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Richtige Alter für Nachwuchs

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Dency
Alt 25.09.2007, 12:03   #1
Standard

Hallo ihr Lieben,

wann denkt ihr, wäre es am besten, das erste Kind zu bekommen? Ich hab immer gedacht so Mitte 20 also 25, wobei mir das jetzt schon wieder fast zu spät wäre, also auf jeden Fall würde ich denken, bevor ich 30 bin.

Also selbst wenn es jetzt passieren würde, wär ich im ersten Moment erstmal erschrocken, aber ich denke, wir würden damit klar kommmen und später mal ist es doch wieder schön, mein Kind wäre dann groß und ich aber noch nicht alt

Ich hab eine Bekannte, die ist mit 17 schwanger geworden und hat mit 18 dann ihr Kind bekommen, sie ist da ganz super reingewachsen und jetzt super dupa glückliche Mami...

Was denkt ihr? Wann wollt ihr euer 1. Kind haben???

Ach so und dann noch:
Wieviel Kinder möchtet ihr haben? Ich hätte gern 2 einen großen Bruder und die kleine Schwester am Besten oder andersrum geht auch, naja im Endeffekt musstes ja eh so nehmen wies kommt :-D

Geändert von Sivar (27.09.2007 um 21:23 Uhr). Grund: zusammengeführt
 
 
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mizue
Alt 25.09.2007, 12:09   #2
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kinder kriegt man am besten dann, wenn man sich reif dafür fühlt... es ist ja auch ne große verantwortung. wenn ich mit mir selbst nicht klarkomme, möchte ich zumindest kein kind in die welt setzen... denn mein kind soll nicht unter meinen defiziten leiden.
 
 
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Alt 25.09.2007, 12:26   #3
Standard

Bei uns war es eigentlich so, das erste Kind kam als ich 32 war (sie 27)

Es hat alles gepasst, arbeitstechnisch und kohlemäßig war alles im grünen Bereich. käme ich nochmal auf die welt, würde ich es nicht anders machen wollen.
 
 
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doomhammer
Alt 25.09.2007, 13:21   #4
Standard

Kinder sind für mich dann ein Thema, wenn ich finanziell abgesichert bin und dem Kind mindestens das Umfeld bieten kann, das ich auch hatte. Heisst bei mir wohl um die 30 rum.
 
 
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Sun
Alt 25.09.2007, 17:36   #5
Standard

bei mir hat vor der familienbildung ganz klar erstmal karriere und wie schon gesagt wurde die finanzielle unabhängigkeit vorrang.
mädels die in meinem alter schon Mutter sind, kann ich absolut nicht verstehen... wie kann man sich nur so seine Zukunft verbauen, und dann wahrscheinlich auch noch die ganze arbeit und Kosten auf die eigenen eltern übertragen.
wenn ich mal kinder haben werde (im moment hab ich ne extreme abneigung o_O, aber schätze mal das ändert sich noch ) dann wohl erst so mit ende 20... frühstens!
 
 
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Aurora
Alt 25.09.2007, 19:42   #6
Standard

Der richtige Zeitpunkt ist es für ein Kind wenn beide (das Paar) reif und verantwortungsbewusst sind und wenn sie finanziell abgesichert sind.

Ich möchte eigentlich keine Kinder bekommen. Aber falls ich in 3-4 Jahren doch schwanger werden sollte, wir reif dafür sind und die Verantwortung übernehmen können und wollen und wir zudem finanziell abgesichert sind, dann würde ich das Kind wohl behalten. Und dann hätte ich insgesamt am liebsten 2 Kinder, ein Mädchen und einen Jungen.
 
 
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soul.
Alt 26.09.2007, 03:26   #7
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ich hab irgendwann mal gelesen, dass solche frauen am zufriedensten sind, die ihr kind irgendwann in den 30ern bekommen. halte ich auch fuer sinnvoll, dann ist man noch jung genug um mit den kindern schritt halten zu koennen, gleichzeitig aber im normalfall mit beiden beinen im leben, zumindest finanziell. also der optimale kompromiss.
 
