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14.09.2005, 15:34
# 1 Was zum schmökern Moin zusammen!
Hab hier aus nem anderen Forum in dem ich noch vorbeischaue eine nett zu lesende Geschichte von der ich denke dass sie auchnoch dem ein oder anderem Leser hier gefallen wird.
Die Geschichte ist frei erfunden und dient nur der Unterhaltung, der eigentliche Verfasser hat nichts gegen deren weiterverbreitung einzuwenden, also spar ich mir auch die Quellenangabe
[warnung] Die Geschichte wird nicht zuende erzählt und die denen die Geschichte gefällt werden sich ärgern dass sie so einfach aufhört, da kann ich nix machen, hab dem Verfasser aber schon ne PM mit ner Anfrage auf Fortsetzung geschickt, also abwarten und Tee trinken. so, jetz aber viel Spaß beim Lesen...: Es war ein berauschendes Fest. Zumindest fuer die Leute, die sich an den zahlreichen Alkoholika berauschen konnten. Der kleine Rest an ?Fahrern? blieb mehr oder weniger trocken und hoffte, dass die Party sich baldmoeglichst zerstreuen wuerde.
Es dauerte noch bis weit nach Mitternacht, dann hatten meine Freunde endlich genug getrunken. Ich sammelte sie ein und war froh als der Klang des Radiosprechers endlich den lausigen Singsang, den einige Gaeste zum Besten gegeben hatten, in meinem Kopf zum Verstummen brachte.
In meinen Augen war es mal wieder einer dieser Geburtstage gewesen, auf denen man jeden schon mal gesehen hat, ohne sich beim Namen zu kennen. Und irgendwie bevorzugte es dann doch jeder, in dem ihm vertrauten Bekanntenkreis zu bleiben. Vielleicht bildete ich mir das aber auch nur ein, weil ich an diesem Abend nichts trinken konnte.
?Danke fuers Heimfahren, man sieht sieht sich...?
Noch schnell die Autotuer mit aller Kraft ins Schloss geworfen - die Nachbarn sollten ja auch was davon haben - weg war er. Schmunzelnd beobachtete ich ihn noch eine Weile beim verzweifelten Versuch, im Dunkeln den richtigen Schluessel zu finden, bevor ich wendete und mich auf den Heimweg machte. Erschoepft und mit Kopfschmerzen fiel ich zehn Minuten spaeter in mein Bett. Die Augen geoeffnet, starrte ich an die dunkle Zimmerdecke. Immer wieder erklingen die furchtbaren Stimmen, die mit ?Country Roads? meine Ohren vergewaltigen. Seufzend wollte ich mich abwenden, als eine warme Hand unter der Decke auftauchte und meinen Bauch zu streicheln begann.
?Wie war die Party??
?Hm, ging so?, luege ich.
?Ich hoffe du bist jetzt nicht zu erschoepft, um...?
Sie lies den Satz unvollendet, aber ich spuerte durch die Dunkelheit hindurch das sie grinste und ihre Hand dabei langsam tiefer wanderte. Kein Verlangen regte sich in meiner Lendengegend. Nicht das es an ihr gelegen haette, sie war wunderschoen und ich fand sie noch immer attraktiv, wie am ersten Tag. Aber irgend ein dumpfes Gefuehl lenkte mich ab, und ihre Bemuehungen mich zu verfuehren, stoerten bei dem Versuch dieser undefinierbaren Bedrueckung auf den Grund zu gehen.
?Du scheinst dich auf dieser Feier ja sehr verausgabt zu haben?, fluesterte sie mir neckisch ins Ohr.
Ploetzlich bedeckte ihre samtige Haut meinen gesamten Koerper. Ich fasste sie nicht an. Ich lag einfach nur da und versuchte nachzudenken, sie gar nicht zu beachten. Sie wusste, dass ich es mag wenn sie auf mir liegt, ich ihre Naehe fuehle, den sanften Druck ihres Koerpers auf dem meinigen.
Aber nicht jetzt.
?Was ist los, du bist so kalt?!?
