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Hetero / Homo / Bi

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Bist du ...

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Darkness
Alt 29.11.2007, 10:36   #126
Standard

Naja, sexuell kommt eben auch vom Wort Sex.
Natürlich kann einer schwul oder bisexuell sein ohne mit dem Partner zu schlafen. Aber ich würde nicht sagen das allein der Gedanke dazu reichen würde um zu behaupten das derjenige jetzt Bi sei.

Edit: Außerdem ists es ja auch Wurst was man sich denkt, da es immer die Person für sich selbst klarstellen muss
 
 
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Wolfsbane
Alt 30.11.2007, 11:29   #127
Standard

Zitat von Sivar
Also ich hätte da mal ne Frage, welche diese Diskussion evtl noch ein bisschen weiterbringt...

Eurer Meinung nach... ist jemand schon homo/-bisexuell, wenn er/sie sich bloss Sexuelles mit dem gleichen Geschlecht vorstellen könnte, oder gehört dazu, dass man sich auch eine Beziehung (also partnerschaftliche Liebe) mit dem gleichen Geschlecht vorstellen kann? Eigentlich steckt ja "sexuell" schon im jeweiligen Wort, aber das kann man ja sowohl mit "Sex" als auch mit "Geschlecht" übersetzen.

Und wo fängt Bisexualität an? Bei (häufigen) Gedanken daran oder erst, wenn man es wirklich ausprobiert und für gut befunden hat?
Das ist eine gute Frage.
Was ist man, wenn man homosexuelle Fantasien hat, aber in der Realität das gleiche Geschlecht völlig uninteressant findet?
Fantasiebisexuell?
Bisexuell haut ja irgendwie nicht hin... Denn um bi zu sein, müsste man ja auch reale Menschen vom gleichen Geschlecht geil finden.
Was ist man eigentlich, wenn man auf extrem weiblich aussehende Shemales/Ladyboys steht, die einen Penis zwischen den Beinen haben?
So das sie quasi wie eine Frau mit einem Penis aussehen
 
 
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Sivar
Alt 30.11.2007, 12:16   #128
Standard

Zitat von Wolfsbane
Was ist man eigentlich, wenn man auf extrem weiblich aussehende Shemales/Ladyboys steht, die einen Penis zwischen den Beinen haben?
So das sie quasi wie eine Frau mit einem Penis aussehen
Ich würde mal sagen, als Mann bewegt man sich dann irgendwo zwischen homo und bi, falls man das überhaupt so genau trennen kann. Ich könnte mir sowas für jemanden vorstellen, der eigentlich schwul ist, aber das irgendwie nicht 100%ig für sich eingestehen kann, so dass er unbewusst nach soner Art Kompromiss sucht - so blöd es auch klingt.

Zu Phantasie/Realität... ich glaube, dass es so etliche Leute (vor allem Männer) gibt, die sich oder anderen gegenüber nicht eingestehen wollen bzw können, dass sie nicht heterosexuell sind, und deswegen ihre Homo-/Bisexualität nur in der Phantasie ausleben. Man hat ja zB auch schon von Männern gehört, die ihre Familie nach 30 Ehejahren verlassen, weil sie "entdeckt" haben, dass sie schwul sind. Ich glaube nämlich kaum, dass sie es vorher nicht waren...

Aber was ist mit Sex vs Liebe? Reicht Sex fürs bi-/homosexuell sein, oder ist man das erst, wenn auch Liebe und Beziehung ins Spiel kommt?
 
 
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Manni
Alt 30.11.2007, 12:51   #129
Standard

Zitat von Sivar
Aber was ist mit Sex vs Liebe? Reicht Sex fürs bi-/homosexuell sein, oder ist man das erst, wenn auch Liebe und Beziehung ins Spiel kommt?
Ich würde - ungeachtet einer eventuell bestehenden medizinischen Definierung - sagen, dass der reine Sex ausreicht, um jemanden als Homo- bzw. Bisexuell zu bezeichnen.

Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und Homo-/Bisexualität so definieren, dass auch jeder, der gerne Sex mit dem eigenen Geschlecht haben möchte - und zwar nicht nur einmal, um zu sehen und sagen zu können, wie das ist, sondern gerne öfters - sich aber nicht traut, jemandem vom gleichen Geschlecht anzusprechen bi-/homosexuell ist.

