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Ist Heiraten noch in?

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Dreamrat
Alt 18.06.2008, 21:32   #1
Standard Ist Heiraten noch in?

Hey, na ja ich fragte mich gerade, ob es heutzutage noch in ist zu heiraten oder ob viele Paare lieber so zusammen leben wollen. Mich würde interessieren wie ihr dazu steht? Heiraten oder nicht?

Dazu ein kleiner Beitrag, wo sich Männer vorher gut durchlesen sollten, bevor der Heiratstermin festgelegt wird.


Hallo Mann


Ein Mann zahlt 2,- für einen Artikel, den er braucht. Eine Frau zahlt 1,- für 2 Artikel die sie nicht braucht.

Eine Frau sorgt sich um die Zukunft, bis sie einen Ehemann findet. Ein Mann macht sich nie Sorgen um die Zukunft, bis er eine Ehefrau findet.

Ein erfolgreicher Mann ist ein Mann, der mehr Geld verdient, als die Frau ausgeben kann. Eine erfolgreiche Frau ist eine, die einen guten Mann findet.

Um mit einen Mann glücklich zu werden, muss man ihn gut verstehen und ihn ein bisschen lieben. Um mit einer Frau glücklich zu werden, muss man sie sehr lieben, darf gar nicht erst versuchen sie zu verstehen.

Verheiratete Männer leben länger als unverheiratete, aber sie sind eher bereit zu sterben.

Jeder verheiratete Mann sollte seine Fehler vergessen - es brauchen sich ja nicht zwei zu merken!

Männer wachen genauso gutaussehend auf, wie sie zu Bett gegangen sind. Frauen dagegen scheinen sich über Nacht irgendwie zu verändern....

Frau heiratet Mann in der Erwartung, dass er sich ändert, aber er ändert sich nicht. Mann heiratet Frau in der Erwartung, dass sie sich nicht ändert - aber sie tut es.

Eine Frau hat immer das letzte Wort bei einem Streit. Alles was der Mann danach noch sagen könnte, ist der Beginn eines neuen Streit.
Quelle: Cartoons, Fotos, Lustige Ketten-E-Mails, Witze, Warmduschersynonyme genetztes/ mannundfrau.htlml
Humor: Witz


Na was meint ihr?


Geändert von Dreamrat (18.06.2008 um 23:47 Uhr).
 
 
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Alt 18.06.2008, 21:41   #2
Standard

Na was meint ihr?
das Meiste ist Klischee. Ich finde solche Aussagen einfach nur albern, es zeugt eigentlich nur von Engstirnigkeit und Vorurteilen. Ich kenne beide Lebensarten bestens und nichts von dem da oben trifft wirklich zu

Ein Mann zahlt 2,- für einen Artikel, den er braucht. Eine Frau zahlt 1,- für 2 Artikel die sie nicht braucht.
so eine Frau kenne ich nicht, die ich kennen lernen durfte waren genau andersrum.
Eine Frau sorgt sich um die Zukunft, bis sie einen Ehemann findet. Ein Mann macht sich nie Sorgen um die Zukunft, bis er eine Ehefrau findet.
so ein Quatsch, ich gestalte kontinuierlich meine Zukunft, mit und ohne Frau.
Ein erfolgreicher Mann ist ein Mann, der mehr Geld verdient, als die Frau ausgeben kann. Eine erfolgreiche Frau ist eine, die einen guten Mann findet.
so einen Mann gibt es nicht, wenn man von Können redet.
Um mit einen Mann glücklich zu werden, muss man ihn gut verstehen und ihn ein bisschen lieben. Um mit einer Frau glücklich zu werden, muss man sie sehr lieben, darf gar nicht erst versuchen sie zu verstehen.
ich denke meine liebt mich mehr als ein bisschen und verstehen tu ich sie sogar
Verheiratete Männer leben länger als unverheiratete, aber sie sind eher bereit zu sterben.
Nein
Jeder verheiratete Mann sollte seine Fehler vergessen - es brauchen sich ja nicht zwei zu merken!
blöd
Männer wachen genauso gutaussehend auf, wie sie zu Bett gegangen sind. Frauen dagegen scheinen sich über Nacht irgendwie zu verändern....
schick dir mal ein Bild von mir morgens, da weisste das es unsinn ist
Frau heiratet Mann in der Erwartung, dass er sich ändert, aber er ändert sich nicht. Mann heiratet Frau in der Erwartung, dass sie sich nicht ändert - aber sie tut es.
bisschen Wahrheit ist dran
Eine Frau hat immer das letzte Wort bei einem Streit. Alles was der Mann danach noch sagen könnte, ist der Beginn eines neuen Streit
Nein, das hab ich
 
 
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Tox!cfox
Alt 18.06.2008, 21:46   #3
Standard

Ich meine dazu, dass ich mich als Mann bezüglich deines Textes diskriminiert fühle.

