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Bisexualität unter Frauen und Angst

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Ferdi83
Alt 25.01.2007, 09:56   #1
Standard Bisexualität unter Frauen und Angst

Schönen guten morgen!

Seit kurzer Zeit beschäftigt mich folgendes sehr stark:

Ich habe Angst davor, verletzt zu werden, aber diese Angst teile ich sicherlich mit vielen.
Aber besonders groß ist auf emotionaler Ebene die Angst vor der Verletzung durch Frauen (ich bin ein heterosexuell veranlagter Mann).
Lange habe ich versucht, dies so gut wie möglich in mich hineinzuschweigen, aber ich meine, es hier hervorbringen zu können:

Am größten ist die Angst nicht vor einer "simplen" Enttäuschung, aber durch das Fremdgehen mit einem anderen Mann, welches für mich schon mit intimem Küssen passiert; am allerschlimmsten ist allerdings die Angst, dass sie dies mit einer Frau tut.

Nun werden sich einige Männer (ja, vor allem die) fragen, warum?

Mir ist es schlichtweg unbegreiflich, warum man(n) das so locker sieht.

Der Gedanke, dass beispielweise meine Freundin, welche ich eben auch sexuell als "Frau" begehre, "es" mit einer anderen Frau tut, und wenn sie meinetwegen auch "nur züngelt", ruft in mir einen tiefen Schrecken und ungeheueren Schmerz hervor, da ich mich nicht nur als Mensch, sondern auch als Mann "angegriffen", nicht mehr geliebt/gemocht/begehrt fühle. Auch in dem Zusammenhang: Was bin ich einer Frau noch wert ? - außer als Samenspender oder einfach die zeitweilige Lust auf einen "Typen".

Keineswegs "geilt" es mich auf. Abgesehen davon ist das Leben auch kein Pornofilm und ich zumindest halte es auch nicht für wünschenswert.

Wenn sie mir mit einem Mann fremdgeht, dann tut es wohl weh, aber mein Gott, dann mache ich eben Schluss. Jedoch ist es für mich tausend Mal schlimmer, wenn das mit einer Frau passiert, da der Gedanke einfach nur grausam ist.

Ich hatte immer die Vorstellung, dass "wir" Heterosexuelle die Mehrheit sind und zwar beiderlei Geschlechts (und jetzt bitte keinen Freud zitieren...). Wir wissen wohl, worum es geht. In dem Zusammenhang frage ich mich, ob wir Männer den Frauen genauso "exklusiv" sind, wie die Frauen uns. Alles andere wäre doch nur ein allgemeines eher einseitiges Begehren. Und wie fühlt sich ein Mensch, der weiß oder spürt, dass er vom anderen - wenn auch "nur" sexuell - weniger geliebt wird als umgekehrt?

Es gibt Statistiken noch und nöcher und natürlich gilt immer: Glaube keiner Statistik, die Du nicht gefälscht hast. Der Tenor ist jedoch, dass Bisexualität unter Frauen weiter verbreitet ist als unter Männern, was mir große Angst macht. Nebenbei: Es ist schwer einzuschätzen, wie viele Männer ihre wahre oder teilweise Neigung zum eigenen Geschlecht nicht zugeben wollen, wobei Frauen angeblich offener sind.

Ist jede "Hetero"-Frau gerne hin und wieder eine kleine Lesbe? Schläft sie mit mir, nur weil sie mir einen Gefallen aus "Liebe" tun will oder weil sie es manchmal wirklich "geil" findet, aber sich später wieder gerne an einer anderen Frau ergötzt ("beste Freundin" etc...). Wie weit kann ich einer Frau über den Weg trauen, die so etwas weit von sich weist und trotzdem zu einer anderen sagt: "Ich liebe Dich." und es ist nicht ihre Mutter oder Schwester...

Ich kann meine Abneigung demgegenüber vielschichtig begründen, aber das führt nicht weiter. Nur wie lebe ich mit dieser Angst? Ich will nichts mit einer Frau anfangen, bei welcher die "doppelte" Gefahr besteht, dass sie sich körperlich, und wenn auch nur durch intimen Kuss, einer anderen Person hingibt. Zu beobachten ist so etwas häufiger als bei Männern und es macht mir Angst, dass jede so sein könnte und den Mädels auf den Partybildern, die ich nicht mehr sehen kann und welche behaupten "hetero" zu sein, traue ich einfach nicht, denn nur "aus Spaß" so eine Grenze zu überschreiten, verstört mich. Alkohol ist übrigens auch keine "Entschuldigung".

Unter anderem ist dies das der Grund, dass ich auf Frauen, die mich interessieren könnten, nicht zugehe, da ich befürchte, sie könnten so sein. Ich bleibe also Single.

Es macht mich irgendwie fertig, wenn ich daran denke.

Kann jemand etwas dazu beitragen?
 
 
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Berz
Alt 25.01.2007, 14:51   #2
Standard

Wenn sie mir mit einem Mann fremdgeht, dann tut es wohl weh, aber mein Gott, dann mache ich eben Schluss. Jedoch ist es für mich tausend Mal schlimmer, wenn das mit einer Frau passiert, da der Gedanke einfach nur grausam ist.
Also ich würds mit nem Mann schlimmer finden aber im Prinzip ist das doch dasselbe, weil du dir halt wie letzte loser vorkommst.