Ich behaupte allerdings auch mal, dass jemand, der Homo-/Bisexuell war, das Interesse am eigenen Geschlecht verloren haben kann und nur noch dem anderen Geschlecht zugeneigt ist. Dann war dieser jemand zeitweise wirklich homo-/bisexuell und ist nun heterosexuell.
 
 
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Felicitas
Alt 30.11.2007, 13:01   #130
Standard

ah, definitionspaß. ich denke, bisexuelle phantasien zu haben, entspricht der grundsätzlichen möglichkeit diese auch auszuleben oder es zumindest mal probieren zu wollen, sofern man es schafft sich von gesellschaftlichen zwängen zu befreien. es gab mal studien (nein ich habe keine lust die zu suchen) dass es sehr wenige menschen gibt die zu annnähernd 100% wirklich "voll mann" und "voll frau" sind. das heisst wiederrum in fast jedem von uns stecken sowohl typisch männlich als auch typisch weibliche züge. das widerrum bedeutet weiterführend auch, dass eine, und wenn es nur in der phantasie ausgelebte, neigung zu gleichgeschlechtlichen menschen durchaus normal wäre. nun kommt das ins spiel was sivar sagt: für männer scheint es unwahrscheinlich schwerer zu sein solche gedanken a) zuzulassen oder gar b) sich einzugestehen oder gar c) sie auszuleben. frauen sind zumeist dahingehend unkomplizierter. sie reden zum einen öffentlicher darüber (beweis: dieser thread), zum anderen haben sie weniger hemmungen ihre phantasien auch mal anzutesten oder auszuprobieren. desweiteren ist eine bisxualität unter frauen gesellschaftlich anerkannter als bei männern. was wohl darauf zurückggeht dass frauen offener und hemmungsloser mit ihrer eigenen sexualität umgehen können und das männer wiederrum offener mit den klischees umgehen die einem mann auferlegt sind (er will nen 3er mit 2 frauen, er guckt pornos in denen 2 oder mehr frauen an einem kerl rummachen usw.). auch ists für männer, durch gesellschaftliche zwänge, wohl "härter" uU dann als schwul bezeichnet zu werden, als es für eine frau wäre die dann von irgendwelchen deppen als lesbe abgestempelt wird. mich würds zb keinen deut interessieren ob mich jmd als lesbe bezeichnet, für männer ist das eine frage des images. dazu kommt, dass bei männern ein anderes konkurrenzdenken vorherscht als bei frauen. gerade im bereich der sexualität.

ergo: für mich fängt bisexualität im kopf an. wer im kopf soweit ist dass er es sich vorstellen kann, wäre unter gewissen realen umständen (zB. garantie völliger anonymität) auch bereit diese mal auszuprobieren.
 
 
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fantamaus
Alt 30.11.2007, 13:10   #131
Standard

Zitat von felicitas
desweiteren ist eine bisxualität unter frauen gesellschaftlich anerkannter als bei männern. was wohl darauf zurückggeht dass frauen offener und hemmungsloser mit ihrer eigenen sexualität umgehen können und das männer wiederrum offener mit den klischees umgehen die einem mann auferlegt sind
Ich habe mich über das Thema vor Kurzem mit einer lesbischen Freundin von der Uni unterhalten (ja, mitlerweile kenn ich eine ) und die hat mir bestätigt, dass homo-/bisexualität gesellschaftlich tatsächlich eher anerkannt wird und zwar aus dem einfachen Grund, dass die meisten Menschen denken: "das ist nur eine Phase, die geht vorbei" (ihre Eltern zum Beispiel sind immer noch überzeugt, dass sie irgendwann wieder "normal" würde, obwohl ihr Outing nun schon 5 Jahre her ist). Bei Männern wiederum sei es oft so, dass sie eine regelrechte Homophobie hätten und sich schon vor dem geringsten Verdacht, homosexuel sein zu können, zu schützen versuchen. Meine Kollegin sagte damals, dass dies oft damit zu tun hat, dass oft blöde Sprüche vom Freundeskreis kommen, wenn ein Mann einmal von einem anderen Mann "angemacht" würde (was anscheinend gar nicht so selten vorkomme - auch das hat mich irgendwie verblüfft). Daher verhalten sich viele Männer Schwulen gegenüber sehr agressiv.

