...zu vergessen?
Ich meine... ich bin jetzt seit gut einem Monat mit meiner freundin auseinander... fast so lange schon auseinander wie wir zusammen waren. Eigentlich hätte ich gehofft nach dem "finalen gespräch" (->
vorgeschichten-Thread) könnte man nach vorne guggn und die Sache abhaken, und das ganze ging auch 2,3 Tage gut, dann kamen allerlei andere Probleme auf mich zu die mir keinen Raum gelassen haben meine Ex auch noch als ein Problem anzusehen... aber irgendwie... klappt das halt nicht so richtig.
Wir haben in der ganzen Zeit nur einmal, am nächstem Tag nach dem gespräch nochmal kurz Telefoniert, sonst keinen Kontakt mehr... habe ich mir ja auch selber so ausgesucht, erstmal... Ich habe ihr mal meine Prüfungsergebnisse durchgemailt das die Noten zwar extremst scheisse sind, aber ich das noch iirgendwie so packen kann - auch darauf keine Reaktion. Will ich ja auch nicht - aber irgendwie will ich es auch schon... jeden Tag überlege ich, ob ich sie mal auf der Arbeit in ihrer 2-Stunden Pause besuchen soll - aber ich lasse es dann doch sein (und vertröste das auf den Tag wo ich die mündlichen Prüfungen auch noch durch hab und die entgültigen Ergebnisse vorliegen). Jeden Tag drehen sich meine Gedanken immernoch um sie - zwar nicht ständig, aber in meinen Augen immernoch zu häufig...
Es ist nun nicht mehr so das ich mich komplett hängenlasse und auf nichts anderes mehr Bock hätte - aber etwas wichtiges fehlt halt, bei allem was man tut. Mittlerweile weiss ich auch das ich sie ja gar nicht mehr zurückhaben will - ich habe meine eigenen Ziele, und diese Ziele sind mir verdammt wichtig, und dabei würde sie (oder jede andere) mir momentan ehh nur im Weg stehen. Und irgendwie ist es auch WIRKLICH vorteilhaft alleine zu sein... man muss sich nicht nach Zeiten von dem anderen richten, man kann hingehen und machen was, wie, wo und wann man will, man muss sich nicht ständig Gedanken noch über jemand anderen machen wenn man mit sich selbst genug beschäftigt ist, man muss nicht ständig kämpfen oder Angst haben, man muss sich keine "beschäftigungsmöglichkeiten" überlegen um den Motot am laufen zu halten...
und trotzdem kommen in gewissen Momenten die Erinnerungen hoch, immernoch träume ich irgendwelchen-Mist der mit Ihr zu tun hat, immernoch hab ich das Gefühl etwas wichtiges verloren zu haben... und was am schlimmsten ist, ich habe immernoch das gefühl selber irgendwie daran Schuld zu sein.
irgendwie... will ich diese Vorteile des alleinseins nicht sehen...
Ich frage mich wie andere das wohl anstellen... also sämtliche meiner freunde haben x freundinnen durch - und leben danach "ganz normal" weiter? Ich laufe nun nich den ganzen Tag mit ner fresse wie ein begossener Pudel (ähh Wolf) rum - aber ich muss mich schon schwer zusammenreissen um das nicht zu tun und nicht immer wieder in eine melancholische Phase zu fallen...
aber, wie machen andere/ihr das? Einfach nur versuchen die negativpunkte der anderen Person zu sehen und darauf zu beschränken in den Gedanken? Und wenn da nix Negatives ist? Sich solange das Hirn betäuben bis von den Erinnerungen nix mehr da ist? Einfach so-tun-als-ob-nix-wäre und hoffen das es irgendwann vorbei ist oder durch die nächste ersetzt wird?
...Fragen über Fragen...
...und ich weiss, ich werde mich eines Tages für dieses Thema schlagen...