Nun werden sich einige Männer (ja, vor allem die) fragen, warum?

Mir ist es schlichtweg unbegreiflich, warum man(n) das so locker sieht.
Sehen Männer das "so locker"? Du bist du n Bsp. dass siehs nich tun. Und ich würd mich da genauso kacke fühlen wie du.
 
 
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Alt 25.01.2007, 14:58   #3
Standard

ich würde sagen du pauschalisierst zu sehr. ich kenne viele frauen die einfach sagen "mit ner anderen frau? nie im leben" und ich kenne an der andern hand genausoviele frauen die damit schlichtweg garkein problem haben.

was du nicht überbewerten solltest sind die kleinen küsschen und all das verliebtgetue in frauenfreundschaften, das ist normal - hat aber mit bisexualität nichts zu tun. meistens würden diese frauen da selten was "richtiges" draus machen, schon garnicht ohne einwirkung von alkohol.

im endeffekt kann mans den frauen aber auch nicht verübeln, wer findet schon nen mann erotisch oder anziehend? die wenigen. solange dein mädchen aber in erster linie mit dir sexuell tätig wird, wird sie auch etwas daran finden (oder sich was davon erhoffen). vielleicht fühlst du ihr mal aufn zahn wie es zwischen euch diesbezüglich steht... und versuch vielleicht die eifersüchteleien auf freundinnen zu überwinden. meist ist da nix dahinter aber du provozierst dann streßsituationen und dann hast du dieses problem bald gänzlich nicht mehr.
 
 
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Alt 25.01.2007, 15:08   #4
Standard

Hm, lustigerweise hatte ich gestern abend mit nem Freund ein Gespräch über genau dieses Thema. Denn mir ist auch schon öfter aufgefallen, dass viele Frauen da recht locker drangehen, also, dass sie zB eine andere Frau küssen oder mehr, obwohl sie einen Partner haben. Oft sehen sie das nicht als fremdgehen an, war ja "nur ne Frau". Sprich: Viele Frauen haben genau den entgegengesetzten Gedanken zu deinem: Du empfindest Frauen als viel größere Konkurrenz als Männer, viele Frauen denken aber eben, dass sie mit einer anderen Frau nur mal experimentieren wollen und sehen da kaum Konkurrenzpotential. Im Gegenteil, vielen Männern gefällts ja auch durchaus, wenn ihre Freundin sich mal mit dem eigenen Geschlecht vergnügt.

Ich will hier jetzt nicht pauschalisieren, das sind mehr so Erfahrungswerte aus meinem Freundeskreis.

Aber im Endeffekt seh ich da nicht son großes Problem drin: Kommunikation kann da wie immer sehr gut weiterhelfen

Unter anderem ist dies das der Grund, dass ich auf Frauen, die mich interessieren könnten, nicht zugehe, da ich befürchte, sie könnten so sein. Ich bleibe also Single.
Ganz ehrlich, so wirst du nicht weiterkommen. Wenn deine Sorge in Bezug auf dieses Thema so weit geht, dass du dich deshalb einer Partnerschaft total versperrst, dann grenzt das in meinen Augen schon an Paranoia. Ich denke, da musst du echt n bissl an dir arbeiten, dass du was lockerer wirst, denn es bringt ja keinem was, wenn du schon von vorneherein so misstrauisch und ängstlich bist. Da steht vielleicht irgendwann das große Glück vor dir und du erkennst es nicht vor lauter Schiss in der Hose. Wär doch scheiße...
 
 
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Alt 25.01.2007, 15:29   #5
Standard

ach da liegt der hase im pfeffer, du hast das problem garnicht sondern spinnst dir ne gedankenblase zusammen die zu nem komplex werden könnte, weil du denkst in konkurrenz mit der gesamten frauenwelt zu stehen. das ist natürlich weitaus weniger sinnvoll. an deiner stelle würd ich erstmal versuchen meinen "platz" in der welt zu finden. du scheinst mir etwas verwirrt zu sein diesbezüglich, du hast keine basis von der du ausgehen kannst um dich selbst zu definieren und siehst die vielen beziehungen um dich rum, die alle nur konkurrenz für dich darstellen. da würd ich also erstmal an mir selbst arbeiten. erst wenn du genau weist wer du bist und was du willst, kannst du auch sicher genug auftreten um eine frau erfolgreich anzusprechen.

und um die frage nochmals zu beantworten: nein nicht alle frauen sind bi und nein du konkurrierst noch nichtmal mit der gesamten männerwelt, geschweige denn der frauenwelt. eigentlich gibts sowas wie konkurrenz beim kennenlernen garnicht, denn hier bist DU aktiv und nicht die frau, DU entscheidest also wen sie kennenlernt.
 
 
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*Sunshine*
Alt 25.01.2007, 15:57   #6
Standard

Ich weiß nicht,ob ich dich Recht verstanden hab !