So, war jetzt zwar nicht 100 Prozent im Zusammenhang mit dem Thema, aber ich finds ziemlich interessant. Gerade, weil ich überhaupt kein Problem damit habe, mit einer Lesbe befreundet zu sein - sie hat mich schliesslich nie irgendwie angemacht oder so und wenn, dann wärs mir relativ egal, schliesslich weiss sie ja, dass ich KEIN sexuelles Interesse an Frauen habe.
 
 
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baedr
Alt 30.11.2007, 13:35   #132
Standard

Bei Männern wiederum sei es oft so, dass sie eine regelrechte Homophobie hätten und sich schon vor dem geringsten Verdacht, homosexuel sein zu können, zu schützen versuchen. Meine Kollegin sagte damals, dass dies oft damit zu tun hat, dass oft blöde Sprüche vom Freundeskreis kommen, wenn ein Mann einmal von einem anderen Mann "angemacht" würde (was anscheinend gar nicht so selten vorkomme - auch das hat mich irgendwie verblüfft). Daher verhalten sich viele Männer Schwulen gegenüber sehr agressiv.
Das ist mit Sicherheit nicht der Hauptgrund. Ich wurde auch schon von Schwulen angemacht (ich wusste nicht, dass diese Stelle abends ein Schwulentreff ist ), und mir war das ganze enorm unangenehm, worauf ich "die Flucht ergriffen habe". Ich denke dass Männer in der Gesellschaft mehr durch ihr Verhalten definiert werden und Frauen eher durch ihr Aussehen. Die Männlichkeit eines Mannes ist extrem angeknackst wenn der Verdacht aufkommt, er sei schwul. Ein heterosexueller Mann wird dadurch im allgemeinen von Männern weniger akzeptiert und (zum Teil sicher auch dadurch) für Frauen weniger attraktiv.
 
 
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Sivar
Alt 30.11.2007, 14:01   #133
Standard

Du meinst im letzten Satz sicher "Ein homosexueller Mann..."? Wenn ja, glaube ich nicht, dass ihn das für Frauen weniger attraktiv macht. Frauen haben glaube ich weniger Probleme mit Schwulen als Männer (logisch ) und wissen von daher eher die Eigenschaften zu schätzen, die Schwule oft von Heteros unterscheiden. Beispiele: Gepflegteres Aussehen, mehr gemeinsame Themen (Mode?), tiefgehendere Gespräche ohne gleich Angst haben zu müssen der Typ könnte sich verlieben, usw... Abgesehen davon kann es doch ner Frau auch imponieren, wenn sich Mann nicht selber so ernst nimmt und das Selbstbewusstsein hat sich mit Schwulen zu umgeben, obwohl er selber hetero ist. Oder irre ich mich da?

Natürlich kann man das nicht so schwarz-weiss sehen (gilt also selbstverständlich nicht für alle), aber ich glaube, die Tendenz stimmt schon. Es muss ja zB auch nen Grund geben, warum viele Frauen sich von androgynen Männern angezogen fühlen, die mit Sicherheit hetero sind. Das gilt natürlich ebenso wenig für alle Frauen .
 
 
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baedr
Alt 30.11.2007, 14:45   #134
Standard

hmm... nein ich meinte eigentlich schon heterosexuell, nur halt jemanden, der viel mit homosexuellen unternimmt, oder gelegentlich bemerkungen ablässt, welche darauf deuten könnten(das hab ich nicht dazu gesagt, stimmt).

Ich stimme dir auch absolut darin zu, dass Frauen in der Regel wesentlich besser und natürlicher mit homosexuellen Männern umgehen können als heterosexuelle Männer. Nur denke ich, dass die (sexuelle) Attraktivität darunter leidet. Die meisten Frauen wollen ja auch nicht unbedingt jemanden(im Bett), mit dem man supertoll reden kann, und der total lieb ist, und der mit ihr Schuhe einkaufen geht. Auch wenn viele Frauen das abstreiten, ist es trotzdem im allgemeinen eher so, das je männlicher jemand wirkt, desto attraktiver ist er für sie.

