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Zeugnisse....

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Sili
Alt 06.07.2007, 20:16   #1
Standard Zeugnisse....

Ich hasse es... jedes Jahr wenns Zeugnisse gibt und mein vater das Ding in die Hand nimmt gehts los...

das is scheisse, das könnt besser sein, das is rotz, das is zu wenig.. das ich in meinem Englisch LK 13 Punkte hab is egal.. was zählt, is das hier und da mal nicht 13 steht...

Ich geb ja zu ich bin relativ Faul und so.. aber ich hab in den Fächern wos auf denken und Wissen ankommt wie Politik und sowas ~9 Punkte... nur die Sprachen Französisch und Deutsch liegen mir nicht... und Geschichte Lehrerbedingt, sowie Mathe generell nicht... Mathe hat ich aber sogar inner Klausur 13 Punkte dieses Jahr...

das ganze Leben wird einem erzählt man lernt nicht für die eltern sondern für sich selbst und wenn man dann endlich auch der Meinung ist, das man für sich lernt und (eig. alt genug ist für sich zu entscheiden) wird einem vorgelabert es wird nurnoch gelernt nächstes Jahr und bessereNoten, kein surfen mehr im inet bla bla...

am ende willer mir noch meinen PC wegnehmen, den ich selbst finaziert hab he?

eigentlich -will ich natürlich nicht machen- würde ich so richtig gerne einfach mit der Schule aufhören und Arbeiten gehn.... nen zentimeter vor der Abitur.. nur um ihm zu zeigen, dass ich für mich denken kann...

aber mach ich ja nicht... werd eben mehr grammatik lernen und mein Abi mit irgendnem passablen durchschnitt machen und dann so schnell wie möglich irgendne Arbeit finden damit ich nichtmehr ne Informationsstandleitung legen muss wies mit bewerben usw. aussieht...


Das Problem an meinem Alten is einfach, dass er nur die negativen Teile anprangert.... Lob oder Motivation: NEIN

Würde er statt das is alles scheisse sagen, das is ganz gut, das da könnte aber besser sein, wäre das gewiss MEHR motivation als so...


danke! bin ferienbeginn feiern
 
 
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katjes
Alt 06.07.2007, 20:30   #2
Standard

Also bei meinen Eltern läuft das auch so. Auch bei Arbeiten.
Schlechte Note: ''Was soll das? Geh lernen, das glaub ich jawohl nicht...''
Einsen und zweien in Englisch und sonst was(und sogar mal ne 3 in Mathe): *STILLE*

Schräääcklich sowas!
 
 
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Felicitas
Alt 06.07.2007, 20:33   #3
Standard

ich glaub meine eltern haben nie mein abi zeugnis gesehen oder die aus 12.1 oder 12.2 *g*

das war auch gut so

Geändert von Felicitas (06.07.2007 um 20:44 Uhr).
 
 
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MiKe
Alt 06.07.2007, 20:52   #4
Standard

Och, von 12.1 bis 13.2 haben meine Eltern auch nix gesehn. *g* Vor ner Woche gab's dann das Abi-Zeugnis in nem Briefumschlag... den hab ich irgendwo hingelegt und meine Mutter hat dann gleich mal geguckt, wie so'n Abi-Zeugnis aussieht (Schnitt war bereits bekannt)
 
 
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Anthroxx
Alt 06.07.2007, 21:04   #5
Standard

meine eltern waren da zum glück immer ganz locker
hab schließlich mein 2,xer abi gemacht und da niemand vor der oberstufe dachte das ich überhaupt mal abi mache waren meine eltern recht zufrieden^^

kanns ja verstehen das eltern ihren kindern in den hintern treten wenn sie aufgrund des ''faul seins'' unter ihren möglichkeiten sind. aber wenn man sich anstrengt dann sollten sies auch anerkennen.
 
 
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dth2110
Alt 06.07.2007, 21:27   #6
Standard

Meine Eltern meckern beim Zeugnis nie über die Noten. Letztes Halbjahr haben sie gemeckert weil ich Bemerkungen da stehen hatte wie Das Arbeitsverhalten enstpricht noch nicch den Erwartungen das gleiche mit Sozialverhalten wegen den Noten haben sie nichts gesagt obwohl ich noch nicht einmal eine 2 hatte, sie sagten nur wir hoffen das nächste Zeugnis wird besser.
Bei meinem Zeugnis das ich jetzt hatte waren sie Stolz auf mich keien Bemerkungen und in 3 Fächern hatte ich mich verbessert.
Aber wenn mal ne Arbeit schlecht is wird sofort was gesagt, das liegt wahrscheinlich auch daran das viele Fehler dumme Fehler oder flüchtigkeitsfehler sind.
 
