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Studieren in anderen Bundesländern. Wohnungsthematik

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El Sparko
Alt 22.05.2006, 22:24   #1
Standard Studieren in anderen Bundesländern. Wohnungsthematik

Hi,

ich hab da grundsätzlich ne Frage. Man liest immer öfter dass man nicht den erst besten Studienplatz nehmen soll. Jetzt hab ich so gut wie einen Sicher in der Nähe meines Heimatortes und dort auch ne Wohnung gesichert. Allerdings muss man in Bayern gut 500.- pro Semester an Studiengebühren abdrücken und ich kann mir mit oder ohne Bafög nichtmal die Miete wirklich leisten.

Jetzt also die Frage warum nicht zum Beispiel in Hessen studieren? Ich könnt mich ja überall bewerben und hab dank guter Noten auch Chancen genommen zu werden. Nur was dann? Ich kann ja ned am 1. Oktober da mitm Zug hinfahren und dann aufm Bahnhof wohnen. Ne Studiwohnung in Wohnheimen gibts ja auch immer erst wenn man immatrikuliert ist. Wie soll das denn alles gehen? Denn eins ist mir klar. Es gibt viele die weiter weg studieren und irgendwas muss ich da doch übersehen... Ich seh halt kaum Chancen mich "auf die Schnelle" an nem neuen Wohnort um Wohnung + Nebenjob zu kümmern, allerdings kann man ja auch nicht jeden Tag durch halb Deutschland pendeln
 
 
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ElLute
Alt 23.05.2006, 03:19   #2
Standard

also ich wohne in einem studentenheim und ein "artgenosse" hat hier tatsächlich vor ein paar jahren den einzug geschafft indem er nach offiziellem studienbeginn einfach mit koffern angeschleppt kam und bei der heimleitung dadurch mitleid erregt hat, sodass er den heimplatz jetzt mittlerweile das fünfte jahr hat...

auf die nummer sicher zu gehen ist sicher ein wenig schwierig bei der wohnungssuche... da zocken sie einen ab, wenn sie das riechen, aber wenn man gewisse "spekulationsrisiken" einzugehen bereit ist, dann wird sich auch mit der wohnung was drehen lassen, denn erfahrungsgemäss brechen nach ein paar wochen ziemlich einige studenten das studium ab, wenn sie es überhaupt anfangen...(gibt auch einige wohnungen, die zwar aus "sicherheitsbewegungen" bezahlt sind, aber nie bezogen werden)
 
 
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weltretter
Alt 23.05.2006, 08:11   #3
Standard

und es muss ein studentenwohnheim sein? je nachdem in welcher stadt gibts doch auch normale mietwohnungen sehr preiswert in der nähe der Uni. Und da kann man ja schon ein paar Wochen / Monaten vorher den Mietvertrag fertigmachen.
 
 
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Jaina
Alt 23.05.2006, 13:15   #4
Standard

Soweit ich weiss, ist es immer am praktischestens schon während dem noch laufenden Semester auf Wohnngussuche zu gehen, denn zu Ende des Semesters werden in jedem Fall einige Wohnungen frei bei denen du dich dann schon beworben hast.

Zum Thema Studiengebühren, in Hessen wird es ab Sommer- oder Wintersemester 2007 losgehen. DU musst dir aber immer im klaren sein, diese 500 Euro werden nicht anfang des Semesters gezahlt, sondern wenn du das Studium geschafft hast und schon im Arbetsleben stehst (es läuft wie die Rückzahlung des BaFögs).
 
 
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El Sparko
Alt 23.05.2006, 15:47   #5
Standard

ja jaina das ist vielleicht ne argumentation mit der mir herr stoiber seine gebühren schmackhaft machen will aber du musst auch sehen dass man erstens die wahl hat die gebühren sofort oder später zu bezahlen und zweitens ich ne wirklich arme sau bin. ich hab keine ersparnisse und meine eltern können nix sponsoren. ich brauch eh schon bafög und starte so dann schon mit moderaten schulden ins "arbeitsleben" (aus dem ich ja bereits komme).

jetzt nochmal zum klarstellen. ich bekomme jetzt kein bafög. ich KÖNNTE bafög bekommen aber das weis man eh erst ein paar monate nach studienbeginn. eine mietwohnung kann ich mir also NUR DANN leisten wenn ich einen job hab. einen job kann ich mir kaum suchen wenn ich keine wohnung habe, denn ich fahre sicher nicht ewig durch die republik und ich werde dann auch mein auto verkaufen müssen um über die runden zu kommen. der job muss also auch noch von der wohnung aus erreichbar sein. das problem hab ich doch hier, wo die wohnung sicher wäre, eh schon. ich finde jetzt nicht einfach so nen job aber ich müsste einen haben um überhaupt meinen wohnort verlassen zu können. genial.

ist es also so, dass alle studenten, die weiter weg studieren mit einem dicken polster an geld oder elterlicher unterstützung ins "tiefe nass" springen und sich dann ne neue existenz aufbauen? gibt es keine übergangsregelung, wie man z.b. jetzt schon ne studiwohnung für oktober im wohnheim beantragen könnte? ich will ja garnicht im wohnheim wohnen aber mietwohnung<->job ist so ne art teufelskreis. man bekommt kaum was vermietet ohne anstellung und man bekommt auch kaum nen job ohne nen ordentlichen wohnsitz.
 