Der Klang ihrer Stimme lies offen, ob sie meine, im Gegensatz zu ihrer, noch kalte Haut, oder mein Verhalten meinte. Wahrscheinlich letzteres.
Mit einem gemurmelten ?Tut mir leid...?, befoerderte ich sie von mir und stand auf.
?HEY, WAS...?
?WAS WAS?!?, unterbrach ich sie im selben heftigen Tonfall. Einige Sekunden lag bleiernes Schweigen in der Luft.
?Was hast du denn auf einmal??, fragte sie, diesmal kleinlaut. Wieder einige Sekunden Stille.
?Ich weiss es selbst nicht?, seufzte ich ?Ich muss hier noch mal raus. Wir sehen uns dann morgen.?
Ohne auf ihre Widerworte zu warten, raffte ich meine Klamotten vom Boden auf und schloss die Tuer hinter mir. Mich selbst fuer mein unfaires Verhalten ihr gegenueber verfluchend, wartete ich noch einige Sekunden vor unserem Zimmer, und lauschte ihrem Schluchzen. Natuerlich weinte sie wieder. Ich hatte sie, ohne es zu wollen, verletzt. Mal wieder. Vielleicht waere ich diesmal sogar einfach zurueck gegangen. Doch gerade als mein Verlangen sie in den Arm zu nehmen uebermaechtig zu werden drohte, vibrierte das Handy in meiner Hosentasche. Ich hatte die Jeans noch nicht angezogen und so dauerte es einen Augenblick, bis ich das Mistding gefunden hatte.
?Aufgelegt, super.?
Nur ein mir wohlbekannter Name zierte noch das leuchtende Display. ?Fabienne?. Gut, dann wusste ich wenigstens wohin noch um diese Uhrzeit.
Der Kies vor der alten Scheune knirschte schmerzlich unter der Belastung ploetzlich blockierender Pneus. Ich weiss nicht mehr welchem Gedanken ich noch nachhing, jedenfalls verging noch ein voller Song, bevor ich endlich den Schluessel abzog und ausstieg.
Erst die kuehle Nachtluft, die eisig unter mein Shirt kroch, brachte mich zurueck aus meinen Traeumerein. Es war still. Eine angenehme Stille, wie geschaffen um sich darin zu verlieren. Ja, ich wuenschte mir insgeheim mich in dieser sternenlosen Nacht zu verlieren. Einfach hinaus auf die nahen Felder, dort sitzen, freiwillig gefangen sein in einer Nacht ohne Morgen.
Ein leises Plaetschern im Gebuesch vor mir beendete auch diesen Gedanken.
?Ziemlich frisch heute, hm??
?Hey, du bist ja noch da?, ?Stefan? schloss ich aus der vom Alkohol geschwaengerten Stimme.
?Ich dachte du waerst schon laengst daheim. Was machst?n hier, ist deine Freundin nicht bei dir??
?Nein... ich hab hier noch was vergessen, glaube ich...?
Kumpelhaft legte er seinen Arm um meine Schultern, ich konnte jetzt riechen wie viel er wirklich getrunken hatte, und meinte erfreut:
?Optimal, dann kannste ja mit uns zelten, wir haben gleich da...?
?Lass mal gut sein, zelten ist nicht so mein Ding. Aber danke fuer das Angebot.?
?Ueberlegs dir...?, sprachs und wankte davon.
Ich beschloss mir wegen der Luege gegenueber Stefan keinen Kopf zu machen, er wuerde sich morgen frueh wahrscheinlich sowieso nicht mehr an dieses Gespraech erinnern. Unbewusst fuhr ich mir durchs Haar. Es war leicht verklebt, zu welligen Straehnchen geworden.
?Wie eine kleine Maehne.? Ich hatte vergessen ob dieser Ausspruch von mir selbst oder von einem Maedchen, dass ich mal geliebt hatte, kam. Jedenfalls erinnerte es mich an sie und ging mir ununterbrochen durch den Kopf, waehrend ich auf das Scheunentor zulief. Ein schmaler Spalt spie noch grelles Licht hinaus in die Nacht, gerade so, als wolle er sie mit einem glaenzenden Schwert zerteilen.