 
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distressed
Alt 26.09.2007, 10:23   #8
Standard

Das Problem ist ja auch, je später das Kind geboren wird, desto höher die Chance von Komplikationen und Krankheiten.
Wenn ich also von Frauen höre, die mit über 40 noch Kinder bekommen, finde ich das fast vo verantwortungslos wie mit jungen Jahren (Schüler/Auszubildender).

Ich denke, dass ich auch bis Mitte/Ende der 20er warten werde.
Nach dem Studium, mit ein wenig Berufserfahrung.
Wäre dann so mit ~28. Das zweite Kind mit 30 hinterher, das wär perfekt
Und das erste Kind wird ein Junge, das zweite ein Mädchen
Dann kann der Junge seine kleine Schwester immer beschützen
 
 
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Alt 26.09.2007, 11:54   #9
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also, für mich gibts nicht _das_ richtige alter, sondern _die_ richtigen umstände. wenn man ein kind planen wöllte, dann wäre es in meinem fall sinnvoll gegen ende des studiums, so dass ich nach dem studium gleich in den beruf kann und das kind aus dem gröbsten raus ist, oder eben nach dem studium und mit 2-3 jahren berufsleben. richtig scheiße ist nur direkt nach dem studium, da seh ich einfach den berufswiedereinstieg für mich komplett versaut. wobei es wohl frauen die noch gar nicht in ihrem beruf gearbeitet haben noch schlechter treffen würde in dem fall: kind, keine berufserfahrung, ich hätte vllt wenigstens noch ne chance weil ich in dem beruf schon mal gearbeitet habe, wobei dass dann ja auch viele jahre her wäre. na wie gesagt, genau nach dem studium wäre scheiße. wenn man es denn nun aufs alter übertragen wollen würde, wäre ein guter zeitpunkt mit 26/27 und der nächste dann mit 30/31.

in summe fühlt sich für mich beides "zu spät" an. nett hätte ich gefunden mit 24/25, aber das passt ja so gar nicht in den masterplan

aber ja, man kann eh nix planen. aber wenn es sowas wie nen masterplan geben könnte, dann wäre es für mich der da oben

achja, wieviele.... öhm also anfangen würd ich ganz gern mit einem *g* und dann mal sehen wie ich klarkomme.
 
 
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Lacrima
Alt 26.09.2007, 13:18   #10
Standard

Ich kann nur allen hier zustimmen!
Wenn man sich als Paar entscheidet ein ind zu bekommen dann sollte man Reif genug dafür sein und isich auch selber reif fühlen!
Man sollte finanziell abgesichert sein, so das man den Kind(ern) etwas bieten kann!
Und ich muss auch sagen das ich niemals ein Kind bekommen würde wenn ich fast oder schon über 40 jahre wäre!
Finde das persönlich auch zu alsum nochmal ein Kind zu bekommen!

Naja ich hab bei meinem Ex und mir gedacht wenn das hält das ich dann auch mit ende 20 auch das erste Kind von ihm bekomme, naja hat nicht funktioniert! Mann is weg ... ;(
 
 
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Alt 26.09.2007, 13:37   #11
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Wenn ich jetzt, mit meinen süssen 20 Jährchen schwanger würde, dann würde ich das Kind sicher behalten. Irgendwie würde das mit dem Studium sicher funktionieren. Aber ein Wunschkind? Jetzt? Wär ja schon schön, aber im Moment haben ich und mein Freund einfach andere Prioritäten. Bei mir natürlich die Ausbildung, bei ihm der berufliche Aufstieg. Und so jung, wie wir sind, will man ja am Wochenende auch möglichst oft ausgehen und sich mit Freunden treffen, da wäre ein Kind doch sehr hinderlich.

