sie je nach Liebesverständnis automatisch dient (Geborgenheit, Sicherheit (nicht finanz.!), Verständnis, Sex).
Insoweit ist dein Vergleich mit Mutterliebe gar nicht so schlecht. Das soll nicht wertend sein, aber insgesamt finde ich den Gebrauch von Liebe nach etwas strengerem Verständnis für nicht wenige Beziehungen nur teilweise gerechtfertigt.

Zitat von Ripper08
Das Leben schenkt euch nichts mehr, ihr muesst es euch holen und ihr muesst die beste Person werden, die ihr aus dem was ihr habt und erreicht zusammenbasteln koennt, damit sich ueberhaupt jemand zu euch hingezogen fuehlt und euch letztendlich lieben kann.
Schwer. Das ist eine verbreitete Ansicht. Die kritisiere ich nur ungerne. Das ist nahe an Leistung und selber was tun und so weiter. Ich habe nur "leider" "zum Glück" ein völlig anderes Weltbild. Mir wäre sowas zu pragmatisch. Das ist erstens Gleichmacherei (wenn es alle befolgten) Ich gebe zu, dass geht aus Rippers Beitrag nicht direkt hervor, zumal er doch schreibt man muss das beste aus einem selbst holen. Die Formulierung ist aber nur ein Weichmacher. Man weiß nie, wann das Optimum erreicht ist...
Außerdem findet sich so eine Einstellung mit angeblich unveränderlichen Dingen ab und fördert somit Konkurrenz, Ellenbogengesellschaft etc. und meint auch noch eine gedankliche Legitimation zu haben ala "So ist das Leben" und "Der stärkere siegt". Es gibt Menschen, die _freuen_ sich, dass die Welt/das Leben unfair und ungerecht ist, weil man genau das nutzen kann indem man "arbeitet", "sich verbessert". ...

Zitat von Ripper08
Wenn du ein einziges Wrack mit von vorn bis hinten negativen Eigenschaften bist, wird dich kein Mensch jemals lieben koennen, weder Frau noch Mann.
Das behauptet ja auch keiner. Aber niemand ist perfekt und niemand kann es werden. Ich sehe den Sinn nicht, das trotzdem zu versuchen. Nichts gegen Ehrgeiz - aber endlos? Das Gegenteil von Ehrgeiz und Eifer ist nicht Resignation sondern Zufriedenheit.
Geliebt werden können auch Kriminelle, Obdachlose, Glatzköpfige, Schwergewichtige, Blinde, Rollstuhlfahrer etc. Sowas hat verdammt nochmal mehr mit Liebe zu tun als Don Juan mit Authentizität, Selbstbewusstsein, Stärke, Wert und Zielen und Lady soundso mit schönster Optik und bestem Charakter.
 
 
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Ripper08
Alt 10.05.2008, 07:36   #19
Standard

Wenn ich deinen letzten Post so lese dann habe ich das Gefuehl, dass wir uns irgendwie annaehern und die Missverstaendnisse zum Grossteil eher auf Formulierungen beruhen als auf tatsaechlich vorhandenen Meinungsverschiedenheiten.

Ich reserviere diesen Platz mal als Baustelle fuer meinen naechsten Post, ich hab noch einiges zu tun bevor ich die Zeit finde zu antworten.
 
 
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Dreamrat
Alt 10.05.2008, 12:53   #20
Standard

hey, nochmals danke für eure Beiträge, es ist sehr interresant aber auch sehr verwirrend. Ich möchte euch über die Selbstliebe etwas schreiben, ich habe es nie gelernt, sich selbst zu lieben, das ist bei mir eigentlich grade das Gegenteil. Ich verabscheue mich und das aus vielen Gründen, finde keinen Zugang sich selbst zu lieben, ich bin aber auch der Meinung, das ich ja kein Wrack bin und nur Probleme habe, sondern hab auch sehr viel gutes an mir. Aber das ich das jetzt lieben könnte, obwohl es sehr zu lieben wäre. Das sagt mir mein Freund auch, das er es sehr an mir schätzt, dass ich zu ihm stehe und eigentllich ein wundervoller Mensch bin und ich sehr viel wert bin in seinen Augen, aber ich sehe das eben nicht, das ich etwas wert sein sollte! Dass was ich alles tue und trotz meiner Probleme, noch für alles anderen da bin, eben zurückstecke, meint mein Freund. Aber er zeigt es mir sehr selten, es ist so als wäre das alles selbstverständlich mittlerweile.

Nun komm ich zur Mutterliebe, also meine Kinder liebe ich so, das man es wahre liebe nennen könnte. Egal was sie tun, ich liebe sie immer, auch wenn ich sauer auf sie bin, spüre ich in meinem Herzen, die liebe zu ihnen und mache mir Gedanken, wieso die kinder eben z.B. frech waren, rede mit ihnen darüber und versuche eine Lösung zu finden. Da wäre mir kein weg zu weit, kein Weg zu schwer, ich würde alles geben um meine Kinder glücklich zu sehen und für sie da zu sein, wenn sie mich brauchen. Es schmerzt auch nicht, wenn sie frech zu mir sind oder irgendetwas ausgefressen haben, ich stehe voll und ganz zu ihnen und versuche sie zu verstehen. All meine Kraft setze ich da ein, um ihnen ein besseres leben zu geben, ohne Ängste, ohne Scham, ohne an sich selber zu zweifeln und mit Mut und kraft gestärkt durch dass leben zu gehen.

Aber bei meinem Freund ist das total anderst, ich gebe für meinem Freund auch alles, alles was in meiner Macht steht, bin für ihn da usw. aber wenn wir streiten, verletzt mich das was er sagt und wie er reagiert und das tut mir so sehr weh. Es bereitet mir Schmerzen im Herz, so das Liebe, Hass und Enttäuschung sehr nach beieinanderliegen. Auch wenn er mit anderen weiblichen Wesen netter spricht und ihnen zulächelt, was er bei mir eigentlich nie macht, zweifel ich an der Liebe. Er redet mit mir, wie mit einem Kumpel und läßt die Wut an mir aus, wofür ich eigentlich gar nichts kann, kommt aber irgendwie ein weibliches Wesen an und er kommt mit ihr ins Gespräch, sei es am Telefon oder im Bistro, da ist er gleich anderst zu denen, als er vor paar Sekunden zu mir war oder überhaupt ist. Das kann ich nicht verstehen, zu Hause bzw. mit mir umgehen wie ein Büffel und bei anderen frauen, so anderst sein, so nett. Das finde ich, wenn man richtig liebt oder es die Wahre liebe wäre, würde man sowas doch nicht tun? Ich fühle mich momentan in unserer Beziehung wie ein Fussabtretter, aber nicht wie eine Geliebte Frau. Wenn ich dann mit ihm rede, ihm es erkläre, dann regt er sich auf und sagt nur "Ich stehe momentan im Regen". Er kann mir nie eine richtige Antwort darauf geben, wieso er so ist, er kann es nicht erklären, gibt es auch nicht zu, sondern schwengt gleich um auf meine Fehler und das er so viele Probleme hat. Ich kann das nicht verstehen und ich glaube auch nicht das es wahre liebe in einer Beziehung gibt.

lg Dreamrat

Geändert von Dreamrat (10.05.2008 um 13:06 Uhr).
 
 
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Xyrox
Alt 10.05.2008, 21:15   #21
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wahre liebe ist meiner meinung nach gegenseitiger respekt auf einer sehr hohen stufe

mfg
 
 
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