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Studium + Wohnortwechsel

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Umfrageergebnis anzeigen: Für das Studium umziehen?
Ich bin zuhause geblieben, und es war gut so 4 21,05%
Es war nicht gut, dass ich zuhause geblieben bin 0 0%
Ich bin für das Studium weggezogen ; gute Entscheidung 14 73,68%
Umgezogen und bereut 1 5,26%
Teilnehmer: 19. Diese Umfrage ist geschlossen

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Alt 28.11.2006, 01:07   #1
Standard Studium + Wohnortwechsel

Bald habe ich mein Abi, und in weniger als einem Jahr studier ich schon.
Wo und Was, ist noch (bisschen) offen.

Nur was, wenn man sich nicht entscheiden kann?
Bleibt man zuhause wohnen, geht auf eine durch Hochschulrankings schlecht bewertete Uni, oder zieht man in eine andere Stadt.

Die Vor- und Nachteile sind auch relativ offensichtlich:
- zuhause bezhalt man (i.d.R.) keine Miete
- ...hat noch seinen Bekanntenkreis
- ...spart einfach Geld.
- ...ist vllt mit der Uni unzufrieden

- in einer anderen Stadt muss man sich neu zurechtfinden
- ...hat evt. ne gute Uni
- ...muss eigenen Haushalt führen
- ...entdeckt neues
- ...muss mit weniger Geld auskommen
- usw...

Konkret geht es in meinem Fall um Mainz und Kaiserslautern (Physik). Nach Mainz könnt ich jeden Tag fahren, aber soo gut soll die nun auch nicht sein. Irgendwie reizt es mich schon, in eine andere Stadt zu ziehen, andererseits sollte man noch die Zeit, in der man zuhause wohnen bleiben kann, doch ausnutzen.
Die finanziellen Mittel sind auch sehr begrenzt, wird sich wohl auf Bafög und Kindergeld belaufen. Und da mein Freund hier wohnt, hält es mich hier fest (ist aber jetzt schon ne Wochenendbeziehung).
Tja, die Qual der Wahl.

Und nun an euch: Wie habt ihr es gemacht / werdet(würdet) ihr es machen? Was war gut, von was könnt ihr abraten?
Ist jmnd zufällig an einer dieser Unis?

Die Entscheidung fällt mir überhaupt nicht leicht, schließlich ist wohl für die nächsten 5/6 Jahre.


Gruß
distressed
 
 
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Alt 28.11.2006, 01:13   #2
Standard

öhm, also ich hab mich klar für plan b entschieden. ich hab mich nicht mal in meinem heimatort an der uni beworben.

jetzt wohn ich 300km von daheim entfernt.

ok, ich hatte auch schon vor dem studium ne eigene wohnung. so alles in allem findet man sich zurecht. neue leute lernt man fix über seminar- oder referatgruppen kennen oder vllt auch über diese erstsemesterparties.

pendeln ist nervig. so wie ich das jetzt von anderen mitbekommen hab, die jeden tag gut ne stunde mit der bahn zurücklegen.

anderseits würd ich glaub ich nicht den wohnort wechseln, wenn mein freund in der alten stadt bleibt...hm... hat er die möglichkeit mit zu gehen?

vom geld her, wenn du bafög bekommst, wirst schon irgendwie klar kommen.
 
 
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Alt 28.11.2006, 01:23   #3
Standard

Zitat von felicitas
pendeln ist nervig. so wie ich das jetzt von anderen mitbekommen hab, die jeden tag gut ne stunde mit der bahn zurücklegen.
Das bemerke ich auch oft, wenn Tag der offenen Tür in der Uni ist und ich da war - meistens muss man laufen, weil die Busse überfüllt sind (Zug geht gerade noch).

anderseits würd ich glaub ich nicht den wohnort wechseln, wenn mein freund in der alten stadt bleibt...hm... hat er die möglichkeit mit zu gehen?
leider nein, er ist gerade mal im 2.lehrjahr - und verdient auch viel zu wenig, um überhaupt ans ausziehen denken zu können.

