Die Gefahr die von WoW ausgeht ist wesentlich größer als die von "Killerspielen". WoW bietet in meinen Augen einen extrem hohen Suchtfaktor.
Hinzu kommt das wenn man wirklich "Erfolg" haben möchte unglaublich viel Zeit investieren muss. Zuviel Zeit wie ich finde. Denn ein normaler Mensch mit einem Job und sozialen Kontakten kann unmöglich diese Zeit aufbringen. Ergo: das reale Leben geht den Bach runter.
Mir ist leider auch ein solcher Fall bekannt. Diese Person macht nichts anderes mehr, ist Arbeitslos, hockt den ganzen Tag vorm Rechner und das wars. Selbst eine normale Unterhaltung ist nicht mehr möglich, alles dreht sich um ein Thema - WoW. In meinen Augen grenzt das alles an Realitätsverlust!
Dennoch ist nicht jeder WoW Spieler so. Ich spiele seit knapp zwei Jahren WoW. Mal mehr - mal weniger. Aber ich habe ein reales Leben welches für mich deutlich wichtiger. Wenn draußen schönes Wetter ist hab ich bestimmt keinen Bock vor der Kiste zu hocken. Hinzu kommt bei mir noch das ich den ganzen Tag beruflich am Rechner sitze. Da fehlt einem Abends schonmal die Motivation sich direkt wieder vor die Kiste zu hocken. Da ist ein Besuch bei der Freundin (falls du das ließt - hallo Schatz

) oder im Fitnesstempel doch wesentlich besser.
Klar zock ich gern mal ne Runde, das kann auch mal was länger werden. Gibts es ja auch nix gegen zu sagen - oder?
Grundsätzlich handhabe ich das so das WoW bei mir hinten ansteht (wie es auch sein sollte - just a game!). Aber wenn Abends nix ansteht, hey?! Warum nitt!?