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Schwangerschaftsabbruch...pro...kontra?!

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Hel
Alt 17.03.2001, 20:25   #1
Beitrag Schwangerschaftsabbruch...pro...kontra?!

Hallo zusammen,
Mich würde mal gerne interressiren wie ihr zu tehma schwangerschaftabbruch steht?!
Würdet ihr eher sagen ich halte zu meiner Freundin bzw. Frau und wir ziehen das kind gemeinsam auf egal wie es finaziel aussieht, oder ob das kind behindert ist. Oder sagt ihr wenn wir ungewollt eltern werden direkt nein, das schafen wir nicht und lassen es abtreiben.
Wie denkt ihr darüber? Was haltet ihr davon wenn ein ca. 13 jähriges Mädchen vergewaltigt und dabei schwanger wird. Würdet ihr sagen das kind hat auch ein recht zum leben und es kann nichts dafür das die mutter vergewaltigt worden ist, oder sagt ihr das kind sollte besser abgetrieben werden?

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Bis denne,
Angel

!!! winke zu Jason !!!

 
 
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faulwurf
Alt 17.03.2001, 22:17   #2
Beitrag

Alsoooooooooooooooo, meine Meinung:

Es gibt soviele Möglichkeiten, um eine Schwangerschaft zu verhindern, dass es fast ausgeschlossen ist, dass man ungewollt Schwanger wird! Und jetzt fängt bitte keiner an, mit das Kondom kann reissen. zu 99,99 % reisst ein Kondom nicht, wenn man nicht unmögliche Sachen damit macht. Die Pille ist bei regelmässiger Einnahme nahezu 100 % sicher usw.

Nun weiter: Wenn man kein Geld hat um ein Kind auf zu ziehen bzw. dem Kind ein ordentliches Leben bieten kann finde ich es unverantwortlich trotzdem dem Wunsch nach einem Kind nachzukommen. Wer von Sozialhilfe ein Kind aufzieht ist in meinen Augen alles andere als geeignet um ein Kind aufzuziehen.

Jetzt zur eigentlichen Frage Wenn ich ne Freundin habe und wir ein gewolltes Kind bekommen würde ich auf jeden Fall immer und in jeder Lage sowohl zum Kind als auch zu meiner Freundin stehen und alles mögliche tun!

Vom Schwangerschaftabbruch halte ich nicht sehr viel. Weil ich halt davon überzeugt bin wenn man sich Mühe gibt, dass man nicht ungewollt schwanger wird! Ein Abbruch käme für mich nur in Frage, wenn es der ausgesprochene Wunsch meiner Freundin ist und sie sich 100% sicher ist.

Wenn ich das Beispiel aufgreige, dass ein 13 jähriges Kind vergewaltigt wird und schwanger wird, hm, na dann würde ich sagen, ist es das gute Recht, abzutreiben. Ich weis nicht ob ich damit leben könnte, weil das Kind einen sicher das ganze Leben an dieses Qualfolle Erfahung erinnert und auch irgendwann der Tag kommt an dem das Kind erfahren muss wer der Vater ist ...
Ist ne Schwierige Sache halt

Bis denne

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[Dieser Beitrag wurde von Faulwurf am 17. März 2001 um 22:18 Uhr editiert.]

[Dieser Beitrag wurde von Faulwurf am 17. März 2001 um 22:21 Uhr editiert.]
 
 
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El Sparko
Alt 18.03.2001, 01:29   #3
Böse

Also es gibt da einen Film über Abtreibung, der nennt sich "Der stumme Schrei" und ich hab nur ungefähr 10min. davon gesehen aber seitdem bin ich strikter Abtreibungs-gegner. Überlegt euch das mal, ne Abtreibung ist nicht wie ein Geschwühr entfernen. Es wird dabei ein Leben getötet. Das einzige was dieser winzige Mensch vom Leben mitbekommt ist zerstückelt und abgesaugt zu werden. Und zum Schluß wird sein Kopf mit ner Zange zerdrückt. Alles sehr zivilisiert. Klar es gibt viele mehr Probleme wenn das Kind ausgetragen wird, aber hat irgendjemand das Recht aus Bequemlichkeit einem Menschen die Chance auf Leben zu nehmen? Diese Sache mit dem Vergewaltiger wär wohl das einzige was eine Abtreibung noch rechtfertigt. Es ist eine riesen Sauerei dass es Frauen heute so leicht gemacht wird abzutreiben. Viele wissen doch garnicht was da eigentlich vor sich geht. Also wenn meine Freundin mein Kind ohne mein Wissen abtreiben würde dann wüsste ich nicht was ich machen würde. Für mich wäre sie dann eine Mörderin.

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Dr. Wieselkopp
Alt 18.03.2001, 03:18   #4
Beitrag

Es gibt kein Contra, ausser das menschliche Gewissen. Und dieses haben fast alle Menschen.

Etwas zu töten was sich seiner Existenz nicht bewusst ist, ist meiner Meinung nach kein Mord.