 
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reyals
Alt 06.07.2007, 22:10   #7
Standard

hach ja, die netten Bemerkungen... "Viktoria arbeitet in vielen Fächern nicht mit und ist viel zu still."
Genau das wird drinstehen schätze ich.
Und dann gehts los: "Warum bist du so stiiill?" *nachbohr*
Das kann ich immer net ab. Was wollen sie da hören?
Klar, ich bin psychisch krank, mir gehts scheiße, ich will sterben und sie alle vorher umbringen. Ja nee, is klar.

Meine Noten sind meinen Eltern ziemlich wurst. Ich bin eher die jenige, die sich in den Arsch beißen möchte, wenn die Zielnote, die ich mir vorgestellt hatte nicht drinsteht.
 
 
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Tay
Alt 06.07.2007, 23:21   #8
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Hachja .. Erinnerungen werden wach. Das war bei mir haargenau so. Hauptfächer mindestens 2, Nebenfächer mindestens 3. Alles andere wurde nieder gemacht im Gegenzug das überdurchschnittliche nicht beachtet. Was mich aber noch mehr ankotzte war die Tatsache, dass bei meinem Bruder Hauptfächer mindestens 3 und Nebenfächer mindestens 4 angesagt war. Und wenns mal schlechter war, wars halt so - hat kaum einen interessiert, wogegen bei mir ein riesen Theater war. Begründung: "Er ist auf der Real, du aufm Gymnasium, also hast du auch mehr zu leisten.^^

Mit hats vor jeder Klausurrückgabe schon gegraut, ob ich wohl den Erwartungen meiner Eltern gerecht werde oder mir wieder stundenlang anhören muss, wie blöd ich sei. Denn bei mir wars wirklich so, ich hab lange nicht wirklich für mich gelernt, sondern für sie. Denn es waren ihre Ansprüche denen ich gerecht werden musste. Ich hatte schon richtig Bammel mit ner "schlechten" Note heimzugehn. Schon ein minus hinter ner 2 war zu viel. "Warum NUR .... " - so begann immer der Standardsatz. Der Schnitt konnte bei 4 sein, ich hatte ne 2- und es gab Terror, weils ne 2 sein musste. "Du sollst dich nicht am Schnitt orientieren, du bist nicht der Schnitt, du hast besser zu sein." Toll, wenns alle verhaun kanns ja vielleicht auchmal an der Klausur gelegen haben aber nee^^. Dass ich dennoch bis auf 2 Fächer immer zu den besten gehörte spielte ja keine Rolle. Sowas war mir jahrelang unverständlich und motiviert hats natürlich nicht. Im Gegenteil.

So kam es dann, dass ich ab Ende der 11 meine Null-Bock-Phase entwickelt habe. Warum soll ich mich für sie anstrengen, wenn ichs ihnen doch nie Recht machen kann. Ab da wurden Klausurtermine verschwiegen und es sind kaum mehr Noten durchgedrungen. Am Anfang wurde oft nachgehakt, doch ich hab mich immer irgendwie rausgewunden, bis es langsam in Vergessenheit geriet. Nur die Arbeiten, die man unterschreiben lassen musste, wurden ab und an vorgelegt - nach und nach aber eher die Unterschrift gefälscht. Anfangs hab ich immer frühmorgens vor der Schule meinen Pa unterschreiben lassen, der war nicht so streng - zwar nicht begeistert aber er hat nicht ewig drauf rumgehackt. Er hat zwar nachgefragt, ob meine Ma davon wüsste, ich hab geflunkert und bejaht und somit war das erledigt. Nur fiel ihm halt auch auf, dass ich immer häufiger "ganz plötzlich" vergessen habe die Klausur daheim vorzuweisen und das Heft dringend an dem Tag wieder abgeben musste, mir aber noch ne Unterschrift fehlte. Und so hat er bei meiner Ma auch nachgehakt, womit wieder Trouble war, denn natürlich wusste sie von allem nichts.^^
Was aber auch interessant war ist, dass meine Ma verweigert hatte ihre Unterschrift unter eine Arbeit zu setzen, die nicht ihren Ansprüchen genügte. So hat generell die guten immer meine Ma unterschrieben, mein Pa durfte bzw. musste sein Kreuzchen bei den schlechten setzen.