Du würdest nicht wollen das deine Freundin dich Betrügt mit einer "Frau"..
Ja dann redet doch miteinander, Kumminikation ist da warscheinlich die Beste lösung.

Dann sage es sprich es dann halt an das du es für genauso schlimm Empfindest als würde man dich mit einen Mann Betrügen!
Ich denke dann würd sie das auch akzeptieren.

@Ferdi83

Es macht mich irgendwie fertig, wenn ich daran denke.
Ja aber das macht wohl jeden Vertig egal welchem Geschlecht Betrogen zu werden und da gibt es keinen Großartigen Unterschied ob Frau und Frau-
oder aber mann und Frau....

Also wenn ich in einer Beziehung bin, dann mach ich mir erstmal keine gedanken mit was er mich Betrügen könnte, sonder es stellt sich doch die Frage ob er es Überhaupt tut.

Und wenn ich mir diese Frage stelle Misstraue ich, und es muss einen Grund geben warum ich Misstraue.

Das stellt viele Fragen in den Raum, nicht jeder Mensch ist gleich.

Und wenn du danach gehst dürftest du nie eine Beziehung haben weil vorkommen kann sowas immer.Und nichts ausser das Single Leben kann dich davor Bewahren!

Und

@ Ferdi83

Der Gedanke, dass beispielweise meine Freundin, welche ich eben auch sexuell als "Frau" begehre, "es" mit einer anderen Frau tut, und wenn sie meinetwegen auch "nur züngelt", ruft in mir einen tiefen Schrecken und ungeheueren Schmerz hervor, da ich mich nicht nur als Mensch, sondern auch als Mann "angegriffen", nicht mehr geliebt/gemocht/begehrt fühle. Auch in dem Zusammenhang: Was bin ich einer Frau noch wert ? - außer als Samenspender oder einfach die zeitweilige Lust auf einen "Typen".
Da muss man sich als Mann nicht Angegriffen Fühlen, weil für A: Braucht man für eine "Samenspende" als Frau keinen festen Partner-also könnte man sich es als Frau Sparen eine Beziehung mit einen Mann haben zu "müssen" und könnte nur mit einer Frau.
Und nur um ab und zu was "Hartes" zu spühren brauch man auch keine Festen Partner.
Es gibt genug shops-und genug männer die da net nein sagen

Wenn ich Persönlich einen Partner habe, und mit einer Frau gern etwas hätte würde dies nicht sein weil ich den mann nicht Atraktiv finde.
Sondern eher der erfahrung wegen.

Und wenn mir dann mein Partner sagt er fände das nicht toll, ja wenn ich ihn Liebe lasse ich es.
Wenn ich ihn nicht "so" sehr Liebe trenne ich mich um meine Erfahrungen zu Sammeln.

Aber das kann man auch nur zu gute heißen als Mann, so weiß der Mann wie die Frau zu ihn steht.
 
 
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short_cut_baby
Alt 25.01.2007, 18:21   #7
Standard

Wenn sie mir mit einem Mann fremdgeht, dann tut es wohl weh, aber mein Gott, dann mache ich eben Schluss. Jedoch ist es für mich tausend Mal schlimmer, wenn das mit einer Frau passiert, da der Gedanke einfach nur grausam ist.
Kann ich nachvollziehen, freai nach dem Motto:"Ich bin als Man nicht dazu fähig ihr zu geben was sie braucht, deswegen wendet sie sich nichtmal an einen andren mann sondern an eine FRAU!" Kanns verstehen.

Würde mein Freund mit nem Kerl züngeln, hätt ich kein prob mit.
 
 
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Alt 25.01.2007, 18:52   #8
Standard

Ich glaube hier gehts im Endeffekt grad weniger darum, wie schlimm (oder eben nicht schlimm, je nachdem) das ist, wenn sowas passiert, als vielmehr darum, dass der Threadstarter sich mit seiner Einstellung ziemlich viel verbaut.

Denn bla bla, natürlich kann (und sollte) man jetzt darüber streiten, wie schlimm oder unschlimm das ist bliblablubb. Aber wenn ich den Post von Ferdi lese, dann gibt mir das echt übel zu denken, dass er sich aus Angst vor dieser Sache so vor Beziehungen/Nähe und was weiß ich verschließt. Es ist die eine Sache, sich Gedanken über sowas zu machen, aber es ist eine ganz andere, sich deshalb von Frauen fernzuhalten. Für mich - und bitte berichtigt mich, wenn ich da jetzt vielleicht nen Schritt zu weit gehe - klingt diese Sache wie ein Stück von einem großen Gefüge aus Ängsten, Ausreden und Voreingenommenheit.

Mit Eingehen einer Beziehung ist immer ein Risiko verbunden. Du wirst niemals jemanden mit nem "Garantieschein" treffen (und wenn dir jemand einen solchen ausstellen will, darfst du ihn, bzw. in deinem Fall sie, wahlweise "Heuchlerin" oder "Naivchen" schimpfen). Vielleicht wäre es ein Anhaltspunkt, dass du versuchst, ein gesundes Bewusstsein für deine eigene Verletzlichkeit zu entwickeln und mit dieser umzugehen. Und in einer Beziehung bist du ja nicht der einzige, der verletzlich ist, sondern dein Partner ist dies gleichermaßen. Ich glaube, wenn man sich das klarmacht, hat man schon viel gewonnen, denn das ist doch durchaus irgendwie ein Anhaltspunkt, eine Art Basis, auf der man aufbauen kann.
 
