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Alkoholproblem


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Eidottrio930
Alt 25.04.2008, 03:25   #1
Unglücklich Alkoholproblem

Hi, war schon lange nicht mehr hier, hoffe ihr nehmt mich wieder auf

Also was mich bewegt hat hier wieder zu schreiben, ist mein Alkoholproblem. Ich poste dieses Themna bewusst hier, und nicht im Drogenforum, weil ich nicht wirklich erwarte, dass mit jemand eine "Zauberformel" verrät, miot der ich mein Leben ändere (wobei ich dem natürlich net abgeneigt wäre...), sondern will mir eher mein Leid einfach mal von der Seele reden.

Also ich sprach von einem Alkoholproblem. Ob ich wirklich eins habe weiss ich nicht. Fakt ist nur, dass ich jeden Tag trinke. Als ich hier neu war, habe ich einen Thread eröffnet, in dem ich darüber geklagt habe, wie schlimm mein Kater nach Feiertagen immer ist. Solche Alkoholexzesse versuche ich zwar so gut es geht mittlerweile zu vermeiden, trotzdem bion ich jeden Tag betrunken. Die trinkerei hätte mich fast die Zualssung zum Abitur gekostet, weil ich einfach immer getrunken hab anstatt zu lernen. Jetzt habe ich mit Mühe und Not die Zulassung erhalten, aber stehe kurz davor ducrch die Prüfungen zu fallen. Habe jetzt 2 von 3 Prüfungen in den Sand gesetzt und es folgt nur noch eine....da muss ich unbedingt eine gute Note erhalten, sonst ist es vorbei. Obwohl mir die Gefahr bewusst ist, betrinke ich mich anstatt zu lernen, und das jeden Tag!!

Es ist einige Monate her, dass ich mal so wirklich nüchtern war. Ich trinke eigentlich immer sobald ich aufstehe!

Gesundheitlich habe ich auch schon so einige Probleme gehabt. Hatte früher mehrmals ernsthafte Magenprobleme. Konnte einege Wochen nicht zur Schule, weil ich mich jeden Morgen übergeben musste. Mein Arzt hatte mir starke Tabletten gegeben, damit ich es einigermasse aushalten konnte. Habe immer weiter getrunken. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass ich auch einen Leberschaden habe. Bin zu den weiteren Untersuchungen, die mir der Arzt empfohlen hat, nicht mehr hingegangen, da ich zuviel Angst hatte, er könne mir sagen, dass ich nicht mehr trinken soll.........betrinke mich immer noch jeden Tag....

Meine Freunde sagen mir auch ständig, dass ich nicht lachen könnte, wenn ich nicht getrunken hätte. Eigentlich finden sie sogar, dass ich gar nicht mit jemanemd reden wollte, wenn ich nicht getrunken hätte.

Ich habe auch zu nichts mher Lust...
Ich verfolge keines meiner ehemanligen Hobbies mehr. Bin ständog nur damit beschäftig, eine neue Gelegenheit zum Trinken zu finden.

Ich weiss, dass ich wahrscheinlich zur Drogenberatung müsste, aber ich kann einfach mit niemandem über meine Probleme reden. Hatte selbst hier, wo ich ja noch so einigermassen anonym bin, so einige Hemmungen, alles mal aufzuschreiben.......ich kann einfach nicht einer anderen Person meine Probleme ins Gesicht sagen.....
 
 
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Jumpy
Alt 25.04.2008, 11:10   #2
Standard

Hallo,
ich sehe schon, dass du einen grossen positiven Schritt gemacht hast indem du erkennst ein Problem zu haben.
Ich weiss, dass ich wahrscheinlich zur Drogenberatung müsste, aber ich kann einfach mit niemandem über meine Probleme reden.
das wär jetzt sicherlich der beste nächste Schritt und reden kannst du dich hier doch frei, alleine schon aufgrund deiner Anonymität.

Was hindert dich daran jetzt eine Beratungsstelle aufzusuchen?
 