Von der 12-13 habe ich eigentlich nur noch die Halbjahreszeugnisse vorgelegt und mir dann eine längere Standpauke angehört. Das Punktesystem war aber auch mein Glück, sie wussten anfangs nicht, wie das aus den anderen Noten abgeleitet wurde und so waren 9 Punke bei mir z.B. noch ne 2. Ich hab weniger gemacht als die Jahre zuvor - das geb ich zu, ich hätte einiges mehr leisten können. Aber diese ständige Peitsche im Rücken hat mir jegliche Motivation genommen und ich hatte auch keinen Spaß mehr am lernen. Bis auf einige Fächer, die mich wirklich interessierten. So wurden die Noten in einigen Fächern schlechter, weil ich mich bei Desinteresse am Fach nicht wirklich damit beschäftigte und es meinen Ansprüchen genügte, einfach nicht schlechter als der Schnitt zu sein. In den interessanten Fächern kämpfte ich dagegen um die Spitze und ich war hin und wieder stolz auf meine eigene Leistung.

Da ich jedoch nicht wirklich an vielen Fächern interessiert war, war mein Abizeugnis dann nicht so der Renner aber mit 2,7 noch durchaus akzeptabel. Auf das Zeugnis im ganzen war ich absolut nicht stolz, da ich wusste, dass ich mehr hätte rausholen können, wenn ich nur gewollt hätte. War ansich schon ne doofe Einstellung, ne Trotzreaktion, wie man sie in dem Alter nicht haben sollte, aber im Nachhinein sieht man vieles anders.

Dann kam noch etwas, was mich persönlich sehr gekränkt hat. Als ich auf der Abschlussfeier das Zeugnis in Händen hielt, sagten mir meine Eltern, wie stolz sie auf meine Leistung wären und dass ich den Abschluss gepackt habe. Normalerweise hätte mich das freuen müssen, jedoch bin ich an dem Punkt schier am Boden zerstört gewesen. Jahrelang hast du versucht ihnen alles Recht zu machen und nie wurde es gewürdigt, nie war es gut genug - ganz gleich wie froh man über seine eigene Leistung war. Und dann wechselst du in den Sparmodus, tust nur noch das nötigste, bist von dir selbst nicht wirklich überzeugt und unzufrieden mit dem Ergebnis und dann .... dann kommt jemand und zeigt dir seine Anerkennung. Dann, wenn du es alles andere als verdient hast. Irgendwie habe ich das bis heute nicht wirklich verdaut.

Mittlerweile studiere ich und auch wenn ich mich nicht mit jedem Nebenfach anfreunden kann, so häng ich mich doch rein, um eine gute Note zu haben. Denn ich möchte später einen Abschluss haben, auf den ich selbst stolz sein kann. Was die anderen sagen ist mir heutzutage ziemlich gleichgültig, ob sie mich würdigen oder nicht - was solls. Hauptsache ich bin mit mir selbst zufrieden und weiß, dass ich gute Leistungen bringe - auch wenn andere das nicht so sehen. Denn ich mache das Studium nicht für die anderen, ich mache es für mich. Und ich lasse mir meinen Stolz nicht mehr nehmen.


@Sili
Ich weiß nicht wie streng das bei dir abläuft, doch da du scheinbar auch deinen Kopf durchsetzen willst und ziemlich gefrustet bist, möchte ich dir einen Rat mitgeben. Mache nicht den gleichen Fehler wie ich und lass dich von anderen runter machen oder gar in die falsche Richtung verleiten. Gerade wenns die eigenen Eltern sind ist dies leider oftmals schwer zu ignorieren. Das was du aus eigenem Antrieb schaffst, das ist das, was dich stark macht. Darauf kannst du stolz sein und allein das zählt.