Zu deiner eigentlichen Frage (womit der Text imho nichts zu schaffen hat) kann ich folgendes sagen: Ich kann nicht beurteilen, ob Heiraten noch "in" ist. Sowas sollte auch keine Modeerscheinung sein. Und wenn doch, werde ich an so einem Hype in keinster Weise teilnehmen.
Für mich selbst (nicht was die Gesellschaft für "in" hält) ist die Ehe immer noch Ziel einer zukünftigen Partnerschaft. Wenn ich im Berufsleben stehe, vielleicht Kinder möchte, dann wird auch irgendwann die Zeit fürs Heiraten kommen. Ob das jetzt "in" ist oder nicht...
 
 
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IsoO
Alt 18.06.2008, 21:49   #4
Standard

Ich muss mich Jumpy anschließen. Die Sätze könnten einer Witze-Seite entsprungen sein.

Meine vorläufige Ansicht ist jedenfalls, dass ich nicht vorhabe, zu heiraten. Aber man weiß nie, was im Leben passieren kann, wodurch man seine Meinung noch gehörig ändern kann.
 
 
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Alt 18.06.2008, 21:58   #5
Standard

Naja, diese merkwürdigen Sprüche da werd ich mal nicht weiter kommentieren...

Zum Thema allgemein: Klar hat das Heiraten mit der Zeit nen Statuswandel erlebt. Heute ists halt nicht mehr so, dass Ehe quasi die Legitimation des Zusammenseins ist. Niemand wird mehr schräg angeguckt, wenn er über Jahre mit seinem Partner zusammen ist und von Heirat trotzdem keine Rede ist.

Ich glaube, dass viele junge Menschen insofern von Ehe abgeschreckt sind, als dass dieser Begriff einfach durchaus mit vielen negativen Attributen belegt ist. Bei Ehe denken viele an klassische Rollenverteilung, nach spätestens zwei Jahren kein Sex mehr oder nur noch sehr wenig und solche Sachen. Sicher Vorurteile, aber zumindest mir gehts so, dass ich von Kindes an vermittelt bekommen hab, dass es ab der Hochzeit bergab geht.

Mittlerweile kann ich mich von diesen Bildern immer mehr distanzieren und weiß, dass es immer darauf ankommt, was man daraus macht. Am Zusammensein an sich ändert sich doch durch nen Trauschein nichts, da wird nichts besser oder schlechter als vorher. Trotzdem oder gerade deshalb ist Heiraten was, was man machen kann, was sich aber nicht zwangsweise nach einer gewissen Zeit des Zusammenseins ergibt. Wenn man einfach irgendwann gemeinsam darauf kommt, dass man das gerne möchte und sich auch überlegt hat, welche Bedeutung man so ner Sache beimisst, ist das doch ok.
 
 
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distressed
Alt 18.06.2008, 22:13   #6
Standard

Da war mal ein Artikel im Spiegel *erinner*

Jedenfalls habe ich das auch bemerkt, dass in der Generation unserer Eltern die Ehe sehr oft wieder geschieden wurde, ich würde sogar sagen, dass es die scheidungsreichste Generation ist
Ich schätze aber mal, dass unsere Generation weniger Scheidungen hervorbringen wird - zum einen weil weniger Ehen geschlossen werden, zum anderen, weil die geschlossenen Ehen dann mit viel Überlegung getan werden.

Alles Vermutungen.

Ich persönlich werde auch heiraten, wenn ich den Mann fürs Leben finde. Aber da hat man ja auch noch Zeit
Ich gehe auch sehr gerne auf Hochzeiten... das ist immer toll (jaja die 2 wo ich war)
-> man sieht, es wird weniger geheiratet.

