Gut, wenn wir schon die Goldwaage benutzen...
Ich habe eben nicht von Auswirkungen von weniger Eheschließungen gesprochen, sondern von Auswirkungen eines geringeren Stellenwertes der Ehe. Weniger Ehen sind ein Resultat daraus, aber das ist sicher nicht die einzige Auswirkung.
Die Ehe ist eine Bindung, die eingegangen wird. Ich bin bei Leibe kein Extremist was Ehen betrifft, aber eine "verpflichtende" amtliche Bindung, wie es die Ehe (normalerweise) ist bzw. sein sollte, hat sehrwohl Einfluss auf die Gesellschaft. Seitensprünge werden mit Sicherheit schneller begangen, wenn die Bindung zwischen zwei Menschen nur so leger dahingesagt ist, wie sie es in normalen Beziehungen nunmal ist. Man setzt ja nichts auf Spiel...
Natürlich, wenn jemand jemanden wirklich liebt, dann geht man nicht zur Seite, auch wenn man nicht verheiratet ist, und wenn man wirklich zur Seite gehen will, dann tut man das auch, wenn man verheiratet ist. Aber bei normalen Menschen ist mit Bestehen einer Ehe sicherlich auch eine höhere Hemmschwelle vorhanden.
Aber wie ich ebenfalls schon vorher geschrieben habe, das sind alles Vermutungen

Nur zu leugnen, dass die Ehe, eine Jahrtausende alte Institution, keine wirklichen Einwirkungen auf unsere Gesellschaft hat, das wäre hochgradig weltfremd
Und Ton benutz ich, welchen ich für angebracht halte, so wie alle andren in diesem Forum auch.