Daher folge deinem eigenen Weg und lass ihn dir nicht von anderen vorschreiben. Aber tue dies bitte nicht, indem du etwas machst, was du später einmal bereust. Wenn du jetzt z.B abgehst, dann hast du vielleicht den Notenstress hinter dir, aber dir stehen weniger Perspektiven offen. Wenn du sicher weißt, dass du damit damit auf Dauer leben kannst und zufrieden bist, dann wäge diese Möglichkeit tatsächlich ab. Wenn du jedoch Zweifel daran hast und es kein Hindernis gibt, dass du das Abi packst, dann kämpf dich weiter durch und mach anschließend dein Ding.

"It's better to be hated for what you are, than to be loved for what you're not."

Es ist unangenehm, wenn man verzweifelt um Anerkennung anderer ringt. Doch glaub mir, es ist schlimmer, wenn man die Achtung vor sich selbst verliert und sich eines Tages womöglich Vorwürfe macht, dass man mehr hätte erreichen können und ganz wo anders sein könnte.
Es wird jetzt wie in der Zukunft immer jemanden geben, der deine Leistung nicht zu schätzen weiß. Hauptsache du weißt sie zu schätzen, denn du musst später einmal mit dem Ergebnis leben - nicht deine Eltern und auch sonst niemand anderes.
 
 
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Darkness
Alt 06.07.2007, 23:46   #9
Standard

Meine Eltern haben früher auch öfters mal geschnauzt, bis ich in nach einigem suchen ihre alten Zeugnisse fand und vorgezeigt hab. Seitdem war Ruhe
 
 
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reyals
Alt 06.07.2007, 23:48   #10
Standard

Jaja, so läuft es immer, sie lassen den heiligen Geist raus, waren aber selber keinen Deut besser

Mein Vater hat ein Jahr wiederholt, meine Mutter hat das Gym net geschafft und ist nach der 6. oder so auf Real gegangen...

es zieht immer, Eltern mit ihrem eigenen Mist zu konfrontieren, dann ist ruhe
 
 
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Tay
Alt 07.07.2007, 01:27   #11
Standard

Das hät ich auch zu gern gemacht, doch meine Ma hat mir stets ihr letztes Zeugnis aus der 11. unter die Nase gehalten mit nur 1en und 2en. Ist ja wohl das mindeste, dass man das auch packt.
Aufs Gymnasium sind bei mir beide Elternteile gegangen, aber keiner hat je das Abi gemacht, sondern sie sind beide zuvor abgegangen. Manchmal hat ich das Gefühl, dass ich das beenden sollte, was sie nicht in Angriff genommen haben.

Das war schon bei der Schulempfehlung so. Es gab eigentlich von Anfang an keine Diskussion darüber, dass ich woanders hin sollte, als aufs Gymnasium. Am Tag als die Empfehlung kam und ich nach Hause kam, stand meine Ma angespannt in der Küche mit dem Wisch in der Hand (wusste aber nicht, dass dies die Empfehlung war) und fragte mich, ohne zu sagen worums geht, ob ich denn der Meinung bin, dass ich gut in der Schule bin und Chancen habe aufs Gymnasium zu kommen.
Nun als kleiner 10-jähriger Pimpf hast du ja nicht so den Durchblick, wonach die anderen werten und kannst dich selbst auch nicht wirklich einschätzen. Also antwortete ich nur mit einem "eigentlich schon", worauf sie mich anstarrte und fragte, warum es denn dann nur für eine Realschulempfehlung gereicht habe. Da ich damals schon wusste, dass man von mir erwartete aufs Gymi zu gehen, bin ich in dem Moment erstmal in Tränen ausgebrochen und sie meinte nur, "wer nur faul ist und nichts leistet, braucht auch nicht zu plärren, wenns nicht klappt" und warf mir den Schrieb hin, ich solle selbst lesen, was ich verzapft habe. Und entgegen ihren Anschuldigungen, hielt ich meine Empfehlung fürs Gymnasium in der Hand.

Ich weiß bis heute nicht, was die sich damals dabei gedacht hat. Ob diese Art umgekehrte Psychologie irgendwie dazu führen sollte, dass ich mehr an mich glaube oder ob sie das vielleicht in irgendeinem Heftchen als neue Erziehungsmethode aufgeschnappt hat. Ich glaube nicht, dass all das, was sie während meiner ganzen Schulzeit getan hat, um mich runter zu machen, böswilliger Natur war. Auch die Sache mit den Noten. Eventuell wollte sie nicht, dass ich mich an dem messe, was andere zustande bringen, sondern stets an die Grenzen meiner Leistung gehe. Wer weiß das schon - irgendwann werde ich sie mal darauf ansprechen.