Schweigend trat ich durch die helle Oeffnung. Es dauerte einige Sekunden bis meine Augen sich an das Licht gewoehnt hatten, dann erkannte ich Fabienne am anderen Ende der Halle. Sie schien in irgendetwas vertieft zu sein, zumindest sah es so aus. Sie hatte mir den Ruecken zugewandt und bemerkte mich auch als ich bereits bis auf zwei Schritte an sie heran gekommen war, nicht. Ich betrachtete, ja vielleicht bewunderte ich sogar, fuer einen Moment ihr huebsche, zierliche Gestalt. Aber ohne jeden Hintergedanken. Einfach so wie man etwas ansieht, wenn es schoen ist.
Schließlich raeusperte ich mich leise. Sie zuckte sofort zusammen und wollte sich umdrehen, hielt aber inne, bevor ich ihr Gesicht erkennen konnte.
?Bist du es??
?Mhm.?
Ihre eben noch verschraenkten Haende loesten sich ploetzlich und sie strich sich damit hektisch ueber die Wangen.
?Ist alles okay?? Ich kam einen Schritt naeher, sie stellte den Abstand aengstlich wieder her.
?Ja! Ja, ich raeume hier nur noch ein wenig auf.?
Ich sah ueber ihre Schulter auf den mit Glaesern und Schuesseln vollgestellten Tisch. Vor ihr Stand wirklich ein Tablett zum Abraeumen, aber mit erst zwei einsamen Flaschen darauf.
?Besonders weit bist du ja noch nicht gekommen?, bemerkte ich beilaeufig und trat wieder einen Schritt naeher. Diesmal konnte sie nicht ausweichen, ihre Oberschenkel beruehrten bereits die Tischkante.
?Ich helfe dir ein wenig.?
?Nein, nein, nicht noetig?, wehrte sie ab und begann eilig das Tablett mit leeren Glaesern zu fuellen.
?Ich wollte dann gleich schlafen gehen, du musst wirklich nicht...?
Sie drehte sich mit gesenktem Haupt um, und bevor ich ausweichen konnte, schlug ihre Hand mit dem Tablett so heftig gegen mich, dass es ihr entglitt und sein Inhalt sich auf den Boden ergoss. Mit einem lauten Knall zerplatzten die Glaeser und Flaschen in tausend kleine Stuecke, die in alle Richtungen davon stoben.
Wie gebannt starrte Fabienne noch immer nach unten, ihr langes pechschwarzes Haar bedeckte wie ein Vorhang ihr Gesicht. Dann begann ihr Koerper unter heftigem Schluchzen zu beben. Schwere Traenen tropften auf den Boden und formten dort dunkle Kleckse.
?Hey... hey...?, ich versuchte sie zu beruhigen ?du weinst nicht wegen den Scherben, richtig??
Vorsichtig beruehrte ich ihr Kinn ? sie lies es geschehen - und brachte ihren Blick endlich in den meinigen. Erst jetzt konnte ich ihre feuerroten Wangen erkennen, auf denen sich schon zig Traenen ergossen haben mussten. Anscheinend hatte sie schon lange bevor ich aufgetaucht war, geweint.
Sie sprach kein Wort, und auch ich wusste nicht was ich sagen sollte. Mit großen, glasigen Augen erwiderte sie meinen Blick und ich merkte einmal mehr, welcher Groessenunterschied zwischen uns lag. Sie war wirklich recht klein und schien jetzt sogar noch einige Zentimeter kleiner zu werden. Das Glas unter ihren Schuhen knackte leise, als sie auf einmal ganz dicht an mich trat und mich zoegerlich, ohne Koerperkontakt, umarmte. Ich kam mir in dieser Situation ein wenig laecherlich vor und drueckte sie sanft an mich. Sie gab einen, noch leicht weinerlichen, aber trotzdem wohlwollenden Laut von sich und presste ihren Koerper jetzt fester an mich. Einige Zeit standen wir nur so da und streichelten einander den Ruecken, bis sie leise fluesterte:
?Kann ich dir ein Geheimnis anvertrauen??