 
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Ferdi83
Alt 25.01.2007, 19:38   #9
Standard

@nonsurvivor/sunshine:

Zunächst mal vielen Dank, dass Du Dich durchaus mit einer gewissen Tiefgründigkeit damit auseinandersetzt. Auch ist dies für mich alleine dadurch interessant, weil Du eine Frau bist, gleich wie Du persönlich empfindest, dazu stehst oder handeln würdest.
Du hast auch einige wichtige Punkte genannt wie zum Beispiel, dass viele Männer es "geil" finden, wenn sich ihre Freundin mit einer Frau vergnügt. Ich kann sie einfach nicht verstehen, aber in letzter Konsequenz ist das deren Sache. Ich bin einfach nur schreicklich verunsichert, weil ich so etwas am liebsten nicht erleben will. Ich will schlichtweg und ergreifend nicht, dass meine Freundin nach so etwas Lust verspürt. Dann wird sie es wohl auch nicht machen. Aber mir ist doch nicht geholfen, wenn sie es nur mir zuliebe unterlässt. Letztlich will ich eine Frau, die klare Position bezieht, weiß was sie will und eben auch, was sie nicht will.
Experimente, Abenteuer etc. pp - bitte! Aber einfach nicht mit mir. Ich will keine Frau, die Lust auf Dinge hat, die mich verletzen, auch, ohne es "böse" zu meinen, denn letztlich ist ja jedes Bedürfnis nicht einer riesengroßen durchdachten Komplexität verbunden, sondern einfach "Trieb".

Jedem das Seine, Experimentierfreudigkeit hin oder her, Erfahrungen sammeln, was auch immer. Ich will es keinem verbieten, aber dieser Gedanke lässt mich Ekel und Abscheu empfinden und ich bin weiß Gott nicht prüde!

Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass mir gewisse Erfahrungen einen besonderen "Kick" geben könnte, meinetwegen mit irgendwelchen Drogen oder sogar Perversitäten. Aber ich würde niemals auf die Idee kommen, egal in welchem Zustand, es wirklich zu tun und gewiss nicht nur wegen einer Strafbarkeit beispielweise. Ich denke auch nicht daran, dass ich damit einem anderen Menschen weh tun würde. Schlichtweg und ergreifend will ich es einfach nicht, kann es nicht mit mir vereinbaren und möglicherweise könnte ich mich damit selbst verletzen. Am besten lebe ich einfach ohne die Auslebung dieser Fantasien, weil ich für mich einfach der Überzeugung bin: So fühle ich mich am wohlsten.

Im Übrigen bin ich sehr gerührt, dass sich so viele so mühevoll einbringen, da ich mich kaum traute und kaum traue, mit dieser Angst - wenn auch an eine "anonyme" - Öffentlichkeit zu treten. Danke Euch!

Auf weitere Beiträge, falls sie kommen, bin ich echt gespannt.
 
 
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Alt 25.01.2007, 20:11   #10
Standard

Zitat von Ferdi83
Ich bin einfach nur schreicklich verunsichert, weil ich so etwas am liebsten nicht erleben will. Ich will schlichtweg und ergreifend nicht, dass meine Freundin nach so etwas Lust verspürt. Dann wird sie es wohl auch nicht machen. Aber mir ist doch nicht geholfen, wenn sie es nur mir zuliebe unterlässt. Letztlich will ich eine Frau, die klare Position bezieht, weiß was sie will und eben auch, was sie nicht will.
Ja, ich kann die Forderungen/Erwartungen, die du hier an deine Partnerin formulierst durchaus gut nachvollziehen. Ich frage mich nur, wie du eine solche Frau kennenlernen willst, wenn du in jeder Frau, die sich für dich interessiert, zunächst mal eine potentielle Gefahr siehst (ich will damit nicht bezweifeln, dass sie eine ist^^ aber das sollte irgendwie nicht der erste Gedanke sein). Ich hab das Gefühl, du steckst irgendwie fest...
 
 
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*Sunshine*
Alt 25.01.2007, 20:28   #11
Standard

In einer gewissen sicht ist jede Angst Berechtigt,dennoch solltest du dich nicht Verschließen!

Treffe Frauen,Lerne sie kennen.
Und es heißt ja auch nicht wenn du eine Kennenlernst, das ihr auch gleich zusammen seid-nicht wahr!

Du kannst sie Treffen kennenlernen, wissen was ihre Vorlieben sind und welche nicht.
Und schon in der Kennenlern Phase, erfährst du ja viel über diesen Menschen Ferdi.

Es heißt nicht das alle lieb sind und deinen Vorstellungen entsprechen,aber es gibt auch welche die diese Erwartungen mit bringen!
Du musst nach deinen Gefühl gehen, darfst dich nicht zu sehr darauf versteifen das es so endet wie du es am Wenigsten möchtest.