Ich habe ein gutes Verhältnis sowohl zu meiner Ma als auch zu meinem Pa, trotz dass es früher viele Probleme gab und vieles von Unverständnis geprägt war. Auch wenn sie mit vielem augenscheinlich nicht zufrieden waren, haben sie mich stets in meinen Vorhaben unterstützt. Aber ich glaube, sie haben einfach die falschen Mittel eingesetzt, um mich auf meinem Weg zu führen.

Meine Ma kritisiert heute noch ab und an, dass ich zu wenig Selbstbewusstsein zeige. Doch ich denke, wenn man stets das Gefühl vermittelt bekommt, nicht gut genug zu sein, kann man vielleicht vermuten woher das rühren könnte. Wenn man von vornherein ein gesundes Selbstwertgefühl hat, mag ihre Art vielleicht den Kampfgeist aufrufen und zum Erfolg führen. Wenn mir heut einer blöd kommt und meint ich krieg nichts gebacken, setz ich auch alle Hebel in Bewegung, um ihm das Gegenteil zu beweisen. Aber früher hat diese Art bei mir wohl die Wirkung verfehlt und das genaue Gegenteil bewirkt, weil ich wohl eher der Motivation bedurfte. Naja, da steckt man nie drin

Vielleicht hilft es dir auch Sili, wenn du deine Eltern mal direkt darauf ansprichst, wie ihre Haltung dir gegenüber auf dich wirkt. Eltern wollen doch meist nur das beste für ihre Kids, nur gibt es halt leider in Punkto Erziehung kein Patentrezept und dann braucht man mal nen kleinen Schubser in die richtige Richtung.
 
 
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Felicitas
Alt 07.07.2007, 09:58   #12
Standard

Zitat von Darkness
Meine Eltern haben früher auch öfters mal geschnauzt, bis ich in nach einigem suchen ihre alten Zeugnisse fand und vorgezeigt hab. Seitdem war Ruhe
tja soetwas hätte in meiner familie nicht funktioniert. alle 1,x abis, mein vater 1,0 mit auszeichnung und medaille.
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 07.07.2007, 10:57   #13
Standard

Zitat von Tay
Das hät ich auch zu gern gemacht, doch meine Ma hat mir stets ihr letztes Zeugnis aus der 11. unter die Nase gehalten mit nur 1en und 2en. Ist ja wohl das mindeste, dass man das auch packt.
Was isn das fürn Scheiß?
Von sich auf andere schließen, soso (mal in diesem etwas anderen Zusammenhang).

Statt mal zu sehen was genau in der Schule passiert.
An alle die, deren Eltern hier sich so beim Jahreszeugnis reinbeißen: könnt ihr auch mit ihnen über die Fächer an sich reden? Also interessieren die Eltern sich für eventuelle Verbesserungen oder einfach mal über die Gründe wie so ne Note zusammenkommt? Wie schwer/leicht ihr euch mit den einzelnen Fächern / mit der ganzen Schule tut?
 
 
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Traico
Alt 07.07.2007, 12:27   #14
Standard

wie gut dass meine mutter nie die punkte in noten umrechnen wollte.

hab nur gesagt "hohe punktzahl = gute note" und da ich eigentlich nur in mathe englisch und physik unter die 8 punkte gekommen bin ging es eignetlich immer mim meckern. die sind aber eh froh dass ich das abi einigermaßen vernünftig gepackt hab
 
 
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reyals
Alt 07.07.2007, 12:35   #15
Standard

meine Güte, was manche Menschen hier für Horrorgeschichten erleben oO
Meine Eltern sind sehr stolz auf mich, weil sie es selber nie geschafft haben mit dem Gymnasium.
Solange überall mindestens ne 3 drinsteht sind sie zufrieden.
Mein letztes Zeugnis hatte nen Schnitt von 3,0 es hier und da mal da müsste ja keine 4 stehen aber ansonsten...

Ich bin aber auch die jenige, die ihr Zeugnis bewertet und nicht meine Eltern. Ich setz mich hin, guck mir das an, seh da ist ne 4 in Geschichte, das könnte auch ne 3 sein wenn du lernst also lern ich dafür.
In Deutsch hab ich ne 3, das könnte ne 2 sein, wenn ich im Unterricht mal den Mund aufmachen würde.
In Englisch und Französisch schwach ausreichend, hinsetzen, lernen Mund aufmachen und schon ists ne 3.

