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Neonröhre

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Filmazoid
Alt 27.10.2005, 00:25   #1
Standard Neonröhre

Da ich ne Niete in Chemie bin (auch bissi faul *g*, kein Interesse), stehe ich vor einem vielleicht für andere einfaches Problem. Ähm es geht um die Frage wieso beim Ablassen von ner gewissen Menge Neon der zuvor leuchten "Strang" sich paralell in Streifen aufteilt.

Also zuvor so

-----------------

*neo ablass*

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Thx for help
 
 
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Felicitas
Alt 27.10.2005, 16:35   #2
Standard

du kannst fragen stellen. also ich hab ne vermutung. inwiefern die sinnvoll ist weiß ich allerdings auch nicht. mir gings in chemie immer so wie dir und ich hatte es beizeiten abgewählt.

aber du hast einen körper. und lässt dort ein gas entweichen. damit verändert sich der druck im inneren des körpers. volumen bleibt gleich, druck sinkt, dichte wird geringer, damit verteilen sich weniger teilchen auf das gleiche volumen. und darüber könnt ich mir denken kann diese teilung erfolgen.

ist jetzt aber eher die physikalische variante.

und irgendwie gabs da nen pfiffigen fachausdruck, den ich nachschlagen müsste.

volumen gleichbleibend.
druck sinkend.
dichte veringert sich.
temperatur ?

^^^^^^^^

das ist die absolute vereinfachte variante. wenn die richtung stimmt könnte man da viel tiefer gehen. sogar tiefer als ihr atomhüllenphysiker

Geändert von Felicitas (27.10.2005 um 16:47 Uhr).
 
 
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Filmazoid
Alt 27.10.2005, 19:27   #3
Standard

Das klingt ja auch soweit logisch, aber wieso verteilt es sich gerade so in Streifen und geradzu im gleichen Abstand?

Danke aber schonmal für den Ansatz .
 
 
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doomhammer
Alt 27.10.2005, 19:31   #4
Standard

hat vllt was mit der frequenz des stoms zu tun? das ist jetzt nen schuss ins dunkelblaue aber nen versuch isses wert
 
 
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Felicitas
Alt 27.10.2005, 20:32   #5
Standard

hast du mal ein bild davon? am besten so ne art technische zeichnung?
 
 
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Filmazoid
Alt 27.10.2005, 20:38   #6
Standard

Nein leider nicht, nen Paintbild würde nicht anders aussehen als ne Röhre worin du halt parallel leuchtende Streifen siehst. Ich finde aber das mit dem Strom von Doom ne gute Richtung. Ich mein irgendne Rolle muss das ja spielen. Von alleine leuchtet es nicht.

Stells dir hier in der Röhre vor. *g*

 
 
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Felicitas
Alt 27.10.2005, 21:03   #7
Standard

[FONT=Verdana]öhm, neon- oder leuchtstofflampen?

also ich geh mal von neonlampen aus.

ich hab da was gefunden.

[/FONT]
[FONT=Verdana]Neonlampen

Neonlampen, nicht zu verwechseln mit Leuchtstofflampen, sind sehr einfach aufgebaute Gasentladungslampen. Sie bestehen lediglich aus einem dünnen, klaren Glasrohr, das an den beiden Enden je eine Elektrode besitzt. Dieses Glasrohr ist mit Neon, einem Edelgas, unter geringem Druck gefüllt. Legt man eine ausreichend hohe Spannung von einigen zehntausend Volt an die Elektroden an, so kommt ein geringer Stromfluß in Gange. [/FONT]
[FONT=Verdana]
[/FONT] [FONT=Verdana]Bild 1: Neonröhre[/FONT]
[FONT=Verdana]
Die von einer zur anderen Elektrode fliegenden Elektronen kollidieren mit den Neon-Atomen, an die sie Bewegungsenergie abgeben wie eine Murmel, die mit einiger Geschwindigkeit eine andere streift. Hierbei wird ein Elektron eines Neon-Atoms auf eine weiter außen liegende Schale mit einem höheren Energieniveau abgelenkt, wie in Bild 2 anhand eines Helium-Atoms, dem am einfachsten aufgebauten Edelgas, dargestellt ist (Helium deshalb, um Sie nicht durch viele, an der Lichterzeugung unbeteiligte Elektronen zu verwirren; denn Neon besitzt 10 davon, nämlich 2 auf der ersten und 8 auf der zweiten Schale). Wird ein Elektron aus seiner Schale herausgeschlagen, kann es nur wie in Bild 2 dargestellt auf eine weiter außen liegende Schale springen und nicht auf beliebigen Abständen um den Atomkern kreisen. Dies liegt in der Wellenmechanik begründet, die aber leider viel zu kompliziert ist, um an dieser Stelle in einfachen Worten vermittelt zu werden. In der überwiegenden Mehrzahl der Zusammenstöße reicht die Energie lediglich aus, um ein Elektron auf die 2. Schale zu katapultieren. Diese besitzt ein Energieniveau, das um einen genau definierten Betrag höher ist als das Energieniveau der 1. Schale. Von dort wird das Elektron jedoch sofort wieder aufgrund der elektrostatischen Anziehung in die 1. Schale zurückgezogen, wobei es eine definierte Energiemenge, nämlich die Differenz zwischen 2. und 1. Schale abgeben muß. Die physikalischen Ursachen sind die gleichen wie bei den Glühlampen. Auch hier wird die Differenzenergie in Form von Photonen d.h. in Form von Licht abgegeben. [/FONT]
[FONT=Verdana]
[/FONT] [FONT=Verdana]Bild 2: Atomaufbau von Edelgasen (hier Helium)[/FONT]
[FONT=Verdana]
Im Unterschied zu den Glühlampen ist die abgegebene Energie immer exakt gleich, weil der Unterschied der Energieniveaus zwischen den 2 Schalen auch immer exakt gleich ist. Die Folge ist ein Linienspektrum mit genau einer einzigen Linie. Unter bestimmten Umständen können Elektronen nicht nur auf die nächste sondern gleich auf die übernächste Schale mit einem noch höheren Energieniveau katapultiert werden. Auf diese Weise entstehen weitere Linien. Bei Neon wird rot-/oranges Licht abgestrahlt. Auch andere Edelgase wie Argon oder Krypton geben sichtbares Licht ab und werden als Reklameschriftzüge gerne eingesetzt.

Die Hochspannungserzeugung ist nicht gerade billig. Auf der anderen Seite kann man die dünnen Glasröhren vor dem Füllen mit Edelgas nahezu beliebig biegen. Bevorzugtes Anwendungsgebiet sind die bekannten Reklameschriftzüge. Für Beleuchtungszwecke sind Neonlampen und andere Gasentladungslampen mit Edelgasen hingegen weniger geeignet.
[/FONT]
[FONT=Verdana]


fazit: meine dichte/druck theorie ist zumindest lt der quelle nicht richtig. wobei man in der physik alles auf tausend wegen erklären kann. aber das mit den energieniveaus klingt natürlich schlüssig und ich entsinne mich das mal so gelernt zu haben ist aber leider trotzdem ne physikalische antwort. obs ne chemische gibt weiß ich nicht [/FONT]

Geändert von Felicitas (27.10.2005 um 21:16 Uhr).
 
 
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Filmazoid
Alt 30.10.2005, 17:48   #8
Standard

Danke, ma sehen wie ich in dem das nu vermittele *g*.
 
 
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