Und es ist wohl nicht gerade die mehrzahl der Frauen die dich mit einer Frau Betrügen würden.

Manche männer wünschen sich solch eine Frau(und das sind meiner Erfahrung nach nicht gerade wenige)

Und du sollst sie grad bekomm !
Mach deine Erfahrung, lass es zu ein Paar vers. charakteren kennen zu lernen- Und deine Traumfrau läuft dir bestimmt über den weg

Ich habe nun noch nicht auf dein alter gesehen, aber ich bin mir sicher, viele tun dies aus liebe zu ihren Partner, und das ist das gleiche als wenn du sie bitten würdest "Hör auf zu Rauchen" ´das würde sie ja auch dir zu Liebe tun ! Also mach die Welt unsicher
 
 
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Ferdi83
Alt 25.01.2007, 20:51   #12
Standard

@sunshine:

Vielen Dank für Deinen Beitrag!

Nur leider verstehe ich den letzten Absatz nicht ganz. Könntest Du da ausführlicher werden?
 
 
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Alt 25.01.2007, 22:15   #13
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jetzt mal ganz langsam. du redest von perversitäten und davon, dass fantasieen nicht ausgelebt werden sollen. so langsam denke ich das problem liegt garnicht so sehr in anderen menschen, und auch nicht in deiner erwartungshaltung. so langsam glaube ich du hast selbst dinge aufm (seelischen) kerbholtz, mit denen du dich beschäftigen solltest bevor du los läufst und das auf andere menschen projezierst.

ganz allgemein gilt, dass so ziemlich alles was im beiderseiten einvernehmen und zum beiderseitigen vergnügen geschieht ganz und gar niemals pervers sein kann. wenn du also frauen siehst, die andere frauen küssen, dann ist das weder eine gefahr, noch ein experiment, noch pervers... im grunde hats dich nichtmal zu tangieren.
 
 
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*Sunshine*
Alt 26.01.2007, 08:49   #14
Standard

Ich habe nun noch nicht auf dein alter gesehen, aber ich bin mir sicher, viele tun dies aus liebe zu ihren Partner, und das ist das gleiche als wenn du sie bitten würdest "Hör auf zu Rauchen" ´das würde sie ja auch dir zu Liebe tun ! Also mach die Welt unsicher
Das obere? war zu dem Unteren Gemeint

Aber mir ist doch nicht geholfen, wenn sie es nur mir zuliebe unterlässt. Letztlich will ich eine Frau, die klare Position bezieht, weiß was sie will und eben auch, was sie nicht will.
So für Klarheit geschafft ?

Und klar, wir Menschen, tun sachen für die, die wir Lieben.
Man bittet doch auch um Traue zum Männlichen geschlecht.
Also warum solltest ein Mann nicht auch die Bitte stellen können" Sei mir genauso Treu gegebüber einer Frau"
 
 
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Alt 26.01.2007, 10:20   #15
Standard

Zitat von Ferdi83
Ist jede "Hetero"-Frau gerne hin und wieder eine kleine Lesbe? Schläft sie mit mir, nur weil sie mir einen Gefallen aus "Liebe" tun will oder weil sie es manchmal wirklich "geil" findet, aber sich später wieder gerne an einer anderen Frau ergötzt ("beste Freundin" etc...). Wie weit kann ich einer Frau über den Weg trauen, die so etwas weit von sich weist und trotzdem zu einer anderen sagt: "Ich liebe Dich." und es ist nicht ihre Mutter oder Schwester...

Ich kann meine Abneigung demgegenüber vielschichtig begründen, aber das führt nicht weiter. Nur wie lebe ich mit dieser Angst? Ich will nichts mit einer Frau anfangen, bei welcher die "doppelte" Gefahr besteht, dass sie sich körperlich, und wenn auch nur durch intimen Kuss, einer anderen Person hingibt. Zu beobachten ist so etwas häufiger als bei Männern und es macht mir Angst, dass jede so sein könnte und den Mädels auf den Partybildern, die ich nicht mehr sehen kann und welche behaupten "hetero" zu sein, traue ich einfach nicht, denn nur "aus Spaß" so eine Grenze zu überschreiten, verstört mich. Alkohol ist übrigens auch keine "Entschuldigung".

Unter anderem ist dies das der Grund, dass ich auf Frauen, die mich interessieren könnten, nicht zugehe, da ich befürchte, sie könnten so sein. Ich bleibe also Single.

Es macht mich irgendwie fertig, wenn ich daran denke.