Ich nickte nur leicht. In ihrem Gesicht stand nun keine Frage mehr, sie hatte sich irgendetwas ausgedacht.
?Dann beug dich vor, ich will es dir ins Ohr fluestern.?
Ihre zarten Lippen schmiegten sich so eng an meine Ohrmuschel, als wolle sie ihr Geheimnis damit auf meine Haut zeichnen. Der waermende Atem aus ihrem Stubsnaeschen jagte mir dabei kalte Schauer ueber den Ruecken. Vorsichtig begann sie an meinem Ohrlaeppchen zu knabbern, bis ihre Zunge neckisch den weichen Knorpel erkundete. Doch eben so ploetzlich wie ihre Erkundungstour begonnen hatte, beendete sie ihr Zungenspiel auch wieder. Noch deutlicher spuerte ich ihre Atemzuege jetzt auf meiner feuchten Haut, den leisen Hauch ihrer Stimme:
?Ich moechte deine Haut an mir spueren?, im selben Moment loeste sie sich von mir und ergriff den Saum meines Shirts. Mit einem kraeftigen Ruck streifte sie mir den Stoff ueber den Kopf, vom Koerper. Mich schelmisch laechelnd betrachtend lies sie das Shirt zu Boden sinken.
?Du bist huebsch.?
Ich verstand nicht warum sie mir das sagte, ich fuehlte mich nicht einmal geschmeichelt ? sie war betrunken.
Dann streifte sie sich wortlos ihr Top ueber den Kopf, warf es auf mein Shirt, und kuschelte sich erneut an mich.
?Mhh, viel besser", schnurrte sie und lehnte ihren Kopf an meine Brust. Ihr Haar kitzelte angenehm an meinen Brustwarzen, als sie begann ihren Kopf hin und her zu wiegen. Dazu summte sie eine Melodie, die mir bekannt vorkam, aber an deren Namen ich mich nicht erinnerte. Das alles kam mir mit einem Mal sehr unwirklich vor. Wir standen beide halbnackt in einer Scheune, und jeden Moment konnte jemand aus den Zelten hier rein kommen. Nach troesten sahen wir mit Sicherheit nicht aus.
?Bitte geh jetzt nicht zurueck zu ihr?, fluesterte sie mir leise ins Ohr. Ihre Haende sanken dabei an meinem Ruecken hinab, unter meine Hose und Boxshort, bis sie meine Pobacken beruehrte. Sanft begann sie mich erst mit ihren Haenden und schliesslich mit ihrem gesamten Koerper zu massieren.
?Bitte...?
?Hoer auf Fabienne...?
Sie schien meine sanfte Antwort falsch zu verstehen. Der zurueckhaltende Tonfall deutete keine Unsicherheit meinerseits an, ich wollte nur Ruecksicht auf ihren verletzlichen Zustand nehmen. Sie hoerte nicht auf sich leisen stoehnend an meinem unbeweglichen Koerper zu raekeln.
?Fabienne!?, fuhr ich sie bestimmter an.
Wie ein veraengstigtes Tier zuckte sie zurueck. Entsetzen stand in ihren Augen, als haette ich sie eben mit einer Ohrfeige von mir gepruegelt.
?Hoer zu, ich bin nicht hergekommen um mit dir zu...?
?Gefalle ich dir denn nicht??, unterbrach sie mich. Ihre Stimme klang zerbrechlich.
?Du bist wunderschoen, dass weißt du?, erwiderte ich ruhig.
?Was ist es dann? Niemand wird je davon erfahren. Verbringe mit mir die Nacht, nur diese eine Nacht.?
Schweigen. Sie setzte sich auf den Tisch und einen Augenblick lang glaubte ich, sie haette es sich anders ueberlegt. Ihre Bewegungen wurden ruhiger, ihr Blick weniger verstoert. Langsam begann sie sich selbst zu beruehren, wie zufaellig strichen ihre Haende ueber ihren BH, ihren Bauch, ihre Schenkel die sich lasziv oeffneten und schlossen. Voellig unschuldig sah sie mich dabei immer wieder an.
