du hast eine komische art zu denken *g*
aber um das ganze vllt doch mal von ner anderen seite aufzurollen
"afroamerikaner" (auch wenn in deutschland lebend) klingt ja auch besser als "schwarzer" oder gar "neger". so die weitläufige meinung, interessant an der stelle, dass die meisten menschen "afroamerikanischer" herkunft die ich kenne, absolut kein problem haben wenn man sie "schwarz" nennt und in der ein oder anderen situation, die eher befreiend lustig ist, ausgelassen sozusagen, nennen sie sich selber nigger und die türken betiteln sich selbst mit begriffen die ein deutscher nicht mal in den mund nehmen könnte ohne einen beschämten roten kopf zu bekommen weil die gesellschaft sich der vergangenheit verpflichtet fühlt und sagt "das ist böse", oder "du bist böse".
von daher kann man akzeptieren, dass die unnachgiebige, die verwendung des wortes "schwul" eben als negativ belastender emfpindet als die verwendung von "ich stehe auf". interessant an dieser stelle ist aber auch wieder, dass diejenige, die sich vermutlich zu dem anderen geschlecht hingezogen fühlt, sich anmaßt darüber zu urteilen wie das menschen sehen, die eben auf das gleiche geschlecht oder beide geschlechter stehen. für die ist die verwendung von schwul, lesbe, homo, und bi nämlich so normal wie das amen in der kirche. wozu ihnen also unterstellen dass diese bezeichnungen sie irgendwie diffamieren?
ja eher kommt es mir etwas beschämt und kindlich vor diese worte nicht benutzen zu wollen unter dem deckmantel der gerechteren betitelung. hey, man sagt auch schwanz und fotze. kaum einer wird noch rot wenn man vom geschlechtsteil spricht. wozu auch?
wie auch immer, ich denke, dieser thread war nicht dazu gedacht über politisch korrekte oder auch nur moralisch korrekte betitelungen zu philosophieren, sondern lediglich dazu, bekannt zu geben wie man selbst sexuell orientiert ist.
von daher genug der abschweifungen