 
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Dreamrat
Alt 25.04.2008, 12:53   #3
Standard

hey, das mit dem Alkohol ist eine ernstzunehmende Sache, ich möchte dir auch keine Moralpredikt halten, aber mit Alkohol löst man keine Probleme, wie du selber feststellen musstest, hast du schon körperliche Beschwerden. Du machst dich damit nur kaputt.

Frage, wie lange willst du noch so weitermachen? Was bewegt dich dazu soviel zu trinken? Was würde dir gut tun? Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Hast du noch Ziele oder Träume? Könntest du dir vorstellen, anstatt des Alkohols, etwas anderes zu tun, z.B. umsteigen auf ein anderes Getränk ohne Alkohol, wenn du so nen Druck hast, dass du was trinken musst, z.B. spazieren gehn, oder dich anderst beschäftigen, das was dir Spass macht.

Das du zu einer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker gehst, wird unumgänglich sein, man braucht sich deshalb nicht zu schämen, ich gehe selber seit 1 Woche in eine Selbsthilfegruppe für sexuellen Mißbrauch, ich meine auch, es geht mir besser damit und man merkt das man nicht alleine ist mit solchen Problemen. Als erstes solltest du, die gründe herausfinden, wieso du trinkst, diese Probleme solltest du angehen, versuche dich zu öffnen, Schritt für Schritt, nur so kann man sich helfen lassen, aber den Schritt und den Weg muss man alleine gehen. Das was du auch erkennen solltest, das du Alkoholiker bist, nach meiner Einschätzung, wenn man täglich betrunken ist, Gründe sucht zum trinken, alles vernachlässigt.

Ich würde auch noch einen Arzt hinzuziehen, gegebenen Falls eine Therapie machen. Ich möchte dir noch etwas mitgeben, "Den Weg musst du alleine gehen, aber du weißt das du nicht alleine bist." Ich wünsche dir die Kraft, den Mut und die Gelassenheit die Dinge hinzunehmen die man nicht verändern kann, aber auch die Kraft, Dinge zu verändern die man verändern kann. lebe immer nur 24 Stunden." Mut.

Gehe in kleinen Schritten, aber du musst etwas tun, gebe dich nicht auf.
Alles gute und viel Kraft, du schaffst es.

lg Dreamrat
 
 
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JayJAy90
Alt 25.04.2008, 13:17   #4
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hi. also das mit dem trinken ist wirklich eine ernste sache doch ich denk dass hast du selber schon erkannt und damit einen großen schritt gemacht.
bei mir is es ein kleinwenig ähnlich (in einer schwächeren form).
bei mir gehört es eig am wochenende einfach schon dazu. bin fast jedes wochenende einmal hacke bzw hab fast jedes wochenende einen filmriss. wenn wir (im engeren freundeskreis) drüber reden zeihen wir das ganze immer ein bisschen ins lächerliche (so etwa: komm hau mer uns sinnlos weg) .es ist schwer sich einzugestehen dass es regelmäßig ist.
allerdings trinke ich nicht wenn ich besonders abgelenkt bin oder etwas mit freunden unternehme die nicht oder nicht viel trinken. zB. beim kicken aufm sportplatz oder so. du solltest wie gesagt versuchen ablenkung zu finden bzw versuchen dich in situationen zu bringen in denen du nicht trinken kannst oder es peinlich sein könnte zu trinken.
also bei mir klappt das eigentlich ganz gut wenn ich will.
naja weiss jetz nich ob man das wirklich vergleichen kann weil das problem bei dir anscheinend etwas größer ist als bei mir.....viel glück un bleib dran an der sache
 
 
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Felicitas
Alt 25.04.2008, 16:42   #5
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wann hast du denn angefangen zu trinken? gabs einen auslöser? wann hast du früher getrunken bevor es gewohnheit wurde? mit freunden? auf partys?
 
 
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Sili
Alt 26.04.2008, 14:46   #6
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Bin schonmal ganz jumpys Meinung.

Die größte Hürde hast du schon genommen indem du dir darüber im klaren bist das du ein Problem hast und das auch anderen gegenüber zugibst.
 