Die Vorurteile und die Angst vor dem Umgang mit Schwulen ist leider noch sehr stark verbreitet, was eben auf die nicht 100%ige Akzeptanz der Schwulen zurückzuführen ist(zum glück verändert sich das ja zum positiven)
 
 
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Ferdi83
Alt 30.11.2007, 18:52   #135
Standard

desweiteren ist eine bisxualität unter frauen gesellschaftlich anerkannter als bei männern. was wohl darauf zurückggeht dass frauen offener und hemmungsloser mit ihrer eigenen sexualität umgehen können und das männer wiederrum offener mit den klischees umgehen die einem mann auferlegt sind (er will nen 3er mit 2 frauen, er guckt pornos in denen 2 oder mehr frauen an einem kerl rummachen usw.). auch ists für männer, durch gesellschaftliche zwänge, wohl "härter" uU dann als schwul bezeichnet zu werden, als es für eine frau wäre die dann von irgendwelchen deppen als lesbe abgestempelt wird. mich würds zb keinen deut interessieren ob mich jmd als lesbe bezeichnet, für männer ist das eine frage des images.
Ja, zu diesem Abschnitt wollte ich sagen, dass es unstrittigerweise so ist und ich es für ein Armutszeugnis der Gesellschaft halte, diesbezüglich Geschlechterdiskriminierung zu betreiben.
Wie man zu Sexualitätsformen auch steht, sollte man objektiv keinerlei Unterschiede zwischen den Geschlechtern machen. Wie man subjektiv dazu steht, ist eine Frage der Präferenzen. Am meisten regt mich dabei auf, dass diese offensichtliche Diskrepanz, deren Gründe eigentlich auch völlig wurscht sind - schlimm genug, dass es sie gibt, auch noch sehr oft vor Augen geführt wird - sei es in Beobachtungen der Gesellschaft bzw. ihrer Gruppierungen oder auch z.B. in irgendwelchen "humoristischen" Darstellungen. Es ist völlig ungerecht gegenüber schwulen oder bisexuellen Männern; und so lange diejenigen sich gegenüber ach so ängstlichen homophoben (und zumeist auch noch das eine mehr als andere "akzeptierende") Heteromänner nicht zu "aufdringlich" verhalten, sollten letztere ihre Haltung, sofern es diese weitverbreitete ist, nicht so offen zur Schau stellen. Es ist nicht nur ungerecht, sondern zudem auch noch peinlich.


machst du [.quote]text[./quote] ohne die punkte oder benutzt du den zitat button unterhalb eines jeden posts

Geändert von Felicitas (30.11.2007 um 20:31 Uhr).
 
 
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little angel
Alt 02.02.2008, 20:23   #136
Standard

weiß noch nich genau ob ich homo oder bi bin.. ich hatte bereits viele jungs.. aber bin jetzt seit 3 monaten mit einem girl zusammen, weil sich halt gefühle entwickelt haben und so.. und ich bin echt richtig glücklich mit ihr..
aber weiß noch nicht, ob ich noch gefühle für ein "männliches wesen" haben würde..

naja im moment bin ich homo
 
 
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StrungOut
Alt 07.02.2008, 17:26   #137
Standard

<<<<hetero
allerdings habe ich eine schwäche fuer johnny depp....^^....wenn ich es mit nem mann treiben wuerde, dann mit johnny depp..... so gesehen bin ich vll ein bi-sexueller der seine homosexuelle seite auf ein einziges gleichgeschlechtliches exemplar reduziert... ;-)
 
 
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Jordan17
Alt 07.02.2008, 20:47   #138
Standard

schwule versteh ich ganz und gar nicht hab nix gegen sie ,ne ne ne bohr wiederlich wenn ich mir das vorstelle nen hinterlader zu sein ekelig ekelig . Gott hat das schon gut gemacht mit den frauen ;D
 
 
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fantamaus
Alt 07.02.2008, 20:50   #139
Standard

Zitat von Jordan17
wiederlich wenn ich mir das vorstelle nen hinterlader zu sein ekelig ekelig . Gott hat das schon gut gemacht mit den frauen ;D
aber dir ist schon bewusst, dass relativ viele heterosexuelle Männer Analsex mit Frauen haben, oder?!
Ich kenne sogar einige heterosexuelle Männer, die sich von Frauen anal befriedigen lassen.

Ich glaube, du reduzierst da Homosexualität zu sehr auf eine sehr weit verbreitete Sexualpraktik... Denn Homosexualität ist in erster Linie eine Gefühlssache.
 
 
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Jordan17
Alt 09.02.2008, 14:28   #140
Standard

aber dir ist schon bewusst, dass relativ viele heterosexuelle Männer Analsex mit Frauen haben, oder?!
Ich kenne sogar einige heterosexuelle Männer, die sich von Frauen anal befriedigen lassen.