Es ist wohl der Instinkt den Nachwuchs der eigenen Rasse zu schützen, welcher die Menscheit bei solchen Themen oftmals austicken lässt. Anders kann ich mir es nicht erklären, dass um den Tod eines 12 jährigen Mädchens so ein Geschiss gemacht wird, während sich um den in der Gosse erfrorenen Obdachlosen niemand interessiert.


Nennt mich unmensch, aber das ist meine Meinung.

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"I see gold in all that lies before me"

[Dieser Beitrag wurde von Dr. Wieselkopp am 18. März 2001 um 03:19 Uhr editiert.]
 
 
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El Sparko
Alt 18.03.2001, 04:04   #5
Böse

Unmensch werd ich dich deswegen jetzt nicht nennen. Hast zu einem gewissen Grad ja recht. Ich mags auch nicht wenn ich wegen schon wieder einer vergewaltigten Tussie zugemüllt werde, so schrecklich das auch für die Eltern sein mag.

Aber zum Thema: Klar ist sich dieses kleine Teil nicht bewusst ein Mensch zu sein usw. ABER es spürt dass es in Gefahr ist und versucht sich auch zu wehren bei der Abtreibung. Es versucht diesen "Mordinstrumenten" zu entfliehen aber kann nicht weg. Das ganze ist ein verzweifelter Kampf ums überleben. Nenn mir einen vernünftigen Grund für ne Abtreibung (ausser dem mit dem Vergewaltiger)! Diese "es würde eh kein schönes Leben haben"-Geschichte, zählt garantiert nicht. Es ist doch verdammtnochmal die Chance auf Leben, und daraus was zu machen egal wie erbärmlich es sein mag, wichtiger als die Bequemlichkeit der Eltern. Wer sagt dass man unbedingt die Sorge für das Kind übernehmen muss? Man kann es ja auch ins Heim geben, auch wenn es ihm da vielleicht dreckig geht, es wird zumindest nicht von vornherein zum Tode verurteilt. Die sozialen Umstände der Erzeuger dürfen doch nicht darüber entscheiden ob ein Leben lebenswert ist. Ich kanns eigentlich nicht fassen dass sowas in unserer Gesellschaft möglich ist, wenn sogar Sterbehilfe strafbar ist.

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Filmazoid

Der Aspekt, dass es dabei um ein leben geht, ist der Punkt um den man sich bis zum ende aller tage streiten wird.
Ich find es auch nicht richtig abtzutreiben, weils ja wirklich schon ein lebewesen ist mit empfindungen, einem funktionirendem organismus etc(obwohl da ja auch die diskusion geführt wird, ab wann es ein 'lebewesen' ist)...

Einzigste ausnahme wäre wirklich das mit dem Vergewaltiger - ich glaube da ist es für beide Mutter & Kind kaum vertretbar...

was meinte die kirche eigentlich nochmal dazu?

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MEIN GOTT!!! Jetzt gibts auch schon extra Creme für die...
 
 
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asdf
Alt 18.03.2001, 14:04   #7
Beitrag

ich denke ist ist absolut egal was die kirchen (naja ok, die sind mir immer scheissegal ) oder auch andere organisationen und die gesellschaft dazu sagen.
in meinen augen ist das KEIN mord.
die entscheidung was mit dem mit dem "ungeborenen kind" geschieht liegt meiner meinung nach ALLEIN bei der betroffenen frau/mädchen.

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~ Lieber die Hölle regieren, als im Himmel zu dienen ~
 
 
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sp00ky
Alt 19.03.2001, 16:31   #8
Beitrag

das thema ist wirklich mal ein gutes
und es ist schön, dass so viele so lange antworten schreiben...
also meine meinug dazu ist eher etwas gespalten...

also primär sag ich mal, dass ein schwangerschaftsabbruch eigentlich NICHT sein sollte. ich glaub nämlich, dass man da immer eine lösung zusammen finden kann! finanziell sollte das eigentlich auch meist kein problem sein, denn man kann ja immer auf irgendwelche luxusartikel verzichten! auch würd ichs warscheinlich nicht verkraften, ein leben zu töten....egal, obs nun schon geboren ist, oder noch im mutterleib ist! es ist eine art von mord und mutwilliger tötung!

andererseits:
wenn ein 13-jähriges mädchen vergewaltigt wird und davon schwanger wird, find ich sollte man schon mal drüber reden, ob nicht abgebtrieben werden sollte... denn mit 13 jahren mutter von so einem gestörten zu werden ist glaub ich schwerer vverkraftbar als mit der schuld zu leben, abgetrieben zu haben!
bei einer behinderung ists auch etwas schwer zusagen... wenns nur etwas löeichtes ist, sollte man in der beziehung mal drüber reden und auch mit verwandten (mutter/vater...) und nachmöglichkeit nicht abbrechen! bei einer sehr schweren behinderung vielleicht auch nach einem langen intensiven gespräch sich auch dafür entscheiden, abzutreiben, denn es ist weder für das kind noch für die eltern leich so eine schwere behinderung zu pflegen... ein sehr schwer behindertes wird vermutlich auch blos 5 jahre oder so leben... und diese jahre sind sehr schwer für alle... vielleicht sollte man es sich da überlegen, ob man diese bürde aufnimmt...

ich glaub, ich würd in jedem fall erst mal mit mehreren leuten, besonders mit freundin/frau sprechen und vor allem aucch ihre meinung respektieren...