---

aber danke schonmal, jetzt fühl ich mich sicherer
(Ich selbst bin ja fürs ausziehen, nur das Umfeld nicht und das verunsichert)
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 28.11.2006, 02:08   #4
Standard

Gut, ich bin schon fürn Zivi weggezogen, war aber dann für Studium erst recht in ner anderen Stadt.

Hat sich absolut gelohnt: den Terminus "zu Hause" für da wo ich aufgewachsen bin hab ich nach paar Monaten aufgegeben weil ich mich hier heimisch gefühlt habe. Die Vorteile waren ganz klar:

1. 15 Minuten mitm Rad zur Uni
2. gute Uni
3. größere Stadt, raus aus der Peripherie
4. einige alte Freundschaften haben gehalten, trotz der Entfernung -> du merkst was echte Freunde sind
5. nicht zu unterschätzen, so blöd es klingt: du wirst ins kalte Wasser geschmissen, mußt alles selber organisieren was bisher Mama gemacht hat: du lernst endlich mal was fürs Leben


Die Nachteile haben sich bei mir in den Griff kriegen lassen, also ne Luxuswohnung is natürlich nicht drin und du wenn du kein absolut finanzkräftiges Umfeld hast mußt du jobben gehen, aber das wars echt wert.
 
 
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HHai
Alt 28.11.2006, 04:29   #5
Standard

ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen,
außer

1. 2 Minuten mitm Rad zur Uni
2. sehr gute Uni

Bei mir sind es nur 100 km, deswegen bin ich auch noch jedes zweite Wochenende daheim (weil ich dort meine Freundin hab), trotzdem:

Für mich gehört zum Studium auch eine persönliche Weiterentwicklung,
loslassen von den Eltern, wenn nicht jetzt wann denn dann ?
Bis 25, 30, 35 ???
 
 
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David
Alt 28.11.2006, 14:47   #6
Standard

wer während des Studiums noch zuhause wohnt büßt quasi 80% der Lebensqualität die das Studium mitbringt ein.

Wie willst Du bitte ne Frau/Mann abschleppen wenn Du bei Mutti wohnst?

Dude - WG-Zimmer ist das einzig Wahre!
 
 
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PartyPooper1986
Alt 30.11.2006, 02:56   #7
Standard

Ich werde nach dem Zivi im Ausland studieren. Laut map24 ~1150km von zu Hause entfernt.

Zu Fuß 10min zum College, eigenes Apartment mit Balkon hehe...

wat mut, dat mut.
 
 
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Alt 30.11.2006, 13:16   #8
Standard

laut umfrage scheint ja niemand seine entscheidung bereut zu haben und mehr sind weggezogen... hm *überleg*

ist irgendwie auch nicht schön noch 6 jahre daheim zu wohnen (auch noch, weil ich mit meinem bruder ein zimmer teilen muss)

Wie willst Du bitte ne Frau/Mann abschleppen wenn Du bei Mutti wohnst?
naja wenn man einen festen freund hat, fällt das ja weg. aber einfach mal so leute einladen ist mit einer eigenen wohnung - bzw. in einer wg viel einfacher.

die nachteile zu hause wohnen zu bleiben überwiegen im moment sehr
-pendeln (siehe feli)
-schlechtere uni
-bruder
-immernoch von eltern "bestimmt" zu sein ( ala "so lange du unter meinem dach wohnst")

mal sehen wie sich das in den nächsten wochen entwickelt (also meine meinung ^^)

danke mal so an alle
 
 
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David
Alt 30.11.2006, 21:37   #9
Standard

Zitat von distressed
l
naja wenn man einen festen freund hat, fällt das ja weg.
glaub mir das mit dem festen Freund aendert sich wenn du anfängst zu studiern schnell
 
 
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BlauerRegen
Alt 01.12.2006, 13:01   #10
Standard

Zitat von distressed
Bald habe ich mein Abi, und in weniger als einem Jahr studier ich schon.
Wo und Was, ist noch (bisschen) offen.

Nur was, wenn man sich nicht entscheiden kann?
Bleibt man zuhause wohnen, geht auf eine durch Hochschulrankings schlecht bewertete Uni, oder zieht man in eine andere Stadt.

