Ich kann auch nichts gegen diese Neuerung sagen. Auch wenn es kaum etwas bringt, wenigstens "etwas". Angenommen, ich würde jetzt jenseits aller Zivilisation leben, wo es nur einen Automaten geben und nachts noch Nikotin bräuchte und könnte meine Kontokarte nicht finden, alter schwede, dann würde ich ca 10 Stunden diese Regelung auf heftigste Verfluchen, aber jede Wut vergeht mal und lag ja irgendwo auch an mir.
Was jetzt diese "Was einem das Rauchen bringt"-Frage soll vor dem Hintergrund der Frage was diese Jugendschutzmethode soll weiß ich nun nicht, aber um auch die Frage, was einem das Rauchen bringt zu beantworten: Suchtbefriedigung.
Zitat von streetriderbw Gründe warum ein Nichtraucher das Rauchen anfangen sollte.
Jaja die Antwort ist ja so klar: "keine". Was ja ganz sicher nicht falsch ist. Das hilft aber niemandem und ist vor allem für einen Menschen, der womöglich dabei ist mit dem Rauchen anzufangen gar blanker Unsinn. Was wurde ihm immer gesagt? - "Fang bloß nicht an zu rauchen..." - Was macht er, wenn seine Persönlichkeit auf bestimmte Art und Weise gestrickt ist? Er probiert's wohl doch und hat davon kurzfristig sogar was, sei es eine gerecht empfundene Trotzhandlung oder sieht darin einen Schritt seiner Emanzipation oder sonstwas...
Wir wissen doch alle um die Schwächen menschlicher Persönlichkeiten.
Zitat von streetriderbw Bitte stellt keine Gegenfragen sondern beantwortet einfach, falls möglich, die Fragen und dann macht euch mal Gedanken darüber.
Keine Gegenfragen stellen, ganz sicher nicht... Anzuregen, sich Gedanken machen in allen Ehren, aber ungerne so.
Zitat von streetriderbw Rauchen wird in der Gesellschaft immernoch als Krankheit angesehen, gegen die man nichts machen kann.
Rauchen wird immer noch als Krankheit angesehen, also seit ... schon immer ? oder seit wann? Und wer ist die Gesellschaft, nur die nichtrauchende Gesellschaft oder wer? Viele Raucher rauchen 'gern', auch wenn sie sich damit wohl selbst was vorlügen.
Den Begriff Krankheit kann man bei auf Sucht basierendem Rauchen noch gelten lassen, aber angebrachter scheint mir wirklich schlicht: unangenehm, abstoßend, von mir aus auch ekelerregend.
Ich sehe Rauchen nicht als etwas, gegen das man etwas machen kann. Was soll das eigentlich sein, die Gegenmaßnahme? Verbote oder alle von Ihrer Sucht befreien? Wenn es eins von beiden sein soll, denn kann man dagegen ja wohl sehr viel machen, den Verbotsweg sind in jüngster Vergangenheit viele Länder einen Schritt weitergegangen, und dass es hierzulande ersmal nicht klappt ja mei was solls. Und aufhören kann ja so gut wie jeder.
Zitat von streetriderbw Wenn sich jemand umbringen will oder sich ritzt, wird ihm empfohlen, in eine psychiatrische Klinik zu gehen. Nun mal meine Frage: Machen Raucher was anderes? Diese zerstören zwar nicht ihren Arm durch Schnitte, sondern halt ihre Lunge durch Teer, Kohlenmonixid usw.
Rauchen ist keine bewusste Autoaggression und ebensowenig ist Rauchen die Folge psychisch so belastender Ereignisse, die SVV oder Suizid hervorrufen.
Ich halte rein gar nix von Rauchern. Egal ob Sie 15 oder 54 sind.
Äääh, wie bitte?