Zitat von der_vergessliche Man hat zu viel Grüppchen und muss sich zu sehr anpassen.
Das kommt doch auf den Menschen an. Fällt es jemandem schwer, einzeln neue Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen, wird es einem noch schwerer fallen sich "Zutritt" zu fremden, in sich stabilen Gruppen zu verschaffen.
Das Alter in dem sich Schüler befinden, Pubertät bis spätpubertät und ein kaum abgeschlossener Reifeprozess birgen bei der Sache oft auch harte "Rituale".
Das kann einem Menschen aber auch unheimlich leicht fallen, das zu durchdringen, meist merkt man das nicht einmal, weil man sozial so gewandt ist, dass es unterbewusst automatisch funktioniert.
Das erstmal generell dazu, da würde ich schon zustimmen. Ganz allgemein finde ich es aber nicht schlechter oder besser als Universität oder Arbeitsplatz (der ist meist schlecht, selbst bei guter Frauenqote heißt es noch nicht, dass es auch absolut viele Frauen dort gibt).
In der Schule gibt es trotzdem viele Gelegenheiten, auf die Damen einzeln zuzugehen. Das passiert dann wohl selten in den Pausen, zu deren Kultur die Gruppenbildung zählt, aber evtl auf dem Heimweg, in AGs, als Sitznachbar, als Mitspieler im Sport.
Von der bloßen Möglichkeit her ist Schule ein enorm gutes Kennenlernforum. Wie leicht oder schwer es ist, diese Möglichkeiten zu nutzen liegt da an den Betroffenen. Da spielt sozialer Status eine Rolle und die eigene Persönlichkeit, in der Form wie ängstlich man beispielsweise ist, eine große Rolle.