 
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Eidottrio930
Alt 28.04.2008, 17:55   #7
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Danke schonmal für eure Antworten

Ja ich glaube, dass ihr recht habt, das es schonmal das wichtigste war das Problem zu erkennen. Ich habe auch viel mehr darüber nachgedacht, seit ich diesen Thread hier eröffnet habe.

wann hast du denn angefangen zu trinken? gabs einen auslöser? wann hast du früher getrunken bevor es gewohnheit wurde? mit freunden? auf partys?
So genau weiss ich das nicht mehr. Also auf parties war das mit Sicherheit. Gehört ja heutzutage jedenfalls anscheinend zum Erwachsenwerden dazu. Das wäre ja eigentlich auch nicht so schlimm, wenn man den Absprung auch wieder zum rechten Zeitpunkt schafft. Ich habe es aber anscheinend nicht geschafft und brauche auch keine party mehr um was zu trinken.

Es ist auch erst so richtig extrem seit ich keine Schule mehr habe. Früher hab ich auch nur am Wochenende getrunken aber jetzt, da ich am nächsten Tag nicht mehr Früh raus muss, sehe ich keinen Grund mehr unter der Woche nicht zu trinken. Vielleicht sollte ich mir wenn die Abiturprüfungen vorbei sind mal eine Arbeit suchen, um wieder einen geregelten Tagesablauf zu haben. Jedenfalls solange bis ich mit dem Zivildienst anfange.
 
 
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Felicitas
Alt 29.04.2008, 14:24   #8
Standard

ich glaube, zum erwachsen werden gehört es nicht "den absprung" zu schaffen, sondern einen kontrollierten umgang mit suchtmitteln zu lernen. sich unkontrolliert zu betrinken ist genauso wenig optimal wie es strikt aus "prinzip" gründen (vereinfacht gesagt) abzulehnen.

was ich mich so ein bisschen frage ist, "was ist mit deinen eltern"?

wohnst du noch bei ihnen? sagen sie nichts? bekommen sie es nicht mit? sind sie dir eventuell ein "vorbild", also leben sie dir unkontrollierten alkoholgenuß vor? oder vllt genau das gegenteil?

wie auch immer - ich finde den ansatz sich einen job zu suchen absolut richtig. du merkst dass du rahmen, regeln und regelmäßigkeiten brauchst. das ist eigentlich optimal - jetzt musst du es nur noch durchziehen.

wenn ich recht verstanden habe, dann bist du gerade in den abiprüfungen, bzw in der vorbereitung dazu? dann sag nicht "nach dem abi will ich mir einen job suchen", sondern geh das ganze jetzt an.

ein freund von mir hatte auch ein alkoholproblem und zwar auch genau in der zeit dieses "zwischenraums". und er hat dann folgendes gemacht: er ist jeden tag um 8 aufgestanden und ist in die bibliothek gefahren um da zu lernen. hat eine mittagspause gemacht und ist danach wieder in die bibliothek. er hat immer seinen ganzen krempel mitgenommen und hat sich diese regelmäßigkeit quasi selbst auferlegt. und es scheint ihm sehr geholfen zu haben. zum einen war er in der bib nicht abgelenkt und hat wirklich gelernt, zum anderen half ihm diese regelmäßigkeit, dieser "stundenplan" sich selbst zu bestätigen. er wusste am abend dass er was geschafft hatte. dass er nicht nur rumsaß. und er wusste "ich muss morgen wieder um 8 raus, also nichts oder nur wenig trinken". mittlerweile hat er seinen alkoholkonsum, denke ich, ziemlich im griff.

was ich sagen will: schieb es nicht bis "nach dem abi auf", sondern nutz den willen etwas zu ändern schon jetzt. und du wirst dafür belohnt werden: mit einem täglich gutem gefühl etwas gemacht zu haben und mit sicherheit auch mit einem respektablen bis gutem abi.
 