Kann jemand etwas dazu beitragen?
Entschuldige das ich das mal so Grass loswerden muss, ich würde sagen, dass du eine völlig falsche Einstellung zu diesem Thema hast. Ich bin kein Psychologe, aber deine Toleranzgrenzen sind völlig daneben. Aus dem Thread kann ich auch nicht erkennen ob es sich bei dir um eine moralische Sache handelt, oder ob du wirklich so verklemmt bist und mit der Tatsache der anderen, dir unbekannten Art von sexueller Begegnung nicht umgehen kannst.
Ich würde mal einen Therapeuten aufsuchen. Sorry, nimmst mir ruhig übel. Bin halt so.
LG
Jumpy
 
 
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sc0rp
Alt 26.01.2007, 22:12   #16
Standard

Hallo,

ganz allgemein gilt, dass so ziemlich alles was im beiderseiten einvernehmen und zum beiderseitigen vergnügen geschieht ganz und gar niemals pervers sein kann. wenn du also frauen siehst, die andere frauen küssen, dann ist das weder eine gefahr, noch ein experiment, noch pervers... im grunde hats dich nichtmal zu tangieren.
Also wenn sich Japaner zur Luststeigerung in den Mund kacken find ich das sehr wohl pervers. Und da spielts für mich persoenlich keine Rolle mehr ob beide es gleichermaßen wollten. Allein durch diese Begruendung wuerde ich von der sozialen "Ich-akzeptiere-so-ziemlich-alles-fremde-weil-ich-aufgeschlossen-bin" Perspektive runterkommen. Aber das ist ja nicht Hauptthema hier.


Ahja...Ansonsten werfe ich mal das Wort Homophob in die Runde. Ich glaub ja der Bub ist bissel schwul. Ich hoffe ich trete dabei keinem auf den Schlips. Ist ja nix negatives hab ich gehoert.
 
 
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Alt 27.01.2007, 17:49   #17
Standard

scorp... für DICH mag etwas pervers sein, das hab ich auch nicht bezweifelt. für die personen, die es nicht so empfinden, ist es das aber nicht und solange sie niemand damit schaden gehts dich genausowenig was an. ausserdem werdne die meisten scat-streifen, meines wissens nach, einfach nur gut bezahlt damit sich die zielgruppe dran aufgeilen kann... das ist dann doch schon wieder eher pervers, aber leider halt business.

mit dieser ergänzung braucht jetzt auch keiner mitm hammer-argument "kinderficker" kommen. soviel dazu...

nochmals: wenn eine unbeteiligte person etwas pervers findet, ist das vielleicht ihr gutes recht auf eigene meinung, im grunde gehts aber diese person rein garnichts an... urteile sind da nicht zu fällen.
 
 
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Ferdi83
Alt 27.01.2007, 21:02   #18
Standard

@Jumpy:

Sorry, Dein Beitrag - nur daneben. Beispielweise spricht hier kein Mensch von Toleranz. An Deiner Stelle würde ich auch mal in Deinem Fremdwörterbuch nachschlagen und schauen, was dieser Begriff wirklich bedeutet (kleiner Tipp: es kommt vom lateinischen "tolerare");-)

@Scorp:

Okay, das finde ich recht putzig, was Du so erzählst und auch die Formulierung...
Wenn Freud und Co. Recht haben, was ich im Übrigen stark bezweifle, denn wenn ich über diese Theorien nachdenke, halte ich im Nachhinein Freud für einen völligen Spinner, dann ist es durchaus denkbar, dass ich auf Männer völlig abfahre, mich dieser behütenden Männlichkeit zugeneigt fühle und ich mich sehnlichst auf die sexuelle und selische Suche nach einem Mann begebe. Ja!

Entschuldigung, ich will nichts runterziehen und nicht ironisch sein, aber ich bin meiner Veranlagung (Hetero) schon sehr sicher.

@El Sparko:

Verzeih, wenn ich vielleicht falsch rübergekommen bin. Die Menschen sind so wie sie sind und ich tue ihnen und mir keinen Gefallen, wenn ich sie ändern möchte oder einfach verurteile, solange sie mir nichts tun. Natürlich geht es mich nichts an - Gott bewahre! Aber möchtest Du nicht verstehen, dass ich bei manchen Dingen einfach Schmerz empfinde? Muss ich mich dafür rechtfertigen? Ich habe gestern und heute während einer supermegageilen Party ein bisschen nachgedacht und zwar konstruktiv.

Ich denke mir von nun an letztlich "So what?" Wenn sie so ist (oder er oder wer auch immer), dann ist sie so. Ich kann machen, was ich will, es wird sich nicht ändern dadurch. Ich kann Schmerz und Trauer empfinden warum auch immer. Aber ich muss dem kein "Futter" geben. Ich meine allmählich zu beginnen, nonsurvivor zu verstehen. Warum müssen denn alle Menschen eines bestimmten Geschlechts in allen Punkten ihres Innenlebens gleich sein? Welch ein Quatsch! Wenn ich eine Frau sehe und mir sie gefällt und sie tut irgendetwas, was mich stört, verletzt, was auch immer - dann gehe ich ihr ganz einfach aus dem Weg, wenn ich meine, dass das richtig ist und fünf Meter weiter steht vielleicht eine, die mich vielmehr fasziniert und sie ist eben nicht so gestrickt in dem Punkt. So what?
 
