Zitat von Cobain Ich behaupte immer wieder dass Menschen nicht für die Monogamie gemacht sind und die Scheidungs/Trennungsqutoe zeigt uns das doch auch offensichtlich, letztens hörte ich dass in Deutschland jedes 10.Kind ein Kuckukskind ist! Das bestätigt meine Meinung nur nochmal sehr deutlich. Trotzdem zwinge ich mich natürlich auch in das Geflecht der Gesellschaft, so gut es geht zumindest. Obwohl ein Besuch bei meinen Kumpels im Studentenwohnheim den Glauben daran gleich wieder den Gar aus macht, wenn ich sehe wieviele ein Verhältnis haben und die Partner der jeweiligen einfach garnichts davon wissen, find ich das immer etwas traurig aber auch lustig.
Menschen sind die schlechteren Tiere.
Es lebe die Monogamie!

Nun, es ist sicherlich unrealistisch, wenn man sagt, der Mensch sei an sich monogam oder "für die Monogamie gemacht", wenn man unter "monogam" versteht, dass ein Mensch sein gesamtes Leben ausschließlich mit einem einzigen anderen Menschen fristet.
Dennoch streube ich mich dagegen, dass es gar keine aufrichtigen "monogamen" und zudem auch glücklich Beziehungen gäbe. Die gibt es definitiv, wenn sie auch keine Selbstverständlichkeit (mehr) sind.
Naja, das Thema aus dem Wohnheim: Es ist sicherlich deren Bier, aber ich bin der Meinung, dass man - sobald man am eigenen Partner "seine Zweifel hat" und keine "offene Beziehung" lebt - vielleicht lieber doch so früh als möglich klar Schiff machen sollte. Einige scheinen wohl zu verdrängen, was alles passieren kann, wenn "so etwas" ans Tageslicht kommt. Es ist eine Frage der Charaktere, aber manche spielen vielleicht sogar mit ihrem Leben. Jeder von uns weiß, was extreme Emotionen alles hervorrufen können.
Menschen sind die schlechteren Tiere - da gebe ich grundsätzlich recht.
Sofern es jedoch für jemanden von Wichtigkeit ist / wird, meine ich, dass es durchaus sinnvoll ist, sein ganzes Leben lang nach "Ausnahmeexemplaren" zu schauen, auch wenn man sie dummerweise nicht findet. Das ist jedenfalls besser, als sich fahrlässig auf Menschen einzulassen, die es nicht wert sind. Ich wünsche mir und allen, die mir etwas bedeuten, niemals übelst auf die Schnauze zu fliegen.