?Dir hat gefallen, was du an mir beruehrt hast, nicht wahr? Ich konnte es durch deine Hose spueren als wir uns umarmt haben. Warum nimmst du nicht einfach was ich dir schenken will? So leicht kannst du mich nie wieder haben.?
Ja, mir hatte gefallen was ich da gefuehlt hatte. Und mir gefiel auch die tiefen Einblicke, die sie mir nun gewaehrte.
?Nur diese eine Nacht?, ging es mir durch den Kopf.
Fabienne schien die Untaetigkeit, in der ich verharrte, nicht zu gefallen und so rutschte sie vom Tisch und kam wieder auf mich zu. Nachdenklich malte sie kleine Kreise mit ihrem Zeigefinger auf meiner Brust, um mich dann mit gespielter Wut an zu mauzen:
?Warum braucht ihr Kerle immer erst einen Tritt in den Hintern, bevor ihr versteht? Faellt es dir leichter deine ?moralischen? Bedenken?, sie betonte das Wort mit besonderer Laecherlichkeit ?abzulegen, wenn ich dir verrate, dass deine Freundin auch nicht nur mit dir in die Kiste steigt??
Damit traf sie mich mitten ins Herz. Ich war nicht in der Lage etwas zu erwidern, sondern stand einfach nur wie gelaehmt vor ihr. Voellig perplex, den Mund vor erstaunen leicht geoeffnet. Eine Sekunde spaeter sollte ich erkennen, dass es ihr nur darum gegangen war. Wieder ueberraschten mich ihre ploetzlichen, flinken Bewegungen. Sie richtete sich auf die Zehenspitzen auf, verschraenkte ihre Haende in meinem Nacken und zog damit meinen Kopf zu sich. Noch bevor unsere Lippen einander richtig beruehrt hatten, versenkte sie ihre Zunge in meinem Mund. Sie fuehlte sich wunderbar weich und warm an, mit dem leicht kuenstlichen Geschmack einer sueßen Erdbeere. Doch das alles nahm ich nur unterbewusst, ohne jeden Genuss, wahr.
Einige Sekunden vergingen, bis ich endlich wieder zu mir kam. Zornerfuellt stieß ich sie von mir, und machte noch im selben Atemzug eine unverzeihlichen Fehler. Mit einem lauten Knall traf meine Hand ihre Wange, die Wucht riss sie von den Beinen. Ich hatte zum ersten Mal ein Maedchen geschlagen. Doch noch sah ich nicht ein welches Unrecht ich anrichtete ? im Gegenteil.
?Lass das du Schlampe?, schrie ich sie an ?Ist das wieder eins deiner Spielchen?!?
Fabienne antwortete nicht. Sie lag am Boden und kaempfte gegen die Traenen an. Die feinsaeuberliche aufgebaute Maskerade der selbstsicheren Verfuehrerin war endgueltig zerbrochen in ihr. Sie hatte Angst, ich konnte es fuehlen und sie tat mir leid. Doch ich konnte mich nicht sofort beruhigen. Erst als sie weinend zusammenbrach, schob ich meinen verletzten Stolz bei Seite und half ihr auf. Vorsichtig brachte ich sie zu einem der ueberall herumliegenden Heuballen, und setzte sie dort ab. Sie konnte sich ueberhaupt nicht mehr beruhigen und ich fuehlte mich zunehmend schuldig an ihrem erbaermlichen Zustand.
Sie hatte sich an einer der zahllosen Scherben geschnitten und die Wunde an ihrer Hand blutete inzwischen ziemlich stark. Schuldbewusste kniete ich mich vor sie, um mir den Schnitt anzusehen, aber sie wollte sich nicht von mir anfassen lassen.
?Bitte Fabienne, ich will nur sehen ob die Wunde sauber ist. Vielleicht musst du ins Krankenhaus.?
