gut, dann musst du versuchen, das ganze mal etwas "rationaler" zu betrachten. nicht unbedingt dann, wenn du wieder in so einer situation bist, sondern am besten, wenn du das problem zwischen freundschaft und beziehung zu waehlen gerade nicht hast.
sieh es mal so: dein eigentliches problem ist ja nicht, dass du immer was mit typen anfaengst, die du nicht kennst. dein problem ist, dass du mit typen, die du schon laenger kennst, nichts anfaengst. du hast angst, die freundschaft auf's spiel zu setzen.
wenn du das oefters hast, hast du dann nicht jetzt ne ganze menge "gute freunde"? muesste ja eigentlich so sein, schliesslich hast du die freundschaften nie auf's spiel gesetzt, in dem du ne beziehung gestartet hast.
ueberleg dir einfach, was dir wichtiger ist. der 12te gute freund oder mit dem einen, fuer den du mehr als nur freundschaftliche gefuehle hast, gluecklich zu werden.
die andere moeglichkeit an nen freundzu kommen, naemlich die, einen zu nehmen, den man erst seit kurzer zeit kennt, ist nichts als gluecksspiel.
der vergleich mit dem gluecksspiel ist sogar sehr treffend, wenn man sich das klar macht. je hoeher dein einsatz ist, desto mehr kannst du gewinnen. sprich, wenn du nicht erst mit ner freundschaft anfaengst sondern gleich mit der beziehung, kann daraus ne wundervolle liebe entstehen. oder eben nicht, und dann hast du mehr verloren als "nur" nen guten freund.
meiner meinung nach eins der risiken, die man im leben wohl eingehen muss. wer sagt denn, dass es beim naechsten mal wieder so endet?