Meine Meinung: Wenn Heirat, dann richtig Heirat. Nur eine kleine Heirat vor dem Standesamt ist ja langweilig. Ich will nicht auf dem Papier die Braut sein, sondern in den Köpfen meiner Freunde und Verwandten. Wenn ich heirate, dann wirds schön und groß und alle haben Spaß
 
 
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Alt 18.06.2008, 22:30   #7
Standard

was heißt denn bitte schon "in" sein beim heiraten...?
ma sieht ja dass in letzten jahren weniger geheiratet wird, liegt aber vielleicht auch daran, dass in den medien ja auch immer steht wie viele sich doch scheiden lasse, dass dann vielleicht auch viele paare darauf verzichten...
ich selbst hab noch keinen plan ob ich irgendwann ma heiraten will.... kommt halt drauf an was für ein mann noch kommt
freundin von mir hat letztes jahr geheiratet, da war sie auch erst 19 und er 20... sie sind seit 5 jahren zusammen und haben dann gesagt "wir wollen eh irgendwann heiraten, also egal ob jetzt oder nochmal 5 jahre warten"
ne andere freundin is auch davon überzeugt, dass sie ihren jetzigen freund heiratet...
es wird halt denk ich mal nur mehr drüber nachgedacht "ob es sich lohnt" zu heiraten...
schließlich ist es ja heute nicht mehr so, dass man schräg angeschaut wird, wenn ma zusammen lebt oder evtl sogar kinder hat und keinen trauschein hat....
aber falls ich ma heiraten sollte, dann mit allem drum und dran,... allerdings dann doch ohne so typische klischees, wie den standart hochzeitsmarsch oä... ich will dann doch wieder was ausgefallenes ^^
 
 
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Dreamrat
Alt 18.06.2008, 22:47   #8
Standard

Zitat von Tox!cfox Beitrag anzeigen
Ich meine dazu, dass ich mich als Mann bezüglich deines Textes diskriminiert fühle.
Dieser Text stammt nicht von mir, habe ich zufällig gestern im Krankenhaus, gelesen, dachte mir eigentlich, was ihr von solchen Aussagen oder Sprüchen wie auch immer haltet. Jumpy hat das gut erklärt. Ich wollte damit bestimmt keinen Mann diskriminieren, da es nicht von mir ist und ich dies auch nicht glaube, eben nur ironisch gemeint ist , dieser Text.
 
 
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Alt 18.06.2008, 22:51   #9
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das erste was ich denke ist: bitte eine quellenangabe für das großzügige zitat nachreichen bzw. hinzueditieren.

zum heiraten: kann, muss aber nicht.
 
 
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Alt 18.06.2008, 22:52   #10
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Zitat von distressed Beitrag anzeigen
Ich schätze aber mal, dass unsere Generation weniger Scheidungen hervorbringen wird - zum einen weil weniger Ehen geschlossen werden, zum anderen, weil die geschlossenen Ehen dann mit viel Überlegung getan werden.
Ich weiß nicht.
Hab erst heute früh in der Zeitung gelesen, dass in Österreich das Jahr 2007 ein erneutes Rekordhoch was Scheidungen angeht gebracht hat. Ich glaube auch, dass die Ehe sicher noch stärker in unserer Gesellschaft, der auch wir "Jungen" angehören, verankert ist als wir denken. Ich merk das auch in meinem Umfeld. Praktisch alle, die vorher meinten sie würden nie heiraten, haben geheiratet als der/die Richtige kam.
Allerdings hat sich das Verhältnis zu Scheidungen geändert. Heutzutage ist es in keinster Weise mehr verwerflich, geschieden zu sein, was vor garnicht allzu langer Zeit sehrwohl noch so war. Das ist ja auch der alleinige Grund für die immer weiter steigende Zahl der Scheidungen. Die Leute denken sich nichts mehr dabei, weils ja normal ist. Und das finde ich gut. Jeder soll sich entscheiden dürfen, ohne schief angeschaut zu werden.

Das alles veranlasst mich aber halt dazu, davon auszugehen, dass die Zahl der Scheidungen auch weiter steigen wird, bei vorerst (relativ) gleichbleibender Zahl von Eheschließungen.
Aber das sind auch alles nur Vermutungen.

@ Topic:
Ich glaube tatsächlich, dass der Stellenwert der Ehe verliert. Momentan sind die Auswirkungen noch eher geringfügig, aber in absehbarer Zeit wird sich das sicher ändern.
 
 
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Alt 18.06.2008, 22:58   #11
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was sind denn auswirkungen von weniger eheschließungen?
 
 
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Alt 18.06.2008, 23:03   #12
Standard

Lies richtig...