Ich denke, dass ich vor 25 sicher kein Kind kriegen würde. Am realistischsten ists für mich so um die 30. Da hab ich die Ausbildung abgeschlossen, habe etwas Berufserfahrung und bin doch noch jung genug, um wieder in meinen Beruf einzusteigen, sobald es die Umstände zulassen (zb. wenn das Kind im Kindergarten ist). Am liebsten hätte ich zwei Kinder, aber ich nähme auch mit drei zufrieden.

ich glaube auch, dass es kein richtiges Alter für Nachwuchs gibt. Nur das Beispiel mit der 18-jährigen, superglücklichen Mami, da kommen mir so ein paar Zweifel auf. Irgendwann wird sie es bereuen, dass sie die "beste" Zeit ihres Lebens mit einem Kind verbringen musste, wofür es vielleicht noch etwas zu früh war. Aber das wird sich mit der Zeit zeigen.
 
 
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Falcon
Alt 26.09.2007, 14:40   #12
Standard

Zitat von fantamaus
Nur das Beispiel mit der 18-jährigen, superglücklichen Mami, da kommen mir so ein paar Zweifel auf. Irgendwann wird sie es bereuen, dass sie die "beste" Zeit ihres Lebens mit einem Kind verbringen musste, wofür es vielleicht noch etwas zu früh war. Aber das wird sich mit der Zeit zeigen.
Also irgendwie finde ich hart dass du darüber urteilst! wer seine beste Zeit "vertan" hat. Nur weil du ein Partygirl bist und gerne weggehst, hat sie ihre beste Zeit mit einem kleinen "Balg" verbracht, und vertan?
Hey ich gehe auch nicht weg und betrinke mich nicht, hänge nicht in übervollen stinkigen Discos ab oder sonst wo, habe ich nun meine beste Zeit vertan? Du solltest nicht für andere Urteilen! (ja ich habe bemerkt dass du geschrieben hast "Aber das wird sich mit der Zeit zeigen)

Zeit ist es wenn man sich dafür "bereit" fühlt. Es ist traurig dass mittlerweile das Kinderkriegen vom Einkommen und der Karriere abhängig ist! Denn es dauert immer länger da meist schon beide Elternteile einen Beruf haben (müssen?) um sich selbst und dann noch gar ein Kind zu erhalten.

so long
greetz
Jurmi
 
 
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Cassandra
Alt 26.09.2007, 15:56   #13
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Zurzeit würde ein Kind eine kleine Katastrophe bedeuten, weil ich noch eine Ausbildung machen möchte und das würde sich dann verschieben. Heist ich würde warscheinlich vom Staaten Leben müssen und weiß ich sonst was. Also wäre das gerade nicht so gut. Abtreiben würde ich es aber trotzdem nicht, bin irgendwie dagegen, egal wie sehr es mir gerade nicht passen würden.

Jeder hat wohl ne andere einstellung dazu wann man ein erstes Kind kriegen mag. Für mich wäre es Mitte/Ende 20 Optimal. Da würde das meiste Berufliche wohl schon überstanden sein. Aber bevor man erstmal ein Kind hat sollte man irgendwie den passenden Partner für finden.

Wieviele Kinder ich kriegen will weiß ich eigentlich noch nicht.

Es ist traurig dass mittlerweile das Kinderkriegen vom Einkommen und der Karriere abhängig ist!
Man kann ein Kind aber auch nicht nur aus Luft und Liebe ernähren. Und das man seinem Kind dann was bieten will, finde ich nicht falsch!
 
 
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Darkness
Alt 26.09.2007, 16:04   #14
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Auch wenns für mich noch lange dauert werd ich mal meine Meinung dazu abgeben.

