Ich mach dieses Jahr auch mein ABI und bin eigentlich der totale Chaosplaner.
Bedeutet: ich schiebe alles immer auf, bis es heißt jetzt oder nie, sprich bis zum Abend davor. Das Lernen begreife ich dann quasi als Schadensbegrenzung und es wird knallhart so effizient wie möglich alles in kürzester Zeit ins Hirn geprügelt. Eine Ausnahme stellt da eigentlich nur BWL dar, (bin auf nem Beruflichen Gymnasium) weil man da einfach früher anfangen muss, da der Stoffliche Umfang zu erdrückend ist und es eigentlich unmöglich ist, das an einem Tag so zu managen, dass man eine gute Punktzahl erwarten könnte...
Hab andererseits meine beiden GSL (auch GFS genannt), wie wir sie hier in Baden Württemberg machen müssen, wirklich erst am Tag davor angefangen und bei beiden satte 13 Punkte abgeräumt. Mit Arbeiten verhält es sich meißtens ebenso, nur Mathe und Spanisch bilden da die Ausnahmen, welche meißt gerademal belegt werden.
Es geht also tatsächlich so kurzfristig aber ich muss das doch manchmal recht teuer bezahlen, z.B. mit nur 3 Stunden Schlaf vor einer Arbeit und dem allgegenwärtig schlechten Gewissen, dass ich noch dies und jenes erledigen muss und ich somit die freie Zeit vorher nicht wirklich relaxed genießen kann. Das ABI macht mir in dieser Hinsicht schon langsam Kopfzerbrechen, denn da werd ich wohl nicht die Nacht vorher durchmachen können und ich werde mich da konsequent Wochen vorher hinsetzen und tatsächlich flächendeckend lernen müssen... ich kann mir das ehrlichgesagt nicht vorstellen.
Aber rigendwie wird das hoffentlich gehen
Alles in Allem praktiziere ich also eigentlich die schlechteste Möglichkeit zu lernen. Wenn ich vor manchen Arbeiten auch nur 2 oder 3 Tage vorher anfangen würde, würde mir das alles viel leichter fallen, ich hätte vllt. noch höhere Punktzahlen und vor Allem könnte ich allgemein ein bisschen relaxter sein...
Viel Glück noch beim ABI.
