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Stellenwert des Wortes "Liebe"

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nonsurvivor
Alt 21.01.2007, 22:42   #26
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Genau und wie kommt man da denn wieder raus?
Sagt man dann "Du, hör mal ich hab dich am Anfang begehrt, da war Verliebtheit und jetzt nunja ist bei mir leider immer noch keine Liebe aufgetaucht ... also verzeih mir, an dir liegt es nicht, aber jetzt ist schluss. Oder soll ich mir noch vier Wochen geben vielleicht liebe ich dich ja dann?"
Ja, das ist durchaus kompliziert... hm, aus eigener Erfahrung kann ich da nur sagen, dass sich das bei mir immer einfach ergeben hat, also dass für beide Seiten irgendwann klar war: So, das war echt toll, aber so richtig funktioniert dass dann doch nicht mit uns beiden. Ne Trennung im Einvernehmen halt...
Aber so leicht kann mans wohl nicht immer haben... Hm, schwierig.

EDIT: Ich kann deinen Anspruch auf Liebe als Grundlage ner Beziehung durchaus nachvollziehen. Es ist ja auch nicht so, dass man durch die Gegend läuft und jeden tollen Menschen direkt anspringt (aaaaaaaaahhhh, mir fehlen grad echt die richtigen Worte, ich hoffe, es ist klar, was gemeint ist ^^), sondern da schon was sehr besonderes sein muss, dass man ne Beziehung überhaupt eingeht. Will sagen: Mensch XY muss schon irgendwie "Potential" ausstrahlen, im Sinne von zuallermindest mal "liebenswert" (im engeren Sinne) erscheinen.

Anders sieht die Situation natürlich aus, wenn sich ne Beziehung aus ner Freundschaft entwickelt ^^

Geändert von nonsurvivor (21.01.2007 um 22:52 Uhr).
 
 
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*Sunshine*
Alt 21.01.2007, 22:49   #27
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Das sollte man,denn ohne das vorheriege würd es wohl nícht zu liebe irgendwann Tendieren.
Im allgemeinen kurz ausgedrückt, man kann sich den ganzen quark schenken

Aber gut berechne es nun mit, dann kommst du auf deine Antwort*g*
 
 
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Pretender
Alt 21.01.2007, 23:21   #28
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Genau und wie kommt man da denn wieder raus?
Sagt man dann "Du, hör mal ich hab dich am Anfang begehrt, da war Verliebtheit und jetzt nunja ist bei mir leider immer noch keine Liebe aufgetaucht ... also verzeih mir, an dir liegt es nicht, aber jetzt ist schluss. Oder soll ich mir noch vier Wochen geben vielleicht liebe ich dich ja dann?"
? "Wie willst da dann wieder raus kommen?"
Wenn man einer Frau sagt ich liebe dich und sie DANN abserviert, weil man net zueinander passt find ich das komischer... hehe

Meine Frage an dich : Wie lang kennst du die Frauen, bevor du mit ihnen eine Beziehung eingehst. Denke das ist auch eine wichtige Sache.
 
 
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short_cut_baby
Alt 23.01.2007, 16:44   #29
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Liebe: Kann sehr weh tun, bracuht man aber. Man kan sich davor verstecken und weglaufen, aber man trifft immer wieder auf sie.
Ich bin schon oft verletzt worde, wollte auch eine Zeitlang von der "tollen Liebe" nichts wissen. Aber ohne ist es eben auch langweilig. Und Schmerzen gehören da genauso dazu wie verlibets kribbeln. Würde alles nur glatt laufen-wäre das nicht auf dauer langweilig? Fände ich zumidnest und Verletzung braucht man da eben, um zu merken, wie wichtig jm einem ist oder evtl, dass er einen nicht verdient, weil er ihn so rücksichtslos verletzt oder was weiß ich.

Liebe: Treue, vertrauen, alles an dem andren akzeptieren und über sachen die einem nicht gefallen reden, den andren nicht ändern wollen "weil ich ihn liebe aber mir das icht passt und er das nicht mehr machen soll" (z.B. rauchen oder so-der Partner ist eine eigene person, ein Idnividuum wie man selbst und hat für sein leben selbst zu entscheiden!)
Verzeihen können.

verlieben: Biochemische Reaktion.
 
 
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birki
Alt 23.01.2007, 16:58   #30
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sehr aufschlussreich short ...

also mal im ernst irgendwie drehen wir uns hier doch im kreis - oder bin ich die einzige, die das so sieht?
 
