Heute habe ich mit ihm darüber geredet, eigentlich aus einem Zufall heraus, weil ich meinte, Konfliktfähigkeit sei nicht gerade meine Stärke; um Streit zu vermeiden, schlucke ich meinen Ärger lieber herunter etc. Als er ein Beispiel von mir hören wollte, habe ich halt DAS Beispiel genannt. Da hat er erstmal realisiert,
wie sehr mich das belastet, ich hatte ihm Beispiele aus meinem ersten Beitrag genannt (mit dem Bus an der Bar vorbei und das kleine Kind in seinem Arm). Er ging so lieb auf mich ein und hatte rein gar nicht die von mir gefürchtete Trotzreaktion als Antwort. Als er anfangs meinte, er würde, gerade, weil es so harmlos ist, wieder mitgehen, wußte er ja noch nicht, wie traurig mich das gemacht hat. Natürlich versteht er meine Ansicht nicht, aber er akzeptiert sie und nimmt meine Gefühle ernst. Er meinte sogar, wir finden einen gemeinsamen Nenner

. Unser Plan sieht folgendermaßen aus: 1. ist kein konkreter J-Abschied geplant. 2. ist noch völlig offen, ob so eine Bar dann überhaupt in Betracht kommt. 3. Die Planung beeinflussen (als Trauzeuge kein Problem) 4. Falls doch um 3 Uhr ein solche Bar als letzte Station angesteuert wird, den Abend an diesem Punkt beenden, das hat auch ein guter Freund in Hamburg mal so gemacht und alle haben es akzeptiert oder nebenan einen trinken.
Alleine die Tatsache, daß er mir so sehr entgegenkommt, dafür könnte ich ihn knutschen

. Es verdeutlicht mir, wie sehr ihm an mir, an uns liegt. Ich könnte heulen, so froh und erleichtert bin ich. Habe ja gleich gewußt, so einen tollen Kerl finde ich nirgends mehr und so ein paar nackte Tusen (ok, die können ja nichts dafür, daß er hingegangen ist) haben mir solche Bauchschmerzen gemacht. Reden hilft
