Um hier mal wieder etwas sachlicheres reinzubringen:
Der Ausgangssatz war ja:
"Ein Mann ist so geil, dass er etwas tut, dass er normalerweise NICHT tun würde"
Ich versuche das ganze mal möglichst kurz und verständlichmit dem "Freud'schn Modell" zu erklären:
Unser Bewusstsein setzt sich aus 3 Instanzen zusammen. Die höchste diese 3 ist das "Über-Ich". Das "Über-Ich" besteht aus Werten und Normen, die sich aus den jeweiligigen Erziehungen,Traditionen und eigenen Erfahrungen zusammensetzt. Sie ist die moralische Instanz in unserem Bewusstsein (die sagt, wie es "richtig" wäre", auch Gewissen genannt).
Der mittlere Part ist das sogenannte "Ich". Ihm kommt eine vermittelende Position zu. Es soll die Interessen zwischen "Über-Ich" und "Es" wahren und regelen (ähnlich einem Schiedsrichter.)
Der letzte Teil des Models ist das "Es". Dem "Es" werden die Triebe zugeschrieben, die jeder von uns jederzeit empfindet (z.B: Sexualtrieb, Hunger).
Nun ist das alles sehr kurz dargestellt und in Einzelheiten noch ausführbarer, aber es reicht
Um zur Aussage zurückzukehren:
Wenn also jmd so eine starke Geilheit empfindet, ist folglich sein "Es" übernatürlich groß. Im Gegenzug ist sein "Über-Ich", dass ihn eigentlich vor Dingen, die man normalerweise (!) nicht tut, abhalten/schützen soll, vermindert. Das "Ich", dass die Assgabe der Interessen dieser beiden Instanzen vertreten soll, ist nun gefordert. Ist das Gefühl des "Es" nun so stark, dass damit ein stark "Es"-lastiges "Ich" bestimmt wird, so kann es durchaus dazu kommen, dass ein Mann so geil ist, dass er etwas tut, dass er normalerweise nicht tut (abschreckend/eklig/abtörnend findet)
puh, das war nun viel text; hoffentlich mochte jmd. den text