Ich meinte Auswirkungen, die aus einem geringeren Stellenwert der Ehe resultieren
 
 
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Alt 18.06.2008, 23:24   #13
Standard

ich seh da außer der logischen direkten schlussfolgerung "weniger scheidungen, wenns weniger ehen gibt" keinerlei "auswirkung" von zuwenig eheschließungen.

schadet es "der gesellschaft" wenn paare nicht mehr heiraten? schadet es dem eventuellen nachwuchs einer nicht ehelichen partnerschaft? verarmen scheidungsanwälte? ja was denn nun für auswirkungen?

in dem ton brauchst bei mir btw nicht kommen.
 
 
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Alt 18.06.2008, 23:58   #14
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Gut, wenn wir schon die Goldwaage benutzen...

Ich habe eben nicht von Auswirkungen von weniger Eheschließungen gesprochen, sondern von Auswirkungen eines geringeren Stellenwertes der Ehe. Weniger Ehen sind ein Resultat daraus, aber das ist sicher nicht die einzige Auswirkung.

Die Ehe ist eine Bindung, die eingegangen wird. Ich bin bei Leibe kein Extremist was Ehen betrifft, aber eine "verpflichtende" amtliche Bindung, wie es die Ehe (normalerweise) ist bzw. sein sollte, hat sehrwohl Einfluss auf die Gesellschaft. Seitensprünge werden mit Sicherheit schneller begangen, wenn die Bindung zwischen zwei Menschen nur so leger dahingesagt ist, wie sie es in normalen Beziehungen nunmal ist. Man setzt ja nichts auf Spiel...
Natürlich, wenn jemand jemanden wirklich liebt, dann geht man nicht zur Seite, auch wenn man nicht verheiratet ist, und wenn man wirklich zur Seite gehen will, dann tut man das auch, wenn man verheiratet ist. Aber bei normalen Menschen ist mit Bestehen einer Ehe sicherlich auch eine höhere Hemmschwelle vorhanden.

Aber wie ich ebenfalls schon vorher geschrieben habe, das sind alles Vermutungen Nur zu leugnen, dass die Ehe, eine Jahrtausende alte Institution, keine wirklichen Einwirkungen auf unsere Gesellschaft hat, das wäre hochgradig weltfremd

Und Ton benutz ich, welchen ich für angebracht halte, so wie alle andren in diesem Forum auch.
 
 
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Alt 19.06.2008, 00:56   #15
Standard

Der Text ist dämlich.

Abgesehen davon stand für mich eigentlich schon immer fest, dass ich nicht heiraten möchte. Ich sehe ganz einfach den Sinn darin nicht. Abgesehen von steuerlichen Vorteilen mag es zwar in netter Liebesbeweise sein, aber ich glaube den kann man sich in einer Beziehung auch anders erbringen. Es hat sicherlich einen Reiz, den Partner seinen Mann nennen zu können, aber um jemanden zu lieben brauche ich keine Zeremonie und ich muss auch nicht auf dem Papier mit dieser Person verbunden sein. Ich möchte nicht ausschließen, dass ich irgendwann einmal heirate - ich kann es mir sogar irgendwie vorstellen, aus einer Laune heraus, aber nicht aus Überzeugung.

Denn ich möchte niemandem vor Gott ein Versprechen geben von dem ich nicht weiß ob ich es halten kann und ich will auch genausowenig, dass mein Partner mir ein solches Versprechen gibt.
 
 
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baedr
Alt 19.06.2008, 02:05   #16
Standard

schadet es "der gesellschaft" wenn paare nicht mehr heiraten? schadet es dem eventuellen nachwuchs einer nicht ehelichen partnerschaft?
Ehrlich gesagt glaube ich, dass es schon etwas verändert, und ich persönlich würde diese Veränderung negativ bewerten.

Die Ehe ist immer noch so eine Art besondere Verbindung, welche die Menschen eingehen. Nicht nur untereinander, sondern auch von außen betrachtet. Eine verheiratete Person anzugraben erfordert schon die Überwindung größerer Hemmschwellen, als irgendjemanden, der nur einen Freund/Freundin hat. Man fühlt sich seinem Partner auch mehr verpflichtet. Es ist eine besondere Verbindung auch in der Gesellschaft, welche diese nicht nur toleriert, sondern immer auch unterstützt. Bei Einladungen z.B. ist der Ehepartner oft mit eingeladen, bei Briefen wird er erwähnt/mit angeschrieben. Es sind tausende von kleinen Details, welche Ehepaare verbinden, weil das Konstrukt der Ehe so einen absoluten Bestandteil im Aufbau der Gesellschaft darstellt. Würde die Ehe wegfallen, so wären Nachfahren einfach nur "gezeugt von A und B", und alle würden sich als individuum durch die welt vögeln. Das ist vielleicht modern, aber irgendwie halte ich doch manchmal ganz gerne an den Traditionen fest.