Zuerst halte ich das Alter für nicht so wichtig. Viel Entscheidender ist die Finanzielle Lage. Hab ich einen sicheren Job mit guter Bezahlung? Hat die Mutter einen Job, wenn ja wie lange kann sie Mutterschutz nehmen? Hab ich eine günstige Wohnung?
Die ganzen Punkte haben mit Alter nichts zu tun. Der eine ist schon mit 20 finanziell abgesichert, der andere erst mit 25.
Und erst wenn diese Dinge alle gegeben sind, sollte man (meiner MEinung nach) erst ein Kind zeugen. Man will dem kleinen Sprössling ja auch was bieten und soll nicht auf vieles verzichten, da das Kind nun ne große Lücke in die Kasse gerissen hat.
 
 
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Falcon
Alt 26.09.2007, 16:53   #15
Standard

Och, du hast mich nicht verstanden! Ich gebe keinem direkt die Schuld dass er zuerst ans finanzielle denkt usw.. Das ist mir klar! Das traurige ist nur dass die Gesellschaft mittlerweile so weit ist dass das Geld im Vordergrund steht! Geld ist mittlerweile zu wichtig geworden! Naja ok bevor nun vom Thema abgedriftet wird höre ich hier mal auf. Ende.

so long
greetz
Jurmi
 
 
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short_cut_baby
Alt 26.09.2007, 17:55   #16
Standard

Meine Meinng: Kinder sollte man dannbekommen, wenn man sich sie auch leisten kann.alles halbe jahr kleidung, spielzeug, später schulsachen, essen, verpfelung alles drum und dran, ist nicht billig.

und: wenn man sich mental dazu bereit fühlt. Man muss schließlich grade in der ersten Zeit sein Leben komplett dem Kind aufopfern und das mäßigt sich im Laufe der Jahre auch nur zum Teil.
 
 
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Alt 27.09.2007, 14:42   #17
Standard

Zitat von Jurmi
Also irgendwie finde ich hart dass du darüber urteilst! wer seine beste Zeit "vertan" hat. Nur weil du ein Partygirl bist und gerne weggehst, hat sie ihre beste Zeit mit einem kleinen "Balg" verbracht, und vertan?
ich habe ja gesagt, dass sich das mit der Ziet zeigen wird, ob sie auch in zwei, drei Jahren noch so glücklich ist, wie sie es jetzt zu sein scheint.

Ich dachte dabei, dass die beste Zeit "vertan" ist, eigentlich nicht mal unbedingt an Party, betrinken etc. Mir ist bewusst, dass das nicht bei allen den gleichen Stellenwert hat. Ich gehe mitlerweile auch längst nicht mehr jedes Wochenende weg. Und auch wenn man so jung Mutter wird, ist es sicher möglich, vielleicht alle ein, zwei Monate mal wegzugehen, trotz Kind.

ich dachte dabei eher an fundamentale Dinge, die in der Zukunft wichtig sein werden, wie Ausbildung. Ich bezweifle, dass diese junge Mutter eine solche hat. Eine Ausbildung lässt sich nur schwer mit Kind meistern. Ausser man hat vielleicht liebe Verwandte, die zum Kind schauen oder ienem Krippenplätze finanzieren helfen.
Bei mri wäre das jetzt weniger ein Problem, Kind und Studium liessen sich sicher managen.
Aber ich stelle mir die Frage: wenn man so jung Mutter wird, wann macht man dann noch eine Ausbildung? ist das nicht viel schwieriger, wenn man vielleicht mit 25, 30 damit beginnt?
 
 
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Alt 27.09.2007, 15:04   #18
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Zitat von Jurmi
Das traurige ist nur dass die Gesellschaft mittlerweile so weit ist dass das Geld im Vordergrund steht! Geld ist mittlerweile zu wichtig geworden!
Mal abgesehn davon das ich meinem Kind etwas bieten möchte, will ich auch meinen Lebensstandart aufrecht erhalten. Das hat nunmal etwas mit Geld zu tun und da wirst auch du nicht drumherum kommen das mal zu begreifen.
In jungen Jahren haben nur sehr wenige die nötigen Mittel um ein Kind verbünftig zu versorgen allein schon weil man keine Ausbildung oder ähnliches abgeschlossen hat.

b2t Jeder muss es für sich selber entscheiden wann es Zeit für ein Kind ist. Die beste Zeit meines Erachtens wäre nach dem Studium / Ausbildung + 2/3 Jahre Berufserfahrung.
 
