So, null will ich mich auch mal auslassen.
Rein theoretisch müsste ich dann schon "gemordet" haben. mein ex und ich hatten unseren ersten ungeschützden verkehr, und ich hab selbstverständlich die pille vergessen( ich kann die echt net ab

)
daraufhin bin ich am nächsten tag zum frauenarzt und sie meinte das das risiko sehr hoch ist( kann man ja in etwa ausrechnen) und hat mir die pille danach gegeben.
also rein theoretisch <könnte> ich jetzt mutter sein.
frage: darf ein arzt einfach die pille danach rausgeben? bei ner abtreibung muss es doch auch ein gespräch mit einer profamilia stelle geben
so zu meinen eigenen fragen: ich finde man kann es nicht am alter abhängig machen, ich finde es bei jugendlichen und jungen frauen genauso gerechtfertigt wie bei 45jährigen.
bei jugendlichen find ich es absolut unverantwortlich die ein kind in die welt setzten zu lassen. selbst eine baby klappe halte ich für keine sinnvolle variante. selbst eine junge mutter baut emotional eine beziehung zu dem in sich heranwachsenden wesen auf, und ich denke, selbst wenn sie dann aus vernunftsgründen das kind weggibt werden bei ihr psychische schäden hinterbleiben.
ich weiß das es gerade bei der babyklappe die möglichkeit gibt das kind innerhalb einer woche oder so wieder abzuholen, ohne das das öffentlich wird.
2. punkt, dieses kind würde in einer pflegefamilie oder einem heim aufwachsen. irgendwann wird es nach seinen eltern fragen und dann sich und irgendwann auch wieder seine leiblichen eltern belasten, die eh früher oder später arge selbstzweifel kriegen, denn ich glaube nicht das man etwas vergessen oder verdrängen kann, das man 9 monate in sich getragen hat.
gehen wir davon aus das ein jugendlicher noch bei seinen eltern lebt. viele eltern werden ihre kinder nach dem "Mißgeschick" unterstützen, viele werden damit nicht klarkommen, denn immerhin haben auch sie den wunsch das ihr kind mal eine ausbildung macht und einen beruf ausüben kann.
womit ich beim nächsten punkt wäre. eine junge frau sollte einen schulabschluss haben und einen beruf erlernt haben. dann ists zeit um ein kind zu kriegen. natürlich kann man einen schulabschluss nachholen und auch nachträglich eine ausbildung oder ein fernstudium machen. aber warum muss man es sich denn unnötig schwer machen? und solange man das nicht machen kann, kann man seinem kind nichts bieten, ewig alte klamotten von irgendwelchen verwandten, keine schulausflüge, kein kino, nichts.
desweiteren glaube ich das bei jungen müttern dazu kommt, das die mitverursacher des unglücks abhauen. ich denke das die meisten jungs selbst noch nicht reif genug sind um mit der plötzlichen verantwortung für frau und kind zu sorgen klarkommen. sie fühlen sich unter druck gesetzt und glauben das ihnen alles über den kopf wächst. ich vermute 90% aller teeni mütter ziehen ihr kind ohne den vater auf.
was das für das kind bedeutet ist wohl jedem klar.
zu meinem 2. beispiel: bei einer späten schwangerschaft kann es immer zu komplikationen und mißbildungen kommen. warum das so ist weiß ich jetzt auch nicht so genau ist. aber es ist so. ein weiterer punkt ist, das der altersunterschied zwischen mutter und kind dann an die 40 jahre oder mehr beträgt, und ich glaube das das eine gute beziehung zwischen beiden nicht gerade fördert, wenn das kind quasi eine mutter in dem alter einer oma hat.
das sind alles fälle da habe ich nichts gegen eine abtreibung. ich schliesse mich Cybso an, was die aussage anging inwiefern man selbstständig fühlendes leben definiert.
ich bin mir jetzt nicht ganz sicher aber ab dem 3. monat hat der fötus alle gleitmaßen und alle lebenswichtigen sachen und muss quasi nur noch wachsen. ab dann halt ich es für verwerflich. aber abtreibungen sind sowieso nur bis zur 12. woche durchführbar.
vergewaltigungsopfer haben ein recht darauf abzutreiben. ich hab aber auch von vielen gehört die sich dann mit aller liebe an das kind gehalten haben, selbst wenn es sie immer an den täter erinnern wird. nur stell dir mal vor wie es für das kind ist wenn es erfährt das es produkt einer vergewaltigung ist?
so das ist meine meinung zu dem thema:
ich habe seit längerem einen ganz lieben partner. auch wenn es noch nicht offiziell ein gesprächsthema ist, so macht man sich als frau ja schon ab und an gedanken.
ich weiß nicht ob man das planen soll oder nicht, ausserdem kann es ja sein das bei mir diese 0,5% wahrscheinlichkeit eintreffen das mein ring versagt. oder eben die andere richtung das, wenn wir dann ein kind wollen, es nicht klappt.
meine "planung" sieht im moment, einfach nur aus der vernunft heraus so aus: ich will erst mal meine ausbildung machen. wenn ich mit der fertig bin, kann ich entscheiden ob ich studieren will, oder ob ich gleich weiterarbeite.
in jedem fall würde ich dann noch warten wollen bis mein partner dann auch mit seiner ausbildung/ studium fertig ist.
dann kann man über ein kind nachdenken. ich selbst würde, für den fall das ich dann noch studiere lieber ein kind im studium bekommen, dann kann ich im anschluss ans studium gleich mit arbeiten anfangen. ich denke es ist schwerer wieder in einen jopb reinzukommen nachdem man n jahr mutterpause machen musste.
so nur regt euch bitte nicht auf, das ist kein fester plan, das is nur so das, was ich mir unter vernünftig vorstelle. wies am ende kommt, ich würde mein kind lieben.
was ich noch sagen wollte: es stört mich das hier die mutter als mörder beschimpft wird. ich finde, natürlich hat die mutter am ende die letzte entscheidung. aber der mann hat genauso rechte und pflichten und ich finde er sollte letztendlich hinter seiner frau stehen. nach langen diskussionen und miteinander reden, werden ihm ja gründe und so weiter klar sein. wenn er dann kein verständniss hat, isser eh nicht der richtige.
so jetzt hab ich ganz viel geredet, bestimmt auch viel am thema vorbei, ich hoff etrotzdem ihr versteht was ich meine.
grüße, feli
ällabätsch klee, rund 5000 zeichen 