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daRaider
Alt 19.03.2001, 17:21   #9
Beitrag

Es ist doch scheissegal obs bei ner 13 jährigen ist, die vergewaltigt wird oder bei ner 30 jährigen die gut Geld verdient und verheiratet ist. Wenn die Frau das Kind nicht viel und sich nicht in der Lage sieht sich um das kind zu kümmern und ihm die Liebe zu geben die es braucht, dann seh ich es als legitim an das Kind abzutreiben.
Auch Familien die es sich wirtschaftlich nicht leisten können, sollten jederzeit das Recht dazu haben...

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The greatest weapon of the fascist is the tolerance of the pacifist
(Suicidal Tendencies)

Mein Gästebuch
 
 
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smith
Alt 27.04.2001, 17:21   #10
Reden

Ich hab hier jetzt paar Beiträge gelesen, net alle. Meine Meinung dazu ist simpel: Wenn es sich um ne Vergewaltigung handelt und die Betroffene Frau sich weder finanziell noch andereswie für geeignet fühlt, sich um das Kind zu kümmern, dann würde ich es auf jedenfall abtreiben lassen; vorrausgesetzt die Frau will das auch.

Von wegen das Kind hat ein Recht auf Leben: Die Abtreibung geschieht so etwa in der 9ten Woche. In diesem Zeitraum kann man noch garnicht von einem Mensch reden. Da ist des Ding noch garkein Mensch, also kann es auch net Leben. Klingt zwar hart, aber des ist fast so, als würde man einen Tumor rausmachen. An dem ist genausowenig Leben dran, wie an nem Kind nach 9 Wochen.

So, das war meine Meinung kurz gefasst. Ich könnte mir denken, dass jetzt einige rumsponken, wegen dem Tumor/Embrio - Vergleich. Aber das ist net so gemeint, ist aber trotzdem war...also ja
 
 
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xy2er
Alt 27.04.2001, 19:05   #11
Beitrag

Allllssooo: Ich weiß nicht warum, aber ich kann es nicht verstehen, wie Frauen denken, sowas kann man nicht machen, das ist ein Teil von mir. (bin ein Mann). Jede Frau kann ja machen, was sie will, aber wenn es ein Unfall war (ungewollt) dann ist es, wenn die Frau es (Baby) nicht will, auf jeden Fall nicht verwerflich oder irgentwie falsch. Wie gesagt ich bin ein Mann, jede Frau muß das mit sich selber vereinbarn.

p.s.: Ich weiß, ich bin ein Freund von verschalteteln Nebensätzen und erweiterten Erklärungen in Klammern, aber ihr bekommt das mit dem Lesen schon hin.
 
 
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Fraufrettchen
Alt 02.05.2001, 03:28   #12
Böse

LIEBER ABTREIBUNG- ALS NOCH EIN UNGLÜCKLICH UND UNGELIEBTES KIND
(davon gibt es schon genug )
Für keine Frau ist eine Abtreibung einfach,weil es auch immer eine Sache des Gewissens ist ,aber was bringt ein Kind,wenn Alle unglücklich werden ???? NIX
Das Kind hat am aller wenigsten davon,da es das schwächste Glied in der Kette ist,kann es sich auch nicht wehren !!!
Wir haben 2 Kinder-alles Wunschkinder-und wir alle haben jeden Tag viel Spaß miteinander.(selbst in schwierigen Situatuonen )
 
 
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Miesbrummel
Alt 04.05.2001, 14:24   #13
Daumen runter

Also generell bin ich erstmal für Abtreibung.
Was nützt es, wenn das Kind später nur zu spüren bekommt, dass es ungewollt war und die Eltern es lieber abtreiben lassen wollten?! Ich kenne so einen Fall und ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen als zu wissen, dass die Eltern dich nicht haben wollten ...
Besonders für Leute in einer schlechten Situation wie Arbeitslosigkeit etc. sollten nicht noch einen Menschen mehr mit da hineinziehen. Denn glaubt ihr, dass die Eltern dem Kind später mal die Möglichkeit geben können einen guten Abschluss oder sogar ein Studium zu machen ?
Und apropro Kirche ...
Die definiert ja schon den die Verhütung als "weißen Tod", weil der lebende Samen getötet wird. Also müsste es nach der Kirche bei keinem Sex Verhütung geben und danach dürfen darf die entstehende Schwangerschaft nicht abgebrochen werden... Super !!
 
 
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