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Stellenwert des Wortes "Liebe"

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Pretender
Alt 19.01.2007, 23:25   #1
Standard Stellenwert des Wortes "Liebe"

Was bedeutet euch das Wort Liebe und was habt ihr mit diesem Begriff bereits für Erfahrungen gemacht.
Ich sprech das Thema halt an, da mir auffällt, das das Wort meiner Meinung nach oft nurnoch als Floskel dient. Hab mir diesbezüglich in letzter Zeit ziemlich oft den Kopp zermartert...


Was denkt ihr darüber?
 
 
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Aurora
Alt 19.01.2007, 23:41   #2
Standard

Liebe ist ein grosses Wort (für mich). Es ist was besonderes, deswegen sag' ich es nicht gleich jedem Kerl den ich mag oder mit dem ich zusammen war.
 
 
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Sivar
Alt 19.01.2007, 23:45   #3
Standard

Ich denke, man sollte da nicht soviel drüber nachdenken, weil es wenig bringt . Liebe ist alles mögliche... Freundschaft, Partnerschaft, ne nette Geste, ein paar schöne Worte, Sex, für das Gute kämpfen, etwas erschaffen, kreativ sein, jemandem helfen, usw usw...

Liebe ist so selbstverständlich, dass man sie selten spürt. Pure und bedingungslose Liebe spürt man vielleicht, und hält dann plötzlich nur noch das für Liebe. Das ist zwar eine besondere Art von Liebe, aber hat denselben Ursprung. Liebe ist nicht nur weiss, wenn Hass schwarz ist, sondern Liebe hat viele Farben, ist quasi kunterbunt. Im Grunde ist Leben Liebe, die Natur - Regen genauso wie Sonnenschein.

Ich behaupte mal, dass je mehr Vertrauen man in sich und seine Umwelt hat, desto "purer" man auch lieben kann. Wer denkt, er wäre nicht fähig zu lieben, dem fehlt ebendieses Vertrauen, und daraus resultierend die Weitsicht und klare Wahrnehmung, Liebe als Liebe zu erkennen.

Liebe ist überall, aber so abstrakt und gleichzeitig so handfest, dass die meisten Leute den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Alle wollen daran glauben, aber nicht alle können das auch. Liebe lässt uns lachen und weinen, uns freuen und hassen, uns hingeben und eifersüchtig sein. Solange wir fühlen, lieben wir. Und wenn wir glauben, nicht mehr zu fühlen, haben wir nur den Glauben an die Liebe verloren, nicht die Liebe selbst.

Floskel? Warum nicht. Liebe reicht von ganz klein bis ganz gross, von der kleinen Floskel bis zur grossen Erfüllung. Sie ist überall, also warum Gedanken um die Liebe machen? Liebe ist einfach.
 
 
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Pretender
Alt 19.01.2007, 23:48   #4
Standard

Hm ok dann diesen Satz "Ich liebe dich" ... net das Wort ansich. ;p
btw: Genialer Text hehe...da fühlt man sich gleich prima ^^
 
 
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Tox!cfox
Alt 20.01.2007, 01:09   #5
Standard

@Sivar: WORD! Aber du kannst mir nicht erzählen, dass du den Text grad so spontan geschrieben hast. Der strotzt geradezu vor Witz, Wortgewandheit und vor allem Wahrheit. Ich hab deinen Ausführungen zu dem Thema, welche sich ohnehin so schwer in Worte fassen lassen, nichts mehr hinzuzufügen.
 
 
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Pretender
Alt 20.01.2007, 04:53   #6
Standard

HeHe klingt nach copy paste ;p

Aber nun gut... Wie ist es denn mit dem Satz "Ich liebe dich"... denn den meint ich eigentlich im ersten Post.
 
 
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reyals
Alt 20.01.2007, 12:48   #7
Standard

Nehmen wir mal an, ich hätte einen Freund, würde ich diesen Satz nicht benutzen. Ich würds ihm anders beibringen
Denn jedes kleine dumme Mädel wirft jedem kleinen dummen 15-jährigen Jungen diesen Satz an den Kopf. Und meist ohne irgendwelche Bedeutung.
Wär ich jetzt 20 und wüsste, dass mein Partner ein Mensch ist (und ich ein Mensch bin), der sich eine dauerhafte Beziehung einlassen will, würde ich den Satz vielleicht verwenden.
Ich glaube, man beginnt Liebe anders zu definieren, wenn man aus der Pupertät raus ist, also mach ich mal nicht mit.
 