Die Vor- und Nachteile sind auch relativ offensichtlich:
- zuhause bezhalt man (i.d.R.) keine Miete
- ...hat noch seinen Bekanntenkreis
- ...spart einfach Geld.
- ...ist vllt mit der Uni unzufrieden

- in einer anderen Stadt muss man sich neu zurechtfinden
- ...hat evt. ne gute Uni
- ...muss eigenen Haushalt führen
- ...entdeckt neues
- ...muss mit weniger Geld auskommen
- usw...

Konkret geht es in meinem Fall um Mainz und Kaiserslautern (Physik). Nach Mainz könnt ich jeden Tag fahren, aber soo gut soll die nun auch nicht sein. Irgendwie reizt es mich schon, in eine andere Stadt zu ziehen, andererseits sollte man noch die Zeit, in der man zuhause wohnen bleiben kann, doch ausnutzen.
Die finanziellen Mittel sind auch sehr begrenzt, wird sich wohl auf Bafög und Kindergeld belaufen. Und da mein Freund hier wohnt, hält es mich hier fest (ist aber jetzt schon ne Wochenendbeziehung).
Tja, die Qual der Wahl.

Und nun an euch: Wie habt ihr es gemacht / werdet(würdet) ihr es machen? Was war gut, von was könnt ihr abraten?
Ist jmnd zufällig an einer dieser Unis?

Die Entscheidung fällt mir überhaupt nicht leicht, schließlich ist wohl für die nächsten 5/6 Jahre.


Gruß
distressed
Hallo distressed,

ich wuerde mich da ganz auf dein Bauchgefuehl verlassen. Wenn es Dich reizt woanders hinzugehen, ganz abgesehen vom Studium, dann solltest Du das auch tun. Aber nur des Studiums wegen wegziehen halte ich schlichtweg fuer unsinnig. DENN: Die sog. Hochschulrankings sagen nicht viel aus, denn die Kristerien fuer eine gute/schlechte Uni bezieht sich im Prinzip nur auf das Etat, das den Unis zur Verfueguing steht. Du wirst in einer Uni in Mainz nicht weniger lernen als an einer Uni woanders, es kommt auf Dich an, wie sehr Du Dich hinter das Studium klemmst. Uni ist NICHT Schule.
Eine gute Uni wird sicherlich ueber mehr Tutoren verfuegen und eine bessere Ausstattung besitzen, aber das allein macht ja noch lange keine bessere Ausbildung aus. Es erleichtert nur das Lernen, weil Du besser betreut wirst. Fuer einen Menschen, der selbstaendig lernen kann, ist somit unerheblich, ob er an einer "guten" oder einer "schlechten" Uni studiert.
 
 
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Wodar Hospur
Alt 01.12.2006, 13:40   #11
Standard

Schmarn, die Hochschulrankings setzen sich zusammen aus:
1) Ausstattung der Universität
2) Qualifikation der Professoren
3) Angesehnheit in der Wirtschaft
4) eigen Beurteilungen der Studenten

Deswegen kann eine gute, bzw. bekannte und geachtete Universität ein gutes Sprungbrett in den Job sein.

Aber für 6 Jahre noch zuhause, wäre nichts für mich. es gibt wenig schönes wie ne eigene Wohnung.
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 01.12.2006, 13:53   #12
Standard

Gibt auch diese Forschungsstatistiken wo drinsteht:

1. wie viel wird dort veröffentlicht
2. wie oft wird ein Prof oder eine Uni von anderen Veröffentlichungen zitiert
 
 
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Alt 01.12.2006, 15:22   #13
Standard

Schmarn, die Hochschulrankings setzen sich zusammen aus:
1) Ausstattung der Universität
2) Qualifikation der Professoren
3) Angesehnheit in der Wirtschaft
4) eigen Beurteilungen der Studenten

Deswegen kann eine gute, bzw. bekannte und geachtete Universität ein gutes Sprungbrett in den Job sein.