Meine Eltern wissen, dass ich mich selber bewerte und dass es mir nicht egal ist, was da steht.

Wenn man immer nur von den Eltern bewertet wird kann man eben auch nicht lernen sich selber zu bewerten.

Meine Eltern haben jede gute Zensur gelobt und auch wenn sie nicht so begeistert sind von einer 3 in Physik, ich bin glücklich und zufrieden, weil ich das Thema nicht verstanden habe und das akzeptieren sie dann.
Es ist schließlich mein Zeugnis und mein Abitur später mal, das geht sie garnichts an.

Meine Eltern haben mir immer wider klargemacht, dass ich ganz für mich allein lerne. Ich bin diejenige, die etwas davon hat oder auch nicht davon hat.

Ist natürlich doof, wenn die Eltern in der Schule absolut klasse waren und einfach nicht akzeptieren, dass die Kinder vielleicht auch mit ner 3 zufrieden sind.
Wär ja auch n bisschen schwachsinnig, wenn der Vater ne 1 in Mathe und Physik hat und von der Tochter das gleiche erwartet obwohl sie nicht so der mathe/physik crack ist, dafür aber in Kunst und Musik ganz große klasse ist.
Menschen sind schließlich individuell, nur weil Papa großer Physiker beim DESY ist oder sonstwo, muss die Tochter dass ja nicht auch werden. Dann wird sie eben Fotografin.

Meine Meinung dazu.
 
 
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Sili
Alt 07.07.2007, 15:21   #16
Standard

ich hab ihre zeugnisse auch gezeigt bekommen... leider haben die NUR 1- maximal 3er geschrieben...

gute ausrede ist immer, das sie nicht aufm gym waren udn sich agrnicht vorstellen können, dass wir definitiv keinen leichten stoff durchkauen...

schön zu sehen, dass ich nicht alleine leide sondern das ein weit verbreitetes mysterium ist
 
 
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rippchen
Alt 08.07.2007, 18:21   #17
Standard

ja...scheiß zeugnisse... würde meins am liebsten in den Offen werfen und verbrennen... damit es ja keiner sieht...! scheiß abschluss
 
 
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short_cut_baby
Alt 08.07.2007, 20:55   #18
Standard

Bei mir sind alle Fächer ziemlich gut. Außer Politik 9 Punkte ist meistens nix unter 10 Punkten-außer Mathe und Physik.
Aber jetz gehts erstmal in die 12 und ich hab kein Physik mehr (auch kein Latein). Das einzige Fach, das dann noch Probleme macht, ist Mathe und da 2 Fächer nu weg sind, werd ich dafür auch mehr Zeit haben und meine 5 Punkte schaffen.
Meine Mam ist immer froh, wenn ich in Mathe wenigstens 1 Punkt hab. Sonst ist alles ja prima.
 
 
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Pretender
Alt 09.07.2007, 19:40   #19
Standard

Meine Eltern waren immer recht locker...
Klar kam ab und an sowas wie "Hey üb doch mal mehr", aber nachdem ich ihnen gesagt hab, das es contraproduktiv ist, wenn sie mich damit nerven haben sie es gelassen...

Letzendlich sah ich nie Gründe, warum ich ihnen meine Zensuren vorenthalten sollt. Schließlich wollten/wollen sie ja auch nur mein bestes.

Letzendlich gab es dann n abischnitt von 2,4 ...damit bin ich recht zufrieden.
 
 
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Sili
Alt 09.07.2007, 19:45   #20
Standard

contraproduktiv ^^ das würd mir mein alter sowas von in den allerwertesten schieben... der würd mir contraproduktiv engegentreten glaub ich...
 
 
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Meister_Propper
Alt 10.07.2007, 10:26   #21
Standard

also meine noten haben meine alten irgentwie nie aufgeregt, weil sie bis auf ,HBFI03 letztes jahr, immer ganz gut waren.
ICh hab nur immer für die anzahl meiner fehltage und stunden anpfiff bekommen.

So 47 fehltage und davon fast alle unentschuldigt waren nie so der renner. Dann kamen immernoch die ganzen Fehlstunden dabei und daws hat meine alten irgentwie aufgeregt.
 
 
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