 
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birki
Alt 20.01.2007, 13:05   #8
Standard

Zitat von Pretender
Hab mir diesbezüglich in letzter Zeit ziemlich oft den Kopp zermartert..
ich leider auch - mir ist aufgefalen, dass man/ich sich/mir solche gefühle ziemlich erfolgreich einreden kann u irgendwie is das beängstigend.. denn eigentlich ist das für mich diese zweisamkeit - "nicht-ohne-den-andern-leben-können". aber wenn ich mich so umgucke bei freunden bzw. in deren beziehungen - das "wahre" ist es meistens nicht. aber gott sei dank hat man noch feunde u steht nich völlig alleine da, wenn wieder was krumm gelaufen ist
 
 
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nonsurvivor
Alt 20.01.2007, 13:57   #9
Standard

Hm, ich habe diesen Thread gestern kurz vorm Zubettgehen gelesen und hab mich dann bewaffnet mit Stift und Papier aufs Bett gelegt. Ziel: eine Antwort.
Und ich lag so da und hatte ne Menge toller Ideen, aber ich konnte irgendwie keine einzige zu Papier bringen. Irgendwas hat mich immer gestört, zu jedem Ansatz ist mir plötzlich eine Gegenidee eingefallen.

Hm, also war klar: Die Sache muss irgendwie anders angegangen werden, Über meine Gedanken bin ich dann irgendwie sehr tief in das Abenteuer Gefühlswelt eingedrungen.
Und nach einem sehr intensiven Erlebnis mit mir selbst, meinen Gefühlen und der Liebe, in allen Formen in denen sie mir begegnet ist, ist das einzige, was ich sagen kann folgendes:

Mag sein, dass ich dem ein oder anderen Menschen zu oft ein "Ich liebe dich" geschenkt habe. Mag auch sein, dass der ein oder andere in dieser Hinsicht zu kurz gekommen ist. Ja, und sicher kann man mir vorwerfen, in manchen Situationen (zu) leichtfertig mit diesen Worten umgegangen zu sein, sei es nur ein "Hach, ich liebe dich" als Reaktion auf irgend eine lustige Aktion von einem tollen Freund.
Aber was solls? Zu oft, zu selten, zu leichtfertig...
Wichtig ist doch eigentlich nur, was ich fühle und dass ich in der Lage bin, mein Gefühl zu vermitteln. Wann, wie, wo und warum - egal, hauptsache ich war immer ehrlich.
Ich liebe dich - das kann alles und nichts bedeuten und das ist meiner Meinung nach auch ok so.

Damit will ich nicht sagen, dass ein gefühltes "Ich liebe dich" nicht das größte sein kann, was man erleben darf. Aber dann bedarfs in meinen Augen auch keiner Worte mehr.
 
 
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El Sparko
Alt 20.01.2007, 14:35   #10
Standard

liebe... das ist zuallererst vorallem der trick unseres verstandes um etwas wie familienbildung überhaupt zu ermöglichen. desweiteren mit sicherheit ein bedeutender teil des sinns des lebens an sich.

liebe ist aber auch etwas das nicht einfach existiert, vielleicht sogar garnicht existiert. es ist ein gefühl, dass man dem menschen, den man denkt zu lieben, nicht sagen darf und es ist ein wort das man nicht in den mund nehmen kann ohne sein gesicht zu verlieren. es ist im großen etwas das man geheim hält und vielleicht manchal auch lieber unterdrückt. nicht zuletzt macht liebe unglaublich verletzlich und ist alles andere als rational.

zur andern seite ist liebe etwas, das wachsen kann und das gepflegt werden will. liebe ist nicht verliebtheit. dadurch, dass man aber nicht offen darüber reden kann verstehen sich die wenigsten menschen darauf liebe aktiv zu pflegen. das führt dann wieder zum quasi-zustand, dass liebe an sich eigentlich nicht oder nicht längerfristig existiert.
 
 
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Pretender
Alt 20.01.2007, 14:44   #11
Standard

ich leider auch - mir ist aufgefalen, dass man/ich sich/mir solche gefühle ziemlich erfolgreich einreden kann u irgendwie is das beängstigend.. denn eigentlich ist das für mich diese zweisamkeit - "nicht-ohne-den-andern-leben-können". aber wenn ich mich so umgucke bei freunden bzw. in deren beziehungen - das "wahre" ist es meistens nicht. aber gott sei dank hat man noch feunde u steht nich völlig alleine da, wenn wieder was krumm gelaufen ist
kA... Letzendlich steht man allein da. Ich hab schon so einige Beziehungen hinter mir uns kanns schon gut auseinander halten, was richtige Liebe ist usw... Letzendlich gehts ja aber nur ums "enttäuscht" werden.
 