Sie schuettelte den Kopf so heftig, das die Traenen aus ihrem Gesicht sich in alle Himmelsrichtungen verteilten. Seufzend nahm ich ihre Hand und scherte mich nicht um ihre Gegenwehr. Von mir aus sollte sie mich bis an ihr Lebensende hassen, Hauptsache sie litt nicht unnoetig an der Verletzung. Ich hatte nichts um das Blut abzuwischen, dass unlaengst an ihrem Handgelenk hinabgelaufen war und auf den Boden tropfte. Kurz entschlossen saugte ich das Blut direkt von ihrer Hand und spuckte es zur Seite. Splitter schienen keine mehr in der Wunde zu sein, zumindest konnte ich nichts dergleichen erkennen. Aber sie musste verbunden werden.
?Warte kurz...?, fluesterte ich ihr zu.
Kurze Zeit spaeter saß ich neben Fabienne. Ihre Hand notduerftig verbunden, aber es war ohnehin nicht der koerperlich Schmerz der ihr so zusetzte. Ich hatte ihr angeboten sie nach Hause zu bringen, aber sie wollte nicht. Statt dessen lehnte sie mit dem Ruecken an meine Brust und schniefte leise vor sich hin. Ich schenkte ihr nicht besonderst viel Aufmerksamkeit, eher der Vodkaflasche in meiner Linken. Mit zunehmenden Alkoholgenuss malte ich mir in meinen Gedanken immer absurdere Vorstellungen davon aus, mit wem meine Freundin mich betrogen haben koennte.
Hatte ich es vorhin nicht unterbewusst gespuehrt? Fuehlte ich mich deshalb nicht wohl, als sie mich beruehrte? Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf.
?Fabienne?, murmelte ich ?Ich kann verstehen, wenn du es mir nicht sagen willst, vor allem nachdem was ich eben getan habe, aber ich muss dich einfach fragen ? mit wem hat sie geschlafen??
Fabienne versuchte etwas zu sagen, aber ihre Stimme versagte noch einige Male, bevor sie leise antwortete:
?Ich habe dich vorhin um etwas gebeten, aber du wolltest ja nicht... Jetzt willst du etwas von mir, und umgekehrt. Wir koennen tauschen.?
Sie drehte sich zu mir und sah mir in die Augen. Nie haette ich gedachte, dass ich mich einmal so simpel erpressen lassen wuerde. Doch in diesem Moment ging es nicht anders, ich musste erfahren, was Fabienne wusste.
?Okay, lass uns in dein Zelt gehen.?
Wir wechselten kein Wort mehr bis wir draußen vor ihrem Zelt angekommen waren. Es stand ein wenig abseits, aber noch in Sichtweite zu den uebrigen Campern. Obwohl wir unsere Kleider wieder angezogen hatten, zitterte ich, ohne dabei wirklich zu frieren. Der Alkohol betaeubte an der frischen Luft viel staerker, als eben noch in der windgeschuetzten Scheune. Schuechtern nahm Fabienne meine Hand und zog mich in Richtung Zelt. Gerade als sie sich buecken wollte um hinein zu krabbeln, hielt ich sie fest. Es war viel mehr ein Reflex, als eine bewusste Handlung.
Ich beruehrte ihren warmen Kopf und wand ihr Gesicht sanft aber bestimmt in meine Richtung. Ihr Haar glaenzte matt im Mondlicht, ihre verheulten Augen glitzerten scheu und dabei doch so verfuehrerisch. Ja, sie gefiel mir in diesem Moment besser als je zuvor.
?Fabienne...?, weiter kam ich nicht ? ich kuesste sie. Da war sie wieder, diese angenehme Waerme, dieser sueße Erdbeergeschmack, dazu ihr unglaublich zartes Zungenspiel. Wie zwei ueberspannte Koerper, nach einem anstrengenden Tag, in einem heißen Bad, versanken unsere Muender ineinander. Sie stoehnte leise. Schließlich loeste sie sich von mir.
?Komm, es ist kalt hier draußen?, bat sie. Ihre Stimme kam mir ploetzlich vertraut und ehrlich vor.