 
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ElLute
Alt 23.05.2006, 15:56   #6
Standard

komische sitten... hier in österreich waren die anmeldefristen für heimplätze zwischen ende märz und ende april... zusage bekommt man dann in der regel im juni-juli...
 
 
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Felicitas
Alt 23.05.2006, 20:18   #7
Standard

bildungskredit
 
 
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El Sparko
Alt 23.05.2006, 20:51   #8
Standard

dieser wird nur gewährt wenn man kein bafög beziehen kann und auch NICHT auf die gesamte studienzeit. nachweise werden verlangt, verzinsung unterschiedlich hoch, die höhe des kredits selbst eher mager... sorry ich will dir keine illusionen zerstören aber ICH sehe da nicht wo dieser bildungskredit eine lösung darstellt.
 
 
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Felicitas
Alt 23.05.2006, 20:54   #9
Standard

es geht weder um meine illusion, noch um mein problem.

es gibt sicherlich noch andere möglichkeiten der kreditaufnahme unabhängig vom bundesverwaltungsamt.

das variiert ja schon in dauer und höhe je nach universität.
 
 
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Jaina
Alt 23.05.2006, 21:03   #10
Standard

Zitat von El Sparko
ich KÖNNTE bafög bekommen aber das weis man eh erst ein paar monate nach studienbeginn.
Ich weiss nicht, aber hier in Marburg ist es so, das du schon alle notwenigen Unterlagen (bis auf die Studienbescheinigung) vor deiner einschreibung abgeben kannst. Diese werden dann schon alle geprüft und sobald du deine Bescheinigung ab gibst bekommst du in knapp einer Woche die Bestätigung ob oder ob nicht.

Und das mit den Wohnungen, ob nun in einem Wohnheim oder ausserhalb ist soweit ich weiss Abstimmungssache, in Wohnheimen hast du nen Zimmer ab Semesterbeginn (und das eigentliche Semester beginnt ja erst ca. nen Monat später).


Mir ist es lieber, meine Studiengebühren erst dann zu zahlen wenn ich nen Job habe, als das ich jedes halbe Jahr ca. 750€ zahle. -.-
Und ich kann dich wirklich verstehen und auch dein Problem. Mir geht es da ziemlich genauso. Ich hab einfach bei jeglicher Studienberatung nachgefragt wo ich nur konnte (und wo ich eben hin wollte). Die helfen dir eigentlich nicht nur bei der Wahl deines Studienganges, sondern können dir auch sagen wie und wo du etwas beantragen kannst und was dir hilft.
Das ist wahrscheinlich esser, als hier jemanden zu Fragen, der es eigentlich nicht sicher wissen kann (es ändert sich ja auch von Semester zu Semester immer was).
 
 
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El Sparko
Alt 23.05.2006, 21:42   #11
Standard

nun was ich langsam sehe ist das es einfach reichlich unmöglich scheint ohne finanzielle sicherheit im rücken großartige "sprünge" zu machen. da bedeutet diese viel gescholtene studentische freiheit und das "sehen der großen welt" gibts auch nur bei ober- und mittelschicht. ich komm leider nicht aus ner akademikerfamilie und meine eltern sehen auch sicher nicht ein warum ich studieren sollte wo ich doch arbeiten könnte... was weis ich.

ich werd jetzt also alles daran setzen in meiner provinz-fh studieren zu können und hoffen irgendwann nochmal den absprung zu schaffen. mehr bleibt da nicht.
 
 
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Jaina
Alt 23.05.2006, 22:01   #12
Standard

Zitat von El Sparko
nun was ich langsam sehe ist das es einfach reichlich unmöglich scheint ohne finanzielle sicherheit im rücken großartige "sprünge" zu machen. da bedeutet diese viel gescholtene studentische freiheit und das "sehen der großen welt" gibts auch nur bei ober- und mittelschicht. ich komm leider nicht aus ner akademikerfamilie und meine eltern sehen auch sicher nicht ein warum ich studieren sollte wo ich doch arbeiten könnte... was weis ich.

ich werd jetzt also alles daran setzen in meiner provinz-fh studieren zu können und hoffen irgendwann nochmal den absprung zu schaffen. mehr bleibt da nicht.
Das würde ich nicht ganz so sehen. Ich habe genug Komolitonen, die wirklich nicht zur Mittel oder sogar Oberschicht gehören, doch haben sie es alle geschafft eine Wohnung am Studienort zu haben. Es kostet halt sehr viel rumrennen und auch enttäuschungen. Ich hab selbst auch kaum zum Leben, da mich mein eltern nicht unterstützen und ich nur einenTeil des Bafögs bekomme. Im Notfall muss man halt in ne WG ziehen, wenn man nicht damit leben will in die örtlich fh zu gehen.
 
 
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