 
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Sivar
Alt 20.01.2007, 17:37   #12
Standard

Aber du kannst mir nicht erzählen, dass du den Text grad so spontan geschrieben hast.
Oh doch, aber beweisen kann ichs natürlich nicht. Meine Laune passte irgendwie gerade, um mal auszuformulieren, was ich zum Thema Liebe denke. Natürlich war das jetzt auch keine "Erleuchtung", die ich gestern Nacht spontan hatte, sondern das ist ungefähr mein Bild von Liebe, wie es in den letzten Jahren so nach und nach gewachsen ist. Mit copy-paste hat das nichts zu tun, denn ich würde niemals Texte als meine ausgeben, wenn sie es nicht sind.

Es gibt natürlich noch nen Unterschied zwischen Theorie und Praxis, von daher fällt es mir im Alltag auch nicht immer leicht, danach zu leben, aber es ist sozusagen Teil eines stabilen Fundaments, an das ich mich gerne wieder "erinnere", sollte es mir mal nicht so gut gehen. Und warum nicht bei Gelegenheit andere Leute dran teilhaben lassen? Danke für die Blumen btw .

Was das "Ich liebe dich" in Beziehungen angeht, trifft da wohl das zu, was ich mit "purer Liebe" meinte... ein Moment, in dem man erkennt, dass die Gefühle für den Partner wirklich aufrichtig und "rein" sind, frei von Zweifeln, ob es nun der/die richtige ist. Natürlich kann das Gefühl von purer Liebe zunächst da sein, nach meinetwegen einem Monat, und nach weiteren 3 Monaten wieder verschwunden sein. Das ist ansich auch nicht weiter schlimm, denn Liebe ist wie gesagt relativ, und wer könnte es sich schon anmaßen, darüber zu bestimmen, wie intensiv ein Gefühl von Liebe sein muss, damit man es dem Partner auch sagen kann/darf/soll?

Es gibt im Grunde nur eine Sache, die man einwenden könnte... nämlich dass man den Partner noch nicht lange (bzw gut) genug kennt, um wirklich sagen zu können, dass man ihn mitsamt seinen Fehlern und Schwächen liebt. Das bedeutet aber nicht, dass die Liebe unecht oder geheuchelt ist. Insofern hat "Ich liebe dich" auch ganz anderes Gewicht, wenn man es nach einem Monat sagt, als wenn man es nach 5 Jahren sagt.

Wenn mir eine Frau nach einem Monat "Ich liebe dich" sagt, dann freue ich mich, dass sie liebt, was sie an mir kennt, aber ich weiss gleichzeitig, dass es noch soviele Dinge an mir gibt, die sie weder lieben noch hassen, weder mögen noch nicht mögen kann, weil sie diese Aspekte meiner Persönlichkeit einfach noch nicht kennengelernt hat. Nach 5 Jahren kann ich tatsächlich ziemlich sicher sein, dass sie mich wirklich - dh so wie ich bin - liebt. Insofern erhält dieser Satz eine immer grössere Bedeutung, je besser man sich kennt - wenn er wirklich von Herzen kommt und aufrichtig ist.
 
 
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michaelg
Alt 20.01.2007, 17:47   #13
Standard

Zitat von Aurora
Liebe ist ein grosses Wort (für mich). Es ist was besonderes, deswegen sag' ich es nicht gleich jedem Kerl den ich mag oder mit dem ich zusammen war.
Ähm jetzt nochmal, du warst oder bist mit einem Mann zusammen ohne Liebe? Wie geht das denn? Oder aber besser: Warum? Mit welchem Sinn? das ist doch #"§!~$*!! Ich sollte nicht weiter versuchen, das zu verstehen, sonst kriege ich einen Gehirnschlag.
 
