Zitat von amaya ich glaube...das läßt sich nicht wirklich erklären. es ist schon schwer genug sich selber einzugestehen das man einen langjährigen partner nicht mehr die gefühle entgegen bringt die eine beziehung zum existieren braucht.
Das ist glaub ich ein entscheidender Punkt. Ich selbst habe festgestellt, dass ich mich an einem bestimmten Punkt einer (für mich) gescheiterten Beziehung mit Liebesschwüren selbst überzeugen wollte. Frei nach dem Motto "Wenn du es nur oft genug sagst, dann kannst du noch dran glauben."
In Wirklichkeit war da schon irgendetwas in der Beziehung --weg--
Doch man hat so viele Jahre zusammen verlebt, hat seine Hoffnungen an den anderen geknüpft, sich aufeinander eingelassen, gedacht man ist "angekommen" - und ist nicht fähig zu sehen, dass es keine Zukunft hat.
Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem es mich wie "mit dem Holzhammer" getroffen hat - eine Geste, ein Satz und plötzlich ist klar: "das ist es nicht" und dann geht alles ganz schnell...
Jetzt würde ich sagen, wir haben uns mit der Zeit voneinander entfernt - ich finde immer noch, dass ich nicht fair gehandelt habe als ich mir und ihm etwas vorgemacht habe. Wir haben inzwischen beide ein neues Leben und das alte, gemeinsame ist Vergangenheit.
Jetzt sage ich mir, "die Zeit war schön, aber mehr wäre nicht gegangen"
Das muss man mit sich selbst ausmachen.