 
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Helldog
Alt 01.05.2008, 18:38   #9
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hi

mir gings gleich habe auch nur noch gesoffen war eine freizeitbeschäftigung für mich , eigentlich hast du dein problem schon erkannt, was du jetzt tun sollst ist folgendes du musst noch verstehen dass das nichts bringt und dir ganz einfach selber in den arsch treten, das problem bei den drogenberatungen dass die dir auch nur gut zureden können aber im grunde musst du dich selber ändern. das heißt die werden dir dann den ganzen schwachsinn erzählen dass es nicht gut für dich ist und dir die folgen zeigen. aber ich sag es noch mal du bist schon zu einer guten einsicht gekommen nun kommt die umsetzung junge. versuch das ganze ohne kompromisse durchzuziehen, das bedeutet KEINEN schluck am anfang zumindest. auch wenn das zittern am morgen schlimm ist das geht vorbei. du hast geschrieben dass du einen leberschaden bereits hast, hmmmm hier hast du ein beispiel wie es weiter geht erst ist es ein schaden und dann ist sie ganz kaputt. mit 21 leberzirose mann mann mann.
naja ich darf mr dazu kein urteil erlauben wie schon gesagt, ich spreche wircklich aus erfahrung wei ich das gleiche problem hatte, du hälst dich von den "ganz" schlimmen am anfang fern, also jene kollegen die mit dir saufen gehen und die noch praller waren als du (ok wenn es dir gleich geht wie mir dann bist du das meistens).
so dann fängst du an einen sport zu machen, egal was es ist das hilft körperlich wie geistig. am besten ist auch noch, falls du rauchst, hör auch damit auf, denn jede zigarette gehört ein bier und lauter solche scherze (wie gesag ich kenne das).
was vielicht noch hilft ist auch der gedanke dass du vieleicht doch etwas aus dir machen willst/kannst. also um jetzt wieder von mir zu sprechen ich hab, nach einer auszeit, mein abi gemacht und habe angefangen zu studieren.
um mich vieleicht zu wiederholen, du wirst staunen was man alles schaffen kann, man muss sich eben nur selber in den arsch treten.

musste das mal editieren da mich einge sachen noch interessiern und ich jetzt ne weiel über den thread nachgedacht habe
1. was kippst du den am morgen so weg und wie viel?
2. hast du "GUTE" freunde?
3. hast du wircklich das gefühl dass du trinken musst um den schmerz oder diese leere am nächsten morgen zu füllen?
4. versuch mal hier anonym deine probleme zu schildern da du ja sagtest du könntest keiner person deine probleme ins gesicht sagen





also von mir alles gute und viel glück

Geändert von Helldog (01.05.2008 um 19:30 Uhr).
 
 
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Eidottrio930
Alt 02.05.2008, 21:10   #10
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was ich mich so ein bisschen frage ist, "was ist mit deinen eltern"?

wohnst du noch bei ihnen? sagen sie nichts? bekommen sie es nicht mit? sind sie dir eventuell ein "vorbild", also leben sie dir unkontrollierten alkoholgenuß vor? oder vllt genau das gegenteil?
Ja ich wohne noch bei meinen Eltern. Sie leben mir aber keinen unkontrollierten Umgang mit Alkohol vor. Die trinken mal ein oder zwei Gläser Wein zum Essen oder so.
Und naja Sie sagen schon was. Sie verbieten mir natürlich nicht zu trinken, wär ja auch etwas komisch mit 21. Aber sie erwähnen schon mal, dass es ihnen Sorgen macht, wieviel ich trinke.....meistens fergie ich sie dann aber irgendwie mit irgendwelchen "Gründen" warum ich trinke ab.