 
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Pretender
Alt 20.01.2007, 21:29   #14
Standard

Ähm jetzt nochmal, du warst oder bist mit einem Mann zusammen ohne Liebe?
Normal? Wenn ich mit einer Frau zusammenkomm, dann bin ich vllt in sie verknallt. Ich finde, das Liebe in der Beziehung mit der Vertrautheit wächst. Klar kann man den Partner vorher schon so lang kennen, das man ihn bereits vor einer Beziehung liebt... Aber eigentlich ist beides möglich
 
 
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sanxtrem
Alt 21.01.2007, 08:07   #15
Standard

ich find liebe ist was ganz tolles
das zu beschreiben wäre für mich unmöglich
 
 
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Pretender
Alt 21.01.2007, 12:23   #16
Standard

Hm vielleicht ist es ja auch die richtige Rangehensweise, sie nicht zu beschreiben und sie einfach auszuleben... kA
 
 
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Jumpy
Alt 21.01.2007, 15:54   #17
Standard

Mit dem Wort LIEBE wird viel zu häufig leichtfertig umgegangen.
Vor ich jemanden sagen kann dass ich sie Liebe, muss viel geschehen. Deswegen sag ichs vielleicht auch zu selten. Aber lieber selten als bedeutungslos damit rumaasen.
LG
Jumpy
 
 
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birki
Alt 21.01.2007, 17:08   #18
Standard

also ich bin mir ziemlich sicher, dass bis jetzt immer glücklicher war, wenn ich jmd ... naja .. nur von weitem "geliebt" habe ..

und ich denke, das liebe in einer beziehung vieles erleichtert, denn z.bsp. braucht sich die frau nicht ständig zu fragen, warum ihr angebeteter grad nicht bei ihr ist, weil er immer auf irgendeine weise dafür sorgt, dass sie weiß, wie wichtig sie ihm is...

das klingt schon wieder so nach hollywood, aber so stelle ich mir das vor..
 
 
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missgreenx
Alt 21.01.2007, 19:40   #19
Standard

[quote=Pretender]
Ich sprech das Thema halt an, da mir auffällt, das das Wort meiner Meinung nach oft nurnoch als Floskel dient.quote]
stimmt iwie! der liebt den ... ja, und die ist ja wieder verliebt ...und hasse net gesehn ...Hinterher stellt sich doch eh wieder alles als Flachwixerei heraus
Mh, fängt ja eigentlich in der Bibel schon an ... liebe deine "Nächsten". Und natürlich nicht zu vergessen: liebe deinen Feind
das ist natürlich immer die Gefahr, wenn man jede menschliche Beziehung mit Liebe definiert... ich denke dann wird man auch viel schneller enttäuscht ... ich denke Liebe ist, wenn man Zeit, Sympathie und Vertrauen addiert.... und das nicht nur auf Liebesbeziehungen bezogen
 
 
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*Sunshine*
Alt 21.01.2007, 19:50   #20
Standard

Liebe ist ein Wort das man bedacht sagen sollte.

Liebe ist für mich ein "Wort"
ein wort des Vertrauens, ein wort, das viel beinhaltet.
Wie das Vertrauen, aufmerksamkeit, zuwendung, zuneigung,zusammenhalt,Geborgenheit aber auch schätzen zu wissen was man an einander hat.

Man sollte mit diesem wort nicht um sich schmeißen,was viele jedoch tun.
Und das ist verdammt schade.
Man sollte unterscheiden können,zu mögen gern zu haben und zu Lieben.
Oh man wenn ich überlege, bei mir dauert es ewigkeiten ehe ich dieses wort in den Mund nehme.
 
 
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Jumpy
Alt 21.01.2007, 20:35   #21
Standard

Zitat von *Sunshine*
ein wort, das viel beinhaltet.
Wie das Vertrauen, aufmerksamkeit, zuwendung, zuneigung,zusammenhalt,Geborgenheit aber auch schätzen zu wissen was man an einander hat.
Wahre WORTE Sunshine
 
 
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michaelg
Alt 21.01.2007, 22:14   #22
Standard

Zitat von Pretender
Ähm jetzt nochmal, du warst oder bist mit einem Mann zusammen ohne Liebe?
Normal? Wenn ich mit einer Frau zusammenkomm, dann bin ich vllt in sie verknallt. Ich finde, das Liebe in der Beziehung mit der Vertrautheit wächst. Klar kann man den Partner vorher schon so lang kennen, das man ihn bereits vor einer Beziehung liebt... Aber eigentlich ist beides möglich
Ich nehme an du differenzierst verknallt von dem Liebesbegriff, um den es hier geht. Die Differenzierungen solcher Begriffe sind ja nochmal ein Thema für sich. Naja:
Und was bringt es denn, eine Beziehung einzugehen, ohne die Person mit der man die Beziehung eingeht zu lieben? Klingt für mich in Bezug auf die echte Liebe nach Lotto und in Bezug auf die Beziehung ohne dass echte Liebe Einzug hält nach Gewohnheitsrecht...