Findest du das normal ich finde sowas net grade normal finde sowas abartig .
 
 
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fantamaus
Alt 09.02.2008, 14:41   #141
Standard

Zitat von Jordan17
Findest du das normal ich finde sowas net grade normal finde sowas abartig.
Ja, eigentlich finde ich Analsex ziemlich normal. Mit einer Ausahme stehen da echt alle Männer in meinem Bekanntenkreis drauf. Und ich habe definitiv KEINEN abartigen Bekanntenkreis.
 
 
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Ferdi83
Alt 11.02.2008, 19:51   #142
Standard

@Jordan:

Es ist ja ganz "nett", wenn Du so eine Meinung hast. Aber ich denke nicht, dass solche unmutigen Äußerungen auf dem Niveau hierhin gehören. Wenn Du es sonstwie findest, ist das Deine Sache, aber es trägt nichts zu dem Forumsthema bei. Außerdem "Verstehen" ist so eine Sache. Wenn ich auf eine bestimmte Weise gepolt bin, bin ich so und Schluss - jetzt lassen wir mal außer Acht, dass es Gesellschaftsmitglieder gibt, die sich da eine Weile nicht so einig sind, aber diese bilden eher die Ausnahme. Verständnis im Sinne von Toleranz sollte bei den meisten aufgeklärten Menschen kein Problem sein, aber Verständnis im Sinne von "Nachvollziehenkönnen" oder besser noch "Nachfühlenkönnen" würde ich jemandem mit "eindeutiger Orientierung" nicht so wirklich abkaufen;-) Also Jordan: Lass bitte solche Begriffe wie "abartig", "ekelig" und so weiter und wenn Du es nicht lassen kannst, dann sei auch bitte so konsequent und beziehe das auf alle Homosexuellen und nicht nur auf Schwule! Wobei Du natürlich auch nicht viel besser dastehen würdest, da Deine Ausdrucksweise hier nicht angebracht ist. Das ist zumindest meine Meinung - und ich meine es nicht böse.
 
 
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Intransigenz
Alt 11.02.2008, 20:35   #143
Standard

ich find man sollte nich hetero und bi und so, sonder entweder auf männer oder weiber stehn dürfen.

kein bi, homo, hetero
sondern nur noch entweder auf weiber/männer oder gleich beidem stehn....
da könnten sich schwule und heteroweiber mal darüber unterhalten was sie an männern toll finden und andersrum...

die anderen synonyme haben immer sonen vorurteil-touch
 
 
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fantamaus
Alt 11.02.2008, 20:49   #144
Standard

Zitat von Intransigenz
da könnten sich schwule und heteroweiber mal darüber unterhalten was sie an männern toll finden und andersrum...
ähm... mach ich mit meinen schwulen Freunden. Und ich glaube, dass dies bei allen Frauen, die mit Schwulen befreundet sind, so machen (wie dies bei Männern und Lesben ist, kann ich nicht beurteilen, ich weiss nur, dass ich mich ziemlich oft mit meiner einzigen lesbischen Freundin über Frauen unterhalte )

Egal wie man es bezeichnet, entweder ist die Barriere da oder nicht. Das kommt auf die Person an und wie sie damit umgeht, dass jemand anders gesinnt sein ist. Kommt in meinen Augen überhaupt nicht auf die Bezeichnung an, sondern auf die Toleranz.
Ich nehme Homo- udn Bisexuelle nicht auf eine andere Weise wahr als Heterosexuelle, für mich besteht da kein für mich relevanter Unterschied.
 
 
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Manni
Alt 12.02.2008, 08:30   #145
Standard

Zitat von Intransigenz
kein bi, homo, hetero

Die Leute sollen die Wörter bi(sexuell), homo(sexuell) und hetero(sexuell) nicht mehr benutzen, weil sie ja so von Vorurteilen behaftet sind? Das sind sie doch nur bei entsprechend intoleranten Leuten.

In meinen Augen hat keiner der Begriffe etwas negatives. Gibt also keinen Grund sie nicht weiter zu benutzen.
 
