ich mein ich glaube ich weiß was du meinst, du meinst dass man in jüngeren jahren noch naiv genug ist um sich über gewisse gesellschaftliche konsequenzen klar zu sein.
Jo ich meint dabei eigentlich eher, das man zB nicht auf der Suche ist nach der "richtigen" Beziehung, die ewig hält.
Über die anderen Dinge sollte man sich natürlich vor dem ersten sexuellen Kontakt im Klaren sein.
aber muss denn unbedingt sex dazugehören?
Driftet dann schon bei mir eher in die Richtung, den Gedanken mit mir rumzutragen keinen anderen Menschen verletzen zu wollen.
die welt richtet sich immer mehr auf ganz seltsame prioriäten im jugendalter aus. das wären zum einen klamotten, schminke und gewicht. zum anderen partnerschaften und natürlich sex. das fühlt sich so falsch und schlecht an dass mir schlecht wird wenn ich daran denke irgendwann selbst ein kind in diese welt zu setzen. denn, gute erziehung hin oder her, wer das spiel nicht ein stück weit mitspielt, kann sich zwar auf die schulter klopfen und loben "hach ich bin toll", steht aber anderen, gesellschaftlichen problemen gegenüber.
Klar, aber greift da nicht die Hoffnung, das man dem Kind Ansatzweise das mitgeben kann WAS wichtig ist?
Der objektive Blick auf Dinge, die zählen.
Dann empfinde ich auch die anderen Dinge nichtmehr als ganz so schlimm.
Das Leben ist insgesamt vorallem in den jungen Jahren wo all das auf einen zukommt nicht immer toll.
Als Eltern kann man da auch nicht immer alles geben, so das sich das Kund niemals diesen negativen Seiten ausgesetzt fühlt... Da schreitet aber wieder die allgemeine Frage vorran, warum man das alles tut und ob es sich lohnt.
Letzendlich werden wir immer was negatives finden, was uns einen miesen Blickpunkt liefer, jedoch bin ich mir sicher, das wir auch als Eltern ein so starkes Risiko eingehen, wenn wir einen Moment mit unserem Kind im Arm verbringen.