 
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sc0rp
Alt 27.01.2007, 23:03   #19
Standard

Hallo,

Zitat von Ferdi83
@Scorp:
[...]
Wenn Freud und Co. Recht haben, was ich im Übrigen stark bezweifle, denn wenn ich über diese Theorien nachdenke, halte ich im Nachhinein Freud für einen völligen Spinner, dann ist es durchaus denkbar, dass ich auf Männer völlig abfahre, mich dieser behütenden Männlichkeit zugeneigt fühle und ich mich sehnlichst auf die sexuelle und selische Suche nach einem Mann begebe. Ja!
Du musst ja nen heftiges Problemchen mit Freud haben wenn du ihn schon hier hoechstpersoenlich in die Diskussion hineinziehst und anschließend noch eigenhändig runterbutterst und gebraucht wieder vergräbst. Nicht das es etwas zur Sache tun wuerde, aber ich verzichte in meinen Diskussionen weitgehenst gerne auf Gedankenblasen zu namentlich bekannten Persönlichkeiten wie etwa die Nonne von und zu Hildegard von Bingen. Wieso? Weil es keinen Mensch interessiert ob ich es gut finde das sie Barsche in den Weiher gesetzt hat oder nicht! Obwohl... nun koennte man da ja nun Angeln...so nen kapitaler Zweipfünder ist schon was nettes wenns zappelt und räkelt an der Rute....ehja!


Zitat von Ferdi83
Entschuldigung, ich will nichts runterziehen und nicht ironisch sein, aber ich bin meiner Veranlagung (Hetero) schon sehr sicher.
Mit verlaub, das sind alle Homophoben.


scorp... für DICH mag etwas pervers sein, das hab ich auch nicht bezweifelt. für die personen, die es nicht so empfinden, ist es das aber nicht und solange sie niemand damit schaden gehts dich genausowenig was an. ausserdem werdne die meisten scat-streifen, meines wissens nach, einfach nur gut bezahlt damit sich die zielgruppe dran aufgeilen kann... das ist dann doch schon wieder eher pervers, aber leider halt business.
Lese ich da heraus das es fuer dich etwa nicht pervers ist? Oder tolerierst du lediglich mit deiner Einstellung das andere Leute sich in den Mund kacken und damit noch Geld verdienen koennen? In beiden Fällen wäre ich nicht begeistert.
 
 
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Ferdi83
Alt 28.01.2007, 08:13   #20
Standard

Okay, ich bin sehr dankbar für alle "gut überlegten" Beiträge. Wer hat einen Vorschlag für eine Quintessenz?
 
 
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sc0rp
Alt 28.01.2007, 15:54   #21
Standard

Hallo,

dafuer sind ma ja da, oder etwa nicht?
Als Quintessenz würde ich dir folgenden Literaturvorschlag unterbreiten:
"Am I blue" von Marion Dane Bauer. Vielleicht hilfts dir deine Gedanken zu ordnen.
 
 
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Registrierter PPler
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Alt 28.01.2007, 17:55   #22
Standard

sc0rp du brauchst mir da nix weiter unterstellen, es ist mir eigentlich total egal welche schlüsse du ziehst oder wo du etwas von mir konotiert siehst. fakt ist: ich muss zwar auch nicht alles tollerieren, aber ich verurteile nicht.

ich habe auch im laufe des lebens gelernt, dass die verkrampfte ordnung von sexuellen tätigkeiten in "gut" und in "pervers" meistens nur zu erheblichem zwangsverhalten führt. von dem her trete ich eigentlich immer für eine liberalere sichtweise ein, denn wie schon zweimal erwähnt: es geht dritte einfach nichtmal etwas an. ein urteil ist immer ungerechtfertigt in diesem bereich. und um mal von deinem scheisserei-thema wegzukommen, selbiges trifft natürlich schon zu wenn es um die selbstbefriedigung des mannes geht. frauen "machen" das ja offiziell bis heute nicht, aber gerade junge männer haben teilweise immer noch erhebliche probleme mit ihrer natur wenn ihnen erzählt wird das wäre annähernd "pervers", vielleicht sogar gotteslästerlich.

und ja mir ist klar du willst nur provozieren aber ich bedenke das trotzdem mit ner antwort.
 
 
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Bi-Zar
Alt 28.01.2007, 19:24   #23
Standard

Ein guter Freund von mihr hat sich lange Zeit gewünscht, mal ne Freundin zu findn, die zweigleisig fährt. Nun hat er die gefunden und stellt fest, dass er eifersüchtig wird, wenn sie mit ihrer besten Freundin rummacht.

Ich denke, dass ich da lockerer wäre. Die ich liebe, hat mal auf ner Party mit ihrer besten Freundin son paar Andeutungen in die Richtung gemacht und ich hätte es echt gern gesehen, wenn mehr draus geworden wäre.
 