Ich gebe zu: ich kann es schon nachvollziehen. Aber dass es dann auch noch 'normal' sein soll, hm tjoar
 
 
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nonsurvivor
Alt 21.01.2007, 22:25   #23
Standard

Und was bringt es denn, eine Beziehung einzugehen, ohne die Person mit der man die Beziehung eingeht zu lieben? Klingt für mich in Bezug auf die echte Liebe nach Lotto und in Bezug auf die Beziehung ohne dass echte Liebe Einzug hält nach Gewohnheitsrecht...
Ok, stell dir einfach folgendes vor: Du triffst DEN Menschen. du bist hin und weg, total verzaubert, du kannst garnicht anders, als mit ihm/ihr zusammen zu sein. In dem Moment hat das alles natürlich noch reichlich wenig mit Liebe zu tun. Das ist einfach Verliebheit, Leichtigkeit, Begehren, was weiß ich, was da alles zusammenkommt. Und nach ner Weile entscheidet sich dann einfach, ob das "was" ist, ob aus einer Verliebtheit, einer angenehmen Zweisamkeit, sowas wie Liebe zu dem Partner wächst.

Ich glaube, wenn man ne Beziehung erst eingeht, wenn man einen Menschen schon liebt, dann ist das mit Sicherheit was großartiges. Aber die andere Möglichkeit, dass man jemandem kennenlernt, der einen umhaut, und man dann zusammenkommt - nicht auf Grundlage von tiefer Liebe oder was weiß ich, sondern basierend auf dem, was ich oben schon beschrieben habe - kann das auch wirklich toll sein. Wenn man halt nach ner Weile feststellt, dass das doch nicht so das wahre ist, dann "verbucht" man die ganze Sache unter "schöne Zeit" und das wars dann. Wenn was großes draus wird - umso besser

Wichtig ist glaub ich nur, dass man ein Bewusstsein dafür entwickelt und nicht jedes angenehme Kribbeln im Bauch direkt als Liebe bezeichnet.
 
 
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*Sunshine*
Alt 21.01.2007, 22:30   #24
Standard

Hallo @ michaelg

Erstmal : Es ist kein Angriff jeder hat seine Meinung!

Aber :

Ich glaube nicht das man wenn man mit wem zusammen kommt es gleich aus "Liebe" besteht.

Warum würd man denn auf jemanden aufmerksam.
Weil man vtl gleiche interessen verfolgt wo man sich näher kommt oder weil man mit den jenigen gut auskommt , sich gern mit ihn unterhalten tut, weil man sich versteht, wo sich mit der weil ein gefühl entwickelt, aber dieses gefühl nenne ich bis dahin noch nicht "Liebe" sondern eher "einander mögen". "mit dem jenigen gern seine zeit verbringen", das jedoch tue ich auch mit Gute freunde.

Und mit der zeit entwickelt sich mehr, mehr gefühl, sehnsüchte, vermissen, an einander denken, Das nenne ich dann "Verknallt" sein.

Und dieses Gefühl würd stärker, dann würd es zu "Liebe" weil man nicht ohne ihn möchte, weil man ihn bei sich haben möchte,weil man entscheidet nur ´den jenigen zu gehören und für ihn da zu sein.
Weil man das leben mit ihn verbringen möchte, weil man alles teilen möchte was man hat.

Es gibt mehrere Stadien der Liebe, so denke ich darüber

Lg
 
 
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michaelg
Alt 21.01.2007, 22:33   #25
Standard

Genau und wie kommt man da denn wieder raus?
Sagt man dann "Du, hör mal ich hab dich am Anfang begehrt, da war Verliebtheit und jetzt nunja ist bei mir leider immer noch keine Liebe aufgetaucht ... also verzeih mir, an dir liegt es nicht, aber jetzt ist schluss. Oder soll ich mir noch vier Wochen geben vielleicht liebe ich dich ja dann?"

Wie viel Zeit sollte man einander geben?
Mir ist ja durchaus klar, dass Beziehung/Zusammensein nicht zwingend Liebe sein muss aber wenn ich daran persönlich normativ einen Anspruch stelle, dann sollte es so sein.



...aber mir ist gerade eingefallen, dass ihr beide recht habt <g>, weil ich die anfängliche Verliebtheit ganz anders bewertet habe (quasi gar nicht).
 
 
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