Zitat von Ghelli Zivildienst ist ohnehin total überholt und dumm.
Als Ersatzdienst finde ich ihn sinnvoll, leider ist seine Umsetzung als Ersatzdienst für diejenigen, die keinen Kriegsdienst leisten wollten nie gelungen, da der Zivildienst vollständig in die Planung der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Verteidigungsfall eingebunden wäre. Das Realitätspotential dieses Szenarios ist nun zwar in der Tat sehr überholt, aber grundsätzlich ist dies nach wie vor Bestandteil des Verteidigungskonzeptes.
Fazit: Zivildienst "verarscht" all die, die glauben, sie würden durch Ableistung des Ersatzdienst ihrem Gewissen gerecht werden.
Überholt und dumm ist lediglich die Wehrpflicht und Militär allgemein.
Wenn ich sehe, wie sich die Regierung nach dem Verlust dreier deutscher Soldaten, die Deutschlands Sicherheit in Afghanistan verteidigen, hinter den Einsatz stellt verhöhnt diese Regierung doch die Angehörigen der Opfer und viel krasser die Angehörigen der dort noch stationierten potentiellen Opfer.
Daher: Exit, sofort!
Zitat von Ghelli Es ist nichts weiter als eine monatelange Nötigung die durch
den Staat legitimiert ist.
Tatsache, wenn auch ein braver Bürger, der meint er habe bedingungslos alle staatlichen Akte zu befolgen in der Nötigung eher eine Pflicht sieht.
Zitat von Ghelli Ich kann nur jedem raten den Zivildienst in keinster Weise ernst zu nehmen.
Was wollen die machen? Dich raus werfen! Lächerlich!
Disziplinarmaßnahmen gibt es zuhauf, schau Dir halt mal das ZDG an. Und: ja man wird sogar rausgeworden, das würde ich sogar zum Ziel machen, so spart man sich diese Zwangsarbeit. Macht sich nicht so gut in der Akte, aber was solls, das sollte es Wert sein (ist es nur leider vielen nicht, aber ist ja nichts neues, dass der Primat der Karriere in den meisten Teilen unserer Gesellschaft gilt).
Zitat von Ghelli Es gibt genug möglichkeiten sich eine laue Zeit zu machen!
Immerhin wird man dazu genötigt!
Von den Möglichkeiten gebrauch zu machen ist vielen Leuten erschreckenderweise "zu stressig", außerdem überwiegt nach wie vor leider die Wahrnehmung des Dienstes als "unvermeidliches" Übel. Naja, irgendwo selber Schuld.