 
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Falcon
Alt 27.09.2007, 17:10   #19
Standard

Zitat von fantamaus
ich habe ja gesagt, dass sich das mit der Ziet zeigen wird

ich dachte dabei eher an fundamentale Dinge, die in der Zukunft wichtig sein werden, wie Ausbildung. Ich bezweifle, dass diese junge Mutter eine solche hat.
Ich habe es ja eh nochmal betont dass du bemerkt hast dass es sich ja noch zeigen wird

Und genau das ist es was ich meinte, früher konnte der Mann alleine eine Familie ohne Probleme erhalten, und nun wird es schon schwer wenn beide eine Anstellung haben! Also wenn man nicht gerade n großes Tier in einer Firma ist, n Lottogewinner oder sonst irgendwie schon von Haus aus oder so wohlhabend ist hat man gar keine andere Wahl mehr!

Klar haben die wenigsten in so jungen Jahren genug Geld. Ich hätte z.b. zwar schon ne fertige Ausbildung doch aus Gesundheitlichen Gründen hat es mich da etwas zurückgestuft, aber theoretisch^^ hätte ich sie...
Und keine Sorge ich habe das ganze Spiel mit dem Geld schon lange begriffen, da ich meins selbst hart verdienen musste/muss, und ohne in den Ar*** schieben von Mami und Papi klar komme!

so long
greetz
Jurmi
 
 
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Alt 27.09.2007, 17:36   #20
Standard

Zitat von Jurmi
Und keine Sorge ich habe das ganze Spiel mit dem Geld schon lange begriffen, da ich meins selbst hart verdienen musste/muss, und ohne in den Ar*** schieben von Mami und Papi klar komme!
Was ist denn bitte daran verwerflich wenn Eltern ihren Kindern Geld zustecken? Ich finde es gut wenn ich von meinen Eltern etwas zugesteckt bekomme und deswegen will ich das auch später meinem Kind ermöglichen es in dem Maße zu unterstützen wie es das verdient.
Und mal so nebenbei ich geh auch arbeiten.
 
 
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Falcon
Alt 27.09.2007, 17:56   #21
Standard

Was daran verwerflich ist? naja es kann einfach mal zuviel sein. Die Kinder gewöhnen sich daran. Es ist dann schon etwas selbsverständliches für sie. Hier gab es Fälle da hörte ein 16jähriger auf zu arbeiten weil er WoW zocken wollte, und seine Eltern waren so blöde dass sie das zugelassen haben! Jetzt zockt er WoW hat keine Arbeit und schert sich auch nicht darum, da Ihm seine Eltern alles in den ...... stecken.
Und es gibt massig "gute Söhne" genau so wie Töchter. Er fahrt den Wagen zu Schrott, na und? Papa macht das schon usw. Verstehst du was ich meine? Darum geht es mir, dass dadurch die Kinder keinen Bezug zu Geld bekommen!
Ich hab mir meinen Führerschein finanziert, mein Auto selbst gekauft, genau so wie meinen Computer und und und
Und die wertigkeit ist zu hoch gelegt! Wer kein Geld hat ist nichts. So sehen es leider schon zu viele! aber wir driften wieder vom Thema ab...wer da noch weiter diskutieren möchte, PN oder neues Thema.

so long
greetz
Jurmi
 
 
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Alt 27.09.2007, 17:59   #22
Standard

Nunja, ich glaube, dass man als Eltern vor allem in die Zukunft denken muss. Auch in die Zukunft des Kindes. Meinen Eltern wäre es ohne diese Planung nie möglich gewesen, mir ein Studium zu ermöglichen (nein, sie bezahlen mir bei weitem nicht alles! Ich komme für einiges selber auf).
Und genau das ist es auch, was ich mir beim Gedanken an Kinder überlege. Vielleicht wählt es eine akademische Ausbildung. Und das ist sehr, sehr teuer! Und sowas möchte ich meinen Kindern mal ermöglichen können, wenn sie es denn wollen.