Wir krabbelten gemeinsam in ihr Zelt und sanken auf den bereits ausgerollten Schlafsack. Hier drinnen fuehlte ich mich wie in einer eigenen kleinen Welt. Nichts was zwischen diesen Polyesterwaenden geschah wuerde ich mit nach draußen in die ?echte? Welt nehmen muessen. Niemand konnte uns sehen, es gab nur uns beide.
Waehrend wir uns weiter kuessten schob ich behutsam ihr Top nach oben, bis sie die Arme ueber den Kopf reckte, um vollstaendig davon befreit zu werden. Doch ich zog es ihr nur bis knapp ueber den Mund, der restliche Stoff spannte sich recht straff ueber ihre Nase und Augen. Gleichzeitig konnte sie ihre Arme in dieser Position nicht mehr senken, wohingegen ich sie ueberall beruehren konnte. Als sie merkte das ich keine Anstalten machte, ihr Top weiter zu bewegen, gab sie einen verduzten Lauten von sich und wackelte ungeduldig mit den Hueften hin und her. Ich streichelte sie vorsichtig mit den Fingerkuppen, was sie besonderst am Bauch zu kitzeln schien. Es war ein tolles Gefuehl ihre weiche Haut so zuckend und bebend zu spuehren. Zumindest fuer mich ? sie schien die passive Lage eher zu stoeren. Doch ihre Versuche, sich aus eigener Kraft auszuziehen, waren zwecklos. Mein Oberkoeper presste den ihren zu Boden, unsere ineinander gefalteten Haende hielt ich fest geschlossen. Sie brauchte einige Zeit um einzusehen in welcher wehrlosen Lage sie sich befand. Ich grinste. Obwohl sie mich nicht sehen konnte, bemerkte sie wie ich ihre halbherzige Gegenwehr belaechelte.
?Runter du Schuft!? schnaubte sie mich wuetend an. Ich haette beinahe laut losgelacht, es war wirklich sueß sie so aufgeregt zu hoeren. Fabienne unternahm einige trotzige Versuche mich ?abzuwerfen?, aber schließlich gab sie erschoepft auf.
?Bitte, geh runter, ich bekomme kaum noch Luft.?
Sie keuchte wirklich schwer, und ich hielt es fuer besser mich wieder neben sie zu legen. Mit einem versoehnlichen Kuss hob ich meine Brustkorb langsam einige Zentimeter von ihr. Sie presste ihren Mund wie eine Ertrinkende an meine Lippen ? wahrscheinlich fuerchtete sie ich koenne es mir noch mal anders ueberlegen. Doch kaum hatte ich ihre Haende wieder freigegeben, wurde aus dem jammernden Schmusekaetzchen ein rachsuechtiger Tiger. Sofort stuerzte sie sich auf mich und es entbrannte ein wilder Kampf darum, wer oben liegen durfte. Ich verlor und musste ertragen, dass Fabienne mir triumphierend die Zunge rausstreckte. Zur ?Belohnung? durfte sie mir das Shirt ausziehen und zur ?Strafe? ich ihren BH. Dann genossen wir eine Weile die Waerme des anderen, bis Fabienne fluesterte:
"Hoer zu... du musst nicht mit mir schlafen, wenn es dich anwidert.?
Ich sah sie befremdet an und wollte etwas erwidern, doch sie unterbrach mich:
?Ich meine... wenn du es nur machst um den Namen zu erfahren, dann lass es. Nur wenn du es tust, dann liebe mich so, wie du sie geliebt hast. Ich...?, sie zoegerte ?Bitte gib mir nicht das Gefuehl, du wuerdest mit einer Nutte schlafen.?
Hatte ich vor wenigen Minuten nur blanke Verachtung fuer sie uebrig, tat sie mir in diesem Moment aufrichtig leid. Es war vielleicht eine ungewoehnliche Methode einen vergebenen Kerl ins Bett zubekommen, aber letztlich sehnte Fabienne sich nur danach geliebt zu werden.
?Ich verspreche es dir, Fabienne.? Über Feedback freu ich mich auch obwohl die Story nicht von mir ist  | | |
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