1. was kippst du den am morgen so weg und wie viel?
2. hast du "GUTE" freunde?
3. hast du wircklich das gefühl dass du trinken musst um den schmerz oder diese leere am nächsten morgen zu füllen?
4. versuch mal hier anonym deine probleme zu schildern da du ja sagtest du könntest keiner person deine probleme ins gesicht sagen
Werde mal versuchen, deine Fragen ein wenig zu beantworten. Also erstmal hast du mich glaub ich etwas falsch verstanden....vielleicht habe ich mich auch missverständlich ausgedrückt: Also ich trinke nicht direkt morgens. Ich stehe so gegen 14:00-15:00 Uhr auf und mache mir dann meistens so 1-2 std später das erste Bier auf. Ich trinke hauptsächlich nur noch Bier. mit Schnaps habe ich eigentlich aufgehört....trinke ich nur noch ab und zu und das auch nicht alleine.
Bier hingegen trinke ich schon alleine. Meistens so 7-10 Flaschen am Tag. Das ist so die Menge, die ich vertragen kann ohne einen richtig schlimmen Kater zu krien. Wenn ich feiern gehe dann wird es aber auch mal mehr.

Ich trinke auch nicht, um irgend einen Schmerz oder so zu überdecken. Es ist vielmehr so, dass mir einfach eine Art "innere Stimme" sagt, das es gut wäre jetzt ein Bier zu trinken. Ich weiss nicht ob das das ist, was man unter "psychischer Abhängigkeit" versteht. Ich hab auch irgendwie so das Gefühl. das etwas fehlt in meinem Tagesablauf wenn ich nicht trinke.

Zu meinen Freunden kann ich sagen, das ich zwei Freundeskreise habe. Die einen kene ich aus der Schule und so und in diesem Freundeskreis wird auch ziemlich viel konsumiert (Alkohol und Marihuana). Habe aber nicht so sehr viel mit denen zu tun. Gehe da so 1-2 pro Woche zum Pokern hin.
Mein zweiter Freundeskreis wohnt in der direkten Nachbarschaft und ich kenne Sie daher auch schon teilweise mehr als 10 Jahre. Mit denen treffe ich mich fast jeden Tag. Hier saufen wir zwar auch, aber nicht so oft....hier bin ich so ziemlich der Einzige, der regelmässig trinkt.
 
 
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Helldog
Alt 02.05.2008, 21:33   #11
Standard

hmmmm also

nur mal so ne vermutung:

kann es sein dass deine "innere Stimme" die du hörst ganz einfach nur langeweile ist. desweiteren trinkst du 7-10 flaschen bier am tag, ich dachte mir es wäre was schlimmeres nicht das das jetzt gut ist so viel zu trinken ist eindeutig zu viel.
du bist student? denn das ist bei den einige so, dass die immer rumplärren wie viel arbeit die haben und dann stehen die um 2 uhr nachmitags auf erstma einen bauen/ trinken dann etwas "lernen" und der tag ist schon gelaufen. und bitte jetzt niemand kommen mit " ach es sind nicht alle gleich" habe ich auch nicht gesagt sondern "einige" (wie ich schon oben sagte bin selber student jetzt und bin eigentlich entsetzt über die arbeitsmoral "einiger").
aber nun gut zurück.
also du brauchst einen geregelten tag das heißt z.b um 7 uhr aufstehen ( genau so früh), dann frühstücken und um 8 arbeit anfangen, also auch lernen ist damit gemeint. wenn du jetzt um 2 uhr aufstehst was haste noch vom tag. die nächte sich um die ohren schlagen bringt einfach nichts. was ich sagen will ist das dass ganz einfach ein paar mensch bruachen ein geregeltes leben mach deine arbeit/studium/ schule was auch immer, leiste was und du wirst sehen es geht dir besser du brauchst das bier nicht mehr und das we kann man auch auf piste ist gar kein problem.
und jetzt noch mal 7-10 sind viel aber sicherlich kein alkohol problem was man nicht selber in den griff bekommen würde.
wie schon gesagt meine vermutung einfach nur langweile und nicht wissen was mit sich selber anstellen. so genug mit den moralpredigten, bringen meistens eh nichts.
 
 
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Felicitas
Alt 03.05.2008, 13:11   #12
Standard

@Eidottrio930: Du hast gar nichts zu meinem Vorschlag geschrieben wie du jetzt die Zeit bis "nach dem Abi" verbringen kannst. Was hälst du davon?
 