 
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nonsurvivor
Alt 23.01.2007, 21:34   #31
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also mal im ernst irgendwie drehen wir uns hier doch im kreis - oder bin ich die einzige, die das so sieht?
Naja. Ich glaube nicht, dass man zu dem Thema "die Antwort" finden kann und auch nicht, dass es in diesem Thread darum geht, nach einer zu suchen. Ich finde, einige haben hier sehr schöne, philosophische bis poetische Antworten gegeben.
 
 
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Kinzinha
Alt 17.11.2007, 22:34   #32
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kann man nicht wirklich beschreiben... man merkt es einfach

im bauch fängt es an zu flattern wenn du ihn/sie siehst, du willst deine zeit fast nur noch mit ihm/ihr verbringen, denkst imemr an sie /ihn etc.

aber das gefühl an sich empfindet jeder anders denke ich...
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 11.12.2007, 17:30   #33
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Die Bedeutung des Wortes Liebe im Sinn von "Ich liebe dich" ändert sich im Laufe des Lebens bei mir.

Ich glaube, daß man lieben erst lernen muß. Aufgrund von Erfahrungen, wenn die Selbstfindung abgeschlossen ist (oder zu einem großen Teil). Dann bekommt Liebe in all den Jahren einen tieferen Wert. Man muß sich selber erst kennen, um lieben zu können. Je besser man sich selbst kennt, desto besser kann man sich selbst lieben. Das wiederum ist Voraussetzung, Liebe für einen anderen Menschen im Herzen zu empfinden.
Früher hatte ich immer extreme Sehnsucht, wenn ich mal nicht bei der Angebetenen sein konnte. Das hat für mich Liebe bedeutet. Und als Teenie war ich schon verknallt, wenn mich die Kassiererin im Supermarkt etwas länger anschaute, und nannte das Liebe. Heute hat für mich Sehnsucht und Eifersucht selten etwas mit Liebe zu tun. Das Wort Liebe bedeutet also heute etwas anderes als früher.

Und ich denke, in vielen Beziehungen gibt es nicht "die wirkliche Liebe". Natürlich hat man sich ganz lieb, aber es gibt einen Unterschied zwischen LIEB HABEN und LIEBEN. Das ist auch nicht schlimm, wenn eine Beziehung gut funktioniert, viele Menschen flüchten einfach vor dem Alleinsein.
Es fällt mir leichter zu beschreiben, was das Wort Liebe für mich nicht ist.

Was ich oft höre, daß "Ich liebe dich" nicht gesagt wird, weil der Satz abgedroschen ist oder man sich dabei blöd vorkommt. Ich finde, wenn man liebt, sagt man es auch, ganz gleich wie abgedroschen der Satz klingen mag. Wenn es wahre Liebe ist, ist das Wort Liebe nicht abgedroschen und ich sage es, ohne daß ich mich dabei blöd fühle! Will man sich die Bedeutung des Wortes Liebe nehmen lassen? Manchmal wird gesagt, daß man nicht sagen darf, wenn man jemanden liebt, weil man sonst ausgenutzt werden kann. Das wundert mich. Liebe hat auf jeden Fall mit Vertrauen zu tun, von daher ist es natürlich, daß man es auch sagt.
Das, was ich unter Liebe verstehe, macht auch nicht verletzlich und tut auch nicht weh.

Ich muß auch nicht alles gut heißen, was die Partnerin tut. Bei mir bedeutet Liebe nicht, alles durch die Rosa Brille zu sehen. Ich kann auch an der Partnerin Kritik üben und meine wahre Meinung sagen, nur geschieht das dann nicht durch Nörgeln und ohne Aufdringlichkeit.

Übrigens, lieben ist für mich besser als geliebt werden. Natürlich ist nur beides optimal, aber ich sage es deshalb: Die meisten Menschen wollen so sehr geliebt werden. Aber erst wer liebt, wird auch Liebe bekommen.

Aber es gibt wahrscheinlich viele verschiedene Formen der Liebe, da paßt keine alleingültige Definition. Daß Liebe eine biochemische Reaktion ist, ist zwar nicht falsch. Aber gucken, essen und denken sind auch biochemische Reaktionen, das erklärt also nichts.
Vertrauen und Geborgenheit in großen Dimensionen; beschreibt in Worten am Besten, was ich schwer in Worte fassen kann, ohne kitschig zu klingen.
 
 
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