Ach das Thema ist weitestgehend durch. Ganz lustig war da vor ein paar Jahren mal das Thema hier
Warum Frauen keine netten Kerle lieben.
Wobei derselbe Text das Problem allerdings sehr unvollständig und oberflächlich erklärt (sofern man diese Ausführungen überhaupt als Erklärungen annehmen mag). Rein wissenschaftlich müsste man hier biologisch, psychologisch und soziologisch forschen.
Man versuche beispielsweise sich an Brian Gilmartins Studie aus den späten 80ern: "Shyness and Love: Causes, Consequences, and Treatment", Universitiy Press of America, 1987
Sehr aufschlussreich sind auch die Erklärungsansätze aus der "Pick-up" Community, spätestens seit Neill Strauss' - The Game (dt. Titel: Die perfekte Masche). Grundtenor ist, - oh Wunder - dass es schlicht die Natur der Frauen ist, schwache (i.S. der zu heftigen Nettigkeit, Höflichkeit, Zurückhaltung) Männer nicht zu bevorzugen.
Ein Weichei/Softie/Wussy/Schüchterner sei demnach deshalb unattraktiv, weil er u.a. Folgendes nicht bietet: Selbstsicherheit, Ambitioniertheit und ähnliches, sprich: Stärke. Man Frage sich: Möchte die suchende Frau in Aussicht auf Familie einen Partner, der nicht genug entschlossen und zu unsicher ist? Kaum, gell?
Und kaum etwas hat die Männer im 20. Jahrhundert dermaßen verunmännlicht als die Emanzipation, der Feminismus. Hierbei geht es gar nicht mal um die Ansprüche auf Gleichberechtigung o.ä. sondern auf die von Frauen geäußerten Wünsche nach Sensibilität, Einfühlsamkeit, Zurückhaltung. Danach schreit Frau in Beziehung ganz sicher, die Single Frau ebenso - sie wird aber dennoch nicht mit einem solchen anbandeln.
Außerdem geht liebes/nettes Verhalten oft mit quasi asexuellem Verhalten einher. Sprich: Die scheinbar gepriesene Zurückhaltung suggeriert, dass die betreffende Person grundsätzlich nie irgendein sexuelles Interesse haben könnte, was dazu führt, von Frauen zwar wahrgenommen zu werden, allerdings nicht als Mann.