Original erstellt von sp00ky:
... und sagte ihm, dass sie ihn sehr gern hat! er war feuer und flamme!
sie schauten sich an.....
dann sagte sie leise zu ihm: "... nur hab ich bereits einen freund, tut mir leid...."
thomas wusste nicht, was er tun sollte....
er ging weg, ohne sich von ihr zu verabschieden...
Thomas stoß auf. Er war scheissgebadet und außer Atem. Er realisierte, dass das wohl gerade nur ein Traum war, ein Stein fiel ihm vom Herzen...er hatte in seinem ganzen Leben nicht so eine Erleichterung verspürt.
Noch im Gedanken an den Traum machte er sich fertig, um ins Cafe zu gehen, wo er sich mit seiner Mutter treffen wollte. Es war schon 10 Minuten nach 9 und um 9 sollte er da sein. Er konnte sich schon jetzt denken, wie seine Mutter reagieren würde. Sie würde ihn bestimmt durchs ganze Cafe anschreien, so dass es alle hören können.
Mit dieser Angst betrat er das Cafe. Seine Mutter und er trafen sich jeden Samstag morgen im Cafe "zur Post" am Tisch 4. Eigentlich hatte er da überhaupt keine Lust zu, er war schliesslisch 27 Jahre alt und somit eigentlich aus dem Alter raus, sich irgendwas von seiner Mutter vorschreiben zu lassen. Doch genau das passierte Samstag für Samstag. Als Thomas ihr letzte Woche von Sabine erzählte hat sie mit Kuchen nach ihm geworfen und beinahe einen HErzinfakt bekommen. Sie mochte es nicht, wenn Thomas von anderen Frauen erzählt, sie hat Angst ihn zu verlieren.
Seine letzte Freundin hat ihn verlassen, weil sie Briefe von einer angeblichen frau gefunden hatte, die wohl was mit thomas hatte. Das diese Briefe von seiner Mutter kamen, weiss er bis heute nicht.
Seine Mutter war noch nicht da, was ihn erstaunte, da sie eigentlich die pünktlichste Frau der Welt ist. Er bestelle einen Kaffee und wartete. Nach einer halben Stunde war immer noch niemand da. Er beschloss bei seinen Eltern anzurufen, da er ein ganz schlechtes Gefühl hatte, er ahnte bereits, dass was passiert sein konnte. Er ruf zu Hause an und er bekam seinen Vater an den Apparat.
Thomas, sagte sein Vater mit zittriger Stimme, es ist was schreckliches passiert. Thomas standen schon jetzt Tränen in den Augen, obwohl er noch gar nichts wusste, sein Vater sprach weiter, deine Mutter hatte einen Schlaganfall heute morgen. Sie liegt auf der Intensivstation. Die Ärzte sagen, sie wird wohl nicht merh aufwachen. In diesem Moment brach für Thomas eine Welt zusammen. Seine Mutter, die Frau, die ihm als Kind immer gezwungen hat Hausaufgaben zu machen, die Zwieback und Tee gebracht hat,
w enn er krank war, sollte plötzlich von dieser Welt verschwinden.
Nachdem er den Hörer auflegte und seine Rechnung bezahlt hatte fuhr er sofort ins Krankenhaus. Er sprach mit dem Chefarzt, der ihm aber nicht mehr Hoffnung machen konnte, als sein Vater. Seine Mutter durfte er nur durch eine Scheibe sehen.
Thomas fühlte sich, als hätte man ihm den Boden unter den Füssen weggezogen. Er brauchte jetzt jemanden, der ihm Schutz gibt und dem er vertraut. Er fuhr in die Gartenstr.15 zur Sabines Wohnung.
Er klingelte und kurz darauf hörte er lauter werden Schritte. Jemand öffnete die Tür. Sabine stand vor ihm und guckte ihn erstant an. Sie war wohl ebene erst aufgestanden und hatte noch einen Schlafanzug an, aber selbst dieser stand ihr super und sie sah aus wie ein Engel.
Sabine fiel Thomas um den Hals und sie fing an zu weinen. Er wusste nicht was das sollte, doch er genoss den Körperkontakt, die Wärme und Zärtlichkeit von Sabine. Sie wollte ihn gar nicht mehr loslassen.
Dann begann sie mit leiser Stimme zu sprechen. Dein VAter hat eben angerufen ich weiss bescheid...es tut mir so leid...
Sie setzten sich aufs Sofa und tranken einen Cappuchino. Sie redeten stundenlang und von Minute zu Minute ging es THomas besser. Er fühlte sich aufgehoben und sicher. Diese Frau hatte eine Wirkung auf ihn, wie es noch nie ein anderer Mensch auf ihn gehabt hat.
Es wurde spät und plötzlich nahm Sabine seine Hand und sagte dann mit einer unsicheren Stimme: wenn du möchtest, kannst du heute hier übernachten............................