 
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Eidottrio930
Alt 05.05.2008, 02:27   #13
Standard

@Eidottrio930: Du hast gar nichts zu meinem Vorschlag geschrieben wie du jetzt die Zeit bis "nach dem Abi" verbringen kannst. Was hälst du davon?
Es ist mir auch klar, das ich jetzt etwas tun sollte, statt nach dem Abi. Deinen Vorschlag dafür fand ich auch nicht schlecht. Allerdings bin ich kein Mensch, der einen sehr starken Willen hat, ein gesetztes Ziel zu erreichen. Daher würde ich es wohl kaum durchhalten, mir selbst einen geregelten Tagesablauf zu schaffen....wenn ich nicht UNBEDINGT früh aufstehen MUSS, dann tue ich auch nicht. Daher wäre eine Arbeit wohl längerfristig effektiver für mich, um mir einen geregelten Tagesablauf zu schaffen.

Für den Moment habe ich mir erst einmal überlegt, den Konsum Schrittweise herunterzufahren. Zuerst will ich einmal nur jden zweiten Tag Alkohol trinken. Dann werde ich versuchen, wieder nur am Wochenende zu trinken (fürs erste ist es auch egal wieviel ) Mein langfristiges Zeil ist es dann, nur noch in Gesellschaft oder bei gutem Essen (in Maßen) trinken.

Meine ganze Situation ist auch etwas verstrickt. Ich habe zwar geschreiben, das meine Trinkerei erst so ausgeartet ist, seit ich keinen Unterricht mehr habe, aber davor war die Situation auch nicht gerade rosig. Ich habe früher zwar unter der Woche nichts getrunken, dafür aber am Wochenende (und an jedem anderen freien Tag auch) immer so richtig extrem zugelangt.

Das heisst, ein geregelter Tagesablauf würde nur meinen Konsum unter der Woche einstellen....aber Wochenenden werde ich immer haben. Daher muss ich irgendwie generell wieder einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol lernen.

kann es sein dass deine "innere Stimme" die du hörst ganz einfach nur langeweile ist.
Sicherlich spielt Langeweile auch eine Rolle dabei. Aber 7-10 Flaschen sind ja auch nur mein Pensum, wenn ich zu Hause bin. Wenn ich mit Freunden weggehe, ist es erheblich mehr...dann liege ich danach erstmal zwei Tage im Bett. Natürlich gibt Alkoholiker, deren Trinkproblem weitaus schlimmer ist, sodass sie jeden Tag eine Flasche Schnaps oder mehr trinken. Aber mein Problem ist ja auch nicht die Menge, sondern die Regelmässigkeit....ich trinke eigentlich jeden Tag. Dazu kommt aber auch wieder, dass wenn ich mal weggehe ich immer einer der Betrunkensten bin....da spielt dann die Menge soch wieder eine Rolle. Also wie ich oben schon zu Felicitas geschrieben hab, muss ich einfach wieder lernen einen normalen Umgang mit dem Alkohol zu pflegen, wobei mir eine Arbeit sicher helfen würde (zumindest um die Trinkerei unter der Woche in den Griff zu kriegen)
 
 
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das dirk
Alt 05.05.2008, 06:42   #14
Standard

Schalt den Kopf ein... und trink einfach nicht.
Wenn Du ein richtiger Alki wärst würdest Du nicht diese Erkenntnis haben.
 
 
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Farya
Alt 06.05.2008, 13:26   #15
Standard

Verstand einschalten! Ganz eigenen Weg finden und eigene Ziele setzen.. was du schon getan hast und vergiss nicht: Hör niemals auf anzufangen und fang niemals an Aufuhören! Wünsch dir Glück..

F.
 
 
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Xyrox
Alt 06.05.2008, 23:10   #16
Standard

ich glaube du hast kein alkoholproblem, ein problem hast du erst wenn du gar nicht ohne kannst. ich nenne das jetzt einfach mal drückebergersyndrom.
 
 
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