Ähm, normalerweise hättest du dem Kerl bei der Bundeswehr garnicht erst sagen dürfen, dass du verweigern willst.
Zumindest wäre es besser gewesen.
Durftest du dort dann schon einen sogenannten "Formlosen Antrag" unterschreiben?
Normalerweise wird man bei der musterung gefragt ob man verweigern möchte. Wenn man dies bejaht wird direkt dieser formlose Antrag fertig gemacht auf dem nicht viel mehr steht als "Hiermit verweigere ich den Kriegsdienst unter Berufung auf Artikel 4, Absatz 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.".
Wenn man so einen Wisch unterschrieben hat ist man praktisch schon anerkannter Kriegsdienstverweigerer.
Begründung, Lebenslauf und Polizeiliches Führungszeugnis muss man dann später per post nachreichen.
Wenn du das nicht getan hast, hätten sie dich später noch zu einer sogenannten "Eignungsuntersuchung" geschickt, wo du an einem Computer einige Aufgaben lösen darfst, damit die BW weis wofür du dich einsetzen lässt.
Wenn du also schon bei der Musterung verweigert hast, also diesen Wisch unterschrieben hast und nacher nicht zur Eignungsuntersuchung musstest, dann lässt sich folgendes sagen:
a) Eine Einberufung wirst du nie bekommen, da du ja jetzt Kriegsdienstverweigerer bist.
Normalerweise bekommst du vom Bundesamt für Zivildienst spätestens 4 wochen nach dem formlosen KDV-Antrag einen Brief, in dem sie dich auffordern die fehlenden unterlagen innerhalb von einem bestimmten Zeitraum nachzureichen.
b) Wenn du bei der Musterung direkt verweigert hast, dann hast du deine Chance garnix machen zu müssen vorerst vertan.