Es ist auch net so das alles Gold was glänzt ist bei den Buben in dem Alter, aber mir ist bisher kein Fall bekannt wo man unter 18 schon aus dem Elternhaus wollte, ohne selbst für sich sorgen zu können.
Dann siehst du jetzt so einen Fall vor dir.
Ich hab diesen Plan allerdings nie realisiert, weil es bei mir wirklich nicht so schlimm war, dass ich das auf Gedeih und Verderb durchsetzen wollte und rückblickend wars wohl auch besser, dass ich nicht schon mit 17 ausgezogen bin, denn es hätte sicherlich viele Nachteile mit sich gezogen.
(Schule, gleichzeitig Geld verdienen und nebenbei Hausarbeit schmeissen etc. etc.). Jetzt hau ich halt erst mit 19 zwei Jahre später ab und dass ich die beiden Jahre bei meinen Alten verbracht hab, hat mich jetzt auch nicht wirklich umgehauen.
Trotzdem hast du wohl recht, wenn du sagst, dass es Frauen tendentiell früher in die eigene Wohnung treibt, gerade wenn ihnen zu Hause was voll gegen den Strich geht.
Zu der Sache mit deiner Freundin @ nap:
Wenn es wirklich so schlimm ist, würde ich zunächst auch den Weg über den Vater vorschlagen. Sie sollte ihm also erklären, wie mies es ihr wirklich geht und ihn dazu auffordern, mal ernsthaft mit der Mutter zu reden, damit sie zur Vernunft kommt.
Vielleicht sollte sie ihrem Vater gegenüber auch schon erwähnen, dass sie wohl den Weg über das Jugendamt einschlagen wird, wenn sich an ihrer Lage auch weiterhin nichts bessern wird... das sollte allerdings nicht als Drohung rübergebracht werden, sondern einfach als Tatsache bzw. Überlegung, die den nächsten Schritt darstellt, der früher oder später unumgänglich sein wird, wenn alles beim Alten bleibt.