Was die doppelte Erwerbstätigkeit anbelangt: wer sagt denn, dass dieses junge Mädchen einen Freund hat, der in der Lage ist, das Baby und sie zu finanzieren? Auch in Angesicht der vielen Scheidungsfälle und allein erziehenden Elternteile ist es doch enorm wichtig, dass man selber die Möglichkeit ha, sich seinen Unterhalt zu verdienen. Und dabei ist eine Ausbildung einfach unumgänglich!
Dazu kommt, dass viele Frauen sich nicht mehr mit der Rolle der Hausfrau zufrieden geben wollen, wenn die Kinder flügge werden (d.h. Kindergarten-/Schuleintritt) und einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen. Dies ist meist nur mit einer Ausbildung möglich.

Daher finde ich dein Argument etwas fehl am Platz, dass es die Rolle des Vaters sein soll, der eine Familie bis in alle Zeit durchbringen soll...
 
 
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Falcon
Alt 27.09.2007, 18:12   #23
Standard

Nein ich sage ja nicht dass es die Rolle des Vaters sein soll die ganze Familie durchzubringen, sondern ich sage dass es nicht mehr reichen würde wenn NUR der Mann (bei Ottonormalverbraucher) arbeitet!
Hach ich kann mich scheinbar nicht richtig ausdrücken... Ich denke einfach allgemein anders und werde deswegen sehr oft nicht verstanden.
Der Mensch selbst ist ja nicht schuld daran...hmm...Es sind die Ketten mit denen wir uns binden (binden lassen) es verläuft vieles schon so zwanghaft! Du musst in die Schule (ja wirklich SchulPFLICHT!!) und so weiter...wo sind die Jäger und sammler geblieben? Nennt mich einfach nen Hinterwäldler...
 
 
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kne
Alt 30.09.2007, 02:02   #24
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Ich bin mit 20 Vater geworden. Als ich erfahren hab, dass sie schwanger ist, hatte ich im ersten Moment eine scheiß Wut auf seine Mutter, weil ich wusste, dass es ihre Absicht war. Nach ein paar Wochen und diversen komatösen Zuständen, die auf Alkohol in Verbindung mit anderen Rauschmitteln zurückzuführen waren, war ich wieder ziemlich gefasst und hab mich allmählich versucht auf die Situation vorzubereiten.
Ich würde nicht sagen, dass es ein guter Zeitpunkt, weder für mich, noch für seine Mutter war, sie war mitten in der Ausbildung (welche sie dann seinetwegen abbrach) und ich hatte keine Vorstellung von meiner Zukunft. Ich war zwar damals auch schon in meiner jetzigen Ausbildung, wusste aber, dass ich mit diesem Beruf nie glücklich sein werde.
Die Beziehung zu seiner Mutter hielt noch etwa ein dreiviertel Jahr nach der Geburt unseres Sohnes, bis ich irgendwann feststellte, dass diese Person mein emotionaler Untergang sein wird. (Was viele Gründe hat, das ist ein anderes Thema...)
Wie dem auch sein, die Beziehung wurde beendet, aber wir wohnten leider noch bis zum Juni dieses Jahres zusammen, die Trennung war im September '06.
Insgesamt war es eine ziemlich wüste Zeit und bei so manchen Dingen denke ich, das hätte er so nicht verdient gehabt, miterleben zu müssen. Er kann nichts dafür, dass seine Mutter so dermaßen unfähig ist, sich wie ein normaler Mensch zu verhalten und dass es ihr an jeglichem Sinn für Ehrlichkeit, emotionaler Bindung und nicht zuletzt Treue (auch sich selbst gegenüber) fehlt.
Von daher würde ich sagen, war es wie schon gesagt, nicht der richtige Zeitpunkt und nicht das richtige Alter.