 
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sc0rp
Alt 29.01.2007, 01:07   #24
Standard

Hallo El Sparko,

sc0rp du brauchst mir da nix weiter unterstellen, es ist mir eigentlich total egal welche schlüsse du ziehst oder wo du etwas von mir konotiert siehst. fakt ist: ich muss zwar auch nicht alles tollerieren, aber ich verurteile nicht.
Es gab mal wen hier im PP der auch in der hohen Etage seinen Wohnsitz hatte. Abgesehen davon das dieser Jemand einen dicken Penis als Avatar damals hatte, faellt mir auch zu ihm ein, dass er es stets verstand zu unterscheiden, wann es mir nicht an Ernsthaftigkeit fehlte. Zumindest aber, so habe ich es noch in Erinnerung, war er (obwohl ausschließlich umgeben von Leuten mit einem Durschnitts-IQ von 140) stets in der Lage herauszufinden, wann mein Geist wieder mal mit mir durchging. Dies hier, so kann ich dir versprechen, ist keiner dieser Momente. Warum? Siehe Quote II


Zitat von El Sparko
[...] liberalere sichtweise ein, denn wie schon zweimal erwähnt: es geht dritte einfach nichtmal etwas an. ein urteil ist immer ungerechtfertigt in diesem bereich[...]
Nicht das du mich nun wieder missverstehst, ich meine das mit der noetigen Ernsthaftigkeit. Es gibt einfach Dinge denen ich nicht liberal gegenueberstehen moechte. So wie ich es nicht liberal finde das man beim Essen sich die Haare schneidet, finde ich es auch nicht liberal das es Leute gibt denen es egal ist, ob Peter und Paul sich nach der Arbeit gegenseitig gern mal in den Mund dampfen. Kurz entschlossen: Würde beispielsweise mein Bruder Peter und Paul kennen und ich wuesste von ihm das es ihm "liberal am Arsch vorbei geht" was die zwei da treiben, dann würde ich ernsthaft auch an seinem Verstand zweifeln. Das ist meine Stellungnahme mit aller Ernsthaftigkeit an der du zu zweifeln scheinst.


Zitat von Bi-Zar
Ein guter Freund von mihr hat sich lange Zeit gewünscht, mal ne Freundin zu findn, die zweigleisig fährt. Nun hat er die gefunden und stellt fest, dass er eifersüchtig wird, wenn sie mit ihrer besten Freundin rummacht.

Ich denke, dass ich da lockerer wäre. Die ich liebe, hat mal auf ner Party mit ihrer besten Freundin son paar Andeutungen in die Richtung gemacht und ich hätte es echt gern gesehen, wenn mehr draus geworden wäre.
Gude Bizar,

du kennst ja sicher noch die Nadine. Die hats paarma auch gemacht und ich hatte damit kein Problem. Eher im Gegenteil...

Bei meiner jetzigen Freundin sehe ich das aber wieder bissel differenzierter. Da gibts naemlich eine die hat ihr vorher per Mail angekuendigt, dass sie an die Titten von ihr gegrabscht kriegt wennse sie auf der Party sieht. Da dreh ich mich einmal um und da wars auch schon passiert. Ich war schon angemessen stinkig ueber den Vorfall, kannte da aber keine Sau und habs bei beruhen lassen. Da aber staendig solcher Mails folgten mit diversen versauten Inhalten habe ich meiner Freundin gegenueber mal klargestellt, dass ich nen Problem mit habe, wie das Maedel sich ihr gegenueber verhaelt und ich es ueberhaupt nicht gern sehe, dass sie ihr nicht mal sagt das sie es nicht ok findet. Nach nem Gespraech war dat dann auch ok, aber in dieser Beziehung is echt nix mit teilen vorgesehen. Da steckt ne ganz andere Ernsthaftigkeit in der Beziehung drin als es noch in den Beziehungen vorher der Fall war.
 
 
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Alt 29.01.2007, 02:36   #25
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bla...

Ich werde mich dann nochmal der Grundproblematik und Ferdis Bitte nach einer Quintessenz widmen:

Ich denke, dadurch, dass du dieses Problem und den damit verbundenen Konflikt (also, dass du dich nicht wirklich auf ne Frau einlassen kannst, weil deine Angst dich irgendwie kontrolliert) erkannt hast, ist schon einiges getan.

Die Forderung, die du an deine Partnerin stellst ist ja auf das Wesentliche reduziert nichts banaleres als Treue - und dagegen werden wohl die wenigsten etwas einzuwenden haben.
Ich weiß nicht so richtig, welcher Weg der richtige ist um damit umzugehen. Aber du musst definitiv irgendetwas an dir tun, zumindest wenn du in den nächsten 5 Jahren sowas wie ne Beziehung führen willst^^ Denn auf die Frau zu warten, die dich deine Angst auf wundersame Weise vergessen lässt, klingt zwar romantisch, ist aber reichlich naiv und unrealistisch.

Deshalb hier der einzige und ehrlichste Rat den ich dir geben kann: Lauf nicht weg, verdammt! Wenn du das nächste mal ne tolle Frau im Sinne von einer potentiellen Partnerin (scheiße, klingt das analytisch ^^) kennenlernst, versuchs einfach mal. Im Ernst, wenn du dann schon merkst, dass du die Krise bekommst, weil sie ja dies und jenes böse tuen könnte - denk "Arschlochangst" und lad sie auf nen Kaffee ein.

Es bringt einfach rein garnichts, sich vor Schmerzen zu schützen. Sie kriegen dich sowieso irgendwann. Man muss es einfach riskieren.

Geändert von nonsurvivor (29.01.2007 um 02:43 Uhr).
 
 
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