 
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Intransigenz
Alt 12.02.2008, 15:43   #146
Standard

ja bei uns hier im super toleranten pp nicht, aber die bezeichnungen sind weltweit verbreitet und da kommen schon mal vorurteile auf.

ich fände es nur einfacher wenn man nich sagen muß "ich bin ...." sondern ich steh auf ......., dann wäre man nich so mit dem wort beheftet. es wäre dann was ganz normales
 
 
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fantamaus
Alt 12.02.2008, 15:50   #147
Standard

Zitat von Intransigenz
ja bei uns hier im super toleranten pp nicht, aber die bezeichnungen sind weltweit verbreitet und da kommen schon mal vorurteile auf.

ich fände es nur einfacher wenn man nich sagen muß "ich bin ...." sondern ich steh auf ......., dann wäre man nich so mit dem wort beheftet. es wäre dann was ganz normales
falls es dir nicht bewusst ist: Homo, Hetero und Bi sind nichts anderes als die korrekten lateinischen Bezeichnungen für "Gleich", "Verschieden" und "zwei/doppelt".
Das Poblem mit der Bezeichnung liegt nicht in der Bezeichnung selbst, sondern in der Bedeutung, die manche Menschen nicht akzeptieren können. Da würden nach wie vor manche Menschen ein problem damit haben, wenn ein Mann sagt "ich stehe auf Männer", anstelle von "ich bin Homosexuell". Glaub mir, es würde sich überhaupt nichts ändern. Absolut überhaupt nichts.
 
 
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Intransigenz
Alt 12.02.2008, 16:21   #148
Standard

ich finde man könnte sich halt besser zusammenfinden zum such und find, obwohl man mit sonem thema schlecht partys organisiern könnte.

ich sag ja nich dass es was an den meinungen der leute ändern würde, nur dass man eben nich mehr auf alle schwulen ect. schimpfen könnte....

und danke nochmal für die korr, für die korrrereeee??? korrekten laaa..laaa????ach, lateinischen bezeichnungen.... danke :-)
 
 
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Felicitas
Alt 13.02.2008, 13:05   #149
Standard

du hast eine komische art zu denken *g*

aber um das ganze vllt doch mal von ner anderen seite aufzurollen

"afroamerikaner" (auch wenn in deutschland lebend) klingt ja auch besser als "schwarzer" oder gar "neger". so die weitläufige meinung, interessant an der stelle, dass die meisten menschen "afroamerikanischer" herkunft die ich kenne, absolut kein problem haben wenn man sie "schwarz" nennt und in der ein oder anderen situation, die eher befreiend lustig ist, ausgelassen sozusagen, nennen sie sich selber nigger und die türken betiteln sich selbst mit begriffen die ein deutscher nicht mal in den mund nehmen könnte ohne einen beschämten roten kopf zu bekommen weil die gesellschaft sich der vergangenheit verpflichtet fühlt und sagt "das ist böse", oder "du bist böse".

von daher kann man akzeptieren, dass die unnachgiebige, die verwendung des wortes "schwul" eben als negativ belastender emfpindet als die verwendung von "ich stehe auf". interessant an dieser stelle ist aber auch wieder, dass diejenige, die sich vermutlich zu dem anderen geschlecht hingezogen fühlt, sich anmaßt darüber zu urteilen wie das menschen sehen, die eben auf das gleiche geschlecht oder beide geschlechter stehen. für die ist die verwendung von schwul, lesbe, homo, und bi nämlich so normal wie das amen in der kirche. wozu ihnen also unterstellen dass diese bezeichnungen sie irgendwie diffamieren?

ja eher kommt es mir etwas beschämt und kindlich vor diese worte nicht benutzen zu wollen unter dem deckmantel der gerechteren betitelung. hey, man sagt auch schwanz und fotze. kaum einer wird noch rot wenn man vom geschlechtsteil spricht. wozu auch?

wie auch immer, ich denke, dieser thread war nicht dazu gedacht über politisch korrekte oder auch nur moralisch korrekte betitelungen zu philosophieren, sondern lediglich dazu, bekannt zu geben wie man selbst sexuell orientiert ist.

von daher genug der abschweifungen
 
 
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Ferdi83
Alt 13.02.2008, 21:55   #150
Standard

Obwohl mein letzter Beitrag aus mir unerfindlichen Gründen gelöscht wurde und dieser nur korrigierende Wirkung haben sollte, bestehe ich nochmals darauf: "Homo-", "Bi-" und "Hetero-" sind GRIECHISCHE Vorsilben;-)
 
 
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