Ich denke auch, dass sich die Paare bei weniger eheschließungen auch häufiger trennen, und dass das schädlich für das Kind ist, müssen wir ja nicht diskutieren.
 
 
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Aurora
Alt 19.06.2008, 11:15   #17
Standard

Zitat von Tox!cfox Beitrag anzeigen
[...]Ich kann nicht beurteilen, ob Heiraten noch "in" ist. Sowas sollte auch keine Modeerscheinung sein. Und wenn doch, werde ich an so einem Hype in keinster Weise teilnehmen.
Genauso ist es.

Mir ist es relativ egal ob sich andere zu einer Ehe entschliessen oder scheiden lassen. ICH muss mir sicher sein ob ich heiraten will. Und da wir uns sehr sicher sind, werden mein Freund und ich auch heiraten, wir sind ja auch schon verlobt.
 
 
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mizue
Alt 19.06.2008, 12:26   #18
Standard

ob das ganze "in" oder "out" ist finde ich eigentlich auch ziemlich unwichtig... "in" ist das ganze vielleicht bei abgefuckten popstars oder so, die sich dann ein paar monate nach eheschließung wieder scheiden lassen... (genauso, wie es bei denen "in" zu sein scheint, kinder zu kriegen oder zu adoptieren - wobei ich das jetzt auch nicht wirklich beurteilen kann, aber es scheint halt so. das wird wohl auch nicht zuletzt an den klatschmedien liegen, die das ganze dann meist so darstellen.)

aber mir wurscht... ich möchte heiraten.

die sprüche im anfangspost finde ich allerdings nicht besonders lustig. würde das ehe bedeuten, dann hätt ich ned sonderlich viel lust drauf zu heiraten. verarschen kann man sich ja auch ohne trauschein.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 20.06.2008, 01:17   #19
Standard

Nein, für mich ist Heiraten nichts. Und vielleicht kann man doch von in und out sprechen. Ich dachte gehört zu haben, daß es heute mehr Lebensgemeinschaften als Ehen gibt. Das hieße also, Heiraten ist nicht mehr so in. Das heißt aber nicht, daß man sich nach der Mode richten muß! (Das machen eh nur Trottel, auch in allen anderen In/Out-Bereichen.)

Ich sehe Heirat im Moment nur als ängstliches Klammern, als Versicherung zusammenzubleiben. Nachdem mir einmal vorgeworfen wurde, daß ich nicht heiraten will, um mir eine Hintertür offen zu halten, hat sich diese Vermutung nur verstärkt. Schon die Bezeichnung Hintertür, ließ mich einen kalten Windhauch fühlen. Ich denke, Heirat ist ein Binden-Wollen, eine Fessel, ein Knast. Keine Heirat ist eine helle luftige Veranda. Liebe hält sich nicht in Gefangenschaft. Man läßt sich gehen, denn man hat sich ja sicher. Ohne Heirat strengt man sich mehr an: Jeder könnte gehen, wann immer er möchte, bleibt aber freiwillig und gerne. Man kämpft jeden Tag neu um den Partner. (Naja, so in etwa )
 
 
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Alt 20.06.2008, 08:04   #20
Standard

Ich kann deine Einwände echt gut nachvollziehen. Aber ich glaube, es kommt doch immer sehr darauf an, was man sich da selbst für ein Bild erschafft. Auf meiner Lebenszielliste (naja, wenn es so eine geben würde) steht jedenfalls nicht Heiraten drauf. Ich würd nie sagen, dass das was ist, was ich unbedingt haben müsste. Aber auf der anderen Seite seh ich auch nicht ein, irgendwas für mein Leben auszuschließen.

Ich denke was du beschreibst, ist ein durchaus weit verbreitetes Phänomen. Ehe verbinden viele mit Sicherheit und wenn man äußert, dafür aber nicht bereit zu sein, steht man als der Böse da, der sich nicht binden will. Dabei ist das ja Schwachsinn, die Beziehung an sich zeigt doch schon sehr deutlich, dass man bereit ist, sich zu binden. Mit solchen Gedanken im Hinterkopf ist die Sache vermutlich wirklich früher oder später zum Scheitern verurteilt. Aber so läufts ja halt auch nicht immer. Ich kann mir schon vorstellen, dass es für zwei Menschen, die sich lieben, was sehr einzigartiges sein kann, diesen Schritt zu gehen. Gründe kann man sich da viele vorstellen, sei es nun tatsächlich der Aspekt Sicherheit (kann ja auch was positives sein) oder auch einfach der Wunsch, so ganz offiziell zu zeigen, dass man zusammengehört oder was weiß ich.