Aber für 6 Jahre noch zuhause, wäre nichts für mich. es gibt wenig schönes wie ne eigene Wohnung.
Gibt auch diese Forschungsstatistiken wo drinsteht:

1. wie viel wird dort veröffentlicht
2. wie oft wird ein Prof oder eine Uni von anderen Veröffentlichungen zitiert
genau nach solchen kriterien bin ich eher gegangen...
@Wodar Hospur: ja, wenn ich das geld aufbringen kann, hol ich mir auch lieber eine wohnung als in einem wohnheim zu wohnen...

hab gerade nachgeguckt: von meinem freund aus sind es "nur" 60km - geht noch (nur autobahnstrecke) und von zuhause 75km. das kann man gut am we fahren ^^ und grob 8€ benzinkosten (einfache fahrt)

ich wuerde mich da ganz auf dein Bauchgefuehl verlassen. Wenn es Dich reizt woanders hinzugehen, ganz abgesehen vom Studium, dann solltest Du das auch tun.
ja das tu ich, nur spielt der verstand natürlich auch noch eine rolle deshalb ist auch dieser thread entstanden...
 
 
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Anthroxx
Alt 02.12.2006, 21:19   #14
Standard

für mich steht auch fest das ich nächstes jahr weg ziehen werde...

möchte einfach net hier in der nähe studieren. nach ddorf zu pendeln oder gar die häßliche duisburg/essen uni zu besuchen... hmmm ne danke.

täglich 2stunden oder was für die fahrt zur uni, zum treffen von studienkollegen oder mal zum lernen in der bibliothek hmm nee, könnt ich mir net vorstellen.
hier zu hause zu lernen ist auch net sooo das gelbe vom ei *anabizeiterinner*

nunja, mal schaun wie weit es von zu hause weg geht (100km soltlen es schon sein). muss mir zum glück um die finanzen net so nen kopf machen, daher stehen eigentlich alle möglichkeiten offen.nunja mal schaun wo man nächstes jahr landet *g*

Geändert von Anthroxx (02.12.2006 um 21:29 Uhr).
 
 
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Alt 03.12.2006, 01:22   #15
Standard

also ich studier ja nicht, mach ja "nur" berufsfachschule.... da wär auch eine hier in der nähe gewesen wo ich innerhalb von 20min mit bus oder auto dort gewesen bin. hab mich aber trotzdem letzten sommer für die schule entschieden die knapp 90km weg is mit ner eigenen wohnung... ich wollt einfach von zu hause raus. seitdem fahr ich (fast) jedes wochenende heim zu meinen eltern und es läuft jetz viel besser als vorher... mit den freunden und so hat sich auch nich viel geändert, die arbeiten ja unter der woche auch alle und so sieht ma sich nach wie vor am wochenende zum weggehen.... der einzigste "nachteil" bei mir war dass ich mit dem handball spielen aufgehört hab, weil ich ja nich jede woche 90km für training fahr.. ich hätt zwar da anfangen können zu spielen, aber die mannschaft hat mir net gepasst, die warn net so meine typen, aber das is n andres thema
also wenn du mich fragst is es eigentlich besser auszuziehen für studium/ausbildung oder was auch immer....
aber wie schon vorher gesagt, dass musst du selbst am besten wissen und selbst entscheiden...
ich bereue auf jeden fall nich dass ich weggezogen bin, obwohl alle gesagt ham: "wie kannst du nur" (weil ich 2monate vor meinem 18ten geburtstag ausgezogen bin )

so far

LG kaddy
 
 
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Trip Fontaine
Alt 03.12.2006, 12:17   #16
Standard

Weggezogen, nicht bereut. Ich versuche jedoch auch noch regelmäßigen Kontakt zum "alten" Umfeld zu behalten. Anzumerken wäre evtl. aber noch, dass sich ein Studium, egal ob im Heimatort oder am anderen Ende der Welt, nicht grundsätzlich mit Weiterentwicklung und Horizonterweiterung gleichsetzen lässt. (Unabhängig davon, wieviele Leute man kennenlernt oder "abschleppt") Leute meinen, mit der steigenden Kilometerzahl vom Heimatort steige auch ihre Unabhängigkeit - so einfach ist das meistens nicht.
 
 
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