Zitat von ShakeTheDisease Nein, nicht Zustimmung, sondern Akzeptanz.
Hey, ich finde und bin der Meinung, dass man so was, weder zustimmen sollte oder akzeptieren. Sogar durch akzeptieren, bestätigt man einem, das es gut ist, was man macht. Ich habe auch vor paar tagen, wieder die Gedanken gehabt, mit dem Ritzen wieder anzufangen, weil es mir ja wirklich beschissen geht, aber ich habe es nicht getan, weil ich weiß und mir es bewußt ist, wenn ich dass wieder anfange, kommt man da nicht wieder so schnell weg, also habe ich es nicht getan.
Es ist sehr schwer, solchen Menschen davon abzubringen, aber das was man tun kann, mit ihnen viel reden und sagen, dass was du tust find ich nicht gut, fragen warum man es tut, was für eine Alternative gibt es für dich, wenn du ritzt, was kann man vorher tun, wenn man die Gedanken hat, sich ritzen zu wollen! Ich bin davon so los gekommen, in dem ich mir erstmal Gedanken gemacht habe, wieso ritze ich? was sind die Auslöser? Dies habe ich mir aufgeschrieben, dann überlegte ich mir, was kann ich tun, anstatt zu ritzen? Dieses schrieb ich mir auch auf und klebte den Zettel an den Spiegel im Bad, weil man da jeden Tag hineinschaut. Las mir das immer wieder durch. Wenn ich dann den Druck hatte, mich ritzen zu wollen, ging ich zu meinem Zettel und las und machte dann das andere was ich mir aufgeschrieben habe, was mir gut tut.
Ich gebe kurz ein Beispiel, es kann natürlich bei jedem, der wo ritzt andere gründe haben.
Wieso ritze ich?
kann mich nicht leiden, hasse mich
sexueller Missbrauch,
halte das ganze leben nicht aus,
Wut usw.
Was sind die Auslöser?
Ärger mit Freund
Angstausbruch
Verzweiflung
Wut usw.
Was würde mir jetzt gut tun, anstatt zu ritzen?
laut schreien
an die frische luft gehn
jemanden anrufen
singen
tanzen
in den Matchsack hauen, wenn man keinen hat, tut es auch ein kissen.
Das wird nicht immer gelingen, aber umso öfters man sich dieses durchliest, prägt man sich es ein, und wandelt es um, vom ritzen zum anderen tun, was einem gut tut.
lg Dreamrat