Was ich nur schwer nachvollziehen kann, sind so Leute, die mehr oder weniger auf der Suche sind, nach jemandem, der "geeignet" ist zum Heiraten und Familien gründen. Ich mein, ist ja verständlich, dass man sowas dann bei der Partnerwahl berücksichtigt. Allein schon, weil ähnliche oder gar gemeinsame Zukunftsvorstellungen ein nicht unwesentlicher Aspekt sind. Aber ich finds doch dann irgendwie toller, wenn sich aus dem Zusammensein einfach ergibt, dass man sich derartiges vorstellen kann, als wenn man da von vornerein so fies pragmatisch dran geht. Ich glaub, da kann dann auch ein echt unguter Druck in ner Beziehung entstehen.

Was ich ja auch ganz furchtbar finde, sind solche inszenierten Traumhochzeiten. Klar, jedem das seine. Aber ich finde, wenn schon Heiraten, dann irgendwie in nem bodenständigen Rahmen. Nicht, dass man aus dem Tag oder der Sache an sich nichts besonderes machen dürfte. Aber es sollte halt irgendwie doch zu der Beziehung, dem Partner und natürlich einem selbst passen.
 
 
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nephthys
Alt 21.06.2008, 01:44   #21
Standard

ein kurzer kommentar am rande: wenn ich jetzt schon sehe, dass zwei personen aus meinem jahrgang (abi 07) schon geheiratet haben... nunja. ich würde sagen: ja, es wird wieder ein "hype" bzw liegt bald im trend.. vllt gibts eine neue welle "romantik" oder so etwas.. wer weiss...

ich weiss nur, ich wäre nie so verrückt dass ich mit 20 jemanden heirate mit dem ich allerhöchstens ernsthaft 2-3 jahre zusammensein kann
 
 
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Alt 22.06.2008, 14:18   #22
Standard

du weißt vorher wie lange du mit jmd zusammen sein kannst/wirst?
 
 
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Raubtier
Alt 22.06.2008, 23:06   #23
Standard

Na ja, ich versteh nicht ganz? Man heiratet doch, wenn man sich eine Zukunkft mit ihm vorstellen kann. Wie lang sie geht, ist ja unvorhersehbar...
 
 
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MiKe
Alt 23.06.2008, 00:50   #24
Standard

Zitat von nephthys Beitrag anzeigen
ein kurzer kommentar am rande: wenn ich jetzt schon sehe, dass zwei personen aus meinem jahrgang (abi 07) schon geheiratet haben... nunja. ich würde sagen: ja, es wird wieder ein "hype" bzw liegt bald im trend.. vllt gibts eine neue welle "romantik" oder so etwas.. wer weiss...
Für die Statistik: in meiner Stufe (ebenfalls Abi 07) waren 3 Leute mit ihren Partnern (außerhalb der Klasse) verlobt, ein weiterer hat nach dem Abi geheiratet. Momentaner Stand: eine ist immer noch verlobt (lief so ab: Er fragt sie, sie lehnt ab. Er sagt "och komm, symbolisch...", sie: "ok"), die 2 andern Verlobten sind nun von ihren Partnern getrennt und der Verheiratete geschieden (mit 20 - herzlichen Glückwunsch!).
 
 
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Alt 23.06.2008, 11:00   #25
Standard

Wer in so einem jungen Alter heiratet, egal ob symbolisch oder "ernsthaft", hat sowieso nicht alle beisammen.
Nicht, dass ich es nicht schön finden würde. Nur die Wahrscheinlichkeit, dass so eine Ehe hält is eig. offensichtlicherweise mehr als gering. Wissen auch die meisten, aber ein paar Leute, die glauben sie würden dadurch ihren Status nach außen aufwerten gibts immer....
Man hat nach der Matura doch erst die Hälfte ausprobiert. Ich will damit nicht sagen, dass sich alles um Sex dreht in dem Alter, aber doch eher mehr als weniger. Und damit mein ich nicht nur den Akt als solchen, sondern alles was mit dem Thema Mann - Frau zu tun hat.
Mit 20 heiraten - pfff
 
 
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