Aber:
Wie ich schon sagte, ich bin zuerst gar nicht mit dem Gedanken klar gekommen, Vater zu werden, es war in meinen Augen der totale Untergang. Der Knackpunkt war für mich tatsächlich erst seine Geburt selbst, als er so plötzlich real und greifbar wurde und als ich begriff, welche Verantwortung mir obligt. Seine Geburt war zum einen das schönste und zugleich das ekligste, was ich je in meinem Leben gesehen habe und dieser Moment hat mich sehr verändert.
Ich entschied mich, trotz aller Schwierigkeiten und Hürden bei seiner Mutter zu bleiben und mein bestes zu tun, ihm ein guter Vater zu sein und ihn nicht im Stich zu lassen.
Er ist zum Teil der einzige Grund, warum ich morgens noch aufstehe. Dass ich ihn noch oft sehen kann, viel Zeit mit ihm verbringen kann, ihm eine Freude machen kann und ihn aufwachsen sehen kann, ist das Größte für mich, der einzige tatsächliche Sinn, der mich zur Zeit erfüllt. Meine Arbeit kotzt mich an und was ich daraus mal machen werde ist völlig unklar, ich weiß nicht mal, was ich in einem halben Jahr machen werde, wenn die AUsbildung zu ende ist.
Trotz der massiven Zweifel, die ich von Anfang an hatte, ist es etwas ganz tolles für mich, Vater zu sein und das hätte ich vorher weder geglaubt, noch hätte ich es mir zugetraut.
Von daher ist die eigentliche Frage aus meiner Sicht nicht eindeutig zu beantworten. Der richtige Zeitpunkt mag es nicht gewesen sein, aber das heißt nicht unbedingt, dass es nicht gut und richtig werden kann. Ich liebe meinen Sohn, tat es von der ersten Minute an und das wird mir niemand nehmen können. Ich glaube das geht wahrscheinlich jedem so, egal ob ein Kind gewollt oder ungewollt geboren wird. Ist es erst mal da, begreift man es erst wirklich.

MfG
kne
 
 
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Dency
Alt 02.10.2007, 08:46   #25
Standard

Ahja ich finde nach euren Erzählungen, dass man wirklich kein genaues Alter nennen kann.
Manche sind eben mit 18 schon weiter als welche mit 25 vielleicht, oder ich sag mal mehr bereit für ein Kind und verhalten sich auch dem entsprechend. Keine Ahnung bei manchen klappt alles supi, was man vielleicht vorher nie gedacht hätte, weil man dachte sie wären noch zu jung für ein Kind. Aber früher haben se doch auch schon mit 15 oder 16 n Kind bekommen??
Meine Oma hat ihr erstes Kind mit 19 bekommen und auch mit 19 geheiratet, ja ja früher ging das alles ganz schnell -> letztens war bei uns aufn Haus der Klapperstorch mein Opa gleich - ganz klar - er meinte, dass ich schwanger bin und ihnen bald den ersten Urenkel schenke... Im nächsten Atemzug meinte er zu meiner Oma: "sie wird doch wohl nicht so dumm sein?" Meine Oma kicherte und sagte: "Aber denk doch mal, wie es bei uns damals war... es heißt doch eigendlich - Hauptsache die Ausbildung geschafft" <- Ich find da hat meine Oma schon recht, dass es das wichtigste ist, aber trotzdem ist noch nicht jeder so weit, dann schon ein kind zu bekommen, ich z.B. auch nicht...
Also das mit dem Klapperstorch hatte nix zu sagen
 
 
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